Beiträge von AnjaNeleTeam

    Wieso nicht? Im Gegensatz zu einem Stein kann ein Ball wenigstens noch apportiert und nicht nur gehetzt werden.
    Für mich klingt das Verhalten des Hundes nicht abnormal, es gibt ja auch Labbis die etwas mehr Beutetrieb erwischt haben. Der Hund bettelt nicht ewig nach dem Ball und scheint mMn einfach noch ein bisschen Erziehung zu brauchen. :ka:

    Ich würde versuchen den Hund auf mich (und meinen Ball :p ) zu konzentrieren und weiter an Impulskontrolle und Gehorsam arbeiten. Fremde Bälle sind nicht zu bespielen, fertig.

    Meine Hunde würden übrigens alles tun, aber nicht ihre Beute einem fremden Hund überlassen... :ugly:

    Um die Erwartungshaltung am Wasser zu ändern. Viele Labbis/Retriever sind am Wasser sehr hyper, weil ihnen Sachen (stöcke, Bälle, Spielzeug usw.) reingeworfen werden und sie natürlich auch dafür gezüchtet wurden etwas aus dem Wasser zu holen. Wenn die eh schon vorhandene Wasserfreudigkeit derart verstärkt wird, hat man eben schnell einen unkontrollierbaren Hund am Wasser. steine die nicht geholt werden können und ja auch nicht sollen, helfen einem dem Hund beizubringen: es fliegt was ins Wasser, aber du bleibst trotzdem bei mir.

    Auch beim Ball ist das ja oft keine richtige Impulskontrolle, wenn der Hund kurz sitzen bleibt und dann doch den Ball bekommt. Das wäre es dann, wenn man wirft und der HUnd den Ball liegen lassen muss, für immer. Ist auf Dauer nur etwas teuer und mMn hier nicht nötig.


    Gutes Dummytraining könnte sicherlich dabei helfen in Sachen Impulskontrolle mehr Übung zu bekommen.
    @DogTeam Hat dein Labbi DRC-Papiere? Aus welcher Ecke kommst du? Dann könnte man dir vielleicht helfen bei der Dummytraininersuche. Natürlich nur wenn du da Interesse dran hättest.

    Wenn andere Hunde dabei sind, außer euer zweiter Hund, würde ich den Ball weglassen, weil es sonst schnell eskalieren kann. Grund ist einfach der, dass der Ball für deinen Hund eine wichtige Ressource ist. Dazu kommt, dass er wegen dem Ball aufgeregt ist und das kippt dann schnell wenn ein anderer dazu kommt. Wegen Knurren o.Ä. würde ich mir jetzt erstmal keine Sorgen machen, das ist normales Hundeverhalten.

    Wenn er zuhause entspannen kann, trotz Ball-Anwesenheit, dann ist das doch super! Ich würde dann wirklich draußen weiter den Ball als Superbelohnung nutzen.

    Übrigens würde ich beim Labbi keine Sachen ins Wasser werfen die er rausholen soll, vor allem wenn er eh so heiß drauf ist. Auch hier kann man super die Impulskontrolle üben, in dem man den Hund Fuß gehen lässt und große Steine in einen Fluss schmeißt, die eben nicht geholt werden.

    Insgesamt denke ich, dass die Impulskontrolle in Sachen Ball noch ausbaufähig ist. Aber das dauert auch immer etwas.

    Mein kleiner Terrier war/ist ein Balljunkie. Er bekommt einen ziemlich irren Blick, wenn man einen Ball in die Hand nimmt - du kennst das sicher.

    Ich würde an deiner Stelle dem Hund beibringen sich auch in Ball-Anwesenheit zu beherrschen. Euch den zu bringen und den Ball gezielt einsetzen als Belohnung. Wenn du das richtig machst, dann kannst du so ziemlich alles mit deinem Hund erreichen. Schleppleine ade sag ich nur.
    Wichtig ist, dass er versteht, dass es für gutes Verhalten einen Ball gibt und das es sich für ihn lohnt mit euch zusammen zu arbeiten.

    Janosch hat ganz am Anfang bspw. gar kein Interesse daran gehabt mit dem Ball auch nur in meine Nähe zu kommen. Der konnte sich mit dem stundenlang selbst beschäftigen. Ich habe mir dann zwei gleich aussehende Bälle besorgt und den einen dann zum Tausch angeboten, wenn er mir den anderen gebracht hat. Irgendwann hat er auch ein Leckerli zum Tausch akzeptiert.
    Inzwischen können hier viele Bälle verteilt in der Wohnung liegen und es interessiert ihn nicht großartig, außer ich würde jetzt einen Ball nehmen und drauf rumdrücken.
    Das hat aber echt gedauert.

    Ich würde also eher versuchen auszuschleichen und den Ball als wertvollste Belohnung nutzen, als ihn komplett weg zu lassen. Man muss sich aber trotzdem bewusst sein, dass das tatsächlich eine Sucht ist.

    Deshalb nie den Ball einfach werfen und nie ewig hintereinander. Wenn du wirfst, dann muss er z.B. Sitz machen und bleiben bis du ihn schickst. Später dann auch mal bei dir Fuß gehen bis du ihn schickst. Um ihn rum 10 Bälle werfen und er muss bleiben. usw.


    EDIT: achja vergessen. Besser als werfen ist auf jeden Fall den Ball irgendwo hin zu legen oder zu verstecken. Am besten nicht werfen, außer als super mega Belohnung bspw.

    Welpi durfte hier erstmal und vor allem den Alltag kennen und meistern lernen. Dazu gehörten die Reize draußen, das Zusammenleben drinnen, Impulskontrolle, was darf ich, was darf ich nicht usw.
    Ich habe aber relativ schnell angefangen Kommandos einzuführen. Sitz sowieso, Pfoti (fürs Füße abputzen. Finde freiwilliges geben besser als einfach nehmen), Bleib (mit 16 Wochen und natürlich nur kurz), Hier Pfiff, Aus und Platz. Leo war da sehr lernwillig, so dass das einfach nebenher passierte. Ich bin der Meinung, dass wenn man sowas schon früh beibringt, der Hund das so verinnerlicht, dass man es später wesentlich leichter hat. In der Pubertät einem Hund was beizubringen, ist natürlich auch möglich, aber doch schwerer.
    Und was noch wichtiger ist als die Kommandos selber: der Hund lernt das Prinzip, für "Gehorsam" gibt es Belohnung, Zusammenarbeit lohnt sich.

    Wenn man ein sportliches Ziel hat (die BH ist so alltagstauglich wie Agility), dann würde ich bestimmte Grundkommandos schon früh ganz locker üben. Z.B. in die Fußposition locken und ein paar Schritte gehen. Die Grundstellung clickern.

    Generell sollte man es damit nicht übertreiben. Man kann sowas üben und trotzdem ganz locker bleiben ;) Und man muss natürlich auf seinen Hund achten wie arbeitsfreudig er ist und ob es evtl. erstmal andere Sachen gibt die wichtiger sind.

    Ich würde ihm an deiner Stelle eine große, geräumige Box kaufen und ihm nur dort seine Kausachen geben. Kauen ist ja auch ein großes Bedürfnis und dient dem Stressabbau. Dort kann er es dann kauen oder auch verstecken, nur würde ich ihn damit nicht rausgehen lassen. Da hilft evtl. eine Hausleine, damit er nicht denkt ihr nehmt ihm was weg.

    Außerdem muss er Aus lernen und das Tauschprinzip kennen lernen.

    Aber am wichtigsten: gebt ihm Zeit! Ein Monat ist wirklich gar nichts. Der Hund hat schon viel mit gemacht und muss sich immer noch erst eingewöhnen. Ich würde so wenig Ansprüche wie möglich an ihn stellen und vor allem versuchen Routinen und Ruhe in den Alltag zu bringen.
    Hundeschule würde ich definitiv lassen, auch finde ich 45 Min kein bisschen zu wenig, eher zu viel wenn in den 45Min viel los ist.

    So grundlegende Dinge wie Katzen jagen und euch beißen, sollten natürlich definitiv geübt werden, aber alles andere kann hinten an stehen.

    Das Teil ist dann besser als diese Aludecke von Amazon? Ist das viel Gefummel das hin und abzumachen oder schmeißt man das nur drüber?

    Besser weiß ich nicht, aber zumindest nicht schlechter für deutlich weniger Geld.
    Das schmeißt man drüber und befestigt 6 Haken, also dauert nicht lang. Nur bei Wind ists etwas doof. Da ist man lieber zu zweit. Aber letztens konnte ich mir auch helfen, in dem ich auf der einen Seite den Stoff in die Tür geklemmt habe, auf der anderen seite fest gemacht habe und dann wieder rüber bin.

    Ich hab die Fenster und die Kofferraumklappe auf, sowie einen Sunbrero über dem Auto. Der ist echt super und man ist nicht auf Schatten angewiesen. Wenn man aus der Sonne kommt und seinen Kopf ins Auto steckt, ist es gleich merklich kühler. Im Gegensatz zu den Aluminet-Decken ist er sehr viel günstiger und bis jetzt konnte ich keinen Nachteil entdecken. Vielleicht, dass er windanfälliger, weil leichter ist, aber bisher haben die Haken auch bei Wind gehalten.