Beiträge von AnjaNeleTeam

    Von uns gibt es mal wieder ein Video.
    Gestern habe ich für Leo ein Blind ausgelegt und "beschossen", an einer Stelle, die er noch gar nicht als Trainingsgebiet kannte. Anschließend sind wir ungefähr einen Kilometer außen rum gelaufen, bis ich ihn dann geschickt habe.
    Die Line könnte etwas schöner sein, wärs ein komplettes Blind gewesen, hätte ich ihn hinter dem Wasser noch einweisen müssen, so hatte er eine Idee die ihn hingebracht hat. Und mein Voran nach dem ersten Bach hätte ich mir sparen können, er wusste schon was er machen soll. Hat ihn mehr rausgebracht als geholfen. Aber der Fokus lag darauf, dass er die Bäche gut annimmt und nicht versucht außen rum zu laufen. Das hat er toll gemacht! MIt seiner Geschwindigkeit gerade auf dem Rückweg, bin ich auch sehr zufrieden =)

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    Von uns gibts auch was neues:


    Einkaufshelfer. Auch wenn er so leidend schaut, er macht das echt gern :D

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    Vertrauen ist alles

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    :herzen1:

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    Jagdliches Training bei meiner Oma :D

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    Gestern nach dem Augenarzttermin:

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    Solche Leute sind echt nervig, die können einem den Spaß wirklich verderben.

    Ja wobei ich sagen muss, dass ich sehr froh bin mich da "durchgebissen" zu haben. Ich trainiere immer noch bei dem Trainer der das damals gesagt hat und weiß seine Tipps, seinen Übungsaufbau und seine Art sehr zu schätzen.

    @AnjaNeleTeam
    Vielen lieben Dank für den Roman :bussi:
    Ich geh das mal verdauen und dann kommen bestimmt noch ein paar Fragen wenn ich darf.

    Aber ich nehme an, so oder so werde ich mich mit Linien und Vereinen beschäftigen dürfen :sleep:
    Wobei, doch eine Frage hätte ich noch. Was meinst du mit Dickes Fell in der Dummywelt?

    Gerne! Ich freu mich wenn ich etwas weiter helfen kann :)

    Am Anfang ist es halt nicht so einfach einen passenden Trainer und eine passende Gruppe zu finden. Man wird jetzt nicht angegangen oder so, aber man muss eben seinen Weg finden und muss da dann auch mal damit klar kommen, dass es wahrscheinlich immer jemanden gibt, der den eingeschlagenen Weg vollkommen verkehrt findet.
    Und wenn man dann einen Hund hat, der vielleicht nicht sofort alles von selbst erledigt, dann muss man sich durchbeißen/trainieren um ähnlich ernsthaft trainiert zu werden wie die Leute mit Arbeitslinien Hunden.
    Das ist zumindest meine Erfahrung. Als Leo 11 Monate war und wir zum ersten Training unserer BZG gingen, hieß es "das ist kein O-Hund" und wenn ich es schaffen würde mit ihm mal einen F-Workingtest erfolgreich zu laufen, wär das eine tolle Leistung. Ja jetzt ist er 4 Jahre und den erfolgreich bestandenen F-WT haben wir schon im letzten Jahr abgehakt :D Die Offene Klasse strebe ich definitiv an, das wird aber noch seine Zeit brauchen. Er ist kein klassischer O-Hund, weil einfach keine Arbeitslinie, aber er ist trainierbar und hat Potenzial, man muss halt vielleicht etwas mehr dafür tun und andere Sachen als es die Trainer meist kennen.

    Ich habe mich mit dünne Nerven glaube ich unkorrekt ausgedrückt. Ich meine damit wirklich diese übermäßige Sensibilität, wenn man sie einmal an mault dass sie dann gleich ins meiden gehen, unser Trainer hat einen Rüden einmal korrigiert und wirklich nicht übertrieben, der ist den ganzen Kurs nie wieder zu ihm hingegangen.

    Aber natürlich liegt es auch viel an den Besitzern was aus den Hunden wird, bei mir muss ein Hund auch mal damit leben dass mir mal einen Teller runterfällt, das lernt der einfach so nebenbei.

    Ich glaub ich versteh jetzt was du meinst.
    Meiner Erfahrung nach, kann auch neben sensiblen Vertretern der Arbeitslinie eine Bombe hochgehen, das wird sie wenig interessieren, aber wenn Frauchen oder Herrchen schief guckt, dann geht die Welt unter (übertrieben ausgedrückt).
    So krass ins Meiden gehend wie du es beschreibst, kenne ich allerdings keinen Hund, eher dann wie schon beschrieben nicht mehr wirklich führbar weil kopflos in der Arbeit.
    Wie bei vielen Arbeitshunden ist das halt schon eine Schwierigkeit. Man muss sich selbst gut im Griff haben, durchdacht trainieren, dann hat man einen Hund denn man sehr weich und leise führen kann.

    Ok, also ich fang mal mit dem Curly an.

    Curlies sind, was die Arbeitswilligkeit angeht, eher mit den Showlinien Labbi und Golden zu vergleichen. Es gibt zwar auch welche, die um einiges agiler sind und da vielleicht den Flats nahe kommen, aber so allgemein kann man das glaube ich schon behaupten. Bei den Showlinien Golden und Lab gibt es ja auch viele, die wirklich toll und gern arbeiten, dabei auch eine gute Geschwindigkeit zeigen, aber eben nicht alle.
    Für mich ist der gravierendste Unterschied zwischen Standard(Flat, Golden, Labbi, Curly)- und Arbeitslinie (Golden, Labbi), dass die Arbeitslinien meist ernster und fokussierter bei der Arbeit sind. Die Hunde aus Standardzucht brauchen gern mal etwas länger, bis etwas wirklich sitzt, lassen sich eher mal ablenken und kommen auf "lustige" Ideen bei der Arbeit. Das alles hat aber nichts mit Sturheit zu tun.

    Davon abgesehen, sind Curlies recht angenehme Alltagsbegleiter. Sie brauchen keine Dauerbeschäftigung (ja, braucht eh keiner) und sind mit Gassi, Tricks, etwas Training im Allgemeinen recht zufrieden. Aber sie sind auch für jeden Spaß zu haben, sei es Fahrradfahren, Mantrailing oder Agility.
    Curlies sind sehr auf einen Menschen fixiert ohne den sie ungern irgendwo allein bleiben. Alleine bleiben ist tatsächlich bei vielen Curlies ein Problem. Ich kenne Hunde denen dann auch andere anwesende Familienmitglieder oder Hunde egal sind, wenn die Bezugsperson außer Haus geht. Das ist aber eher die Ausnahme. Man sollte allerdings schon damit rechnen, dass da Zeit benötigt wird.
    Sie sind recht verträglich und im Gegensatz zum Chessie mit anderen Hunden nicht aufbrausend. Leo geht zum Beispiel brav an anderen Hunden vorbei, währenddessen mein zweiter Hund fröhlich pöbelnd und der andere zurück keift. Er steht auch drüber, wenn er angegiftet wird. Wird er angegangen, gibts entweder ne kurze knackige Ansage, oder es wird deeskaliert ohne unterwürfig zu sein. Unterwürfig sein ist einem Curly eh ziemlich fremd, auch wenn retrievertypisch gefiddelt wird.

    Stur find ich sie eigentlich nicht besonders, im Vergleich mit meinem Terrier. Im Vergleich mit meiner früher BC-Mix-Hündin vielleicht schon etwas :D Leo hat viel WTP und will immer alles richtig machen und trotzdem hat er seine eigenen Ideen. Ich find ihn aber super Leichtführig.
    Von anderen Curlies habe ich auch schon mal andere Sachen gehört, aber die meisten lassen sich doch recht gut führen. Aber sie wollen auch geführt werden!

    Sehr angenehm finde ich, dass er andere unbekannte Menschen eigentlich uninteressant findet, erst wenn er sie kennen gelernt hat und man sich mag, muss man evtl. aufpassen, dass es nicht zu stürmisch wird :D

    Die Hündin die Leo vor einem Monat gedeckt hat, wird z.B. auch in der Rettungshundearbeit geführt.
    Der Gendefekt den du meinst ist wahrscheinlich die folikuläre dysplasie, oder? Also Haarverlust bis kahle Stellen entstehen. Ich kenne da einen krassen Fall, aber ansonsten ist die Krankheit nicht sehr häufig vertreten.
    Also wenn du nach einem Züchter schauen würdest, der Wert auf Arbeitsfähigkeit legt, dann könnte ich mir anhand deiner Beschreibung schon vorstellen, dass es passen könnte. Allerdings brauchst du auch mit ihnen ein dickes Fell um Fuß zu fassen in der Dummywelt. Das braucht man aber als Anfänger eh fast immer. Auch wenn du da mit einer Arbeitslinie ankämst.
    Da hat man dann nämlich andere Probleme, z.B. tauschen, weiterjagen, nicht abgeben wollen, Einspringen, fiepsen usw.


    Zum Chessie: ich kenne ein paar, von den Curly&Chessietreffen. Allgemein ist mir aufgefallen, dass sie lauter sind als Curlies. Da wird mehr gefiept und gebellt, teilweise auch mal auf andere Hunde "losgegangen". Sind so ein bisschen die Schäferhunde der Retriever ;) Als Terrierbesitzer finde ich das alles noch sehr harmlos und nicht tragisch, aber eingefleischte Goldenbesitzer (als Beispiel) bekommen schon manchmal Schnappatmung wenn ein Chessie ankommt.

    Zum Toller: Toller sind wahnsinnig nett, aber manchmal etwas schüchtern und sensibel. Bei der Arbeit kann Fiepen ein Problem sein, wie beim Chessie und Flat. Kommt halt immer auf den Hund an. Da gibts hier aber andere User die sich besser auskennen. Wenn du mehr Infos willst, dann "rufe" ich sie gerne.

    Zum Flat: Auch hier gibts sicherlich Besitzer die mehr erzählen können. Ich finde, dass es sehr liebenswerte Clowns sind, die aber zum Überdrehen neigen können. Ihre Liebe zu anderen Hunden und Menschen ist nahezu endlos :D Wirklich sehr nette Hunde die auch einige Zeit brauchen, bis sie erwachsen sind.

    Noch zu AL Labbi und Golden: fehlende Nervenstärke konnte ich bei ihnen nicht feststellen, im Gegenteil. Was die leisten können und müssen, da braucht es schon viele Nerven. Aber hier kommt es auch sehr darauf an die Hunde nicht zu früh schon zu hoch zu pushen. Man kann sie sehr schnell zu Höchstleistungen bringen, aber irgendwann läuft das Fass über und dann geht nix mehr. Sie sind sensibel und sehr führerweich. Sie lassen sich oft viel Härte gefallen und wollen es dann immer noch besser machen. Mein Curly hätte da bei so manch ähnlicher Behandlung schon lange dicht gemacht, mein Terrier würde schon viel früher die Mittelkralle zeigen. Meine BC Hündin wäre zusammen gebrochen, aber die Labbis, die ackern bis sie umfallen. In den richtigen Händen ist das toll welche Leistungen sie zeigen können, in den falschen Händen ist es einfach traurig, wenn du siehst wie ein Hund sich abmüht, unbedingt zum Dummy will und dabei völlig das HIrn ausschaltet/nicht mehr ansprechbar ist, weil mit viel zu viel Druck gearbeitet wurde.

    Joah also ein halber Roman ist schon fertig :D Ich könnte da noch ewig weiter schreiben! Falls neue Fragen aufgekommen sind, oder du gern noch andere Infos hättest, sag gern bescheid :smile:

    Sind hier auch Besitzer der 4 unbekannteren Retrieverrassen vertreten oder Leute die zumindest welche gut kennen und mir ein bisschen dazu schreiben wollen?

    Mich würde der Charakter und die Unterschiede im Arbeitsverhalten vor allem im Vergleich untereinander und zu bekannten (auch Nicht-)Retriever Rassen interessieren. Ich finde Rassebeschreibungen ohne Vergleich immer sehr anstrengend, denn wenn ein Aussie Besitzer seinen Hund stur nennt ist damit etwas ganz anderes gemeint als zB bei einem Dackel.

    Danke schön

    Ich hab jetzt schon angesetzt einen Betrag zu schreiben, aber entweder verallgemeinert man stark, oder man muss einen Roman schreiben :hust:

    Vielleicht kannst du es noch etwas eingrenzen, auf was du zum Beispiel Wert legst, was du nicht möchtest usw.

    Ich selbst habe einen Curly Coated Retriever und inzwischen viele verschiedene Vertreter der Rasse kennen gelernt. Durchs Dummytraining und Shows auch viele andere Retriever.

    @Murmelchen
    Kalle mit dem Hammer finde ich krass! Ist ja schon schwer das Teil :hust: :bindafür:

    @Anju&co
    Respekt bei der Fleischwurst! Leo hat bis vor einem Jahr ungefähr auch Wiener apportiert und die hatten keine Schramme, aber inzwischen ist er wohl auf den Geschmack gekommen. Bei leckeren Sachen beißt er jetzt gerne einmal kurz zu :D

    @Sunti
    Er macht das echt sehr süß!
    Hab jetzt auch ein paar neue Ideen :gut: :D


    Das war mein Bild heute:

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    Die Peperoni hatte danach keine Schramme, Leo hat sie wirklich super vorsichtig genommen und nicht versucht drauf zu beißen :bindafür:

    @Munchkin1
    Oh ein Luftkissen hatten wir heute auch :D

    Tag 50

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    Hier hab ich noch ein paar Bilder der letzten Tage die ich besonders gern mag. Den Rest hab ich mal in nen Spoiler gepackt, sonst wirds glaub ich zu viel

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    Zu Valentinstag

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    Spoiler anzeigen


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