Beiträge von AnjaNeleTeam

    Nochmal kurz zu den Schüsseln: ich denke schon, dass es für einige Hunde gut sein kann bzw. die kein Problem damit entwickeln. Aber für andere Hunde eben schon, also vorsichtig sein oder mit Plan an das Ganze herangehen.


    tassut Schade, dass es nicht geklappt hat! Aber die Richterin hört sich nett an und ihr wisst was ihr demnächst üben müsst :gut:

    Ich kenn inzwischen einige Hunde die dann bei den Dummies das überlegen oder suchen anfangen, weil sie es gewohnt sind dort was Fressbares zu finden. Das ist natürlich kontraproduktiv wenn man eigentlich möchte, dass der Hund sofort und ohne zögern umdreht und bringt.

    Wie gesagt ein paar Mal um einem jungen Hund das Prinzip zu verdeutlichen find ich ok, aber man sollte doch schnell den Absprung schaffen.

    Das mit den Futterschüsseln würde ich nicht zu oft machen. Am Anfang wenn das Apportieren nicht so klappt oder der Hund im Zahnwechsel ist ok, aber dann würde ich es lassen.

    Gerade die Arbeitslinien bringen ja wirklich so viel mit, dass man meiner Meinung nach doof wäre das nicht schon vor der Pubertät zu nutzen und einen Grundstein zu legen. Andererseits muss man sich aber auch keinen Stress machen, nur weil der Hund schon einige Monate alt ist, aber gewisse Dinge noch nicht kennt.

    Ich hab bei meinem nächsten Hund das Ziel, ihn zu einer coolen, lustigen Socke zu machen, bzw. darin zu bestärken. Ich werde sehr darauf achten nicht zu viel Druck aufzubauen und Selbstbewusstsein, Ruhe und konzentriertes Arbeiten fördern.

    Aber da der nächste Hund recht früh auch ans jagdliche Arbeiten herangeführt werden wird, wird da eh alles anders :lol:

    Nein, ich hab mit Leo erst relativ spät angefangen, weil Dummy für mich selbst noch neu war.

    Ich habe ihn Voran auf seine Futterschüssel geschickt und den Hierpfiff weiter gefestigt und die Grundstellung, sowie Fußgehen geübt. So mit 8 Monaten wollte ich mit ihm ins Training starten und da sagte mir der Trainer er muss dafür den Stopppfiff beherrschen, also als nächstes das beigebracht. Mit 10 Monaten fing es dann intensiver an.

    Mit dem nächsten Hund werde ich aber definitiv schon im Welpenalter gewisse Dinge anfangen zu üben. Halt spielerisch und mit dem Ziel nicht zu sehr in das selbstständige Arbeiten einzugreifen. Also einweisen (rechts, links, back) würde ich in Grundzügen dem Junghund lernen, aber nicht in kombinierte Aufgaben miteinbauen.

    Was ein Quatsch! Steht hinterm Baum und wedelt mit dem Kaninchen :roll:

    Die Leute einweihen, ein Kaninchen über den Weg an einem Seil ziehen und dann schauen ob der Hund im Zweifel hört, hätte ich wesentlich sinnvoller gefunden.

    Den Typen mit dem Schäferhund kann ich gut verstehen. Der Hund hat sich auch eher so angehört, als wenn er den versteckten Mann verbellt, als das er ein Kaninchen jagt.

    Komm lernen die meisten Hunde ja quasi beim Züchter. Daher ist das doch fast immer das erste was sie lernen.

    Ich würde beim nächsten Hund dann den Suchenpfiff schon im Welpenalter etablieren, einfach weil das häufig ein Problem ist. Bei den weniger triebigen Hunden ist es oft so, dass sie nicht lang genug dran bleiben oder intensiv genug suchen und die anderen werden schnell zu groß.

    Stopp ging bei Leo super mit ca. 8 Monaten. Würde ich also als drittes machen. Wobei ich befürchte, dass der nächste Hund definitiv nicht so super stoppen wird wie Leo :lol:

    Es kommt ziemlich auf den Hund an. EIn Hund der so sensibel auf Stimmungen reagiert, wird kaum zu einem totalen Nervzwerg werden, nur weil man etwas schönfüttert. Und selbst wenn, kann man dann auch ein "geh-Platz"-Kommando einführen.

    Ich hatte eine Hündin, die das genauso gemacht hat. Ich hab es ignoriert, ihren schönen Platz hatte sie, geändert hat sich an ihrer Empfindlichkeit nichts. Ich wollte mich dann auch einfach mehr beherrschen die kleinen Gefühlsäußerungen bleiben zu lassen. Naja, realistisch ist das nicht, weil so ein Hund dann auch immer mehr sensibilisiert wird. Also z.B. dann nicht beim Stift hinknallen reagiert, sondern beim genervten Seufzen.

    Schönfüttern ist auch nicht gleich Schönfüttern. Ich würde das mit dem Leckerli beiläufig machen und kein großes Aufhebens drum machen. Auch nicht unbedingt herkommen lassen, sondern das Leckerli auf den Platz werfen, dann muss er nicht mal aufstehen.

    Naja die Variante mit einem schönen Platz in einem anderen Zimmer ist auch ne Option.

    Ich hätte einen etwas anderen Ansatz. Anstatt dich die ganze Zeit zu beherrschen und dann gibt's vielleicht doch mal ne Situation die blöd ist, würde ich versuchen den Hund zu desensibilisieren und die vorher unbewussten Signale gegen zu konditionieren. Also z.b. fliegt bei jedem Stift auf den Tisch knallen ein käsewürfel Richtung Hund. Oder du machst das ganze so oft bis es an Bedeutung verliert.

    Ich habe die Erfahrung gemacht,je mehr man versucht sowas zu vermeiden, ruhiger wird usw. desto krasser sind für den Hund dann die Ausnahmen.

    Ich hab heute auch mal wieder ein Video von Leo gemacht. Hat sich voll gelohnt! Es ging so ziemlich alles schief :hust:

    Von am Bein drehen, übers markieren und einweisen zur mangelnden geländehärte :roll:

    Die Aufgabe war ein blind hinter der Kuppe. Da wo er nach rechts abbiegen will, landete vorher ein dummy welches eigentlich ein zusätzliches blind werden sollte, aber er hatte es gesehen. Ich habe es ihn gleich holen lassen, aber war halt ne Verleitung.

    Die Markierung gleich am Anfang sollte nur was einfaches als Belohnung für das blind sein.

    Aber um noch was positives zu sagen: ich fand es schön wie er den suchenpfiff angenommen hat trotz fehlendem blickkontakt. Wind hat er von da zumindest nicht bekommen. Und stoppen tut er halt echt gut :lol:

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