Beiträge von AnjaNeleTeam

    Der "Schnackler" bei Leo war wohl nur ein Ausrutscher :muede: Seit dem Wochenende geht gar nix mehr.
    Er schaut rechts, läuft aber back. Er springt wieder ein beim einweisen. Er geht richtig schlecht voran. Suchenpfiff wird ignoriert oder nur sehr ungenau ausgeführt. Fußgehen was ist das? Merkfähigkeit von Memories = 0. Und die Krönung vom Sonntagstraining (danach hab ich abgebrochen): statt Voran in die Suche zu gehen, ist er nach links zu einer anderen Hundeführerin gelaufen um mal zu schaun was die da hat.

    Also gehen wir mal wieder 5 Schritte zurück im Training.
    Das ist echt deprimierend, wenn man denkt er hats jetzt endlich und dann auf einmal alles weg ohne besonderen Anlass. Die Trainings davor war er einfach super, hatte ständig Erfolgserlebnisse, das Loben hab ich auch nicht vergessen...
    Das es nicht nur bergauf geht ist ja klar, aber mit so einer Talfahrt hab ich nicht gerechnet.

    Hätte er den Hund nicht hoch genommen und auch nicht sein Bein dazwischen gestellt, wäre er zumindest unversehrt.
    Ich hätte meinen Hund aber wohl auch hochgenommen.

    Ist ja wie beim zwischen gehen wenn sich zwei Hunde beißen. Empfohlen wird immer nicht dazwischen zu gehen, aber ich denke die meisten tun es trotzdem.

    Ich habe das geschrieben, weil ja mehrmals danach gefragt wurde wie das mit dem Hochspringen von anderen Hunden so ist und ob da schon mal was passiert wäre.

    Ein Bekannter von mir wurde mal sehr schlimm gebissen von einem Riesenschnauzer der seiner franz. Bulldogge an den Kragen wollte. Sein ganzer Rücken war zerkratzt und an der Schulter hatte er eine Bisswunde die genäht werden musste. Sein Hund hat dann auch noch was ab bekommen, weil er ihn nicht mehr halten konnte und der RS ihn sich schnappte.

    Also so ganz ohne ist das nicht unbedingt, aber sowas ist halt eher ein extremer Einzelfall.

    Ich würde für sie eine große Box kaufen und sie daran gewöhnen nur darin zu schlafen. Mir wäre das zu heikel, dass es vielleicht auf grund eines solchen Vorfalls dauerhaft nicht mehr klappt zwischen meinen beiden Hunden.

    Sie kann dann nicht mehr aus Versehen geweckt werden und fühlt sich vielleicht auch auf Dauer sicherer.
    Das sollte dann auch nur ihre Box sein. Niemand anders hat etwas darin zu suchen. Zur Not zu machen.

    Ich glaub eher nicht, dass der Grund darin liegt, dass Labbis dafür nicht geeignet sind, sondern dass die meisten Leute die sich für AL-Labbis entscheiden eben Dummyarbeit machen wollen.

    Die AL-Labbis sind schon vielseitig, weil sie vor allem gefallen wollen, aber ich finds einfach schade, wenn sie nicht so nah wie möglich an ihrer Ursprungsaufgabe gearbeitet werden. Ich finds auch schade, wenn BCs Agility machen anstatt zu hüten. Ist halt Ansichtssache.

    Ich kenne den THS viel zu wenig um sagen zu können ob das einem AL-Labbi Spaß machen würde oder nicht.

    Wer kann mir was erzählen bzgl. des Labradors im Hundesport? Sind die Hunde aus Leistungszuchten wirklich aktiver? Und werden solche auch abgegeben an Leute, die sie nicht jagdlich führen bzw. Dummysport betreiben?


    Ja Labradore aus Arbeitslinie sind wirklich aktiver :D

    Es gibt die Standardlinie, die man meist auf der Hundewiese trifft, die jagdliche Linie, die optisch der Standardlinie oft noch sehr nah ist und die Arbeitslinie. Die werden auch an Nicht-Jäger abgegeben, solange man sie rassegerecht auslasten möchte. Ob sie beim THS glücklich werden weiß ich nicht. Ich persönlich finde es schade, wenn solche Hunde keine Dummyarbeit oder jagdliche Arbeit machen.

    Was ich toll finde an den AL-Labradoren ist, dass sie ruhig und konzentriert arbeiten können, aber in Höchstgeschwindigkeit. Sie dürfen ja im Dummysport nicht fiepsen, dementsprechend hoch ist ihre Impulskontrolle. Mit ihnen kann man wirklich Höchstleistungen erreichen, wenn man sie gut trainiert.

    Curlies juvenil? Mit anderen (Fremd)Hunden? Das wäre jetzt tatsächlich weit entfernt von meiner Beobachtung.

    Ich würde Curlies auch als Hunde mit sehr gutem Sozialverhalten beschreiben, gelassen und nicht leicht reizbar passt auch, aber hier wurde nach Hunden gesucht auf die folgende Beschreibung passt:


    Nun ich denke, dass Verträglichkeit und ein unkompliziertes, unbeschwertes Umgehen mit Fremdhunden gemeint ist (nicht nur mit Freunden, sondern auch bei frontal auf einen zukommendenen, fremden Hunden)

    Außerdem ggf auch, welchen Weg der Hund einschlägt bei einem Konflikt.

    Geht er dem anderen, nervigen Hund aus dem Weg oder haut er drauf und reagiert ggf etwas zu heftig für den Geschmack vieler Leute?

    Ansonsten kann ich gammur zustimmen. Sehr viele Jagdhunde sind total umgänglich mit fremden Hunden.


    Also ein Hund der quasi nie mal sagt wenns ihm zu viel wird und egal wie blöd die Situation ist eher ausweicht. Und das sehe ich beim Curly nicht. Die die ich kennen gelernt habe, sagen bescheid wenns zu viel wird. Angemessen, aber deutlich.
    Allerdings brauch es schon einiges, bis es zu viel wird. Aber einige Hündinnen sagen z.B. deutlichst bescheid bei aufdringlichen Rüden. Und wie viele andere Retriever-Hündinnen gibt es, bei denen sich die Besitzer beklagen, dass das sich ihre Hündin nicht wehrt?

    Was ich schön finde bei Curlies, dass sie so gut wie nie einen Streit anfangen und eher deeskalierend unterwegs sind. Bzw. recht ruhig und selbstsicher. Neigen zum Beispiel eher nicht dazu zu flüchten oder sich an einen Hund ranzuschmeißen wie das einige Labbis tun.
    Aber je mehr Curly Rüden ich kennen lerne, desto mehr treffe ich, die auf andere Rüden keinen Wert legen. 2 erwachsene Rüden an der Leine zusammen lassen, zum "hallo sagen" würde ich eher nicht empfehlen. Das gäbe jetzt kein Blutvergießen, aber bei einem Labbi oder Golden (Standardlinie) oder Flat hätte ich wesentlich weniger bedenken.
    Aber wie immer kommts natürlich auch auf den individuellen Hund drauf an.

    Wo ist denn der Unterschied (im Charakter) zwischen einem Flat und einem Labbi?

    Da können Flathalter sicher mehr dazu sagen.
    Ich finde sie relativ ähnlich. Würde den Flat noch als agiler beschreiben, als den Standardzucht-Labbi. Je nachdem evtl. noch clowniger/weniger ernst. Das kommt aber dann sehr auf den einzelnen Hund an. Labbis sind ja auch oft aufgedrehte Clowns, derer man sich kaum erwehren kann, aber es gibt eben auch die gechillten Bären.