Beiträge von AnjaNeleTeam

    Also so wie Julia es beschreibt, hab ich das auch im Kopf gehabt, bzw. wurde mir das einige Male so erklärt. In unserer privaten Trainingsgruppe machen wir das großteils so, deswegen werde ich wohl dabei bleiben.
    Aber ich werde außerhalb der Gruppe versuchen mehr Blinds zu arbeiten und auch beim Einweisen noch ein paar Aufbauübungen auffrischen und anspruchsvoller gestalten.

    Das Arbeiten mit Memories hat schon sehr viel gebracht wie ich finde. Er wollte mir anfangs nicht gerne ins Voran gehen, das macht er jetzt spitzenmäßig, auch über eine lange Distanz, aber er vertraut da augenscheinlich mehr sich selbst als mir. Deswegen finde ich das mit den Blinds nicht völlig abwegig, muss aber schauen wie ich das sinnvoll ein- und aufbaue.

    Danke jedenfalls für eure Tipps. Ich halte euch auf dem Laufenden bei Interesse.

    Also wegen Fehler 2x machen: ich ging bisher davon aus, dass man erst Memories arbeitet, die immer anspruchsvoller gestaltet, z.B. irgendwann nur noch beschießt und dann eben langsam auf Blinds über geht.
    Gleich Blinds arbeiten und quasi gar keine Memories ist mir neu.

    Das kann sein, dass er noch zu viel Hilfe braucht.

    Erst dann, wenn die funktionieren, würde ich was anderes dazwischenbauen, bei dem aber kein Dummy irgendwo liegt.

    Wie meinst du das? Also kombinierte Aufgaben erst wenns mit den Blinds funktioniert, das hab ich verstanden, aber warum dann ohne Dummy :???:

    Also so wie du das machst, machen wir das auch :) Also ich versuche zumindest da immer dran zu denken, mit dem Hin und Wegdrehen. Auch da kann es aber passieren (gsd sehr selten), dass er richtig fokussiert (da warte ich auch immer relativ lang), 5 Meter richtig geradeaus schießt und dann im 90° Winkel abbiegt. Dann wird er halt abgerufen und neu angesetzt, dann gehts meist.
    Vereinfachen mach ich auch nicht so gern, aber wenns beim zweiten Mal nicht klappt, dann gehe ich teils ein Stück den Weg vor den er gehen soll, dann funktioniert es normalerweise. Mehrmals Voran schicken lässt er sich nicht wenn ich ihn 2+ Mal abbreche und keine neue Hilfe gebe.
    Woran es bei mir wahrscheinlich fehlt, ist, dass ich nicht genau einschätzen kann, was jetzt sicher funktioniert und was nicht und dementsprechend die Übungungen mache. Find das sehr schwer einzuschätzen wann es gut ist eine neue Herausforderung einzubauen oder wann man lieber nochmal einen Schritt zurück geht.

    Gestern hat er zum Beispiel ein relativ schweres Voran über Wasser mega genial gemacht, eine leichtere Markierung dafür überhaupt nicht gut.

    Teilweise je nach Schwierigkeitsgrad und Aufgabenstellung.
    Also wenn zum Beispiel der Abstand größer ist, dann ist der Dummy eher deutlich ausgelegt. Ist er kurz, dann nicht mehr so.

    Wir machen zurzeit sehr viel mit Memories, was größtenteils sehr gut funktioniert. Nur ab und zu gibts dann eben so Ausreißer bei denen es nicht klappt und wir dann auf Distanz ins diskutieren kommen, was natürlich nicht Sinn und Zweck der Sache ist.

    Gestern hatten wir da auch sehr anspruchsvolle Aufgaben die wahrscheinlich einfach noch zu schwer waren. Trotzdem hat er die teils genial gemeistert. Mir ist natürlich klar, dass er alle gut meistern können sollte.
    Aber gerade bei solchen Siutaionen, wo Leo weiter weg ist und sich dann nicht 100% einweisen lässt, such ich noch Trainingsmöglichkeiten. In der Nähe klappt das und eben wenn er genau weiß wo die Dummies sind. Nähe + keine Ahnung wo die Dummies sind geht auch gut. Entfernung + gut gemerktes Memory kein Problem.
    Vielleicht muss ich nochmal mehr in den Aufbau investieren, aber da hatte ich immer das Gefühl, dass er mehr verwirrt wird, als das er das wirklich checkt. Bei logischen und "echten" Aufgaben ging das immer besser.

    Was genau meinst du? Das Einweisen?

    Erst sichtig ausgelegt in kleinem Abstand, dann schwieriger gestaltet, also Abstand vergrößert, nicht mehr sichtig ausgelegt, aber er darf zusehen, Ausgangsposition verändert usw.

    Ich hätte mal wieder ein/zwei Fragen.

    Leo lässt sich inzwischen ziemlich gut einweisen, auch auf weite Distanz, allerdings wird es schwierig, wenn er einen Dummy auf dem Schirm hat und den zu dem ich ihn hin lotsen will, nicht mehr so. Dann geht er nämlich dahin wo er denkt.
    Ich lasse ihn dann natürlich nicht zum Erfolg kommen und vereinfache die Übung, so dass er beim zweiten Mal zum richtigen Dummy geht, aber gibts da noch andere Möglichkeiten?

    Was ansonsten noch nicht ganz klappt, ist, dass er komplett meine Hand annimmt. Genau wie oben ist es immer dann schwierig, wenn er zu einem Dummy mehr hin will als zum anderen oder z.B. ein Memory nicht mehr so im Gedächtnis hat wie eine Markierung. Passiert ab und zu, dass er in die richtige Richtung los rennt, aber dann im 90° Winkel abbiegt.
    Auch da kommt er so natürlich nicht zum Erfolg und die Übung wird leichter gemacht.
    Auch beim Geländeschwierigkeiten umgehen ist er ganz groß :hust: Aber da weiß ich wie ich üben werde.

    Habt ihr Tipps?