Die arbeiten beim Natural Horsemanship vor allem mit negativer Verstärkung. Am Ende sieht das sehr fein aus, aber wird durchaus mit mehr oder weniger Druck aufgebaut.
Beiträge von AnjaNeleTeam
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Da muss ich Lockenwolf zustimmen. Sich vor einem Böller erschrecken ist total normal, aber alle lauteren Umweltgeräusche gruselig zu finden ist nicht normal. Vor allem weil der Labbi auf sowas eher mit Neugier reagieren sollte.
Zum Ausgangsthema:
Das Blöde ist, dass sich sowas in dem Alter sehr gut festigt. Ich würde jetzt also nicht die Vermeidungs- oder Ignorierungsstrategie fahren, sondern (mit einem Trainer) eine Möglichkeit finden, wie ich den kleinen Knirps wieder an die Stelle führen kann. Und allgemein wird es sinnvoll sein einen Weg zu finden wie er mit beängstigenden Reizen umgehen lernt.Wichtig ist vor allem viel Geduld. Setz dich irgendwo in die Nähe, nimm einen Haufen megagute Leckerli mit, also sowas wie Käse, Hackbällchen o.Ä. und belohne jeden kleinen Schritt in die richtige Richtung. So dass du dich Tag für Tag weiter annähern kannst. Bricht er in Panik aus, dann gib ihm Sicherheit, aber ohne ihn zu bedauern und lass ihn auch nicht wegrennen. Zieht er von dir weg, zu einer Haustür wie du geschrieben hast, dann bleib stehen, hock dich hin und warte bis er zu dir kommt. Möglichst ohne ihn zu locken, einfach abwarten. Ist er bei dir, dann würde ich ihn belohnen.
Leo hatte als Welpe auch ein doofes Erlebnis, was sich richtig eingebrannt hat. Ich bin ihm ausversehen auf die Pfote gestiegen, als er zwischen mir und einem Auto war. Er hat das anscheinend richtig negativ mit dem Auto verknüpft. Seitdem mag er nicht nah an Autos vorbei gehen und wechselt am liebsten die Seite. Das geht inzwischen schon über den Gehorsam und ist jetzt natürlich kein krasses Problem, zeigt aber wie schnell sowas beim Welpen gehen kann.
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Du machst dich verrückt

Wenn du es geschafft hast zwei Kinder groß zu ziehen, dann wird das auch bei einem kleinen süßen Hundewelpen klappen. Bloß nicht zu viel hinterfragen und auseinander klamüsern. Nachdenken natürlich schon, aber verrückt machen hilft nicht wirklich.
Also was praktisch ist, ist eine Box. Möglichst keine Stoffbox, sondern eine Gitter- oder Plastikbox. Da kannst du eine bequeme Schlafhöhle für den Welpen draus machen und ihm auch mal Ruhepausen geben wenn nötig. Zudem hilfts auch beim Alleinebleiben üben. Da kommts etwas auf den Hund an wie schnell du ihn daran gewöhnen kannst kurz mal weg zu sein.
Ansonsten nimmst ihn halt mit. Autofahren üben ist ja auch nicht schlecht.Futter solltest du vom Züchter mit bekommen. Anfangs sind gut waschbare Betten oder Decken praktisch. Wenn du dich für eine Box entscheidest, kann man auch einfach Baumwolldecken kaufen. Die sind gut waschbar.
Leckerlis gibts ganz schöne von Panys, aber findest auch kleine weiche bei Fressnapf o.Ä., da kannst auch nach dem Spielzeug gucken.Für eure Treppen im Haus wären evtl. Kindergitter was, damit der kleine Hund nicht runter fällt.
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Bei solchen Riesengruppen ist halt meist der Vorteil, dass selbst der größenwahnsinnigste erstmal kleine Brötchen backt. Sich das anschaut und zurecht finden muss. Wenn man dann auch noch zusammen läuft, verteilt sich eh das ganze und der Reiz "da hinten ist ein Hund" ist so häufig, dass es quasi nicht wahrgenommen wird. Etwas Reizüberflutung, aber ich hab das mit Janosch immer eher positiv empfunden. Klar geraten da Rüden auch mal aneinander, aber wenn aufgepasst wird, halte ich das nicht für tragisch. Ob es für euch was ist weiß ich nicht, aber ich würde dem ganzen wohl eine Chance geben :)
Schön, dass es gut läuft zurzeit

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Selbstgemachte Kartoffelchips? Oder gekochte Karottenstückchen?
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Dann hoffe ich, dass er das gut verträgt

Leo hatte als Welpe/Junghund auch Probleme beim Autofahren, aber das zu vermeiden halte ich für den falschen Weg. Wenn ihr nur fahrt, wenn es eurem Hund schlecht geht oder ein Notfall ist, verbindet euer Hund das womöglich irgendwann. Lieber in aller Ruhe das langsam aufbauen und nicht ewig damit warten.
Langsames Aufbauen würde zum Beispiel so funktionieren:
- Leckerli geben oder Füttern im Auto -> wieder aussteigen bis das gut klappt
- Leckerli geben und die Einfahrt rein und raus fahren -> wieder aussteigen, solange bis das stressfrei klappt.
- Einmal um den Block fahren
- Irgendwo hin fahren, wo es schön ist, aber noch sehr nah. Zum Beispiel einen Hundefreund treffen oder in ein dem Hund bekanntes und beliebtes Gassigebiet
- und dann langsam die Strecken erhöhen.Am besten man macht das mehrmals täglich, aber immer nur ganz kurz.
Leo musste bei mir trotz kotzen immer Auto fahren. Ging einfach nicht anders. Er hat irgendwann gemerkt, dass es immer wo hin geht, wo er Spaß hat, rennen kann usw. und freut sich inzwischen total aufs Auto fahren. Hätte ich das vermieden, wäre das heute anders, da bin ich mir recht sicher. -
Mich würde interessieren, ob die Hunde durch die unter den Körper gebrachten Hinterbeine beim Galopp das Gewicht evtl. besser ausgleichen können.
Aber überraschend finde ich das Ergebnis jetzt nicht. Ist ja nur logisch. -
Öl, weil du geschrieben hast, dass er zunehmen muss und Öl = Fett, also würde es beim zunehmen helfen. Es geht auch einfach Butter o.Ä. Aber hochwertige Öle wie kaltgepresstes Leinöl oder auch Kokosöl enthalten viele wichtig Stoffe für den Hund.
Ich würde da aber nicht viel rumprobieren, bevor er nicht mal wenigstens ein paar Tage normalen Kot hat.Auf die Frage mit dem Stress hast du noch nicht geantwortet, das wäre interessant. Und ob er bei Quark, Kartoffeln, Karotten wirklich dauerhaft eine gute Verdauung hat. Wenn Känguru nicht geht, dann versuch was anderes.
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Der Hund ist schon fast 3 Monate da, da sollte das Rewe Futter schon lang "weg" sein.
Öl wirkt verdauungsförderlich, aber der Hund ist dünn und hat, wenn ich das richtig gelesen habe, bei Karotte, Kartoffel und Quark keine Probleme. Wenn man Öl nicht zu viel auf einmal gibt, sondern nach und nach steigert, sollte es keine Probleme geben.
Und wenn der Hund sogar Känguru nicht verträgt, dann seh ich da schon nen Bedarf für eine Ausschlussdiät, auch wenn das sehr jung ist für sowas.
Wenn ein Trockenfutter geht, dann wäre das sicher erstmal besser, aber viele ernährungssensiblen Hunde haben mit Trofu erstmal Probleme.
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Was du mal ausprobieren könntest ist vegetarisches oder veganes Hundefutter. Ich halte zwar eigentlich nicht viel davon, aber wenn dein Hund evtl. eine Unverträglichkeit auf tierisches Protein hat, dann wäre das eine Lösung.
Was du noch dazu geben kannst zum Futter ist Öl, da würde ich erstmal bei nicht-tierischem Öl bleiben. Das kann Hund zwar normalerweise nicht so gut verwerten wie tierisches, aber wenns nicht anders geht.
Und eine richtige Ausschlussdiät mit Zusätzen für Welpen/Junghunde wäre evtl. ratsam. Also wenn er Karotte/Kartoffel/Quark verträgt, dann nach und nach weitere Komponenten dazu geben.