Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ein paar Sachen die wirklich ihrs waren hab ich behalten. Darunter ihr Halsband was sie ca. 8 Jahre getragen hat und eins was sie kürzer getragen hat, aber besonders schön ist. Ihre anderen Sachen hab ich ans Tierheim gespendet, weil ich auch dachte, dass so schnell kein großer Hund einziehen wird :hust:
    Die Sachen werde ich auch nicht weg tun, die bleiben hier.

    Wenn du Dinge hast, die nur ihre waren und zu denen du einen besonderen Bezug hast, dann würde ich die aufbewahren und wenn du soweit bist sie in eine schöne Kiste o.Ä. tun. Evtl. mit ein paar Fotos oder so.
    Ich hab sogar noch Haare von Nele...

    @Labrador & Wachtelhund
    Beschossenes Blind hatten wir auch schon bei einem Team-WT in der Anfängerklasse.
    Aber die Diskussion im Anschluss hört sich ja wirklich daneben an :mute:

    Das schwierigste was mir bisher begegnet ist bei WTs war ein beschossenes Suchengebiet/Blind zu dem die Hunde an einem Treiben vorbei mussten, das genau vor ihnen stattfand. Das Blind war ca. 50m entfernt. Wenn man vorher nicht die Aufgabe von anderen erklärt bekam und sich nicht mit dem Treiben mitdrehte zu dem letzten Schuss hin, dann hatte man schlechte Chancen den Hund vom Treiben weg zu bekommen. Und dann auch noch 2x da hinter.

    Und beim gleichen WT: Eine Markierung holen lassen, dann den Hund zur Stelle schicken wo die Markierung hin fiel und in dem Suchengebiet halten. Ein Dummy lag da nicht, das konnte der Hund auf dem Rückweg finden.

    Ich habe auch einen Kettenhund mit Deprivationsschäden und kann dir nur sagen, dass die mit noch so viel Training nie (!) weggehen werden.
    Ich habe städtisch gelebt, als ich ihn zu mir nahm und alles, wirklich alles, wurde erst besser, als wir in eine ländlich gelegene Kleinstadt gezogen sind. In der Stadt hatte er täglich sehr viel Stress, er hatte jeden Tag Durchfall durch den Stress und geriet oft mit anderen Hunden aneinander. Außerdem reagierte er stark auf Bewegungsreize. Viele Trainer hatte ich durch, die halfen alle ein bisschen, aber die Grundproblematik lösten sie nicht.

    Den anderen kann ich nur beipflichten: wirklich ändern wird sich nur was durch eine ländliche und ruhige Umgebung. Außerdem mach weniger mit deinem Hund. Strammen Schrittes gehen ist nicht gut. Lieber ne halbe Stunde für 500m brauchen, in Ruhe schnüffeln lassen.

    Was mir außerdem aufgefallen ist: bist du dir sicher, dass sie wirklich mit anderen Hunden spielt? Wenn ein Hund nur vorneweg den Hasen spielt, ist das meist nur eine Form von Unsicherheit. Der "Hase" hat nichts anderes gelernt und rettet sich in die Flucht. Wirkliches Spiel ist es, wenn die Hunde sich abwechselnd jagen. Auch das würde ich massiv einschränken. Wichtig sind ruhige Hundebegegnungen, einfach nebeneinander her laufen. Anbellen zur Spielaufforderung unterbinden in dem man den Hund ruhig weg nimmt.

    Lass dich in der Wohnung nicht auf Kämpfe ein. Mach ihr eine Hausleine dran und bind sie kommentarlos wo fest wenn sie sich dir gegenüber schlecht benimmt. Belohne sie außerdem viel, wenn sie was richtig macht, wenn sie ruhig bleibt wenn sie was hört zum Beispiel.
    Hast du mal versucht ihr melden zu kommentieren, z.B. mit "hast du wen gehört?" und dann zur Tür zu gehen?
    Mein Hund hat anfangs immer weiter gebellt wenn ich ihn geschimpft habe. Wenn ich aber zur Tür oder zum Fenster gegangen bin, geschaut habe, was er meldet und dann gesagt habe "alles gut, ist nur der Nachbar", hat er sich super schnell beruhigt.
    Sie macht das ja nicht, weil sie dich ärgern will, sondern weil sie es so gelernt hat. Du musst ihr erstmal beibringen wie man sich auch anders verhalten kann und das geht nicht über Strafe. Dadurch lernt sie nix neues. Das gilt für alle Bereiche.

    Ob du das ganze Training die nächsten Jahre (denn das wird ein lebenlang Thema sein) durchziehen kannst, musst du wissen und du solltest dir das wirklich gründlich überlegen.
    Hast du evtl die Aussicht nach deinem Studium umziehen zu können?