Naja, wenn der Hund wirklich so viel Angst hat, dann ist das für den Hund schon ein Drama.
Ich würde versuchen möglichst viel Ruhe zu vermitteln. Also auch im Haus wenig Aufregung und einen sicheren Rückzugsort für den Hund. Wenn es direkt aus dem Haus so gar nicht geht, dann würde ich den Hund jedes Mal zum Gassi wortlos/ruhig nehmen, ins Auto und ein kleines Stück ins Feld fahren wo nicht so viele fremde Reize sind. Das ist erstmal umständlich, aber man muss einfach bedenken, dass Hunde für eine bestimmte Zeit nur eine gewisse Menge an Stress (neue Umgebung, neue Geräusche usw.) verarbeiten können. Ist das Maß an bewältigbarem Stress voll, geht gar nichts mehr und der Hund reagiert so wie er reagiert. Manche bellen, drehen total hoch, pöbeln, dein Hund zittert und verweigert jede Bewegung. In so einem Stadium hilft auch kein Locken o.Ä. Ansprechbar und trainierbar ist der Hund nur wenn er noch nicht in diesem Stadium ist. Also wiegesagt mein Tipp: erstmal dem Hund so viel Stress ersparen wie möglich und ganz langsam an euren Alltag heran führen. Also zum Beispiel jetzt für 3 Wochen immer ins Feld fahren. Dann alle zwei Tage mal eine Runde bei euch um den Block, wenns gut klappt kann man das steigern. Stresst sich der Hund, wieder reduzieren.
Wichtig auch: nur kurze Runden draußen drehen. Also ca. 30 Min. Keine 1-2 Stunden Spaziergänge, das überfordert noch.