Beiträge von AnjaNeleTeam

    @RafiLe1985
    Wir waren auch schon länger nicht mehr bei einem Spaziergang mit vielen Hunden, deswegen gruselts mich wahrscheinlich mehr davor als sonst :lol:

    Neeein...die kleine Krawallschachtel MUSS mit! Sonst hätte ich den einzigen kleinen Grantler, wenn ich es schaffe. |)
    Momentan ist Millo aber sowieso in absoluter Schonphase, hat sich die HWS verletzt, der Held. :mute:

    Oh, wie hat er das denn geschafft :verzweifelt:
    Hoffentlich ist er bald wieder fit!

    Ich hab Angst um deinen Hund :lol:

    Er ist halt ne Krawallschachtel und wenn ein Hund zu nett ist + unkastriert + Rüde + Labbi :ops: dann muss ich ständig schaun, dass der nicht gemobbt wird. Kann sein, dass das gar kein Ding ist, bei den bisherigen Treffen gings immer ganz gut, aber managen muss ich.
    Und Leo und Bazi können ja nicht soooo gut miteinander, also wirds stressig, zumindest anfangs.

    Kurz vorab, ich hatte eine Hündin mit chronischer Colitis und habe einen Rüden mit Pankreatits aufgrund von Futtermittelunverträglichkeiten.

    Ich hab immer versucht Cortison o.Ä. soweit es geht zu vermeiden, da das natürlich auch ziemliche Nebenwirkungen hat. 5 Wochen wären da für mich noch kein Zeitraum in dem ich mich dann für solche Medikamente entscheiden würde. Aber das kommt auf den Einzelfall an.

    Welchen Wirkstoff haben denn die TSO 80 Tabletten?
    Empfehlen kann ich bei Pankreatitis eine Vitamin B12 Kur und Enzyme die zum Futter gegeben werden.

    Das Futter finde ich auch etwas komisch. Rind und Karotten sind meiner Meinung nach nicht sonderlich gut für eine Ausschlussdiät geeignet. Es sollte eine Fleischsorte sein die dein Hund möglichst noch nie gefressen hat, z.B. Pferd, das habe ich gefüttert. Und dazu eine Kohlenhydratquelle die er auch noch nie gefressen hat, z.B. Süßkartoffel, Amaranth, Quinoa. Das ganze dann 6-8 Wochen geben, erst dann um eine Komponente erweitern.
    Bei uns hat Pferd und Süßkartoffel echt gut funktioniert.

    Janosch hatte ganz ähnliche Symptome, erbrechen, Durchfall usw., meine Hündin hatte blutigen Durchfall sowie Blut gebrochen. Bei beiden habe ich es mit unterstützenden Mitteln (Entgiftung, Darmflora-Aufbau, Enzyme, B12) und einer Futterumstellung (Selbstgekochtes aus hochwertigen Lebensmitteln) in den Griff bekommen.

    Ich glaube auch nicht, dass es da große Einschränkungen geben wird, aber ihr solltet mit allem rechnen und euch fragen ob ihr das leisten könnt und wollt. Also worst case evtl, dass wegen irgendwas (bin da kein Spezialist) noch mehr vom Bein genommen werden muss. Oder (viel wahrscheinlicher) regelmäßige Physiotherapie anfällt, weil der Hund durch eine Schonhaltung Verspannungen oder Arthrosen entwickelt. Wenn das auch finanziell für euch kein Problem ist, dann seh ich keinen Grund den Hund nicht aufzunehmen :smile:

    Ich habe auch einen Hund der Aggressionen zeigt mir gegenüber oder auch anderen. Als er mich das erste Mal gebissen hat, hab ich ihm auch nicht mehr vertraut und dann haben wir uns zusammen gerauft im wahrsten Sinne des Wortes.

    Wichtig finde ich, dass man den Hund mit seinen Ecken und Kanten akzeptiert. Dein Hund hat Aggressionen, bzw. fehlt ihm da eine Hemmschwelle oder ist einfach niedriger.
    Du weißt inzwischen welche Situationen ihn triggern, also übernimm die Verantwortung und verhindere eine Eskalation frühzeitig. Durch einfache Management-Lösungen kannst du da viel verhindern. Z.B. den Hund hinter dich nehmen, den Leuten (auch deinem Freund) deutlich! sagen, wie sie sich mit deinem Hund verhalten sollen.
    Wenn dein Hund dann doch mal zupackt ist das Geschrei groß. Das muss nicht sein.

    Das mit dem Kind würde ich nicht überbewerten, soweit so normal, aber du solltest das wiegesagt nächstes Mal verhindern.

    Es gibt einfach Hunde mit denen man nicht so unbeschwert durchs Leben kann wie mit anderen. Akzeptieren und Pläne für alle Eventualitäten schmieden (und die dann auch konsequent umsetzen) kann helfen :)

    Ich bin auch bei Helfstyna und würde vermehrt daran arbeiten den Abruf zu perfektionieren. Wirklich viel über Motivation arbeiten. So ein Mali lässt sich ja meist über Beute gut trainieren. Mit Futter ist auch eine Variante oder am besten so abwechslungsreich wie möglich.
    Eine Möglichkeit wäre auch einen Stopppfiff zu konditionieren. Meiner Erfahrung nach können das Hund in hohen Reizlagen oft besser annehmen als umzudrehen und zum Halter zu rennen.

    Wie hast du denn trainiert bei den Fahrradfahrern?

    Ein Pferd scheint ein höherer Reiz zu sein, da muss das ganze dann noch besser sitzen. Bis das soweit ist, würde ich den Hund mit einer Schleppleine sichern um solche Situationen zu vermeiden.

    Bei der Trainersuche kann ich dir leider nicht weiterhelfen.