Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich würde es auch eher positiv sehen, dass die Züchterin von sich aus so etwas mitteilt. Das der eine Hoden noch nicht abgestiegen ist, kommt vor und ist erstmal nicht bedenklich. Das kann noch dauern und selbst wenn er oben bleiben sollte, ist noch keine Gefahr im Verzug. Wenn man will, kann man den Hund kastrieren lassen, wenn er ausgewachsen ist. Sogar nur den nicht-abgestiegenen Hoden entfernen lassen ist möglich oder man lässt ihn an Ort und Stelle, weil das Krebsrisiko durch die höhere Körperwärme nur geringfügig steigt.

    Wegen dem Durchfall würde ich auch den Welpen einfach so lange bei der Züchterin lassen bis alles in Ordnung ist. Wenn er bei euch noch oder wieder Durchfall haben sollte, ist das aber auch nicht tragisch. Besorgt euch am Besten wenn ihr wisst wann der Kleine einzieht Schonkost (Putenfleisch, Karotten, Kartoffeln, Hüttenkäse, Reis (nur richtig matschig gekocht geben, da er sonst entwässert)) und stellt euch drauf ein, dass er öfter raus muss.

    Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Kleinen!

    Was du sagst Dagmar ist mir auch schon augefallen. ich han die tierschutzseiten hier durchforstet und die wenigsten Hunde, die von alter, Größe und genereller Sympathie passen würden, werden als kleinkindtauglich beschrieben.. :(

    Dass die Hunde sich anfangs noch anders verhalten als nach einiger Zeit in Sicherheit ist mir klar. Daher rühren ja meine Zweifel.
    Geschichten wie die von Samita hab ich immer wieder gehört. Wobei ich auch Geschichten kenne, wo der Hund vom Züchter in der Pubertät die Kinder gebissen hat..

    Man muss aber auch bedenken, dass meist nur die schwierigen Fälle, die schon länger im Tierheim sitzen und evtl. auch sitzen werden, auf der Homepage stehen.
    Ich bin mit einer Freundin mal ins Tierheim gefahren, da saß eine wunderhübsche 1jährige Goldenhündin. War ein Fundhund und einfach super lieb, unerzogen aber lieb. Deswegen sag ich hinfahren und gucken und das am besten nicht nur einmal :)

    Wie alt sind denn die Kinder?

    Wir haben in der Familie schon einige Tierschutzhunde aufgenommen und unterschiedlicher Erfahrungen gemacht. Die die ursprünglich aus dem Ausland stammten, waren in einigen Bereichen schwieriger. Die anderen waren teils vollkommen problemlos, teils schwierig bis sehr schwer zu händeln mit Kindern.
    Eine Chance geben kann man den Tierheimhunden und einfach mal hin fahren um zu schauen ob es einen passenden Hund gibt. Teilweise sind die Vorgeschichten ja auch nicht total unbekannt und die Abgabegründe müssen nicht immer schlecht für euch sein.

    Wenn man auf Nummer sicher gehen will, dann ist eine passende Rasse vom vernünftigen Züchter wahrscheinlich das Beste.

    Dein Hund ist sicherlich ein ganz süßer Kerl, dagegen sagt niemand was. Was hier angeprangert wird, sind die Leute die "für Spaß" irgendwelche Hunde miteinander verpaaren. Ein Schäferhund auf Dackelbeinen wäre aus meiner Sicht zumindest nicht niedlich, sondern ein sehr armer Hund. Stell dir das mal vor, ein Schäferhund der nicht richtig laufen kann, dem sich die Füße unter seinem Gewicht biegen und der eh schon mit seinem Rücken zu tun hat, so noch mehr. Wie man sowas fördern kann, in dem man Hunde von dort kauft ist mir nicht verständlich.
    Und nur weil auch in der Zucht nicht alles richtig läuft, muss man es doch nicht genauso schlecht machen, oder?

    Du, bzw. dein Hund hat ja noch Glück, dass noch Labrador mit drin ist und der Hund nicht die kurzen Dackelläufe geerbt hat.

    Leo hat gestern in Nürnberg ein v1 bekommen, BOB, CACIB, war aber wieder keine Konkurrenz da.
    Im Ehrenring hatten wir keine Chance, aber ich fand es richtig toll wie viel Zeit sich der Richter genommen hat. Der war schon im Vorring und hat die Hunde vortraben lassen und sie genau angeschaut. Kannte ich so nicht. Geholfen hat es uns trotzdem nicht :D Aber nicht so schlimm.

    Gestern dann noch eine Überraschungs-Email im Postfach: Leo ist DRC-Jahressieger-Show 2016! Damit hatte ich nicht gerechnet.

    Beim Labrador müsstest du dich etwas "reinfuchsen". Es gibt einige unterschiedliche Linien, auch welche die dir und deinem Freund passen könnten.
    Ich würde die reine Field Trial oder Arbeitslinie ausschließen, aber auch keine reine Showlinie empfehlen. Ich könnte mir eine jagdliche Linie vorstellen (die müssen nicht jagdlich geführt werden) mit typischem Aussehen, also etwas kräftiger. Arbeitstitel wären mir wichtig, evtl. auch im Dummy-Bereich. Daran sieht man einfach ob der Hund ruhig und konzentriert arbeiten kann und will.

    Viele Show-Labbis wollen zwar arbeiten und gefallen, aber stehen sich da teilweise selbst im Weg.

    Wenn du da Hilfe brauchst, kannst mir gern eine PN schreiben. Ich bin zwar kein Profi auf dem Labbi-Gebiet, aber kenne inzwischen einige tolle Hunde und das wäre ja zumindest mal ein Ansatz :)

    Ein Schilddrüsenproblem kommt bei kastrierten Hunden häufiger vor und kann auch mal mit rein spielen in aufgedrehtes Verhalten, muss aber nicht. Ist aber recht einfach durch ein Blutbild abzuklären und ggf. auch einfach zu behandeln.


    Zu deiner anderen Frage: es gibt Hunde denen musst du einfach sagen was sie machen sollen. Also nix sagen ist für sie schwer auszuhalten, dann suchen sie sich was bis eine Reaktion kommt. Wenn du ihn ruhig haben willst, dann sag z.B. Platz, einfach damit er weiß was er machen soll.

    Ball spielen ist ne heikle Sache. Wenn du deinen Hund einfach so hinterher hetzen lässt, dann kann es sein, dass er dadurch vermehrt auf Bewegungsreize mit nachjagen reagiert. Sinnvolle Ballspiele wären: Sitzen lassen, Ball werfen, dann freigeben zum holen. Oder Ball gut sichtbar auslegen und im Fuß daran vorbei gehen, dann holen lassen. Werfen, den Hund freigeben aber dann abstoppen und abrufen. Wenn der Ball bei euch die Belohnung sein soll, dann nutze den Ball so selten wie möglich. Wenn er ihn so lange trägt, dass er ihn selbst fallen lässt, nutzt er sich in seiner Hochwertigkeit ab.

    Hallo Sabine,

    ich bin auch Sozialpädagogin mit pädagogischem Begleithund, deshalb noch eine Anmerkung vorab: bitte pass gut auf deinen Hund auf wenn du ihn mit zur Arbeit nimmst! Er hört sich nach einem sehr reizempfänglichen Hund an, der selbst entscheidet und anscheinend (rassetypisch) nicht viel Probleme damit hat nach vorne zu gehen. Auch wenn er sich bisher brav zeigt, wäre ich super vorsichtig! Es geht einfach so schnell, dass man selber abgelenkt ist, man hat ja was zu arbeiten, und irgendwas mit dem Hund passiert, dass man nicht 100% mitbekommt. Es kann zudem gut sein, dass er bei dem auf ihn zurennenden Menschen erstmal baff war, aber, sollte das häufiger vorkommen, für sich eine Entscheidung trifft wie er damit umgehen möchte. Zumindest so lange du ihm nicht sagst was er machen soll. Man kann ein richtiges Verhalten natürlich auch mit Jugendlichen oder Erwachsenen trainieren. In der speziellen Situation hättest du ihm bspw. für sein ruhiges Verhalten belohnen können.

    So nun zum Jagen.
    Du hast da einen sehr reizempfänglichen Hund (so liest es sich zumindest) der wenig Impulskontrolle hat. Wahrscheinlich hat es ihm nie jemand beigebracht sich zu beherrschen. Nur mit deckeln, Discs schmeißen und androhen von Strafe wirst du ihm das aber nicht beibringen. Wenn das wirklich so ein selbstbewusster Kerl ist und nicht einfach ein unsicherer, dann braucht er einen Grund um mit dir zusammen zu arbeiten. Strafe ist da meist nicht so geeignet, vor allem wenn er da "dickfellig" ist.

    Mein Tipp wäre:
    - ist er kastriert? Wenn ja, dann lass mal beizeiten seine Schilddrüse checken. Wichtig aber alle 4 Werte, nicht nur den 1.
    - weniger ist mehr. Versuche mal etwas euer Programm runter zu schrauben. Also möglichst nicht jeden Tag Arbeit, Stall, Tierfreigehege, sondern eins von den Dingen vielleicht 2x die Woche und ansonsten Alltag und Training ohne so krasse Anforderungen bevor es nicht richtig sitzt.
    - ich bin kein Gegner von Strafe, aber halte es nicht für sinnvoll sich nur darauf zu verlassen. Versuche mit ihm mal wichtige Kommandos positiv, evtl. wie eine Art Trick aufzubauen.

    Wie hast du bisher den Rückruf geübt?
    Belohnung muss übrigens nicht nur Leckerli sein, ein Zerrspiel ist für meinen Rüden eine viel größere Belohnung, dafür sollte aber das "Aus" schon sitzen.

    Könnte ewig weiterschreiben, aber ich glaub das reicht erstmal.

    Ich hab Leo gleich in eine große Box und sie zwischen Vorder- und Rücksitz geklemmt.
    Wenn man das Geld hat, würde ich zu einer Alubox raten.

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    Inzwischen sitzt er und mein anderer Hund auf der Rückbank mit Gitter und Schondecke hinter den Vordersitzen.