Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich denke, dass man das so nicht verallgemeinern kann...

    Doch eigentlich ist das ganz treffend. Ob es jetzt ein Border, ein Mali oder ein Labrador ist. Ein Hund der nicht klar im Kopf ist und nervenschwach, wird nie eine Höchstleistung erbringen können.

    Die Schwierigkeit ist nur die Hunde so zu züchten, dass sie Leistung zeigen können, aber trotzdem wesensfest sind, damit man die Leistung auch von ihnen fordern kann.

    Natürlich sollte ein Hund auch mal andere Hunde treffen und idealerweise so kennen lernen, dass mal ein Spiel oder eine gemeinsame Interaktion stattfindet.
    Einen Hund vollkommen zu isolieren von anderen Hunden ist sicherlich nicht gut für die Hundepsyche.

    Deswegen muss man aber trotzdem nicht jeden Kontakt zu lassen, vor allem dann nicht, wenn der Hund kein Einzelhund ist, sondern mit anderen Hunden zusammen lebt.
    Vielleicht hat er es so gemeint, dass Hunde eben keine anderen zufälligen Bekanntschaften brauchen, wenn sie mit anderen Hunden zusammen leben wie bei ihm.

    Vielleicht hilft es dir zu wissen, dass du auf jeden Fall Fehler machen wirst und ihr werdet früher oder später auch sicher Probleme bekommen, welcher Art und Intensität auch immer.
    Man kann nicht alles perfekt machen und oft hilft wirklich das schon genannte Bauchgefühl. Darauf zu hören ist schon die halbe Miete.

    Jetzt wo der Hund operiert wird und auch in der Zeit danach, wo noch alles heilen muss, würde ich die Hunde nicht im Freilauf zusammen lassen. Evtl. mal gemeinsam spazieren gehen, aber dann eben drauf achten, dass dein Welpe nicht zu dem anderen Hund hin geht und ihn bedrängt. Ein nicht gut sozialisierter Hund mit Schmerzen kann da durchaus mal extremer reagieren, was für deinen Welpen gefährlich werden kann.

    Sollte der ältere Hund dauerhaft bei euch bleiben, dann arbeite daran, dass Alfred ihn nicht belästigt. Belohne ihn wenn er sich vorsichtig annähert, oder auch mal Bögen um den anderen läuft und verhindere unhöfliches Verhalten oder einfach Verhalten die der andere nicht mag. Wenn du das konsequent machst, wird auch irgendwann der Freilauf kein Problem sein.

    Mein Retriever-Rüde wollte als Welpe auch immer gern mit allen spielen. Meine Mutter hat eine Hündin die da so gar keinen Wert drauf legt und selbst beschnüffeln nicht mag, geschweige denn angespielt werden. Sie zeigte dann sehr deutlich mit knurren und schnappen, dass sie das nicht duldet, aber warum es soweit kommen lassen? Leo wurde von mir konsequent daran gehindert die Hündin meiner Mutter zu bedrängen (was bedrängen ist, entscheidet der jeweilige Hund, bei Tiffi war es eben schon ein beschnüffeln) und gelobt wurde er wenn er sie ignoriert hat, im Bogen um sie gelaufen ist und zurück haltend war. Wichtig auch: der Hund der "nervt" wird angeleint und nicht der der sich nur wehrt. Auch wenn Welpi süß und unschuldig ist, nur spielen will und der andere schnappt und knurrt.

    Deswegen finde ich, dass ihr das zurzeit gut handhabt in dem dein Welpe angeleint bleibt, auch wenns sicher etwas mühselig ist. Aber wenn man dauerhaft wenig gestresste Hunde will, dann ist das der richtige Weg. Du musst da die Verantwortung übernehmen und deinem Hund beibringen, dass nicht jeder andere Hund spielen will und wie man sich höflich annähert.

    Was gab es denn bei BC und Pudel für Unterschiede?

    Ich fands bisher bei den Curlies immer recht einfach, das Vorführen, man kann den Hund frei stehen lassen, oder selber stellen. Es gibt keine besonderen Vorgaben wie beim Flat, der möglichst durchgehend wedeln soll.
    Wichtig ist halt, dass er korrekt steht und richtig läuft und dafür wäre es natürlich gut, wenn jemand anders ihn da ausgiebiger kennen lernen könnte, weil er es eben nicht gewohnt ist nicht mit mir zu laufen und um ein Gefühl für den Hund zu bekommen (welche Geschwindigkeit ist gut, wie bleibt er schön stehen usw.).

    Eine Bekannte hat jetzt schon gesagt sie würde ihn nehmen, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sie zur gleichen Zeit mit ihrer Hündin im Ring steht.
    2 Antworten stehen noch aus. Die anderen Bekannten die ich noch gefragt habe, können nicht.

    Ich glaub da würde ich lieber eine Messe nutzen und Freiwillige fragen und selbst ausmessen. Der einzige Mantel der bei Leo perfekt passt ist der, bei dem die Maße die Schneiderin selbst ausgemessen hat. Gerade wenn du so viele Maße brauchst pro Hund. Dort hättest du dann auch die einzelnen Rassen.

    Wenn dein Hund größtenteils unproblematisch und erzogen ist, zudem klein wie du sagst, dann wird sich wahrscheinlich schnell ein neues Zuhause finden lassen.
    Ich finde nichts verwerflich daran einen Hund abzugeben, solange man schaut, dass der Hund nicht einfach irgendwohin gegeben wird, sondern in ein gutes neues Zuhause kommt.

    Wenn du doch zweifelst ob du sie überhaupt abgeben willst, dann such nach einer Hundetagesstätte oder einem Sitter, dann bist du schon mal etwas entlastet. So wie du das beschreibst hört sich das für mich nicht so an, als ob der Hund die einzige Ursache deines Seelenzustands ist, da du nicht von Problemen mit ihr erzählst. Also kann es gut sein, dass durch eine Abgabe nicht alles anders wird (man kann auch mit Hund in den Urlaub und Betreuung finden wenn man auswärts übernachtet), aber eine Entlastung kann es sicher sein.