Beiträge von AnjaNeleTeam

    Es geht um eine Challenge, bei der Hunde die verschiedensten Sachen im Maul halten. Die Übung ist ein Bestandteil des normalen Dummytrainings, bei denen die Hunde ruhig das Dummy halten sollen.
    Um den Dummy-Talk-Thread nicht zu sprengen, mache ich hier ein neues Thema auf, was ja vielleicht nicht nur für die Dummy-Begeisterten was ist :D

    Also gerne mitmachen und Bilder zeigen!

    Die bisherigen Bilder aus dem anderen Thread:

    Zitat von AnjaNeleTeam

    Aus Jux und Tollerei, habe ich uns das Projekt "365 Tage Halten" aufgebrummt
    Leo soll also seit dem 1.1. jeden Tag etwas bestimmtes mit seinem Maul halten und ich mach ein Foto. So einfach ist es gar nicht sich da jedes Mal möglichst was anderes zu überlegen, aber es macht Spaß und bei Leo merkt man, dass er immer routinierter mit komischen Sachen wird. So zum Beispiel heute, ein Einkaufswagenchip Hatte ich halt da Also ausprobiert und tada:

    Foto

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    Ich könnt ihn knutschen den obersüßen Kerl Es ist sooo süß wie viel Mühe er sich da gibt! Beim ersten Versuch flutschte der Chip wieder raus, weil er nicht draufgebissen hat, beim zweiten Versuch hat es dann geklappt

    Zitat von SaMaLa

    So, wir möchten mit machen:

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    Zitat von ver_goldet

    Wir machen auch mit, nur nicht so kreativ wie ihr

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    Gerade bei einem AL-Labbi muss es Ruhetage geben. Ein Tag auf einem Reiterhof kann da schon viel zu viel sein. Je nachdem wie das da abläuft. Alleine würde ich den da auch nicht rumlaufen lassen. Sind immer noch Jagdhunde.
    Wasser ist auch eine zweischneidige Sache. Wenn du das beim jungen Hund schon förderst, weils ja so toll ist, wenn er schwimmen geht, und fleißig Sachen reinschmeißt, dann hast du ziemlich sicher einen Hund der am Wasser gaga ist. Am besten schmeißt man gar nichts, erst recht nix ins Wasser, sondern trainiert gezielt und durchdacht.
    Der braucht nicht jeden Tag ein mega Programm, aber mindestens 1-2x die Woche ein Training, bei dem er eine Aufgabe hat und gefordert wird. Das kann man ja auch selber gestalten und muss dafür nicht unbedingt in eine Hundeschule. Ansonsten eben normale "Auslastung" in Form von Spazieren gehen und erziehen.

    Nein, die Arbeitslinie ist meist eher größer, aber leichter gebaut. Ich würde mich an deiner Stelle nach einer Standardzucht umsehen oder einer jagdlichen Zucht. Der Jagdtrieb ist auch bei Hunden aus jagdlicher Zucht meist sehr gut kontrollierbar. Muss ja, sonst könnte man sie schlecht gebrauchen zur Jagd.
    Von den Anforderungen und der Arbeitsbereitschaft finde ich die Arbeitslinien schon vergleichbar mit Malis, aber sie haben halt kein Aggressionspotential bzw. sollten es nicht haben. Meiner Erfahrung nach sind die AL-Labbis gut zu führen, wenn man sich mit ihnen ausreichend beschäftigt.

    Labbis bitte nur vom DRC e.V. (nicht DRC Soltau) und vom LCD e.V.

    Aus Jux und Tollerei, habe ich uns das Projekt "365 Tage Halten" aufgebrummt xD
    Leo soll also seit dem 1.1. jeden Tag etwas bestimmtes mit seinem Maul halten und ich mach ein Foto. So einfach ist es gar nicht sich da jedes Mal möglichst was anderes zu überlegen, aber es macht Spaß und bei Leo merkt man, dass er immer routinierter mit komischen Sachen wird. So zum Beispiel heute, ein Einkaufswagenchip :headbash: Hatte ich halt da |) Also ausprobiert und tada:

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    Ich könnt ihn knutschen den obersüßen Kerl :herzen1: Es ist sooo süß wie viel Mühe er sich da gibt! Beim ersten Versuch flutschte der Chip wieder raus, weil er nicht draufgebissen hat, beim zweiten Versuch hat es dann geklappt :bindafür:

    Wir sind uns ja darüber einig, dass man die Grundlagen sehr gut alleine üben kann. Aber ganz ohne Hilfe und beim ersten "Dummy-Hund" kann es Probleme geben, die man allein dann nicht mehr so leicht gelöst bekommt.
    Z.B.: Der Hund möchte nicht mit dem Clicker und den üblichen Methoden das Dummy halten.
    Der Hund läuft nicht geradeaus Voran. Der Hund tauscht oder jagd mit Dummy weiter. Der Hund fiept. Der Hund kann die Pfiffe nicht unterscheiden, verwechselt sie. Der Hund will nicht abgeben usw. usf.
    Ich glaub die Liste lässt sich endlos fortsetzen. Natürlich findet man in manchen Büchern zu manchen Probleme Hilfestellungen, aber nicht jeder Hund reagiert dann darauf richtig. Manchmal stehen auch kontraproduktive Tipps in den Büchern, mit denen man sich selbst erst eine ausgewachsene Baustelle schafft, z.B. Zwangsapport beim Halten. Die Bücher oder DVDs können halt immer nur allgemeine Tipps geben und sehen den einzelnen Hund nicht.
    Wenn man jetzt Glück hat und einen Hund trainiert, der viel von selbst anbietet und mitbringt, dann tut man sich da sicherlich leichter und evtl. läuft dann alles am Schnürchen, aber ich glaube das ist eher seltener der Fall.

    Einen Trainer braucht es da gar nicht immer. Eine erfahrene Person kann schon reichen. Es ist ja schließlich kein Hexenwerk, aber die Knackpunkte sollte man wissen.



    Eine Sache wollte ich noch schreiben, und ich hoffe, du kannst mir wenigstens da zustimmen. Es ist (meiner Erfahrung nach) ein bisschen wie bei den Ärzten. Wenn man zu fünf Trainern geht, bekommt man fünf verschiedenen Meinungen. Nicht was die Methoden angeht. Sondern eher wie das fertige Endprodukt auszusehen hat. Manche schwören auf das Vorsitzen (bei der Abgabe), andere wollen jedem Hund das Einparken beibringen. Welche Bewegungen soll man beim Einweisen machen? Wie schickt man voran? Rechte Hand, linke Hand, neben den Kopf, über den Kopf. Schickt man auf eine Markierung mit der Hand? Oder sogar genauso wie beim Voran?
    Um übrigens noch auf das Beispiel von @RafiLe1985 vom Anfang einzugehen, dass der Hund vor der Freigabe hochschaut. Auch da gibt es Trainer, die das genau so wollen :)


    Wiegesagt, eigentlich haben wir nicht so eine unterschiedliche Meinung ;)
    Es stimmt schon, dass viele Trainer ihre unterschiedlichen Schwerpunkte haben und je nachdem ihre Tipps geben, aber ich muss sagen, dass ich schon lang keinen Trainer mehr gehört habe, dem sowas wie die Abgabe oder die Körperhaltung beim Schicken wirklich wichtig war. Falls es Probleme gibt, merken sie es an, dass sie es evtl. anders machen würden, aber verlangen das meiner Erfahrung nach nicht.
    Da gehts dann eher um die unterschiedlichen Methoden beim Aufbau von Blinds oder längeren Distanzen.

    Also ja, die Trainersuche ist auch nicht einfach und auch da kann man an den falschen kommen.

    Teilweise muss ich dir Recht geben. In den meisten Gruppenstunden fehlt definitiv die Zeit um an den Grundlagen zu arbeiten. Aber gerade das ist doch wirklich die Fleißarbeit, die ich wunderbar alleine (also ohne professionelle Anleitung) mit meinem Hund üben kann. Deshalb würde ich mir lieber selber die Zeit nehmen und mich einlesen, als mit meinem unerfahrenen Hund in ein Training zu gehen, in dem wir beide untergehen.

    Ich denke wir sind uns aber trotzdem darüber einig, dass eine passende Trainingsmöglichkeit wirklich Gold wert ist. Aber der größte Teil der Arbeit ist einfach das selbstständige Üben und Konditionieren.

    Ja das kann man, aber nur wenn man schon weiß wie es geht.
    Wenn man nicht weiß wie man einen Sitzpfiff aufbaut oder einen Suchenpfiff oder ein Voran, dann ist man schnell überfordert. Wenn man noch Probleme auftauchen, die einem die Dummy-DVD nicht erklärt, wirds endgültig schwer.
    Leo war zum Beispiel durch keine der gängigen Methoden zum Halten zu bewegen. Ich hab das dann sehr unkonventionell geübt, darauf wär ich allein nie gekommen.

    Danke fürs Schubsen, hätte ich sonst nie mehr dran gedacht :)

    Meine Meinung ist eigentlich ähnlich geblieben. Wenn man den ersten Hund im Dummysport ausbilden möchte, dann braucht man unbedingt jemanden, der einem beim Aufbau hilft und auf Kleinigkeiten achtet. Leider wird bei den meisten Gruppentrainingsangeboten schon erwartet, dass der Hund die Grundlagen kann. Wenn irgendwas nicht funktioniert, ist eher nicht die Zeit da speziell drauf einzugehen.
    Ich finde es nach wie vor sehr schwierig für Anfänger.
    Wenn man schon einen Hund ausgebildet hat, Geht vielleicht quasi nebenbei und man vermeidet schon automatisch Fehler, weil man weiß auf was es später ankommt.

    ich find's nicht zu früh für grundkommandos, solange man sie spielerisch beibringt und keinen Druck macht. Ich gehe außerdem davon aus, dass das drinnen beigebracht wird. Das Wetter ist also irrelevant.

    Was hast du bisher schon versucht?
    Meistens klappt es schon mit der richtigen handhaltung. Einfach ein Leckerli in die Hand nehmen, vor dem Hund runter auf den Boden nehmen und warten. Erfahrungsgemäß wird erstmal dran rumgeschleckt und sich irgendwann hingelegt. Dann sagt man Platz und öffnet die Hand.
    Wenn das gar nicht geht, kann man einen Stuhl zu Hilfe nehmen der unten querstreben hat. Die Hand da drunter nehmen, so dass der Hund schneller Platz macht zum dran kommen.

    Ich weiß jetzt zwar nicht worum es geht, aber ja wir haben in Südholland nahe der deutschen Grenze ein Ferienhaus gemietet. Die hätten uns mit 9 LEuten und 11 Hunden genommen, wenn ich mich recht erinnere. Später waren es dann "nur" 7 Hunde und 6 Menschen. Einzelne Höfe sind da außenrum, aber die nächste Stadt ist weiter weg gewesen. Wie arg die Holländer an Silvester dort böllern kann ich überhaupt nicht sagen.