Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ja ich würde von ihm noch nichts verlangen was er nicht leisten kann. Deine bisherigen Versuche sind ja auch nicht wirklich wirksam gewesen, also denke ich nicht, dass sich dadurch was verschlimmern kann.
    Beschäftigst du ihn denn beim Gassigehen irgendwie oder dann zuhause?
    Hat er beim Gassi einen Grund mal auf dich zu schauen?

    Beim Pöbeln vor den Hund stellen wird nix bringen.

    Meine Strategie bei der Pöbelei war immer sehr früh einzugreifen. Wiegesagt schon beim Fixieren klar und deutlich abzubrechen und das zu verhindern. Möglichst auch dem Hund eine Situation schaffen die er eher bewältigen kann. Also zum Beispiel ausweichen, wenn du von vornherein schon weißt, dass die Begegnung zu nah ist.
    Und dann gibt es mehrere Möglichkeiten. Ich hab meine Hunde gern in der Ruhe behalten, also bin stehen geblieben und habe sie sitz machen lassen. Dann hab ich sie kurz zum Hund schauen lassen und dann eingefordert mit Leckerli zu mir zu schauen. Ein guter Trick ist das Sitz zu verlangen und während der andere Hund vorbei geht, einige Leckerli um den Hund herum im Gras zu verteilen. Wenn der andere Hund dann weg ist, kann man die Situation sehr schön auflösen in dem man nach Leckerli suchen lässt.
    Und wenns mal so Situationen gibt die gar nicht geklappt haben, in denen der Hund sich aufführt, dann bin ich einfach ohne das großartig zu beachten weiter gegangen bis der Hund sich beruhigt hat. In so einer Lage kann man eh nicht mehr erziehen.
    Vor den Hund stellen beim Pöbeln würde ich auch deshalb nicht machen, weil der Hund im Übersprung in die Beine beißen kann. Hat meiner gern gemacht.

    Es wird mit beidem zusammen hängen. Nicht oder "falsch" erzogen und Pubertät.

    Bei der Sache mit aus der Tür raus gehen hat dein Hund zum Beispiel nicht gelernt was du von ihm willst. Er hat gelernt ich renn aus der Tür -> Herrchen bleibt stehen -> ich geh zu Herrchen -> weiter gehts! -> usw.
    Du solltest ihm da beibringen was du von ihm möchtest. Ich nehme mal an an lockerer Leine aus der Tür gehen und die Aufmerksamkeit bei dir behalten. Das kannst du in ganz kleinen Schritten üben. Nimm gute Leckerli und geh mehrmals am Tag mit ihm vor die Tür. Erst machst du nur die Tür auf, sagst ihm sitz und wartest bis er dich anschaut, macht er das, dann gibts ein Leckerli und die Tür geht wieder zu, er wird abgeleint und gut. Das kannst du immer mehr erweitern wenn es gut klappt, also dann mal einen Schritt vor die Tür gehen. Bis du irgendwann ein längeres Stück an der Leine laufen kannst.

    Gleichzeitig würde ich ihn zurück drängen, falls er versucht an dir vorbei zu kommen. Damit baust du ziemlichen Druck auf, also bleibt dabei ruhig und übe eben zusätzlich mit den Leckerli, so dass er die Chance bekommt es richtig zu machen.

    Bis dein Hund das verstanden hat, würde ich bei den normalen Gassigängen, bei denen man ja mal weiter als nur einen Schritt vor die Tür geht, einfach laufen ohne sein ziehen zu beachten, weil so lange Strecken von ihm dann noch nicht konzentriert bewältigt werden können. Da bekommt ihr sonst nen Wurm rein.
    Zur besseren Unterscheidung könntest du beim normalen Gassigehen das Geschirr dran machen und wenn du mit ihm übst ein Halsband.

    Wenn die Leinenführigkeit stimmt, kann es sein, dass das Problem mit andere Leute/Hunde/Sachen anbellen schon etwas besser wird, weil er gelernt hat er darf sich nicht aufführen. Aber wahrscheinlich reicht es nicht ganz aus. Ich würde deshalb in eine Hundeschule mit ihm gehen, wo ihr in einem sicheren Umfeld solche Begegnungen üben könnt.

    Fixieren würde ich übrigens nicht zulassen. Das ist ja nur die Vorstufe zum Pöbeln. Auch hier kann man wieder Aufmerksamkeit einfordern obwohl das in so einer Situation natürlich super schwierig für den Hund ist. Das wird nicht funktionieren, wenn dein Hund das nicht total verinnerlicht hat.

    Ich glaub bei so einer "Rasse" würde ich versuchen den Hund über ein Spielzeug zu bekommen. Also für ihn eine Belohnung schaffen die er wirklich super findet.

    Wie beschäftigst du denn deinen Hund und wie viel bist du mit ihm unterwegs?

    Den IRJGV find ich ja so schon nicht gut, aber das ein TA der Wurfabnahmen nicht mal nen Rückbiss erkennt ist schon hart.

    Einer von Leos Brüdern hatte das auch. Die Züchterin hat die Kosten für Zahnbehandlungen komplett übernommen, da ihr wichtig war, dass das auch so gut wie möglich behandelt wird.
    Je nach Fehlstellung kann man mit einer Zahnspange ausgleichen. Bei Leos Bruder hat die aber nicht gehalten. Ich weiß leider nicht ob sie dann die Zähne später haben ziehen lassen oder wie das gehandhabt wurde. Wenn du Interesse hast, dann frag ich mal nach. Hast du mit deinen TAs über eine Zahnspange gesprochen? Kann möglich sein, dass da ein Spezialist am besten ist.

    Ich denke, dass man das so nicht verallgemeinern kann...

    Doch eigentlich ist das ganz treffend. Ob es jetzt ein Border, ein Mali oder ein Labrador ist. Ein Hund der nicht klar im Kopf ist und nervenschwach, wird nie eine Höchstleistung erbringen können.

    Die Schwierigkeit ist nur die Hunde so zu züchten, dass sie Leistung zeigen können, aber trotzdem wesensfest sind, damit man die Leistung auch von ihnen fordern kann.

    Natürlich sollte ein Hund auch mal andere Hunde treffen und idealerweise so kennen lernen, dass mal ein Spiel oder eine gemeinsame Interaktion stattfindet.
    Einen Hund vollkommen zu isolieren von anderen Hunden ist sicherlich nicht gut für die Hundepsyche.

    Deswegen muss man aber trotzdem nicht jeden Kontakt zu lassen, vor allem dann nicht, wenn der Hund kein Einzelhund ist, sondern mit anderen Hunden zusammen lebt.
    Vielleicht hat er es so gemeint, dass Hunde eben keine anderen zufälligen Bekanntschaften brauchen, wenn sie mit anderen Hunden zusammen leben wie bei ihm.

    Vielleicht hilft es dir zu wissen, dass du auf jeden Fall Fehler machen wirst und ihr werdet früher oder später auch sicher Probleme bekommen, welcher Art und Intensität auch immer.
    Man kann nicht alles perfekt machen und oft hilft wirklich das schon genannte Bauchgefühl. Darauf zu hören ist schon die halbe Miete.

    Jetzt wo der Hund operiert wird und auch in der Zeit danach, wo noch alles heilen muss, würde ich die Hunde nicht im Freilauf zusammen lassen. Evtl. mal gemeinsam spazieren gehen, aber dann eben drauf achten, dass dein Welpe nicht zu dem anderen Hund hin geht und ihn bedrängt. Ein nicht gut sozialisierter Hund mit Schmerzen kann da durchaus mal extremer reagieren, was für deinen Welpen gefährlich werden kann.

    Sollte der ältere Hund dauerhaft bei euch bleiben, dann arbeite daran, dass Alfred ihn nicht belästigt. Belohne ihn wenn er sich vorsichtig annähert, oder auch mal Bögen um den anderen läuft und verhindere unhöfliches Verhalten oder einfach Verhalten die der andere nicht mag. Wenn du das konsequent machst, wird auch irgendwann der Freilauf kein Problem sein.

    Mein Retriever-Rüde wollte als Welpe auch immer gern mit allen spielen. Meine Mutter hat eine Hündin die da so gar keinen Wert drauf legt und selbst beschnüffeln nicht mag, geschweige denn angespielt werden. Sie zeigte dann sehr deutlich mit knurren und schnappen, dass sie das nicht duldet, aber warum es soweit kommen lassen? Leo wurde von mir konsequent daran gehindert die Hündin meiner Mutter zu bedrängen (was bedrängen ist, entscheidet der jeweilige Hund, bei Tiffi war es eben schon ein beschnüffeln) und gelobt wurde er wenn er sie ignoriert hat, im Bogen um sie gelaufen ist und zurück haltend war. Wichtig auch: der Hund der "nervt" wird angeleint und nicht der der sich nur wehrt. Auch wenn Welpi süß und unschuldig ist, nur spielen will und der andere schnappt und knurrt.

    Deswegen finde ich, dass ihr das zurzeit gut handhabt in dem dein Welpe angeleint bleibt, auch wenns sicher etwas mühselig ist. Aber wenn man dauerhaft wenig gestresste Hunde will, dann ist das der richtige Weg. Du musst da die Verantwortung übernehmen und deinem Hund beibringen, dass nicht jeder andere Hund spielen will und wie man sich höflich annähert.

    Was gab es denn bei BC und Pudel für Unterschiede?

    Ich fands bisher bei den Curlies immer recht einfach, das Vorführen, man kann den Hund frei stehen lassen, oder selber stellen. Es gibt keine besonderen Vorgaben wie beim Flat, der möglichst durchgehend wedeln soll.
    Wichtig ist halt, dass er korrekt steht und richtig läuft und dafür wäre es natürlich gut, wenn jemand anders ihn da ausgiebiger kennen lernen könnte, weil er es eben nicht gewohnt ist nicht mit mir zu laufen und um ein Gefühl für den Hund zu bekommen (welche Geschwindigkeit ist gut, wie bleibt er schön stehen usw.).

    Eine Bekannte hat jetzt schon gesagt sie würde ihn nehmen, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sie zur gleichen Zeit mit ihrer Hündin im Ring steht.
    2 Antworten stehen noch aus. Die anderen Bekannten die ich noch gefragt habe, können nicht.