Beiträge von AnjaNeleTeam

    Danke für die Aufgabenbeschreibung!

    Mit hohem Gras hatten wir am Wochenende auch so unsere Problemchen. Obwohl die Distanzen nicht groß waren, hatten viele Hunde Probleme. Leo anfangs auch, aber dann hat er sich konzentriert. Überlaufen ist nicht so sein Problem, im Gegensatz zu den Labbis. Die haben sich im hohen Gras teilweise halb aufgearbeitet.

    Gerade bei der Liste vom DRC ist fast jeder Klick SL.

    Woran machst du das fest?

    Ich würde an deiner Stelle jagdliche Linien nicht ausschließen. Arbeitslinie ist jagdliche Linie und selbst wenn die Elterntiere nicht jagdliche geführt werden, sind es doch Jagdhunde und haben natürlich diese Anlagen. Die sind nicht einfach so weg, nur weil ein paar Generationen Assistenzhunde waren.

    Trotzdem muss das kein Nachteil sein, im Gegenteil. Jagdliche Prüfungen sind immer auch ein Zeichen von Wesensfestigkeit, Führigkeit und Arbeitstauglichkeit und das ist das was man in anderen Bereichen möchte.

    Hier auch nochmal herzlichen Glückwunsch Laura97 ! Echt eine tolle Leistung :gut:


    Wir hatten am Wochenende wieder ein Seminar mit Thano Keller aus Ö.

    Bei den Anfängern war es sehr spannend zu helfen. Thano hat eine andere Art zu trainieren. Zumindest anders als die Trainer bei denen ich bisher war. Kreativer, mehr Fokus auf jagdliche Situationen (er trainiert für den Field Trial) und dafür nicht so viel Wert auf Distanz und Standardaufgaben. Er hat mir ein paar Ideen für Workingtests erzählt (er ist Richter), die fand ich schon ziemlich witzig :hust:

    Für Leo und mich war das Thema der Suchenpfiff. Leo nimmt ihn an, aber wenn er nicht gleich findet, verlässt er relativ schnell das Gebiet. Das hat sich im Laufe der Zeit ziemlich verwässert, was logisch ist, wenn man selbst nicht immer gut markiert und an falschen Stellen den Pfiff gibt. Also wieder ins Gedächtnis geholt.

    Mit dem Launcher hat Leo sehr brav gearbeitet. Zum Abschluss gab es eine schöne Aufgabe für uns. Launcher links Richtung altes Memory ins hohe Gras (Schwierigkeit: altes Memory zieht und eben hohes Gras), Launcher nach rechts, auch hoher Bewuchs und zwischen den beiden eine Memorystelle mit Tennisbällen im hohen Gras.

    Hab mich mal wieder künstlerisch ausgetobt :roll:

    Spoiler anzeigen

    Das gelbe soll das hohe Altgras darstellen und das grüne einen Blühstreifen der echt mehr als unwegsam war. Aber die Hunde waren da schon, dadurch gab es Pfade.

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    Leo liebt ja den Launcher, aber bei der Aufgabe war er einfach super steady und hat sich von dem für ihn doch sehr großen Reiz abgedreht wie ein alter Hase.

    Der Trainer hat wieder gesagt wir sollen im Oktober beim Workingtest gleich nach der F noch die O gehen (sowas geht in Ö :D ), aber ich bin unschlüssig.

    Es war auf jeden Fall ein sehr schönes Seminar und ich freu mich auf September, da hab ich ihn wieder eingeladen :smile:

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    Die Labbis wurden zur Minderheit :D

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    die quasi die VGP für Retriever ist

    ich dachte das wäre die VPS?

    Tendiere aber schon dazu lieber einen vernünftigen Aufbau zu machen anstatt nix zu machen um den Hund "heiß drauf" bleiben zu lassen.

    Das ist halt die Überlegung..... entweder 3x oder 30x

    De facto ist auch Schweiß ein Gehorsamsfach

    Nein die VPS ist theoretisch für alle Rassen offen. Ich weiß jetzt so aus dem Stegreif nicht die PO der VPS, aber RGP ist an VGP und VPS angelehnt.

    Habt ihr eigentlich Tipps, wie man als Anfänger an ein passendes Seminar kommt? Alles was ich finde ist nicht für unser Niveau gedacht. Oder macht man als Beginner einfach keine Seminare? ist das zu früh? Ich würde wirklich mal gerne wieder trainieren. :headbash:

    Deswegen haben wir die Basicgruppe gegründet, weil die meisten Trainer erst ab Anfänger Niveau nehmen und das ist dann teilweise schon echt knackig.

    Wir hatten hier in der Nähe letztens ein Beginner-Training, also noch nicht A-Niveau, bei dem mit Dummy-Launcher usw. gearbeitet wurde. :face_with_rolling_eyes:

    Es ist schon immer wieder was ausgeschrieben in den Gruppen (FB) oder du musst dir einen Trainer suchen und dann eben evtl. auch weiter fahren. Z.B. Leute wie die Zvolsky die bietet ja regelmäßig was an.

    Bei uns steht evtl. im Oktober eine weitere jagdliche Prüfung an, in der eine Übernachtfährte 400m 200ml Schweiß gearbeitet werden soll. Wir werden bis dahin noch gut üben, damit ich Leo besser lesen lerne.

    Das ist viel zu viel Schweiß. Ich verstehe nicht warum auf Prüfungen immer quasi die komplette Fährte begossen wird.

    Wir arbeiten auf den Fährtenschuh ein, weil das naturnaher ist, entweder mit Rot-, Dam-, oder Schwarzwildschalen. Auf einer Fährtenlänge von 500 Metern nutze ich maximal 2 cl Schweiß, also ein Schnapsglas. Der Schweiß dann nur am Anschuss, Wundbett und ein paar Tropfen an Blattwerk oder Gras. Stehzeit mindestens 6 Stunden, mittlerweile eher 12.

    Aufbau war bis zur 12. Woche mit Schleppen bis 200 Meter, danach Fährtenschuh beginnend mit 50 Metern, 4 Stunden Standzeit und 20 cl Schweiß.

    Ich hab nochmal in die PO geschaut und tatsächlich sind es sogar 1/4L Schweiß. Für die PO kann ich aber halt auch nix :ka: Vielleicht traut man den Retrievern nicht mehr zu?

    Geht um die RGP (Retrievergebrauchsprüfung), die quasi die VGP für Retriever ist. Wie viel Schweiß haben die auf der Fährte?

    Mit was hast du die Schleppe beim Welpen gezogen?

    Ich glaub zwischen der wirklichen Schweißhundearbeit und der Schweißarbeit von Retrievern liegen schon Welten. Ich kann Schwierigkeit und Sinnhaftigkeit noch nicht wirklich beurteilen. Tendiere aber schon dazu lieber einen vernünftigen Aufbau zu machen anstatt nix zu machen um den Hund "heiß drauf" bleiben zu lassen.

    Macht einer von euch aktiv Schweißarbeit und hat evtl einen Tipp? Buri fällt momentan häufiger bei Winkeln die Rückfährte an, sodass ich ihn immer wenden muss. Wir arbeiten zum Teil spitze Winkel, ich setze im Winkelabgang aber immer einen Verweiserpunkt sodass er weiß wo es weitergeht. Winkel langsamer abgehen oder damit leben?

    Wir sind zwar jetzt auch wieder aktiv, aber dafür kenne ich mich nicht genug aus :tropf: Vielleicht nochmal etwas stumpfere Winkel versuchen?


    Wie ist das denn mit Schweiß bei euch im Training üblich? Ich kenne viele die sagen weniger ist mehr. Nur ein paar mal vor einer Prüfung und nie mit Rehschweiß.

    Ich habe aber auch schon andere Trainer gehört die das ganze kleinschrittig und gründlich aufbauen und sagen, dass Schweißarbeit Fleißarbeit ist.

    Bei uns steht evtl. im Oktober eine weitere jagdliche Prüfung an, in der eine Übernachtfährte 400m 200ml Schweiß gearbeitet werden soll. Wir werden bis dahin noch gut üben, damit ich Leo besser lesen lerne.


    Und von gestern nochmal ein Video mit der Schussfestigkeit am Wasser :D Ich bin wirklich sooooo happy, dass er das jetzt doch so schnell kapiert hat. Keine Rückschläge bisher :smile: Das Fiepsen ist noch blöd, aber das wird auch noch. Ich bin echt froh, dass die Trainerin das mit uns so gut erarbeitet hat und uns nicht wegen mangelnder Anlagen oder sowas von vornherein aufgegeben hat.

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    Zuallererst finde ich wichtig, dass du verstehst was dein Hund da tut und entsprechend agierst und reagierst.

    Das ist nicht peinlich und man muss auch keine Angst davor haben das es wieder so ist. Er ist in dem Moment einfach total drüber und weiß nicht wohin mit sich. Die innere Einstellung zu dem Ganzen macht viel aus.

    In der Welpenstunde kannst du das händeln in dem du ganz kleine Leckerli neben dir ins Gras streust. Wichtig: mach das bevor er anfängt dich zu beißen oder hohl zu drehen. Nach Möglichkeit versuchst du dann ihn langsam mit ruhigem halten oder streicheln runter zu bringen. Falls das nicht geht, kannst du auch was zu kauen mitnehmen und ihm im Anschluss geben.

    Ich persönlich bin auch ein Fan davon Welpen oder Junghunde festzuhalten, bis sie sich beruhigen. Das aber nicht das erste Mal in der Hundeschule testen.

    Wichtig ist auch, dass im Alltag nicht zu viel stressiges passiert. Vielleicht magst du ja mal erzählen was ihr so macht?