Beiträge von AnjaNeleTeam

    Das Problem ist, wenn ich mich in der typischen Fuß-Startposition hinstelle, weiß er schon, dass er in die GS gehen soll, die jetzt aber verkehrt ist. Es war ja einige Zeit richtig so. Er ist eh nicht der Clicker-Versteher. Shapen macht ihn sehr unsicher und nervös und wenn jetzt die Position nicht richtig ist, glaub ich irgendwie nicht, dass er von selber da eine Lösung findet :/ Ich werde es trotzdem mal ausprobieren...

    Es ist alles eine Frage des Wollens. Wenn ein Hund der Herzenswunsch ist, dann findet man Möglichkeiten, aber leicht ist es nicht immer.

    Ich bin mit unserer Familienhündin ausgezogen und habe dann ein Jahr lang Vollzeit gearbeitet. Während ich in der Arbeit war, sind meine Mitbewohner mit ihr rausgegangen, ich dann wenn ich wieder zuhause war. Darauf hatte ich nicht immer Lust, aber musste sein.
    Nach dem Jahr fing ich zum Studieren an. Da war es einfach easy. Ich konnte mir den Stundenplan so einteilen wie ich wollte und bin dann zwischendrin nach Hause gefahren, damit meine Hündin nicht länger als 6h am Stück alleine war. Andere Tage hatte ich dafür dann frei, oder war nur kurz außer Haus. Das schlechte Gewissen hat mich dann aber immer begleitet, so dass ich die Mensabesuche an einer Hand abzählen kann. Ich bin immer nach Hause und ging mit dem Hund raus.
    Auch der Nebenjob wurde nach seiner Hundetauglichkeit ausgesucht. Hat alles geklappt, wurde aber vor allem stressig, als meine Hündin sehr alt wurde und nicht mehr so gut Treppen laufen konnte und allgemein nicht mehr so viel Kraft hatte.
    Während des Studiums entschied ich dann einen Zweithund aufzunehmen. Ein 2jähriger Tierschutzhund. Vorteil war, dass er echt super alleine blieb, Nachteil, dass die Zeit und der Stressfaktor natürlich nicht weniger wurde.
    Dass ich ihn im Studium aufgenommen habe, habe ich nicht bereut, da hatte ich einfach viele Freiheiten.
    Ein Notfallplan war auch vorhanden, also hat das gut gepasst.

    Nach dem Studium hatte ich dann wieder Glück und durfte meine Hunde mit in die Arbeit nehmen, als Bürohunde. Außerdem konnte ich die Arbeit ziemlich frei einteilen, so dass ich wieder zwischendrin heim konnte.
    Meine alte Hündin starb dann mit 16 Jahren und da hätte ich mir schon gewünscht einfach mehr Zeit zu haben um sie besser begleiten und pflegen zu können, ging aber nicht...

    Ein Jobwechsel folgte und jetzt habe ich wieder 2 Hunde bei einer Vollzeitarbeit. Geht prima, weil sie mit dürfen und die Arbeit nicht weit von zuhause ist.

    Was wichtig ist, dass man einen Plan B hat, wenn mal unvorhergesehene Sachen sind, oder einfach Sachen bei denen der Hund nicht mit kann. Da sollte man sich vor der Anschaffung informieren.
    Auch bei der Hundeauswahl muss man gut aufpassen und seine eigenen Vorstellungen vielleicht etwas zurück schrauben, zugunsten des passenden Hundes, also der mit dem Alltag auch klar kommen wird.
    Ich würde nach einem erwachsenen Hund schauen.

    @ChaosAyumi
    Wie hibbelig soll oder darf denn dein zukünftiger Hund sein?
    Toller und Curly sind schon sehr unterschiedlich.
    Curlies sind eher der Typ in sich ruhend und selbstbewusst, wollen überzeugt und motiviert werden.
    Der Toller ist deutlich hibbeliger und braucht keine großen Motivationshilfen (wobei die der Curly jetzt auch nicht braucht, nur im direkten Vergleich mehr) und muss eher Ruhe lernen.

    Was ich noch schreiben wollte: Curlies sind ziemliche Ein-Mann-Hunde und wollen immer dabei sein. Deswegen haben manche Probleme mit dem Alleinebleiben.

    Danke euch ich weiß es auch nicht, sie hat halt einen Adulten Rüden dieser Zucht kennen gelernt und fand den so klasse, sie ist mehr ein Gefühlsmensch :p Sie möchte so gerne wieder einen Hund wie Hexe es war.
    Welche Züchter würdet ihr denn da oben empfehlen? Sie ist ja nicht mobil :)
    Sie hätte gerne einen Labrador, eher größer, nicht die kleinen wuchtigen. Meiner Meinung braucht es bei ihr keine AL sein, sie wird wohl hauptsächlich Gassi gehen und weniger Interesse am aktiven Hundesport haben, Zeit hat sie aber reichlich. Sie will wohl auch gerne einen schwarzen. Grundsätzlich sollte er die Wesenszüge eines Labbys mitbringen, aktiv sein aber nicht so krass überdreht sein. Für mich ist das eher schwierig da was zu empfehlen ;) Ich kenne Iwie nur kleine gemütliche Labratonnen, oder aber sehr aktive Labradore, wo ich dann halt auch nicht weiß ob sie damit nicht überfordert ist?

    Am besten ihr schaut bei den Wurfankündigungen nach Würfen aus der Nähe. Einen Züchter zu empfehlen ist nicht so einfach.
    Wenn ihr einen passenden habt, dann sprecht mit den Züchtern, da stellt sich doch recht schnell raus welche Zuchtziele die so haben und wie die eigenen Hunde so sind.
    AL braucht sie nach deiner Beschreibung garantiert nicht. Vielleicht einen Hund aus jagdlicher Linie. Davon würde ich mich zumindest nicht abschrecken lassen.

    @AnjaNeleTeam Die Hündin hat aber doch keine ZZL, oder? Ich habe da nur den WT gesehen, bin aber nur mit dem Handy unterwegs, vielleicht habe ich es übersehen

    Ich hab ehrlichgesagt nicht gesehen wo steht ob sie ne ZZL haben. Beim LCD stehen einige Gesundheitstest mehr als beim DRC in der Datenbank.

    Mit der Rasse habe ich mich noch nicht so stark auseinander gesetzt - müsste ich mich mal richtig reinlesen. Aussehen ist jetzt zwar nicht so meins, aber wenn der Charakter passt wäre das zweitranging.

    Wenn der Curly empfohlen wird, muss ich natürlich auch meinen Senf dazu geben ;)

    Vom Fell her weiß ich nicht wie wichtig dir das ist. Die Locken fühlen sich mittellang an, aber an sich würd ich den Hund eher als kurzhaarig beschreiben. Kommt allerdings auf den Curly an. Leo hat wirklich kurze und weiche Locken, andere haben etwas harsche Locken, wieder andere recht lange.
    Von der Größe her wirds wahrscheinlich schwierig. Die Rüden sind deutlich größer und schwerer als du es dir wünscht. Bei den Hündinnen könnte es evtl. passen. @Workingcurly hat zum Beispiel eine eher kleine Hündin.

    Die anderen Punkte erfüllt der Curly aber sehr gut.
    Sie sind wasserfreudig, reserviert, gut händelbar was Jagd-, Schutz-, und Wachtrieb angeht, wollen Beschäftigung, kommen aber auch sehr gut mit Ruhetagen klar, sind verträglich, haben wtp, wollen aber auch überzeugt werden und können teilweise etwas sturköpfig sein.

    Ihr Lieben,

    Stichwort Dummy-Training - erzählt doch mal: Wann habt ihr angefangen? Wie? Allein, organisiert? Welche Übungen kann man als Einstieg machen (vor allem, wenn der Retriever noch gar nicht retrieven möchte...)?

    Bin gespannt auf eure Erfahrungen.

    Wir haben von Welpenbeinen angefangen, aber nicht wirklich systematisch und manche Sachen falsch gemacht, weil die Anleitung fehlte. Mit ca. 10 Monaten sind wir dann richtig eingestiegen. Viel hab ich allein gemacht, dann hat mir eine Bekannte wahnsinnig fiel geholfen und irgendwann konnten wir dann auch aus einer Gruppe mit Trainer richtig viel ziehen.
    Was man von Anfang an machen kann (! nicht muss !) ist die Fußstellung, Bringen fördern, Tragen fördern, Aufnehmen fördern, Sitzpfiff, Hierpfiff und Suchenpfiff und Voran wie es Belial beschrieben hat.
    Auch die Suche kann man schon aufbauen.

    Allerdings würde ich da anfangs langsam machen und schauen was man auch im Alltag brauchen kann. Von Vorteil ist es aber später, wenn der Hund das schon lang verinnerlicht hat.

    Willst du denn richtig Dummytraining machen oder einfach nur, dass er dir bringt was du geworfen hast?

    Was super funktioniert bei Hunden die erstmal ihre Beute sichern, ist wegzurennen wenn dein Welpe aufgenommen hat. Am besten dabei möglichst durchgeknallt verhalten :D Wenn er zu dir kommt, dann megamäßig loben und nicht gleich nach der Beute greifen! Sonst kann es sein, dass ihm das Kommen verleidet wird.
    Als Belohnung eignet sich meist ein anderes Spielzeug, z.B. ein Zergel. Futter kann zu langweilig sein, je nach Hund.