Beiträge von AnjaNeleTeam

    Das kommt aufs Futter an und kann man so allgemein nicht sagen.
    Welche Sorte fütterst du denn?

    Für einen Hund mit einem Idealgewicht von ca. 30kg scheint mir die Futtermenge extrem wenig zu sein.
    Mein Rüde (sportlich, schlank) wiegt 37kg und bekommt 460g Trofu am Tag. Er muss natürlich nicht abnehmen, aber weniger als 1/4 scheint mir wirklich nicht viel.

    Wobei Sinn in der Hundezucht ja immer relativ ist. Was hat es für einen Sinn, einen Hund ohne Nase zu züchten, oder mit extrem langem Rücken oder oder oder.

    Es gibt einfach individuelle Vorlieben, die man evtl. nicht immer verstehen kann, aber da jeder Hunde "züchten" kann wie er mag, gibt es da kaum Begrenzungen, also wird eben gemacht, was für einen selbst das Idealbild ist.

    Ich denke, dass sich deswegen hier gerade alles im Kreis dreht, weil die meisten eben den Grund nicht nachvollziehen können, warum man solche Hunde züchtet. Dabei ist es kein anderer als bei anderen Hunderassen auch. Man hat einen Wunsch, ein Bedürfnis, eine Vorstellung und versucht die zu erreichen.

    Hi,
    da hast Du doch schon mal Antworten, die Dich weiterbringen. Verschaff ihm noch ein paar Sozialkontakte mehr dort , wo es nicht stört, und der Hund könnte insgesamt ruhiger werden. ( Wahrscheinlich aber eher im Laufe der Zeit und nicht ad hoc)

    LG

    Mikkki

    Er hat eigentlich schon Sozialkontakte. Bin nicht sicher, ob wir recht viel mehr organisatorisch hinbekommen. Aber danke für deine Ideen dazu! :gut:

    Ich habe das gefiepse bei Hudson anders gelöst. Sobald ein anderer Hund kam, habe ich mit Hudson angefangen zu zergeln. Also komplette Aufmerksamkeit auf mich und stille war. Mittlerweile ist Hudson 10 Jahre alt und kann sehr ruhig andere Hunde passieren lassen ohne fiepsen und ohne zergeln.

    Ruhe ist nichts für Hudson und ruhiges umorientieren, hat bei ihm einfach nicht geklappt, weil er so angespannt war.
    Ist zwar seltsam am Anfang, aber bei Hudson war das die Lösung. Der fing teils sogar an richtig zu schreien. Sehr unangenehm.

    Lg

    Danke! Einen Versuch ist es wert :gut:

    Ich glaube nicht, dass er durch das Winseln etwas erreichen will. Eher, dass es für ihn (evtl. und im schlimmsten Fall unbewusst) eine Art Ventil ist, weil eine Begegnung für ihn sehr aufregend ist. Das liegt einerseits an seinem Vorbild Janosch, der ja leinenaggressiv ist und andererseits daran, dass er ein junger, potenter Rüde ist, der gern Kontakt aufnehmen würde.

    Leider macht er das auch im Training und da will ich das absolut nicht. Bei Prüfungen zeigt er es zwar nicht so extrem, aber dort führt es zur Null und einem nicht bestanden. Deswegen möchte ich es gern schon im Alltag verhindern. Außer ich kauf auch dem Richter Ohrstöpsel, aber ich glaub nicht, dass sie sich darauf einlassen ;)

    Der Wolf und Hund Vergleich hinkt doch immer, weil bei Wölfen seltenst auf HD getestet wird und sie seltens 15 Jahre alt werden.

    Ich persönlich rede nicht davon einen Hund am Rennen und Spielen und Laufen zu hindern, sondern ihn gezielt auszulasten. Vor dem ersten Lebensjahr sind die Bänder und Knochen einfach noch nicht komplett ausgereift, so dass das schon negative Auswirkungen haben kann, wenn da zu viel gemacht wird.
    Andererseits ist zu wenig machen und nur schonen, sicherlich auch nicht förderlich.

    Nicht regelmäßige Belastungen sind wahrscheinlich auch nicht so das Problem, so lange man nicht jeden Tag 3h wandern geht.

    @DickeBrumsel
    Wenn dein Hund mit dem Pensum gut klar kommt, dann passt es ja. Eigentlich ist das immer individuell und es kommt sehr drauf an wie schnell man geht, ob angeleint oder nicht und was der Hund in der Zeit macht.
    Ich finde es auch an der oberen Grenze 3x30Min zu laufen und würde eher 2x15 und 1x45 Min wählen. Immer unter der Voraussetzung mehr zu stehen als zu gehen und gemeinsam die Welt angucken.

    Aufpassen solltest du auch, dass du nicht immer mehr "auslastest", weil dein Hund dann ruhiger scheint. Gerade nicht im ersten Lebensjahr. Da sollte nicht ausgelastet werden, sondern eher Ruhe gelernt werden, sonst hast du irgendwann einen nervigen Hibbel der ständig Action will.

    Das kann er schon als sein Revier sehen, aber ist ja auch oft schwer ganz zu verhindern.
    Es hilft auf jeden Fall, wenn man sich selbst eine Strategie für den Ernstfall überlegt und die dann durchzieht. Dann ist die Unsicherheit für einen selbst schon mal weg.
    Ich würde da immer über Distanzvergrößerung gehen. Auch mal umkehren bis zu einem geeigneten Platz. Dann absitzen lassen, auch zu den Hunden hinschauen lassen, solange er sich nicht festguckt und belohnen solange er brav ist. Bei Situtionen in denen man nicht mehr reagieren kann, Augen zu und durch. Da würde ich gar nichts sagen oder versuchen. Und weiter an der Leinenführigkeit und Gehorsam üben, auch unter Ablenkung. Je besser das sitzt, desto besser kann er es auch in doofen Situationen umsetzen. Und eben Hilfe durch einen Trainer :)

    Das mit dem Hochheben ist umstritten, aber da kommt es vor allem auf deinen Hund an. Bestärkt und Überlegen fühlen sich da glaub ich die wenigsten. Janosch fühlt sich zum Beispiel sicher, aber es kann auch Hunde geben, die sich dann erst recht hilflos fühlen. Wenn dein Hund vom Arm weiter kläfft, würde ich diese Idee verwerfen. Wenn dein Hund verkrampft und ängstlich wirkt, dann auch. Ist er allerdings entspannt, ist ruhig und nimmt Futter, dann würde ich das durchaus als Übergangs- oder Notlösung sehen.
    Lässt er sich denn so gern rumtragen? Janosch mag das gern, aber gibt ja genug Hunde die das nicht mögen.

    Gut das er bei der Sitterin allein ist :gut: