Ich finde es jedenfalls einen interessanten Gedankengang, wenn derjenige, der das Problem ja nicht verursacht hat und nur reagiert, dann dafür angegangen und verurteilt wird, wenn er dem ganzen nicht weiträumig genug aus dem Weg geht... Irgendwie schon etwas schräg, oder?
Ich finde das überhaupt nicht schräg.
Wer mal auf dem Land gelebt hat, der versteht das vielleicht eher. Aber es ist dort einfach anders. Das ist wie wenn Mountainbiker durch die Berge fahren und sich dann beschweren, weil die Kühe auf dem Wanderweg stehen. Man muss halt auch mal Rücksicht nehmen und dafür evtl. mal nicht auf sein Recht pochen und irgendwen anders einschalten. Sondern selbst schauen, ob man das geregelt bekommt. Und da gibts viele Lösungen, bevor man jemand Alteingesessenen "anzeigt" bei der Gemeinde.
Ich befürchte auch, dass entweder gar nichts gemacht wird, man nun aber sicher auch kein offenes Ohr mehr von denen bekommt. Oder, wenn der Druck noch größer wird, der Hund dann eben an die Kette kommt.
Kettenhaltung ist für eine Hündin die das nicht gewohnt ist, ziemlich daneben und eine große Einschränkung. Ich sehe da auch eine Mitschuld bei der TS falls es so ausgehen sollte. Die Besitzer können ihren Hof wahrscheinlich nicht einfach so einzäunen, den ganzen Tag um den Hund kümmern, auch nicht, also bleibt nicht viel anderes.
Ich finds traurig, dass es immer wieder soweit kommen muss und man nicht in der Lage ist da ein Miteinander zu finden.