Beiträge von AnjaNeleTeam

    Viele kleine Hunde haben ein Problem damit, dass sie wenig Handlungsfreiheit haben. Das was du schreibst, liest sich schon richtig klasse, aber viele Menschen heben ihren kleinen Hund ohne große Vorwarnung hoch, weil es einfach geht und nehmen so Entscheidungen ab.

    Generell kann es helfen, wenn du deinen Hund davon überzeugst etwas zu tun, anstatt ihn oft unbewusst zu etwas zu zwingen.

    Beim Geschirr anziehen könnte ich mir auch vorstellen, dass du ein Ritual einführst. Du lässt ihn z.B. auf einen erhöhten Punkt hüpfen (Treppe, Stuhl, Hocker), hältst das Geschirr hin und wartest bis er den Kopf durch streckt, dann machst du das Geschirr zu. Jeden einzelnen Schritt kannst du mir Leckerchen wie eine Art Trick beibringen und dein Hund wird sich besser fühlen, weil er es freiwillig macht.

    Aus deinen Text lässt sich nicht viel herausfinden was als Ursache in Frage käme, deswegen tippe ich einfach mal, dass der Aussie sehr gestresst ist (rammeln) und von euch keine klaren Grenzen gezeigt bekommt.
    Ich würde euch empfehlen euch an einen Trainer zu wenden, der zu euch nach Hause kommt und sich die Situation vor Ort ansieht. Außerdem solltet ihr bis dahin die Hunde räumlich trennen um den Pudel zu schützen und eurem Aussie keine Chance zu geben das Verhalten weiter zu festigen.

    Du könntest auch versuchen so ein Überangebot zu schaffen, dass die Kausachen weniger interessant werden.

    Also einfach richtig viele Kauknochen in der Wohnung rumliegen lassen. Am besten eher uninteressante, wie Rinderhautknochen o.Ä.
    Ihr solltet die Kauknochen völlig ignorieren und auch wenn euer Hund mal mit einem wegrennt und ihn versteckt. Lasst ihn einfach.

    Mein älterer Rüde ist/war ein Balljunkie. Ich lasse hier immer einige Bälle in der Wohnung rumliegen. Die meiste Zeit sind die für ihn komplett uninteressant und wenn er doch mal mit ihnen spielt, dann ist kein Druck dahinter, weil er nicht befürchten muss, dass sie gleich wieder weg sind.

    Ansonsten kannst du auch noch tauschen üben, aber dann bitte erstmal mit Sachen die für ihn generell nicht so super sind. Auch apportieren üben kann helfen. Das wegnehmen lassen immer hochwertig belohnen, also zum Beispiel mit etwas Käse oder Wurst und die Beute dann auch wieder geben.

    Das kann durchaus Territorial-Verhalten zusammen mit Unsicherheit sein. Draußen genauso, wenn ihr oft die gleichen strecken geht. Oder einfach eine allgemeine Unsicherheit bei Menschen.

    Was du tun kannst, ist ihm so gut wie möglich Sicherheit geben, aber ihm auch sagen, wenn er was falsch oder richtig macht. Das heißt ich würde ihm drinnen eine Box hinstellen in der er seine absolute Ruhe hat. So wie du das beim Kissen geschrieben hast. Box hat einfach den Vorteil, dass man sie zu machen kann und somit verhindern, dass er Leute verbellt, die gerade den Raum betreten. Das ist nicht sein Job und du musst ihm zeigen, dass er sich darum nicht kümmern muss.
    Ich würde ihn gar keine Leute begrüßen lassen, das ist für ihn nur Stress und bringt ihn durcheinander. (Wann darf ich zu den Leuten, wann nicht?)
    Wenn sich jemand im gleichen Raum aufhält, dann kann man ihn mal aus der Box raus lassen, aber dann möglichst wenn einige Zeit vergangen ist seit der Ankunft und dein Hund ruhig war. Auch dann würde ich ihn nicht beachten.

    Draußen würde ich ihn immer an der von anderen Menschen abgewandten seite führen und auch nicht begrüßen lassen oder ihn von Leuten streicheln lassen.

    Wenn du das konsequent machst, dann wird er sich irgendwann sicherer fühlen.

    Aber stell dich bei einem Auslandshund, möglicherweise depriviert, und deiner Wohnsituation noch auf mehr Baustellen ein.
    Wichtig ist immer: nicht zu viel machen, Sicherheit geben und möglichst Routine gönnen.

    Danke für den Tipp @Trixie03! Ich habe auch das Metrobactin in Verdacht, das Ganze jetzt final kaputt gemacht zu haben... Die Morosche Möhrensuppe kocht gerade vor sich hin und ab morgen will ich versuchen, ihn langsam damit und mit matschigen Kartoffeln zu füttern. Ich habe im TK-Schrank seit gestern noch etliche Pakete BARF komplett Pferd - aber ob es so sinnvoll ist, ihm direkt so einen Mix zu geben, wo auch Inneren usw. drin sind, keine Ahnung... Vielleicht schaue ich auch mal, ob ich auf die Schnelle noch eine Fleischsorte organisiert bekomme, die er einzeln bekommen kann...

    bloß kein barf jetzt wo der Darm noch so angegriffen ist. Wenn er einige Monate symptomfrei ist, kann man das mal versuchen, aber nicht jetzt. Wie gesagt kochen, möglichst matschig und nicht zu viel Fleisch.

    Puh, da hat er ja schon ne ganze Menge an Medikamenten bekommen.

    Ich hatte/habe zwei Hunde die schon Probleme mit immer wiederkehrendem Durchfall hatten. Bei beiden war es über das Futter regulierbar, aber nicht über Fertigfutter.

    Mein Mittel der Wahl wäre selber kochen. Bei meiner früheren Hündin war auch der Verdacht auf IBD da. Antibiotika und co. hat nicht geholfen. Erst die Futterumstellung brachte Besserung. Auch die morosche Karottensuppe ist wirklich zu empfehlen.
    Ein bewährtes Rezept war: Karotten und Kartoffeln gar kochen, dazu einfach Hühnchenfleisch oder Fisch geben und noch etwas kochen, fertig :D
    Ich würde auch darauf achten nicht zu viel Fleisch zu geben. Es gibt ja inzwischen wirklich Hunde, die auf zu viel Protein reagieren. Also bekommen meine möglichst nur 50% Fleisch, den Rest Kohlenhydrat, etwas Gemüse und dann noch Öl/Fett. Anfangs würde ich aber nur sehr wenig Komponenten nehmen.

    Bei meinem Rüden habe ich lange Pferdefleisch und Süßkartoffeln gekocht. Außer dem gab es nichts. War schwer durchzuhalten, aber brachte Besserung. Inzwischen ist er stabil, so dass ab und an auch ungesundes geht, aber wird das zu viel, bekommt er wieder Durchfall.

    Dringend abraten würde ich von Trockenfutter. Das macht bei Durchfallhunden seltenst besseren Kot. Eher im Gegenteil, weil der eh schon beanspruchte Magen-Darmtrakt noch mehr leisten muss. Außerdem sind da sehr viel Zusatzstoffe enthalten, die für einen Hund mit eventuellen Unverträglichkeiten belastend sein können.

    Übrigens hat das i/d bei meiner Hündin mit blutigem Durchfall und Erbrechen nichts geholfen.

    Versuch wirklich mal nen Tierheilpraktiker und selbstgekochtes Futter. Die ganzen Medikamente und Zusätze sind bei Magen- und Darmerkrankungen durchaus kritisch zu sehen.

    Du kannst dich doch direkt neben die Box setzen oder sogar die Tür offen lassen.
    Ich war schon ohne Box ausstellen, aber es ist echt viel stressiger, weil man ständig überall die Augen haben muss.

    Um generell Stress zu vermeiden, ist es gut einen Packesel dabei zu haben :D Und vorher zu schauen wohin man muss, um schnell am Ring zu sein. Früh anreisen, Stuhl mitnehmen, was zu trinken und essen und dann ists eigentlich gut.

    Beim ersten Ausstellen würde ich den Stand des Hundes höchstens korrigieren indem man ihn mit den Leckerli "zieht", nicht am Hund rumfummeln. Wichtig ist den Hund gleich zu präsentieren, wenn der Richter zu einem kommt und beim Laufen schauen, dass der Hund nicht Pass geht.
    Es gibt nämlich leider schon Richter die Wert auf korrektes Ausstellen legen. Achja, wenn du mit mehreren Hunden im Ring bist, dann halte genug Abstand, auch beim Laufen.