Beiträge von AnjaNeleTeam

    Gestern hab ich mal wieder den DD von dem befreundeten Jäger getroffen. Er ist jetzt 7 Monate alt.

    Jetzt geht es so langsam an die Ausbildung, da kann ich etwas helfen, was apportieren usw. angeht.

    Aber der kleine ist schon ein wahnsinniger Büffel :lol: Super wesensfest und sehr nett, aber auch echt unsensibel und hart. Mir gefällt er sehr gut und ich mag es, dass er überzeugt werden muss und viel jagdliches Potenzial mitbringt - logisch. Aber ich denke mir wäre es (aktuell) zu viel Härte die ich selbst an den Tag legen müsste, zu viel Kampf und das dauerhaft. Das bestätigen auch so ziemlich alle Jagdhundeausbilder die ich kenne.

    Für immer ausschließen würde ich sie nicht. Ich mag wirklich sehr die Ruhe und Souveränität und die Optik - der Bart :cuinlove:

    Aber jetzt sind mir die leichter führbaren Hunde mit will-to-please doch lieber.

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    Seh ich genauso. Er dachte sich beim zweiten Schicken wahrscheinlich das da nix mehr liegt. Er war ja schon einmal da. Also nächstes Mal vor dem zweiten schicken nochmal hingehen und ein Geräusch machen. Ich würde mir auch beim Schicken mehr Zeit lassen um ihn mehr zu konzentrieren.

    Mit den Bodentargets wirst du dieses Problem denke ich nicht beheben können. 1. ist die Entfernung viel zu kurz, 2. hat er zu wenig Zug nach vorne.

    Ich würde dir empfehlen wirklich sehr viel Wert auf Sicherheit zu legen und lieber einmal zu viel mit ihm den Weg gehen oder ohne ihn nochmal zum Dummy laufen um es ihm zu zeigen, als auf gut Glück zu schicken. Nimm dir Geländekanten zur Hilfe oder meinetwegen auch die Markierstäbe (ich bin kein Fan von denen :lol: ) und bau mit der Sicherheit die Distanzen auf. Eiert man zu lang bei so kurzen Distanzen rum, bekommt man den Hund nicht wirklich ins Laufen und das braucht man einfach für später. Alles was in so einer Distanz ist, hätte er ja auch super easy einfach durch eine große Suche finden können, d.h. er wird auch wenig Sinn darin entdecken auf deine Kommandos zu hören.

    Aber er hat sichtlich Spaß und die Fußarbeit ist wirklich toll :gut:

    Das ist zum Großteil "einfach" ne Trainings- bzw. Aufbaugeschichte. Wenn der Hund in die große Suche geht oder keine gerade Line läuft, war die Distanz zu lang oder das Memory zu schwer, vielleicht auch das Gelände. Da gibt es viele Faktoren an denen man schrauben muss oder kann.

    Ich hab auch einen Hund der ein gerades Lining nicht wirklich in die Wiege gelegt bekam und jetzt mit mehr oder weniger klassischem Training doch ganz gut beherrscht.

    Wenn das für euch mit den Bodentargets passt, ist es ja völlig in Ordnung.

    Ich kann mir vorstellen, dass das ein gutes Hilfsmittel sein kann. Ich selbst finde es aber etwas kompliziert das ganze so aufzubauen. Außerdem ist es mir etwas zu technisch. Mein Hund soll ja "Beute machen" wenn ich ihn schicke und selbst zum Erfolg kommen in dem er gerade läuft, schön sucht usw. Beim Bodentarget bekommt er natürlich auch eine Belohnung, aber von dir und nicht selbst "erjagt".

    Insgesamt hört es sich ähnlich wie beim RO an, wo man in ein Viereck schickt. Die wenigsten Hunde die ich kenne machen das blitzschnell und mit einer schönen Körperspannung. Ist halt ne Gehorsamsgeschichte. Deswegen nicht unbedingt schlecht, aber meins wärs jetzt nicht unbedingt.

    Mach gern mal ein Video davon. Würde mich interessieren wie du das genau machst. :smile:

    Die Hassi Assenmacher-Feyel hatten wir. Ich fand sie sehr nett und verständnisvoll.

    Petra Bannach ist super lieb. Birgit Pfeifer ist manchmal etwas strenger, aber auch eine sehr nette Richterin.

    Ich würde nach Möglichkeit schauen bei Petra Bannach einen Formwert Platz zu kriegen. Ich vermute aber fast das sie erstmal nichts machen wird aufgrund der tragischen Geschichte mit ihrem Mann.

    Ich werde schauen im November bei Birgit Pfeifer einen Platz zu kriegen. Assenmacher-Feyel kommt für mich nicht in Frage |)

    Weiß aber nicht ob die eventuell bei den Labbis ganz gut richtet? Da müsste man sich mal bissl umsehen was die so für Berichte bei den Labbis schreibt.

    Was hast du für Erfahrungen mit ihr gemacht? Oder ist das eine Flat-Sache?

    Mir gehts wie Hennie . Ich fand sie total ok. War geduldig mit den jungen Hunden und den Besitzern die allesamt keine Ausstellungsprofis waren.

    Bei Leo hatte ich leider nicht dran gedacht ihn vorher schon mal an ein Körmaß zu stellen und er fand das dann ziemlich blöd. Auch da war sie sehr nett und hat uns Zeit gegeben. Kann mich nicht beschweren :ka:

    kamue

    Ja ich bin super happy mit Leo der das ja alles nach und nach lernt. Hätte er das als Junghund schon gehabt und dann kontinuierlich, würde ihm vieles sicher leichter fallen.

    Bei euch hört sich das aber auch sehr gut an :gut:

    Was wird in eurer Prüfung abgefragt?

    Falls sich das "zwiegespalten sein" auf die lebende Ente bezog, dann kann ich das sehr gut nachvollziehen. Um Leos Zögern zu überwinden, empfahl uns die Trainerin auch mit lebender Ente zu arbeiten, aber mir ist nicht so wohl dabei. Es geht bei uns ja nur um eine Prüfung. Für eine sichere Jagd ist sein Problem kein Hindernis. Dafür dann eine oder mehrere Enten zu nutzen finde ich nicht verhältnismäßig.

    Für Junghunde ohne Erfahrung kann ich den Sinn aber schon sehen.

    Ich wollte mal wieder von unserem Training berichten.

    Die große Baustelle Schuss am Wasser haben wir inzwischen recht gut im Griff. Leo zögert noch ab und zu vor dem Losschwimmen, wenn er weiß, dass es gleich schießt, aber lässt sich dann doch deutlich schneller als früher zum apportieren bewegen.

    Ich habe jetzt einfach viel geübt, bin mit ihm und Flinte ans Wasser, hab Enten geworfen, zuletzt auch Stoffenten und ihn das mit viel Spaß arbeiten lassen.

    Uns fehlen gerade etwas die echten Jagden mit Hund und Flinte, die würden uns nochmal weiter bringen und für das letzte Quentchen Sicherheit sorgen die er noch braucht. Vielleicht klappt demnächst mal ne Krähenjagd und dann gehts hoffentlich bald mit den Enten los.

    Wenn das dann da ist, dürfen wir wieder am Gehorsam und der Ruhe arbeiten. Er ist nämlich gerade nicht so steady wie gewohnt, weil ich halt auch viel Quatsch mit ihm mache. Würde ich keinem mit Junghund empfehlen, aber für ihn/uns gerade einfach das richtige.

    Letztens hatten mal wieder eine Schweißfährte gearbeitet, nachdem Leo nur noch Totsuchen gemacht hatte und keine extra Fährten gelegt bekommen hatte seit ca. 2J. Die war für unsere Verhältnisse dann recht schwer mit ca. 400m Übernacht und Starkregen über längeren Zeitraum. Dementsprechend schwer tat er sich dann anfangs, wusste nicht so recht was er hier soll. Aber nach kurzer Zeit ging das besser. Dann wurde ich allerdings für meine zu kurze Leine (5m) gerügt, weil ich Leo damit zu sehr in falsche Richtungen gedrückt habe und er sich nicht ordentlich hinsuchen konnte. Super war dann als Leo so tat, als würde die Fährte sicher nicht durch die Brennesseln gehen :roll:

    Gestern Abend hatten wir dann eine kürzere Fährte selber gelegt. Extra auch durch Brombeeren, Dickung usw. Ca. 250m, Übernacht, wieder mit Regen, aber Leo lief die wirklich so souverän, das war wirklich schön anzusehen. Ich hatte eine längere Leine und konnte ihn gut Wege ausschließen lassen und er ist auch brav über die Dornen gelaufen.

    Bin aktuell wirklich sehr zufrieden wie er sich insgesamt macht. Bei allem was Sucharbeit angeht ist er ruhig, konzentriert und absolut zuverlässig. Beim Wasser bemüht er sich und alles andere ist Trainingssache. Wozu wir endlich wieder gut Gelegenheit haben :gut: