Beiträge von AnjaNeleTeam

    Na der Grund wurde ihr doch genannt, damit der Hund weiß wer hier das sagen kann und wer die Macht im Haus hat einem das Fressen einfach so wegzunehmen.

    Bei solchen Tipps hilft es manchmal sich selbst als Hund zu sehen. Also stell dir vor jemand hat für dich essen gemacht und gibt es dir. Doch nach kurzer Zeit nimmt er es dir einfach wieder weg. Wie fühlst du dich dabei? Wie fühlst du dich dabei wenn sowas öfter passiert?

    Nach so etwas dauert es einfach eine Weile bis man wieder Vertrauen fassen kann. Ich kenne das. Wichtig ist nur, dass du deinem Hund gegenüber trotzdem nicht unfair wirst.
    Ohne eine intakte Beziehung, wirst du aber auch erzieherisch nicht viel erreichen.

    Was würde dir denn helfen um dich mit dem Hund sicherer zu fühlen?

    Es gibt ein paar Maßnahmen mit denen man schon ganz viel verhindern kann. Zum Beispiel den Hund beim Essen immer in Ruhe lassen. Den Hund nicht dabei sein lassen wenn ihr esst. Ressourcen wegräumen. Dem Hund Ruhe gönnen! Es hört sich für mich eher danach an als würdest du recht viel mit dem Hund machen. Wann hat er Ruhe? Auch Ruhe vor den Kindern. Wann schläft er mal einige Stunden am Stück am Tag? Gerade die jungen Hunde müssen da manchmal überredet werden. Eine große Box, die auch hinter irgendwas (Kind/Katze) herrennen verhindert wenn du mal nicht hinschaust, wäre vielleicht eine Möglichkeit.
    Lasst ihn nicht bei großen unübersichtlichen Feierlichkeiten dabei sein. Mach mit den Kindern klare "Hunderegeln" aus.

    Und verzichtet auf die Anschaffung einer weiteren Katze! Das fände ich zum jetzigen Zeitpunkt zu gefährlich. Mit 8/9 Jahren kann er sich evtl. viel besser als jetzt auf so ein neues Familienmitglied einlassen.

    Nun kannst du dem Hund beibringen, dass das Zurück bringen bedeutet, dass er den Endorphinenrausch noch einmal erleben darf. Da beginnst du deinen Hund zu einem kopflosen Balljunkie zu erziehen. Das ist nicht erstrebenswert. Und ich denke so wie du es schilderst, wird dein Hund zu einem werden, sobald sie den Ablauf begreift. Also lass das Werfen. Ist bei einem jungen Hund eh ungesund.

    Warum sollte man damit einen Hund zum kopflosen Balljunkie erziehen? :???: Dann wären deiner Meinung nach ja alle Hunde die Dummyarbeit machen solche Junkies? Das ist doch nur die erste Stufe und wird dann reduziert.
    Stumpf die ganze Zeit hinterher jagen lassen ist natürlich nix, aber das hat hier auch keiner empfohlen.

    Vom Futterdummy halte ich nicht viel. Aber das muss jeder selber wissen.

    Woher weißt du denn, dass es dem Hund keinen Spaß macht @anfängerinAlina? Ist doch klar, dass das ein Hund erst lernen und begreifen muss, bis es Spaß macht.


    Ich würde das deinen Hund so beibringen:
    du wirfst einen Ball o.Ä., wenn dein Hund den Ball hat (da ist Timing gefragt, möglichst bevor er mit dem Ball wegläuft), rennst du in die entgegengesetzte Richtung. Normalerweise kommt da der Hund hinterher. Wenn nicht, dann wedele mit einem anderen Spielzeug und mach möglichst viel Action. Wenn der Hund dann zu dir kommt, dann kannst du das andere Spielzeug wieder in entgegengesetzte Richtung werfen.
    Viele Hunde lassen ihre Beute dann fallen und du kannst sie ohne Probleme aufheben. Manche versuchen auch beide Spielzeuge zu sichern, aber das ist erstmal nicht so tragisch. Wichtig ist, dass der Hund lernt wenn mir was geworfen wird, sollte ich schnell zurück kommen, weil da gibts was tolles. Je nach Hund, kannst du auch ein tolles Zerrspiel machen.

    Ich finde so eine Rauferei niemals in Ordnung. Ob da jetzt gelocht wird oder nicht.
    Wenn ein Hund zu aufdringlich ist und der andere ihn sich vom Hals hält oder auch mal deutlicher klar macht, so nicht! seh ich das anders.
    Kurzgefasst. Selbstverteidigung find ich ok. Maßregelung anderer Hunde, ohne das der Hund irgendwie betroffen ist, find ich nicht ok.

    Es war schon unangenehm und schmerzhaft genug einen 8kg Hund beim Pöbeln im Bein hängen zu haben. Bei einem größeren Hund mag ich mir das gar nicht vorstellen.

    Achja, was ich noch vergessen habe. Ruf einfach an bei den Hunden die dich interessieren und schildere deine Situation. Die Leute werden dir schon sagen ob das geht oder nicht. Gerade bei den Problemfällen sind die Pflegestellen eigentlich schon recht vorsichtig an wen sie vermitteln, weil sie den Hund nicht gleich wieder zurück haben wollen.
    Und es gibt auch im Tierheim auch eher unkomplizierte Hunde. Muss man halt etwas suchen.

    Jetzt melde ich mich doch nochmal.

    1. du stellst dir das, gerade bei den Hunden bei denen "in erfahrene Hände" dabei steht, zu einfach vor. Bei Odin wirst du nicht so einfach an dem Problem arbeiten können. Ich denke, dass er rückgerichtet aggressiv ist und dann dich angeht, weil die Leinenpöbelei ja sehr heftig sein muss bei ihm.
    Traumatisierte Hunde (z.B. aus dem Ausland, Hund Nr. 2) oder Hunde mit heftigen Verhaltensproblemen bekommst du eventuell auch nie wieder hin und dann wars das mit "durch den Hund kann ich neue Kontakte knüpfen", im Gegenteil musst du dich dann evtl. noch mehr isolieren. Weil man die Auslöser nie komplett umgehen kann und wenn du noch so einsam wohnst.

    2. wenn hier jemand was schreibst, schreibst du sofort "ihr". "Wir" sind hier aber auch Einzelpersonen und durchaus nicht immer der gleichen Meinung ;)

    3. Ich rate dir ganz dringend Kontakt zum Tierheim in der Nähe aufzunehmen und Erfahrungen zu sammeln.

    4. Roxanne könnte was sein. Jagdtrieb wurde wahrscheinlich wegen dem Aussehen des Hundes vermutet. Weiß man nicht, aber drauf einstellen schadet auch nicht.

    5. Du hast einen Garten, aber ist der auch ausbruchsicher (Hund Nr. 3 war das glaub ich.)?