Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich kenne mich mit Ichthyosis leider nicht aus, aber das hier:

    Ich finde es absolut unverantwortlich, 2 Trägertiere miteinander zu verpaaren! Das hat nichts mit verantwortungsvoller Zucht zu tun! Das geht gar nicht! Daher würde ich dort keinesfalls einen Welpen nehmen.


    Ist mir zu sehr verallgemeinert. Leo ist auch für eine Krankheit betroffen, genauso wie seine Mutter, aber die Krankheit kam nie zu Tage. Es gibt nicht einen nachgewiesenen Fall dieser Krankheit bei seiner Rasse, trotzdem wird getestet und in anderen Ländern darf ein betroffener Hund auch nur mit einem freien Hund verpaart werden.

    Ich würde das also nicht überdramatisieren ohne genaueres zu wissen. Wenn eine Krankheit sehr selten ist, dann finde ich es überhaupt nicht verwerflich nicht darauf zu testen. Ich kenne aus Deutschland auch kaum Hunde Golden Retriever die darauf getestet sind. Da gibts andere Krankheiten die ich "wichtiger" finde, z.B. HD oder Epilepsie.

    Mein Curly Coated Retriever würde alle deine aufgeführten Wünsche erfüllen. Er kann laufen ohne Ende, hat Energie ohne Ende, ist kinderlieb und familienfreundlich, hat Schutz- und Wachtrieb, aber so, dass man keine Probleme bekommt. Durch die Optik (groß und dunkel) schreckt er schon ab, bellt auch, aber ist nicht aggressiv.
    Was die Gelenke angeht, sind sie sehr gesund. In eurem Fall würde ich nach einer Verpaarung mit eher kleinen und gemäßigten Hunden schauen, sonst könnte es schwer werden, den Hund bei einer eventuellen Verletzung vom Berg runter zu bekommen. Da gibt es bald in der Schweiz einen passenden Wurf und auch hier in Deutschland 2.

    Falls die euch optisch zusagen und interessieren, kannst du mir gern eine PN für weitere Infos schicken.

    Ich kann dir nur empfehlen die 5 Wochen für sowas zu nutzen :D
    Statt einen Clicker, kannst du z.B. auch einen Kugelschreiber verwenden. Die sind nicht so laut, erfüllen aber den gleichen Zweck. Möglichst immer den gleichen verwenden und nie zu lange am Stück üben. Alternativ geht natürlich auch ein Markerwort. Das ist doch eine super Gelegenheit sich da ein bisschen reinzufuchsen und deinem Hund gefällts sicher auch.

    Ich finde, dass sich das schon ganz gut anhört! Sie meidet dich nicht mehr wegen deines Beins und kann auch entspannt in deiner Nähe sein. :gut: Darauf würde ich weiter aufbauen und sie bei dir etwas beschäftigen. Clickert ihr? Wäre eine super Gelegenheit um viele Tricks zu üben :D

    Wenn die Eltern da sind, würde ich ihr glaub ich die Wahl lassen und wenn sie dann bei ihnen ist, dann ist das eben so. Vor allem wenn die Schwiegereltern nicht mitspielen und du so gehandicapt bist, wirst du sonst nicht weit kommen.
    Ich würde mir da auch keinen zu großen Kopf machen. Stress und Druck gegenüber/wegen dem Hund ist für sie auch spürbar und evtl. unangenehm.

    Wie lange bist du denn noch ungefähr auf deine Schwiegereltern angewiesen?

    Dann hat sie jetzt natürlich gelernt, wenn ich raus mag, dann winsele ich und jammere. Wenn du wirklich ausschließen kannst, dass sie gassi muss oder Hunger hat, dann würde ich das durchstehen mit ihr. Es gibt ja keinen wirklichen Grund aus dem Zimmer zu wollen, außer deine Anwesenheit, die sie aktuell unangenehm findet und gerade die soll sie ja aushalten und akzeptieren lernen. Wenn du sie dann raus lässt, denkt sie sich "puh, gerade noch mal geschafft. Schnell weg!".
    Wenn du sie nicht lässt wird sie das erst doof finden, evtl. auch relativ lang, dann wird sie ruhiger und irgendwann halbwegs entspannen. Das wird mit einem Mal durchstehen auch noch nicht gegessen sein.
    Ich würde das machen wenn du tagsüber allein mit ihr bist, dann brauchst dir keinen zusätzlichen Kopf um die Eltern machen. Nach Möglichkeit 2-3x und immer wieder die Tür aufmachen, wenn sie entspannt ist, nicht wenn sie jammert.

    Das Jammern kannst du vielleicht vermeiden, wenn du ihr was leckeres zum Kauen gibst.
    Übrigens würde ich sie auch bei dir im Zimmer füttern wenn sie sehr verfressen ist. Wenn sie eh ein vorsichtiger Fresser ist, eher nicht.

    Sie verunsichert das einfach sehr, wenn du nicht sicher auf den Beinen bist. Wahrscheinlich erinnert sie sich dann jedesmal an den Schreckmoment beim Unfall. Bisher konnte sie sich ja immer auf dich verlassen und jetzt humpelst du hilflos herum.
    Meine frühere Hündin hat mich immer gemieden, wenn ich nicht ganz so sicher auf den Füßen war, zum Beispiel bei Glatteis. Das fand sie richtig doof, aber wenn ich dann normal gelaufen bin, wars wieder kein Problem mehr.

    Mein erster Impuls beim Lesen war: mach doch einfach die Tür bei dir zu, also nimm ihr erstmal die Möglichkeit dich komplett zu meiden. "Zwing" sie dazu sich mit dir auseinander zu setzen. Du kannst zwar auch einfach warten, bis du ohne Gips normal rumlaufen kannst, aber ich würde nicht riskieren wollen, dass sie sich dann evtl. zu weit von dir entfernt hat, bindungstechnisch gesehen.
    Dann kannst du auch das machen, was du selbst schon geschrieben hast, sie erstmal ignorieren und "dein Ding" machen. Etwas in ihrem Sichtfeld hin und her humpeln, singen, Haare bürsten, am PC sitzen, ihr Wasser hinstellen und mal ein Leckerli fallen lassen. Ich würde ihr dafür auf jeden Fall einen Rückzugsort einrichten, zu dem du dann nicht hingehen solltest. Möglichst in einem Eck von dem aus sie dich gut sehen kann, möglichst nicht unter dem Bett o.Ä. Streicheln kannst du sie wenn sie zu dir kommt.
    Wenn sie ruhig und entspannt ist, würde ich die Tür beiläufig öffnen und ihr wieder die Wahl lassen.

    Wichtig ist auch was schon geschrieben wurde: trotz allem keinen großen Kopf machen. Ihr Meideverhalten nicht überbewerten und möglichst locker bleiben.

    Gute Besserung!

    Ich schließe mich den Havaneser und Bichon Vorschlägen an. Ganz tolle Begleithunde, die ich mir gut in deinem Alltag vorstellen könnte. Besonders erwähnen will ich noch den Bolonka (Zwetna). Das sind so lustige kleine Kerlchen!
    Papillon fand ich auch einen guten Vorschlag.

    Die meisten Sachen die du als Anforderung schreibst, sind Erziehungsdinge. Gerade wenn der Hund mit in die Arbeit kommt, dann kann da schnell mal was negatives passieren, was den Hund nachhaltig beeindruckt. Da bist du also gefragt, von Anfang an, gerade wenn der Hund ein kleiner süßer Welpe ist, aufzupassen und für genug Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten sorgen. Das ist nicht so einfach, weil alleine im Büro bleiben, vielleicht noch gar nicht ausreichend geht.

    Wäre es ein großer Hund, würdest du gar nicht auf die Idee kommen es einfach zuzulassen. Für das Festhalten würde ich den Hund nicht hochnehmen, sondern auf dem Boden lassen und dann wiegesagt so lange (und ruhig) wiederholen, bis es deinem Hund zu doof wird.
    Sollte das gar nicht gehen, dann hol dir bitte einen Trainer. Jetzt! Nicht erst, wenn sich das Problem noch mehr gefestigt hat.

    ich schätze mal, weshalb auch immer, dass dein Hund das als lustiges Spiel sieht und sich immer mehr angewöhnt als Ritual zum Abreagieren. Du kannst auch versuchen eine Alternative anzubieten, bevor es an deine Klamotten geht.

    Ich würde sie lösen und festhalten, so lange bis sie sich beruhigt hat. Dabei gar nichts sagen und selbst ruhig bleiben. Das würde ich so lange machen, bis sie es bleiben lässt.
    Manchmal müssen Konflikte eben durchgestanden werden und dem Hund begreiflich gemacht werden, dass sowas nicht geht.

    Ansonsten solltest du ruhiges Verhalten belohnen und fördern, sowie den Hund auch einige Zeit ignorieren bzw. seine Ruhepausen gönnen. Es liest sich so, als würde sie sehr viel beschäftigt werden oder zumindest sehr viel Aufmerksamkeit bekommen.