Beiträge von AnjaNeleTeam

    Hallo Foris,

    Leo ist recht unruhig an der Leine wenn wir anderen Hunden begegnen. Drückt sich bei ihm so aus, dass er das Fiepen anfängt. Oft nicht nur ein bisschen fiep fiep, sondern mit voller Inbrunst :roll: Mich stört es und wie so viele, hätte ich gern einen Hund an der Leine, der sich benimmt, ruhig und entspannt ist.

    Kurz als Backround-Info: Leo ist 3 Jahre alt, unkastriert und sehr verträglich mit Rüde und Hündin, er will gern zu anderen Hunden hin, lässt sich im Freilauf aber super abrufen und kennt es, dass man nicht ohne ok zum anderen Hund darf. Er ist mit meinem wirklich leinenaggressiven Terrier aufgewachsen und hat sich da, denke ich, natürlich von der Aufregung bei Hundebegegnungen anstecken lassen. Dass er mit bellt habe ich erfolgreich verhindern können.

    Dem Janosch werde ich seine Leinenaggro nicht mehr aberziehen können. Ich kann sie verhindern, wenn ich ihn hochnehme, habe ich aber in der letzten Zeit selten gemacht, da wir eh wenige Hunde treffen.

    Letztes Wochenende bin ich dann mit Leo allein in die Stadt gefahren um gezielt Hundebegegnungen zu suchen und üben zu können. Ich habe vor allem so geübt, dass ich ihn angesprochen habe und bei einem Blick zu mir gabs Leckerli. Er kennt auch Zeigen und Benennen, wo er die Umorientierung eigentlich sehr schön macht. Es hat ganz gut funktioniert ihn halbwegs ruhig an anderen Hunden vorbei zu führen, er zieht dann nicht, aber ohne Fiepsen schafft er es auch nicht.
    Meint ihr ich bin damit auf dem richtigen Weg? Habt ihr noch andere Ideen wie ich ihn da relaxter bekommen kann?

    Jeden Winter kann ich drauf warten, dass Janosch damit anfängt:

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    Mega süß, wenn er teilweise mit Anlauf auf die glatte Fläche läuft und dann los-schliddert :D

    Ein Update:

    nachdem wir ein Haus und einen Trainer gefunden hatten, brauchten wir noch ein Gelände, was uns jetzt auch gelungen ist!
    Eine super nette holländische BZG lässt uns bei sich trainieren und bekommt dafür auch ca. 3 Seminarplätze.

    Jetzt will ich aber doch nochmal hier fragen, ob jemand gerne einen Seminarplatz hätte.
    Am 4.8.+5.8.
    Nähe Borculo (Fahrgemeinschaft und nette Gesellschaft Nähe Heelweg)
    Trainer Thomas Leybold
    gemischtes Niveau A-F

    (Bei Interesse bitte PN. Weiß gar nicht ob man hier überhaupt Seminarplätze vermitteln darf :ops: )

    Ich bin der Meinung und habe die Erfahrung gemacht, dass es so ziemlich zu jeder Lebensweise einen passenden Hund gibt.
    Deine Gegebenheiten klingen erstmal nicht ideal, aber es kommt einfach auf den Hund an. Ich könnte mir gut vorstellen, dass einige Hunde damit zufrieden wären.
    Deshalb finde ich auch deinen Ansatz sehr gut im Tierheim nach einem Hund zu suchen, der mit so einem Leben gut klar käme. Es kann sein, dass die Tierheime das anders sehen. Für die ist oft der einzig in Frage kommende zukünftige Hundehalter, einer der nicht arbeitet, aber viel Zeit und Geld hat und natürlich einen großen Garten.

    Gut vorstellen könnte ich mir einen älteren Hund und Rassen die in Richtung Hofhund gehen.

    Ein paar Sachen solltest du nochmal überdenken und abklären:
    - wo gibt es weitere Betreuungsmöglichkeiten? Evtl. Gassigeher mittags oder Betreuung wenn du mal länger weg bist.
    - ist dein Garten wirklich hundesicher eingezäunt? Unsere kleine Hündin hat locker den 1,40m Zaun übersprungen.
    - wie groß ist die Gefahr, dass irgendein Vollidiot einen Giftköder über den Zaun wirft oder der Hund geärgert wird? Wie abgelegen wohnst du?
    - gäbe es Probleme wenn der Hund viel bellt? Hunde die lange sich selbst überlassen werden, können unangenehme Marotten entwickeln, z.B. ewig zu bellen.
    - hast du außerhalb der Arbeit wirklich genug Zeit und Energie dich um einen Hund zu kümmern? (auch wenn Kinder da sind?)

    Extreme Aufregung beim Training und Glücksgefühle wären nicht ausreichend?
    Wie ist es bei extremen Balljunkies? Vererbt sich da ein Hang zum Junkietum weiter?
    Ich meine immer nicht-trächtige Hunde.

    @Estandia
    Aber irgendwann bei viel Training, ist ja das Verhalten durchaus auch selbstbelohnend. Es kommt sicher auf den Hund und die Art des Trainings an, aber habe das schon häufiger beobachtet.

    Ich habe mal eine Frage, weil ich das sehr spannend finde mit der Epigenetik. Nehmen wir mal an, man hat einen nicht besonders triebigen Hund/Welpen (in Bezug auf die Arbeit für die er gezüchtet wurde), der aber im Laufe seines Lebens mit Training viel mehr Spaß an der Sache bekommt. Könnte es dann sein, dass er mehr Trieb weiter vererbt, als ihm selbst vererbt wurde.
    Bitte keine Diskussion, dass es Triebe nicht gibt, denke man weiß so am einfachsten was ich meine.


    Ach und hat jemand einen Literatur Tipp was Epigenetik angeht?