Beiträge von AnjaNeleTeam

    Das Verhalten deines Hundes ist typisch, aber das heißt noch lange nicht, dass du dich damit abfinden musst und dass es unveränderbar ist. Man sollte da beim Akita schon sehr früh anfangen mit einem entsprechenden Training, damit sich so ein Verhalten gar nicht erst festig.

    Mir scheint, dass du in Sachen Hundesprache etwas unerfahren bist, deswegen würde ich dir empfehlen eine positiv arbeitende Hundeschule aufzusuchen. Dort könnt ihr Alltagssituationen unter fachlicher Anleitung üben, so dass du dir auch zuhause sicherer wirst und deinen Hund besser lesen kannst.

    Wenn ein Hund jault oder fiepst, heißt das nicht, dass er jetzt unbedingt mit den anderen Hunden spielen will. Es heißt erstmal, dass er sehr aufgeregt ist. Aus welchen Gründen er aufgeregt ist, sollte der Trainer euch sagen können.
    Positiv trainieren deshalb, weil Akitas meist sehr schlecht über Zwang zu erziehen sind. Ich würde euch empfehlen mal "trainieren statt dominieren" zu googlen, da findet man passende Trainer im Umkreis.

    Der Chip allein wird euch da nix helfen. Eher im Gegenteil. Ihr bringt damit so ein hormonelles Durcheinander in den Hund, der weiß ja gar nicht mehr bescheid. Ich hätte ihn erstmal erwachsen werden lassen und statt ihn zu chippen, ihn eben entsprechend zu erziehen.

    Bin gerade sehr happy :D
    Leo hat heute zwei Blinds (50m) super gearbeitet! Über eine Wiese ohne Geländehilfe und dann beide auch noch in ca. 45° Winkel. Er hat nicht gezögert oder nachgefragt und ist eine tolle Line gelaufen :hurra:

    Nachdem wir ja wetterbedingt kaum trainieren, bin ich mir nicht so sicher wie gut er in Form ist zurzeit. Am We hatten wir ein Training bei dem er ziemlich out of order war, aber da trainierten wir mit seiner lieblings-Freundin die einen Tag später läufig wurde. Dafür wars wieder gut :D
    Bammel hab ich vor dem WT im August - jetzt schon. Ich habe uns beim Curlyseminar für die Open Class angemeldet, weil es nur zwei Klassen gibt. Die eine für absolute Anfänger, die andere für etwas erfahrenere Starter. Ich schätze uns erwartet da ein F-Niveau, was ich mich eigentlich noch nicht starten traue. Aber Schnupperaufgaben müssen jetzt auch nicht sein. Ich hoffe wir machen uns nicht ganz zum Horst :hust:

    Ehrlichgesagt würde ich den Hund wohl abgeben. Du hast dir was ganz anderes vorgestellt, dich massiv eingeschränkt und trotzdem gibt es keine Besserung. Die Probleme sind so vielfältig, dass es wohl Jahre dauern würde, bis alle halbwegs im Griff sind. Gerade was das berufliche angeht, hast du meine Hochachtung, dass du dich dermaßen einschränkst für diesen Hund, der doch erst recht kurz bei dir wohnt.
    Schlussendlich musst du die Entscheidung natürlich für dich selbst treffen und ich fragen, wie viel du noch bereit bist zu geben. Auch für den Hund ist ja so eine Situation nicht toll. Unverantwortlich finde ich, welche Aussage die Tierheimmitarbeiterin zur Hündin getroffen hat, wo sie ja anscheinend so gar nicht zutreffen. Sowas kann nicht gut gehen.
    Falls du doch versuchen willst Tipps umzusetzen, hier mal was mir so eingefallen ist:

    Lass sie bei dir schlafen, damit du früh genug mit bekommst, dass sie ihren Haufen machen muss. Geh öfter mit ihr raus, damit sie nicht aufs Sofa pinkelt.
    Kauf dir einen Dremel und kürze damit ihre Krallen selber. Mit einem Dremel kannst du die Krallen nach und nach kürzen. so ist die Bruch- und Splittergefahr viel geringer, bis nicht mehr existent und du musst nicht ständig zum TA. Mit der Suchfunktion müsstest du Threads finden, in denen die Handhabung sehr gut erklärt wird.

    Wie transportierst du deinen Hund im Auto? Was hast du ausprobiert bisher?

    Was das Training angeht, könnte ich mir vorstellen, dass dein Hund da etwas mehr Action braucht. Leckerli und Clicker können gut funktionieren, aber man muss die Belohnung auch am Hund orientieren. Ich schätze sie würde auf einen Ball oder ein Zerrspielzeug mehr abgehen.
    Wie lastest du sie aus? Hat sie regelmäßigen Freilauf? Wie oft/wie viel gehst du Gassi?

    In den Ostländern werden Labradore, vor allem die Arbeitshunde, viel in Zwingern gehalten. Also gehen tut es bestimmt.
    Schwierig finde ich es dann, wenn der Hund draußen als Welpe alleine ist. Die Labrador-Zwingerhunde die ich kenne, haben einige Kumpels dabei. Hunde sind einfach sehr soziale Tiere und sollten als Welpen nicht ewig alleine sein.

    Ich würde dann auch eher einen erwachsenen Hund empfehlen, der das evtl. sogar schon kennt.
    Mein kleiner Mix aus Ungarn fände so ein Leben wahrscheinlich traumhaft. Mein Retriever ganz und gar nicht ;)

    Ja kann durchaus am Terrieranteil liegen, dass sie recht ungeduldig ist wenn ihrer Vorstellung nicht entsprochen wird.
    Ich würde versuchen das Verhalten zu vermeiden, in dem du sie nicht zu anderen Hunden hin laufen lässt. Lass sie angeleint und geh mit dem anderen Hundehalter, der idealerweise seinen Hund auch an der Leine hat, einige Meter gemeinsam. Einen Leinenkontakt würde ich da nicht zu lassen, aber man kann mal hintereinander her schnüffeln. Wenn die Aufregung dann etwas runter ist, kann man die Hunde ableinen. Meist wird dann nicht mal gespielt, sondern einfach zusammen geschnüffelt.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass deine Hündin auch nicht unbedingt spielen will. Besser sind dann ruhige Kontakte mit bekannten Hunden. Fremdkontakte kann man ohne schlechten Gewissens vermeiden. Ein Hund muss nicht ständig neue Kontakte knüpfen und spielen wenn er ein bestimmtes Alter erreicht hat.

    Beim Menschen sagt man, dass es Umwelt, Erziehung und Gene jeweils ungefähr ein Drittel ausmachen. D.h. man kann mit seiner Erziehung schon was beeinflussen, aber halt in einem gewissen Rahmen.
    Es ist allerdings klar, dass kein Hund "fertig" auf die Welt kommt. Man muss Welpen erstmal zeigen was man möchte und das kann je nach Hund etwas dauern.

    Bei Leo (Retriever) sind viele Verhaltensweisen die er als welpe hatte so geblieben. Z.B. hat er damals auf spannende Reize schon so darauf reagiert, dass er stehen geblieben ist und schaute. Allerdings war er als Welpe sehr ruhig und ist jetzt aktiver. Vielleicht ist es ja bei euch genau anders herum.

    Wichtig ist, die eigenen Erwartungen nicht zu hoch zu schrauben und nicht zu viel vergleichen. Dein Hund ist wie er ist, so sollte man ihn nehmen.

    Übung macht den Meister! Wenn sich andere Hunde das über Tage hinweg merken können, dann schaffte er es bestimmt auch :smile: Obwohl ich deine Bedenken schon verstehen kann. Dem Janosch würde ich das auch nicht unbedingt zutrauen :lol: