Beiträge von AnjaNeleTeam

    Das Problem ist eben das es unser erster Hund ist. Ich bzw wir möchten eben alles richtig machen...Haben aber sorge dadurch genau das falsche zu machen.Wenn ich das hier nun richtig verstehe soll ich ihn quasi machen lassen? Teppich kauen, unsere Finger versuchen zu beißen und das ignorieren? Bzw bei den Finger diese weg nehmen und ihn festhalten und streicheln?

    Lobe ich ihn nicht dann auch noch für das unerwünschte verhalten? Bzw wenn ich ihn am Teppich knabbern lasse, woher soll er dann wissen das er das nicht soll?^^

    Du sollst sicher nicht alles ignorieren was der Kleine macht, aber in einer Situation in der der Welpe sehr aufgedreht ist, bringt es nix noch mehr Action reinzubringen mit irgendwelchen Tauschgeschäften oder Verboten.
    Du musst einfach bedenken, dass das ein Baby ist, dem du jetzt sagen musst was Sache ist. Mit einem ruhigen Streicheln kannst du das zeigen. Du lässt ja trotzdem nicht zu, dass er was unerwünschtes macht, deswegen glaube ich nicht, dass ein Welpe da den Schluss zieht: ah ich spinn rum, dann werde ich gestreichelt - super! Ruhig sein und gestreichelt werden ist ja was was der Welpe gerade gar nicht unbedingt will, deswegen ist es auch nicht unbedingt ein Lob.

    Wenn er nicht gerade gefressen hat, dann solltest du ihm ein Nein oder Aus beibringen und das über den Tag verteilt üben.

    Ahja, nur du kennst die "richtigen"..und nur du hast den ultimativen Überblick, wie sich die unterschiedlichen Hundetypen auf Treibjagden verhalten und was an den FT-lastigen Linien krisiert wird und und und... Gratulation

    Der Smiley war nicht böse oder abwertend gemeint, sondern sollte den Ernst aus dem Satz nehmen.
    Ich habe sicherlich nicht den ultimativen Überblick, aber denke, dass ich inzwischen schon eine gute Bandbreite kennen gelernt habe. Bei Jagden habe ich verschiedenste Retriever bei der Arbeit sehen können, beim jagdlichen Training, bei Dummytrainings und Workingtests.

    Ich wollte mit meinem Beitrag einfach noch eine andere Sichtweise mit rein bringen, weil ich sie halt zum Großteil anders kenne, zumindest wenn sie in den richtigen Händen sind.

    Ich würde sehr sehr kleinschrittig anfangen. Also über den ganzen Tag verteilt üben.
    Anfangen mit Schlüssel nehmen, anziehen usw., dann wieder ausziehen und Schlüssel hinlegen. Ist sie ruhig, dann zum nächsten Schritt anziehen, Schlüssel nehmen, anleinen. Dann anziehen, Schlüssel nehmen, anleinen, zur Tür greifen, evtl. schon öffnen. Geht das auch ruhig, anziehen, Schlüssel nehmen, anleinen, die Tür öffnen, mit Hund vor die Tür und gleich wieder zurück. Und sich so Stückchen für Stückchen vorarbeiten. Immer nur einen Schritt mehr machen, wenn sie ruhig ist. Es kann sein, dass es Rückschläge gibt und du wieder von vorne anfangen musst, aber davon solltest du dich nicht entmutigen lassen.

    Perfekt wäre, wenn sie die Tage oder Wochen die ihr so übt, nicht die Gelegenheit zum Schreien bekommt. Also das du sie vielleicht doch getragen bekommst.

    Auch möglich wäre zusätzlich zum oben beschriebenen Training sie vor der offenen Tür zu füttern und später im Treppenhaus ihr Fressen geben. Am besten wäre natürlich was ganz besonders tolles.
    Das Ganze natürlich ohne die andere Hündin.

    Wenn sie erstmal so im Schreien ist, würde ich sie komplett ignorieren. In der Phase bekommt sie eh nichts mehr mit. Da musst du früher ansetzen.

    Also ich hatte schon mal den AL-Labbi schon mit BC und Mali verglichen (und dafür auf den Deckel bekommen :lol: ) und finde, dass sie sich nicht viel nehmen. Aber natürlich sind die Rassen grundlegend verschieden und ein über- oder unterforderter Mali äußert sich sicher anders als ein Labbi. In den falschen Händen sind alle drei Hunde gruselig, in den richtigen Händen zu absoluten Höchstleistungen fähig.

    Was ich beim AL-Labbi schätze, dass er nicht zur Kläfferei neigt, was man ja im Agility öfter bei den Hütis sieht. Von demher ist er ruhiger, aber von der körperlichen Agilität nimmt er sich nix zu den von dir aufgezählten Rassen.

    Dann kennst nicht die richtigen ;-)

    Die Arbeitslinien haben ja auch mit der Jagd nix zu tun, deshalb ist der Vergleich mit "beim Jäger kommt der Hund doch auch nicht immer mit" einfach hinfällig.
    Ich denke der Unterschied ist wenn man Prüfungen geht, dass man das ganze ernsthafter betreibt. Wenn man für sich selbst ein bissle Dummy macht, dann ists doch wurscht ob der Hund fiepst oder mal einspringt. Wenn er das bei nem Workingtest macht, bist halt durchgefallen. Also wird intensiver trainiert und auch bei Kleinigkeiten geschaut, dass die perfekt laufen.

    Es gibt einige Leute mit Al Hunden, die mit denen im Sport nicht klar kommen, weil zu schnell und weil sie zu klare Anweisungen brauchen, da tun sich viele schwer mit. Und es gibt sicher auch einige AL Hunde die von Anfang an schon schwerer ruhig und konzentriert arbeiten können. Ist halt ein schmaler Grat zwischen Genie und Wahnsinn und wie viel Erziehungssache ist, ist auch immer schwer zu sagen.

    Die AL Hunde die ich kenne sind wahnsinnig leistungsstark und hören wirklich nahezu perfekt. In der Arbeit sind sie ernst wie nochmal was und alle sind auch jagdlich zu gebrauchen. Außerhalb der Arbeit sind sie zu Mensch und Hund zurückhaltender als der Standardlabbi.

    Für mich sind AL Hund was für Leute, die wirklich Dummysport machen wollen, auf Workingtests gehen und alles mitmachen was sonst noch so dazu gehört.

    Ich hab einen Terrier-Mix, der langes flauschiges Fell hat. Letztes Jahr (nach 5 Jahren die er bei mir war) habe ich dann festgestellt, dass er Trimmfell hat. Die Hundefrisöre vorher konnten mir das nicht sagen und haben ihn halt geschoren.

    Du kannst ganz leicht testen ob dein Hund Trimmfell hat. Nimm einfach eine kleine Strähne mit vielleicht 10 Haaren, oben an der Spitze und ziehe dran. Wenn sie sich relativ leicht rausziehen lassen, muss sie (evtl. nur zum Teil) getrimmt werden. Am besten am Rücken hinter den Schultern ausprobieren.


    Um Verfilzungen zu lösen sind die Zupfbürsten von Les Poochs Bürsten genial! https://www.petpoint-charly.com/grooming/buers…eLewaAgYf8P8HAQ
    Damit bekommst du ganz leicht die kleinen Knoten raus bei richtiger Anwendung.

    Meine verstorbene Hündin hatte auch sehr zu schaffen mit ihrem Magen-Darmtrakt. Auch mit Blutdurchfall und Blut gebrochen.
    Bei ihr war es eine chronische Dickdarmentzündung, aufgrund einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Alle nebenbei Leckerlis wurden gestrichen und ich habe angefangen für sie zu kochen. Das hat quasi schon gereicht.

    Hast du schon mal eine Ausschlussdiät gemacht? Wäre bei einem Hund der eh zu Allergien neigt evtl. sinnvoll. Vielleicht ist er ja auf Reis allergisch, dann bringt die ganze Schonkost nix.

    Wichtig bei Antibiotikagabe ist außerdem, dass man die Darmflora wieder aufbaut. Da gibt es verschiedene Präparate und der TA sollte dir da was empfehlen können.
    Ich habe bei solchen immer wieder kehrenden Darmgeschichten auch gute Erfahrungen mit einer Tierheilpraktikerin gemacht. Die schauen halt nochmal genauer auf die Ursachen und kennen sich gerade im Aufbau der Darmflora gut aus.

    Ach was mir noch einfällt als Sofortmaßnahme. Es gibt spezielles Hundedeo. Das sprüht man einfach drauf und würde sicher im Büro schon mal besser sein. Ich schau mal ob ich einen Link zu dem finde welches ich auch mal hatte....

    Edit: Gefunden: https://www.dogs4friends.de/pflege/hundesh…er-von-micromed
    Riecht recht unauffällig und angenehm. Gibt auch Deos mit Geruchsrichtung "blueberry Muffin", da hat es mich allein bei der Vorstellung Hundegeruch mit süßem künstlichem Geruch überdeckt gegraust :dead: