Beiträge von AnjaNeleTeam

    @Labbimia
    Hast ja schon ein paar gute Vorschläge bekommen. Eine Überlegung wert ist vielleicht noch der Curly Coated Retriever. Rüden werden manchmal über 40kg schwer, aber die meisten sind etwas drunter. Ich finde sie haben einen sehr angenehmen Wach- und Schutztrieb. Sie machen ordentlich Eindruck, sind selbstbewusst und zeigen das auch. Denjenigen der versucht nen Curly wegzukicken wenn der gerade sein Grundstück verteidigt, würde ich gern sehen :lol: Trotzdem neigen sie nicht zur Aggression. Verträglich sind sie auch, bzw. eben sehr selbstbewusst und sagen mal klar was Sache ist, aber selten übertrieben. Die meisten Curlies die ich kenne sind auch mit etwas Dummy und Spazieren gehen zufrieden.

    Ich danke euch Beiden für eure Antworten! Hat mir schon mal geholfen, weil ich schon fast erwartet habe, dass der erhobene Zeigefinger kommt und Barfen ohne genauen Plan gar nicht geht :tropf:

    @comyashon
    Danke für deine Shop-Hinweise, hilft mir schon mal sehr weiter! Du schreibst "richtigen" grünen Pansen. Wie unterscheide ich den denn von dem mit Kraftfutterresten?

    @Ulixes
    Das stimmt, ich könnte nochmal schauen, ob es hier nicht doch irgendwo Barfläden gibt. Die Ware anschauen können wäre schon sehr schön. Und Hirse werd ich mir auf jeden Fall merken :gut: Auch wenn man Hunde schon so gefüttert hat, vergisst man doch das ein oder andere.


    Was ich mir jetzt überlegt habe für Janosch, ich könnte mir fein gewolftes Pferdefleisch vorstellen, das ich evtl. kurz überbrühe und dann wie gewohnt Kartoffelflocken dazu. Vielleicht kommt er damit ja klar. Wenn nicht, dann bleib ich bei der Reinfleischdose. Früher hat er erstaunlicherweise sehr gut Rinderbeinscheibe (ohne Knochen) vertragen, obwohl Rind eigentlich gar nicht geht und Entenhälse hat er auch toll verdaut. Aber er neigt zum Brechen bei zu viel Magenanstrengung.

    Meine Mutter würde ihre zwei auch gern barfen. Der eine ist 9 und der andere 10 Jahre alt. Ich glaub bei älteren Hunden gings um hochwertiges Protein, aber nicht mehr so viel davon, oder?
    Ich muss nochmal im Barf-Buch stöbern gehen :D Aber vielleicht habt ihr auch da noch Tipps :smile:

    Hallo Foris,

    ja ich weiß der hundertste Barf-Thread, ich hoffe ihr wollt trotzdem etwas helfen.
    Ich habe schon mal gebarft, das ist jetzt aber schon ein paar Jahre her und die Hunde haben sich in ihren Bedarfen geändert.

    Grundsätzlich möchte ich vorab sagen, dass ich von einer reinen Fleischfütterung oder einer Fleischfütterung über 60% nichts halte. Ich bin der Meinung, dass ein zu viel an Fleisch nicht gut ist und Hunde auch Kohlehydrate sehr gut verdauen und verwerten können. Ich kann also auch mit den meisten Barf-Rechnern nicht viel anfangen, weil da meist mit sehr wenig Getreide gerechnet wird und einem Fleischanteil von mindestens 70%.

    Jetzt hab ich hier einen 3,5 Jahre alten sehr aktiven Hund, der 38 Kilo wiegt und etwas Bedenken den wirklich gut satt zu bekommen. Er ist auch etwas futtersensibel, bzw. ist er halt einfach an Trofu und Dofu gewöhnt und nicht an Sachen die viel "Verdauungswiderstand" haben. Viel Fett würde er glaub ich auch nicht sonderlich gut vertragen, zumindest anfangs nicht.

    Mein Plan wäre jetzt ihm gewolftes Fleisch mit einigem Fettanteil zu füttern und dazu Flocken zu geben (Reis, Kartoffeln, Quinoa o.Ä.) und eben noch Gemüse/Obst und dann gäbs noch ab und an Knochen. Innereien gibts denk ich auch im Mix mit dem Fleisch. Dazu eben noch Öl und die üblichen Zusätze.
    Nur mit den Mengen bin ich mir nicht so sicher. Kann ich einfach 3% nehmen und dann 50% Fleisch/Innereien und 50% Kohlehydrate mit Gemüse/Obst? Knochen würde ich dann einfach 2-3x die Woche geben und dann jeweils am Tag eine Mahlzeit weg lassen (bei 2x am Tag füttern).

    Den Calcium-Bedarf würde ich noch ausrechnen, aber das ansonsten gern relativ locker und alltagsnah halten. Meint ihr das geht, oder muss ein detaillierter Plan am Anfang sein? Hintergrundwissen hab ich ja und weiß worauf man achten sollte.

    Den Kleinen (9,5kg, 10 Jahre) würde ich auch gern barfen, der hat aber eine schwierige, gesundheitliche Vorgeschichte und ist sehr sensibel was die Verdauung angeht. Deswegen scheue ich mich davor ihn roh zu ernähren. Evtl. bekommt er ab und zu mal einen RFK dazu. Aber Experimente mag ich ungern mit ihm machen.

    Achja und für Empfehlungen von Barf-Shops wär ich auch dankbar!
    Ich werd zwar wahrscheinlich das Glück haben vom Bauern Bio-Knochen zu bekommen, aber das Fleisch und die Innereien brauch ich ja noch.

    Den Shop fand ich jetzt auf den ersten Blick ganz gut, weil es da auch stückige Sachen gibt und die Preise nicht schlecht sind. weiß aber nicht ob die Qualität passt.
    BARF Shop und Frostfutter Hersteller. - BARF-factory.de

    So ich hoffe ihr könnt mir etwas weiterhelfen :smile:

    Ich hab zu meinem unsicheren Ersthund, der aggressiv auf unkastrierte Rüden reagiert (selber ist er kastriert) einen Welpen dazu genommen. Ich wollte nicht wieder einen Hund mit ungewisser/problematischer Vorgeschichte, sondern einen gut sozialisierten Hund, der rassetypisch und von einem guten Züchter ist. So dass der Grundstein für einen wesensfesten und verträglichen Hund so gut wie möglich gelegt ist.
    Janosch (mein Ersthund) mochte im Freilauf nie unkastrierte Retrieverrüden, schon gar keine Welpen, aber Leo (Curly Coated Retriever) wurde von Tag 1 angenommen. Zwar auf strenge Janosch-Art, d.h. Leo durfte sich nicht viel erlauben, aber das war perfekt für den ungestümen Kleinen. Durch Leos Rasse und die Erziehbarkeit, habe ich mit ihm einen Hund, der nicht mitpöbelt und der verträglich ist. Leo gibt Janosch Sicherheit, obwohl er bei einem unsicheren Hund groß geworden ist.
    Allerdings ist Janosch auch kein komplett unsicherer Hund. Er weiß oft was er will und ist mit anderen Lebewesen nicht ängstlich. Eher bei Umweltgeräuschen, was der Retriever halt gar nicht hat (haben sollte).

    Also ich find das nicht bedenklich zu einem unsicheren Ersthund einen Welpen zu nehmen, vorausgesetzt, man passt auf, dass der Welpe auch seine eigenen Erfahrungen macht.
    Eine Hündin würde ich allerdings nicht dazu nehmen. Das Trennen und dann passiert doch mal ein Fehler, wär mir zu heikel. Die Hündin kann erst kastriert werden, wenn sie ca. 2 Jahre ist. Bis dahin hattet ihr dann schon ein paar mal die kritischen Situationen. Den Rüden kastrieren wär auch doof. Also selbst wenn sich deiner normalerweise nicht so gut mit Rüden versteht, dann ist das höchstwahrscheinlich ganz anders bei einem zweiten im Haushalt lebenden Hund.

    Stutzig werd ich allerdings bei der Herkunft des Hundes. Beide Elterntiere vor Ort spricht erstmal nicht unbedingt für was seriöses. Gerade wenn du einen sicheren, wesensfesten Hund brauchst, würde ich doch möglichst von einem guten Züchter einen Hund nehmen. Außerdem gibt es eine Vielzahl an Krankheiten die diese Moderasse mit sich bringen kann, wenn nicht mit Sinn und Verstand gezüchtet wird. Deswegen würde ich dir einen Züchter vom DRC oder LCD ans Herz legen.

    Wie schon im anderen Thread gesagt, stinken Golden vor allem dann wenn sie nach dem Schwimmen lange zum Trocknen brauchen und dann Hefepilze auf der Haut entwickeln. Durch trocknen des Hundes und Pflege der Haut (Unterwolle auskämmen, evtl. mit Apfelessig spülen und wenns ganz schlimm ist mit speziellem Shampoo) ist das total im Griff zu behalten.
    Wenn die Rasse euch ansonsten passt, dann sollte das wirklich kein Grund sein sie nicht zu nehmen.

    Labrador trocknet schneller, ist also meist deswegen nicht so geruchsintensiv. Obwohl ich selber ja auch meinen Curly nicht als riechend empfinde :hust: und auch keinen stinkenden Golden kenne und ich hab viel mit den verschiedenen Retrievern zu tun.

    Wenn du doch noch nach den Retrievern schauen solltest, dann findest du gute Züchter beim DRC e.V., beim LCD und GRC.

    Ich hab vor zwei Jahren ja mal in die jagdliche Szene reingeschnuppert und wollte auch sehr gern den Jagdschein machen. Erstmal wars dann nur die Anlagenprüfung mit meinem Curly. Ich kenne einige die Curlies auch jagdlich führen, da sind sie erstaunlicherweise sehr vielseitig einsetzbar, bei der Drückjagd, bei Nachsuchen, bei Niederwild und auch Vorstehen können sie lernen. Allerdings bei Sauen eigentlich zu groß, obwohl ich auch da welche kenne. In Schweden werden sie noch bei der Elchjagd eingesetzt.

    Da ich kein Revier habe und vor allem für Prüfungen den JS machen würde, hab ich mich dann so nach und nach dagegen entschieden. Da bleib ich lieber beim Dummysport, der lastet Leo gut aus und draußen bleibt er gut händelbar, weil Wild einfach tabu ist. Bei Rehen und Hasen ist er auch vollkommen relaxt, bei allem was Federn hat sieht es anders aus. Da merkt man dann schon wofür er ursprünglich mal gezüchtet wurde. Er zeigt mir zuverlässig Fasane, Rebhühner und Enten an und wenn ich zu langsam bin, dann scheucht er sie auch hoch. Da könnte man in seinen anschließenden Blick schon rein interpretieren "nun schieß doch" :lol: Aber wenn ich das für und wider abwäge, dann bleibts halt dabei den JS noch weiter zu verschieben.

    Vielleicht kommts auf die Größe an im Verhältnis zum Auto, aber bei mir sieht man die Plane sich gut bewegen im Wind. D.h. nix mit gestauter Luft.
    Gestern war bei mir der Sunbrero wieder im Einsatz. Wir standen zwar in einem leichten Schatten, aber das Auto hat sich wirklich überhaupt nicht aufgeheizt. Immer wenn ich hin bin, hat Janosch nicht gehechelt, trotz über 30°. Ich bin nach wie vor sehr zufrieden

    also den Golden Retriever mit bloodhounds in eine geruchs-kategorie zu stecken ist schon etwas fies :hust:
    Weil sie so oft nass sind, neigen sie zu hefepilzen auf der Haut und das riecht dann. Vor allem im sommer. Hält man den Hund trocken und/oder wäscht den Hund ab und zu mit speziellen shampoos oder Apfelessig, dann riechen sie wie andere Hunde auch :smile: