Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich hab recht viel ähnlich gemacht wie du, nur habe ich schon einen Hund mitgenommen und dann im Studium den zweiten angeschafft. Gewohnt habe ich auch in einer 1-Zimmer-Wohnung, die aber 4qm größer war als deine und noch nen Balkon hatte :lol: Für meine Hunde war das nie ein Problem so wenig Platz zur Verfügung zu haben, solange sie draußen genug Auslastung hatten. Drinnen ist Ruhezone.
    Wichtig ist dabei das Einverständnis des Vermieters, gerade wenn man sich nen Umzug nicht leisten kann. Und Hunde die alleine bleiben können und in einem Mehrfamilienhaus nicht auffallen. Sonst hat man schnell Probleme.
    Das allein wäre für mich schon ein Grund von einem Husky Abstand zu nehmen. Viele die ich kenne sind stimmlich sehr aktiv, jaulen gerne, bellen gerne und wollen nicht alleine bleiben. Das ist auch nicht eben so trainierbar und wenn man für den Hund alleine zuständig ist, kann das ein enormer Stress werden. Man muss ja doch mal ohne Hund wohin. Im Studium kann man das evtl. noch ganz gut händeln, aber im Job wirds schwieriger.

    Ich arbeite im Sozialen Bereich, da war es bis jetzt nie ein Problem die Hundemitnahme zum Kriterium zu machen. Wie es im Bereich Maschinenbau aussieht weiß ich nicht. Da wäre es evtl. gut sich vorher umzuhören oder einen Alternativplan zu machen. Also miteinbeziehen, dass es sein kann, das der Hund in eine Hundetagesstätte muss. Auch da wäre ein Husky eher nicht so happy, da die Verträglichkeit mit anderen Hunden nicht immer gegeben ist.

    Ansonsten kann ich noch sagen, dass Welpen oft überbewertet werden. Ein erwachsener aber jüngerer Hund ist genauso wenig "fertig" wie ein Welpe. Auch er muss sich noch mit dir zusammen raufen und entwickelt sich dabei weiter. Es gibt auch genug Hunde die keinen Knacks haben und wenn du Glück hast, können sie schon so Sachen wie alleine bleiben. Schwierig wird es nur, weil Tierheime lieber Leute mit Haus und Garten haben, gut Geld und viel Zeit. Ich hab mich deswegen für einen Tierschutzhund entschieden, Problem ist da, dass die häufig vorbelastet sind und gerade wenn sie aus dem Ausland kommen schwer zu integrieren sind, vor allem von einem Neuhundehalter.

    Solltest du dich für einen Welpen entscheiden, dann achte bitte unbedingt auf einen guten Züchter. Das erkennt man am ehesten daran, ob sein Club oder Verein in dem der Züchter züchtet dem VDH angeschlossen ist. So ein Welpe kostet meist zwischen 1.000-1.500€ und das sollte er dir auch wert sein. Viele sagen sie wollen nicht züchten, also brauchen sie keine Papiere, aber das ist zu kurz gedacht. Es geht darum das Züchten von gesunden und rassetypischen Tieren zu unterstützen und Vermehren zu verhindern.

    Trainer wäre auf jeden Fall gut.

    Ansonsten ist das was du schreibst kein Grund sich Sorgen zu machen. Wichtig ist nur, dass ihr eure Hündin nicht schimpft, wenn sie ihre Sachen vor dem Welpen verteidigt. Sorgt lieber dafür, dass der Welpe ihr nicht zu arg auf die Nerven geht und sie z.B. am Napf nicht belästigt. Auch von ihrem Platz würde ich ihn weghalten.
    Wo man meiner Meinung nach eine situation auch mal laufen lassen kann, ist bei einem gemeinsamen Spiel. gut eignen sich da etwas längere Spielzeuge bei denen an beiden Enden ein Hund ziehen kann. Auch dabei kann es sein, dass eure Hündin dem kleinen mal deutlich klar macht, dass das jetzt ihres ist, aber das würde ich zur normalen Kommunikation zählen.
    Abbrechen würde ich es, wenn eure Hündin zu heftig wird und zwar wie gesagt ruhig und ohne zu schimpfen.


    Ich selbst habe einen ziemlich schwierigen Ersthund, der Kettenhund in Ungarn war und nicht wirklich gut verträglich ist. Ihm vorgesetzt habe ich auch einen Welpen. Wenn Janosch, mein Ersthund, mal überreagiert hat, was gar nicht so selten war anfangs (Leo ist öfter mal auf ihn drauf gestiegen, was aufgrund des Größenunterschieds weh tat), dann hab ich ihn daran gehindert und beruhigt. Auch wenn das vermenschlicht ist, aber er war dann richtig sauer und ich hab ihm quasi erklärt, dass Leo das nicht absichtlich macht. Ich bin mir heute sicher, hätte ich Janosch jedes Mal geschimpft, dann würden die zwei Jungs hier sich nicht halb so gut verstehen.

    Also nicht überdramatisieren, die Ersthündin unterstützen, wenn sie dem Welpen die Hausregeln beibringen will, aber auch Grenzen setzen wenn es zu arg wird.

    Würg, das solche Prolls es immer wieder schaffen genug Leute um sich zu scharren die ihnen hörig lauschen anstatt selber mal das Hirn einzuschalten :verzweifelt:
    Toll wenn man sich an der eigenen Wut und Gewalt ergötzt und das den Hund immer wieder spüren lässt und sowas auch noch Training nennt.


    Ich denke bei @Alfred-EF macht es keinen Sinn da drauf einzugehen, weil alles was nicht gewaltsam ist, ja unter Wattebausch fällt.

    Ich hoffe nur, dass die TS nochmal das Training überdenkt!
    Eigentlich ist es ganz einfach: Dinge immer positiv beibringen, damit der Hund lernen kann was von ihm verlangt wird und wenn er es kann und nicht macht, dann kann man auch mal strafen, man sollte aber immer überprüfen, ob der Hund wirklich verstanden hat um was es geht.

    Der Tibet Terrier ist ein ganz eigener Hund, man muss mit ihnen umgehen können. Sehr nette intelligente Hunde, aber durchaus mit eigenem Willen. Das Fell finde ich persönlich furchtbar. Es bleibt jeder Mist hängen und ständig muss man schnibbeln und kämmen.

    Welche Rasse mir noch einfällt ist der Nova Scotia Duck Tolling Retriever. Die sind kleiner als Labbi und Goldi, aber eben auch richtige Retriever und damit Jagdhunde. Für aktive Leute kann ich mir die vorstellen, auch wenn ich jetzt gezögert habe, ob ich sie wirklich empfehlen soll. Aber ich denke wenn man da über den DRC Züchter kontaktiert, werden die euch schon sagen ob so ein Hund in euer Leben passt oder nicht.

    Beim Koikerhondje gibt es oft sehr schüchterne Exemplare, die ich mir jetzt zu Kindern nicht so gut vorstellen kann.

    Ich ruf mal @Flügelfrei und @Laurentide die sollten da am ehesten Ahnung haben.

    Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit den Tollern vom Waldschwaigsee und kenne die Züchterin. Ansonsten kann ich so genaue Angaben leider nicht machen.

    Warum keine jagdliche Leistungszucht? Meist sind das die Hunde die besonders wesensfest sind, weil sie sonst nicht für die Jagd brauchbar wären. Es muss auch nicht jeder welpe aus so einer Zucht jagdlich ausgelastet werden.

    2%-3% des Körpergewichts stimmt bei hochwertigem Futter wie z.b. Terra canis. Rinti, Rocco usw. sind nicht besonders hochwertig.
    Rohes gemüse/Obst kann fast gar nicht vom Hund verwertet werden. Es macht also Sinn wie in vielen dosenfutter es zu kochen. Nur Fleisch finde ich auch nicht ausgewogen. Ich achte auf hochwertige Kohlenhydrate. Kartoffel, hirse usw. Gerste und Mais wird vermieden.

    Danke @Itundra für den Roman! Das hilft mir schon weiter :)
    Du bist doch auch in Salzburg, oder? Hast du Lust mal auf Leo und mich "draufzuschauen"? Hab so selten die Gelegenheit mal mit Profis zu sprechen Ich kenne eine Profi-Handlerin die sogar Curlies hat, aber irgendwie will sie keine Tipps geben, zumindest keine weiterführenden Tipps. Würd mich aber auch so freuen dich kennen zu lernen!


    @Czarek
    Ich hab auch mal probiert Leo zu stellen, aber das war nix. Ähnlich wie du das beschreibst.
    Ringtraining gibts hier leider kaum und auch so selten mal Leute die das professioneller machen.
    Magst nicht mal Fotos von Nürnberg einstellen?

    Spoiler anzeigen

    Das Foto hier von der Clubschau finde ich so toll, bzw. das was es eben zeigt. Ein super aufmerksamer Leo :herzen1: Er steht zwar hinten etwas zu weit raus, aber ich denk das ist was Itundra meinte mit der Körperspannung :smile:

    Externer Inhalt abload.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Er konnte die Richterin so auch überzeugen

    Danke für eure Meinungen dazu!

    Dass der Pekinese so selten ist, wusste ich gar nicht. Der ist ja schon häufiger vorne bei den Shows zu sehen.
    Ich glaub es muss wahnsinnig schwierig sein die verschiedenen Rassen miteinander zu vergleichen und dann den Perfektesten finden... Das man dann nach persönlichen Vorlieben geht ist eigentlich schon verständlich, auch wenn ein ganz objektiver Blick natürlich toll wäre.


    @Itundra
    am Handling kann es sicher auch liegen! Ich hab selbst am Samstag viel dazu lernen können als ich beim Junior-Handling zugesehen habe. Mir war zum Beispiel nicht klar, dass man vom Richter aus gesehen immer hinter dem Hund steht. Eigentlich logisch, aber ich dachte mir halt der wird schon so um den Hund gehen, dass er alles sieht. :ops: Und "T" und "L" als Laufweg war mir unbekannt.

    Was gibts denn noch für Fehler die die Hobby-Handler gerne verkehrt machen? Würde da sehr gern noch etwas dazu lernen :smile:
    So offensichtliches wie den Hund nicht im Pass gehen lassen oder ihm nicht beizubringen sich auch mal anfassen zu lassen ist klar. Aber zum Beispiel bei Geschwindigkeiten bin ich mir selbst oft unsicher oder ob es jetzt so tragisch ist, wenn die Füße nicht ganz parallel stehen.

    Ich wollte euch mal fragen, ob ihr wisst warum seltene Rassen im Ehrenring fast nie Gruppenbester oder gar BIS werden?
    Ich will um Himmels willen nicht sagen, dass mein Hund das verdienen würde (!), aber es würde mich einfach interessieren warum das so selten passiert. Liegt es daran, dass den (meist) Allgemeinrichter zu speziellen Rassen das Wissen fehlt? Sind seltene Rassen vielleicht nicht so "schön", weil gar nicht die Möglichkeit ist in die Richtung intensiv zu züchten, weil es zu wenig Vertreter gibt? Will man es den Leuten recht machen, die eine Rasse besitzen die häufig ist, weil da ja auch mehr Meldezahlen sind?