Das kann er schon als sein Revier sehen, aber ist ja auch oft schwer ganz zu verhindern.
Es hilft auf jeden Fall, wenn man sich selbst eine Strategie für den Ernstfall überlegt und die dann durchzieht. Dann ist die Unsicherheit für einen selbst schon mal weg.
Ich würde da immer über Distanzvergrößerung gehen. Auch mal umkehren bis zu einem geeigneten Platz. Dann absitzen lassen, auch zu den Hunden hinschauen lassen, solange er sich nicht festguckt und belohnen solange er brav ist. Bei Situtionen in denen man nicht mehr reagieren kann, Augen zu und durch. Da würde ich gar nichts sagen oder versuchen. Und weiter an der Leinenführigkeit und Gehorsam üben, auch unter Ablenkung. Je besser das sitzt, desto besser kann er es auch in doofen Situationen umsetzen. Und eben Hilfe durch einen Trainer :)
Das mit dem Hochheben ist umstritten, aber da kommt es vor allem auf deinen Hund an. Bestärkt und Überlegen fühlen sich da glaub ich die wenigsten. Janosch fühlt sich zum Beispiel sicher, aber es kann auch Hunde geben, die sich dann erst recht hilflos fühlen. Wenn dein Hund vom Arm weiter kläfft, würde ich diese Idee verwerfen. Wenn dein Hund verkrampft und ängstlich wirkt, dann auch. Ist er allerdings entspannt, ist ruhig und nimmt Futter, dann würde ich das durchaus als Übergangs- oder Notlösung sehen.
Lässt er sich denn so gern rumtragen? Janosch mag das gern, aber gibt ja genug Hunde die das nicht mögen.
Gut das er bei der Sitterin allein ist 