Beiträge von AnjaNeleTeam

    So hier mal Fotos von den zwei Leinen
    (Die Leinenfarbe kommt auf den Fotos hin, finde ich, nur Leo wirkt dunkler xD )

    Apple

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    Erst war ich mir nicht sicher, obs mir gefällt, obwohl ich die Kombi dunkelbraun und giftgrün sehr gern mag, weils zu seinen Augen nicht so richtig passt. Aber doch, es gefällt mir :)

    Und Cream Ruby ist glaub ich nicht so unsers, hab ich mir anders vorgestellt

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    Das eint uns vermutlich alle. :bindafür:

    Ja wahrscheinlich :smile:
    Aber anfangs hab ich mir echt schwer getan ihn wirklich zu mögen. Ich hab erstmal dran knabbern müssen, dass aus ihm nie ein wirklich braver und unkomplizierter Hund wird und dass er mich gebissen hat, hab ich ihm übel genommen. Ich glaub erst so 1,5 Jahre nach seinem Einzug hab ich ihn wirklich gemocht, gleichzeitig hat auch er sich immer mehr öffnen.

    Ich reih mich auch mal ein und hoffe hier kann der friedliche Austausch weiter gehen.

    Hab hier zwei Hibbelhunde. Der eine ist depriviert und kommt eigentlich nur gut klar wenn die Reize bekannt und/oder sehr wenig sind. Der andere ist jung und wurde von mir absichtlich gepusht. Allerdings ist der auch kein Härtefall, also nix was sich nicht mit etwas Training machen lässt.

    Janosch war früher richtig extrem. Immer auf 180 und Hundebegegnungen waren meistens stressig, an der Leine gings gar nicht. (Das hat er natürlich auch auf Leo übertragen, der da nun auch aufgeregt ist und fiept). Er hat mich da auch einige Male gebissen. Schon damals hab ich hier gefragt was ich machen kann und da kam von flying-paws die Aussage, vielleicht wird er nie mit einer städtischen Umgebung klar kommen. Und das stimmte auch, viel zu viele Reize und nie endender Stress.
    Nach unserem Umzug und Neles Tod ging es Janosch richtig schlecht. Er bekam eine akute Pankreatitis, die wir aber mit einer Ausschlussdiät und Enzymen behandeln konnten. Gleichzeitig wurde eine SDU festgestellt. Als die Pankreatitis vorbei war und er die SD Tabletten bekam, gings langsam bergauf. Er wurde ein richtig ruhiger Hund, der zwar bei Hunden immer noch aufdrehte, aber viel schneller wieder runter kam. Auch seine Angst vor lauten Geräuschen war abgeschwächt.
    Wenn die Reize aber wieder zu viel werden, dann wird losgehibbelt.
    Ich hab schon vor längerem mit seiner Art abgeschlossen und mir da keinen Kopf mehr gemacht. Es war mir auch egal was andere denken und reg mich selber nicht mehr auf wenn er pöbelt oder wenn er (wie gestern) einen anderen Hund verprügelt. Das ändert nichts an seinem Verhalten, aber an meiner Wahrnehmung.
    Positiv wirkt es sich schon etwas aus, weil er mir dadurch mehr vertraut, sich öffnet, Nähe sucht und sich festhalten lässt.
    Ich mag meinen Spinner sehr!

    Es gibt bei jeder Rasse immer unterschiedliche Zuchtrichtungen und Ziele. Da hilft alles nix, da muss man etwas Züchterrecherche machen und sich mal ein paar Hunde anschauen wenn man bestimmte Vorstellungen hat.

    Wenn du mir deinen ungefähren Wohnort sagst, dann kann ich mal schaun, ob irgendeine Retriever-Veranstaltung bei dir in der Nähe stattfindet, dann kannst dir die Rassen mal live anschauen und evtl mit den Besitzern reden.

    Wenn ich nach einem Tierschutzhund suchen würde, dann werde ich misstrauisch, wenn a) sehr auf die Tränendrüse gedrückt wird oder mit solchen Sätzen Druck gemacht wird wie "sitzt in der Tötungsstation und wird übermorgen umgebracht" und wenn b) der Hund zu einfach und lieb beschrieben wird und dankbar :roll: Mir wäre wichtig, dass der Hund offen und ehrlich beschrieben wird und dass ich mir den dann auch hier in Deutschland anschauen kann und ein paar mal mit ihm rausgehen.
    Da muss man auch viel auf sein Bauchgefühl hören.
    Ich bin ansonsten der Meinung, dass man mit seinen Aufgaben wächst. Also selbst wenn der Tierschutzhund ein paar Probleme macht, gibt es ja inzwischen Hundetrainer wie Sand am Meer und man hat gute Möglichkeiten sich Hilfe zu holen.
    Wenn man sagt "ne, also Probleme bitte nicht!", dann finde ich ist man am besten mit einem Welpen vom seriösen (!) Züchter beraten.

    Zum Retriever, weil ich da auch einen hab:
    Die Retrieverrassen unterscheiden sich alle mehr oder weniger, allerdings sind es eben alle Retriever und haben zu eigen menschenfreundlich zu sein und sich mit Artgenossen recht gut zu vertragen. Das macht sie schon anfängertauglich, dazu kommt, dass sie leicht zu erziehen sind und gern mit ihrem Besitzer zusammen arbeiten.
    Einen Golden Retriever und einen gemäßigten Flat könnte ich mir bei einem Hundeanfänger gut vorstellen :) Flats sind nochmal quirliger.