Janosch hat eine dicke Rille/Narbe um den Hals, außerdem knurrt er wenn man ihm den Hintern krault ![]()
Leo hat zwei schwarze Punkte auf der Zunge, allerdings sind die beim Curly nicht so selten.
Janosch hat eine dicke Rille/Narbe um den Hals, außerdem knurrt er wenn man ihm den Hintern krault ![]()
Leo hat zwei schwarze Punkte auf der Zunge, allerdings sind die beim Curly nicht so selten.
Wir haben auch einen Nervösling, der nicht gerne alleine bleibt und nutzen einen abgegrenzten Ruhebereich (sehr großer "Welpenauslauf"), strategisch absolut "unnütz" für den wachenden Hund; kein Fenster zum rausglotzen, keine Tür zum bewachen, einfach nur schön gemütlich mit Wasser, Bettchen und offener Box.
Damit fahren wir gut.
Ich finds halt immer schwierig bei zwei Hunden. Ich möchte Janosch nicht einschränken, weil er ja brav alleine bleibt und ich ihm eine freie Wahl seiner Ruheplätze ermöglichen möchte. Und Leo fände das richtig doof, wenn Janosch sich frei bewegen darf, aber er nicht.
Seit Threadstart mussten sie mal wieder eine Stunde alleine bleiben und beide waren absolut ruhig. Leo hat nicht gefiepst. Er hat sich relativ schnell hingelegt und gepennt. Ist zwar zwischendrin aufgestanden und ans Fenster zum Schauen gegangen, aber völlig entspannt.
Vielleicht war es wirklich nur eine doofe Kombination mit Leuten auf dem Hausflur oder so. Ich werd mal weiter filmen und nächsten Dienstag schauen, ob vielleicht mehr Auslastung auf der Runde davor hilft. Bin mir aber nicht sicher, ob ihn das nicht zu arg aufdreht.
Noch ein Zusatz: gerade wenn du überlegst deinen Hund therapeutisch einzusetzen, würde ich ernsthafter über einen Retriever nachdenken. Du hast da Hunde die an sich gern mit Menschen umgehen und auch mit fremden Menschen kein Problem haben. Bei Schäferhunden ist das nicht unbedingt der Fall.
Dazu kommt, dass der Hund für sowas unbedingt nervenstark sein sollte. Beim Schäferhund sind nervenstarke Hunde vor allem in den Leistungslinien zu finden, die du für dich ausgeschlossen hast. Die Show-Schäferhunde, die keine Arbeitsprüfung laufen, können auch mal zur Nervenschwäche tendieren, die sich dann in Ängstlichkeit oder evtl. sogar in Angst-aggressivem Verhalten zeigt.
Beim Labrador gibt es natürlich auch nervenschwache Hunde, da würde ich bei der Züchterauswahl ein Auge darauf haben, aber meiner Erfahrung nach doch wenig unter den jagdlichen oder Arbeits-Linien.
Ich hatte früher eine Groenendael-Mix Hündin. Die war genial! Hat mir jeden Wunsch von den Augen abgelesen und war wirklich mein Seelenhund. Aber sie war auch ängstlich und super sensibel, das hat es oft schwer gemacht. Gerne hätte ich wieder einen Belgier gehabt, habe mich auch intensiv über Malinois informiert, aber da ich im sozialen Bereich arbeite und den Hund mitnehmen wollte, habe ich das dann schnell verworfen. Vielleicht wäre es gut gegangen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass es in die Hose geht war größer.
Nach bzw. mit dem Terrier der hier lebt, wollte ich dann was einfacheres, so zog ein Curly Coated Retriever bei mir ein. Er erfüllt echt alle meine Wünsche: eine gewisse Eigenständigkeit, trotzdem Will-to-please, artgenossenfreundlich, nervenstark (schussfest), freundlich Menschen gegenüber, aktiv.
Er ist ein kleines Depperl
aber der Alltag ist so easy mit ihm! Und genau das ist doch das was man am meisten mit einem Hund hat, Alltag. Keinen Hundesport oder Arbeitseinsatz. Ich denke hier wird in nächster Zeit immer wieder ein Retriever einziehen, weil es so schön ist, keine Baustellen von Anfang an zu haben gegen die man arbeiten muss und trotzdem ist es nicht langweilig, sondern einfach weniger Gestresse.
Natürlich kann ein Retriever auch Baustellen haben, aber sie äußern sich meiner Meinung nach doch meist anders und leichter zu händeln als beim Schäferhund.
Ich würde den so beim AL Labbi einsortieren.
da muss ich mal kurz was einwenden. Flats sind nicht wie AL labbis. Da fehlt es ihnen deutlich an Ernsthaftigkeit bei der Arbeit und Zielstrebigkeit. Sie sind eher lustige aktive Clowns und da die Rasse nicht in bestimmte Linien aufgeteilt ist, entsprechen sie eher einem dual-purpose labbi oder Golden.
Für die ts könnte ich mir schon einen Labrador aus arbeitslinie vorstellen. Die sind ähnlich aktiv und lernwillig wie malinois, aber ohne deren aggressionspotential. Kurzhaarig, intelligent über 50cm passt auch.
Züchter geben auch Al Hunde an Anfänger ab. Glücklicher als bei agility wird er allerdings beim dummytraining, was auch eine tolle anspruchsvolle Sportart ist.
Danke für den Buchtipp!
Also es ist schon so, dass er ziemlich an mir klebt und das auch ein stückweit darf. Aber nur in einem gewissen Maße. So möchte ich nicht, dass er ins Bad hinterher geht oder ständig an meinen Füßen liegt, im Bett darf er aber liegen. Dadurch, dass die Wohnung nicht sehr groß ist und recht offen, bekommt er eh immer mit wo ich bin und was ich mache. Dafür muss er mir nicht hinterher gehen
In der Arbeit ist er stundenweise im Büro alleine, auch ohne Janosch.
Aus Bequemlichkeitsgründen hab ich das nie arg eingeschränkt. Ich arbeite Vollzeit, am Wochenende sind wir meist unterwegs, da bin ich froh, wenn wir zuhause einfach Ruhe haben. Aber wenn ich will, dass er auch ohne mich ruhig ist, dann muss ich das wohl mal intensiver angehen.
Ihn im Schlafzimmer zu lassen wenn ich da bin, hab ich bisher nicht gemacht, weil der Hauptaufenthalt außerhalb des Schlafzimmers ist. Könnte ich mal versuchen. Sollte ich Janosch dann auch dazu tun oder nicht?
Was meinst du genau? Leo in die Box?
Hi Foris,
jetzt muss ich mich doch mit dem doofen Alleinebleib-Problem an euch wenden. Leo bleibt seit je her nicht gern alleine. Das ist durchaus rassetypisch, aber führte nicht zu Problemen, da er die meiste Zeit dabei ist und die paar Stunden die er dann mit Janosch alleinebleiben musste gut durchgehalten hat.
Ich nehme ihn regelmäßig auf wenn er alleinebleibt. Meist steht er ab und zu auf, geht ans Fenster, schaut raus, es kann auch mal sein, dass er fiepst und dann legt er sich wieder zum Schlafen hin. Er ist also nicht ganz ruhig, aber auch nicht durchgehend gestresst. Gestern wars allerdings echt heftig. Fünf Minuten nachdem ich weg war, fing er zu jaulen an, hörte dann wieder auf nach einer Arie und dann vermute ich, dass der Nachbar an der Tür stand, weil Janosch auf einmal zum Bellen anfing. Janosch hat nicht mitgebellt/mitgejault, sondern gemeldet, dass was auf dem Hausflur ist. Daraufhin hat Leo wieder angefangen zu jaulen und Janosch wollte gar nicht mehr mit dem Bellen aufhören. Sie haben sich also gegenseitig immer wieder angestachelt. Nach einer Pause von ca. 5 Min. hat Janosch dann auf einmal wieder losgekläfft wie wenn jemand an der Tür ist, Leo hat mitgebellt und fing dann wieder zum Jaulen an. Leider kann ich auf der Aufnahme nicht hören ob wer geklopft hat o.Ä.
Nach einer halben Stunde war dann endlich mal Ruhe und die restlichen zwei Stunden hat man von ihnen nichts mehr gehört.
Janosch bleibt regelmäßig mehrere Stunden nachmittags ohne Leo alleine. Er hat damit kein Problem, aber meldet, wenn jemand lauter auf dem Hausflur ist. Das stört die anderen Mieter und mich auch nicht, weil er sich schnell wieder beruhigt und nicht ständig kläfft.
Bei Leo bin ich mir sicher, dass er einfach gerne dabei wäre und es eher Frust als Angst ist.
Jetzt bräuchte ich Lösungsansätze, wie ich vor allem Leos Jaulen verhindern kann.
Janoschs Bellen kann ich schlecht verhindern, weil die Hunde durch die Wohnungsaufteilung immer bis an die Wohnungstür können und ich das auch nicht abtrennen kann. Anfangs hatte ich mal versucht sie im Schlafzimmer einzusperren, wegen weniger Raum, kein Zugang zur Wohnungstür, aber das ging gar nicht. Eine Box, bzw. einen großen Zimmerkennel habe ich, aber da will ich Leo nicht längere Zeit einsperren, vor allem wenn Janosch dann frei rumläuft und eine Jaulen würde das sicher nicht verhindern, auch nicht wenn ich es langsam aufbaue.
Hoffen, dass er sich daran gewöhnt (die Uhrzeit und der Wochentag war neu, aber wird jetzt jede Woche so sein) und nächstes Mal kein Nachbar vor der Tür steht, ist gerade meine einzige Idee
Aber vielleicht fällt euch ja was ein.
Also ich denke, dass ihr Aufregungslevel insgesamt etwas zu hoch ist. Dazu kommt evtl. noch ein unpassendes Apportel.
Tipps wurden schon einige gegeben. Was ich noch machen würde, ist ihr Dinge zu geben mit denen sie rumkaspern darf, die sie nicht korrekt halten muss, die dich aber auch nicht sonderlich interessieren, oder die einfach zum Spielen da sind. Und dann eben Dinge die nur zum Training sind und bei denen Knautschen absolut tabu ist.
Leo darf zum Beispiel seinen Dummyball rumschmeißen, fallen lassen, damit zergeln usw. Aber beim Dummy ist das nicht erlaubt. Da wird ruhig getragen, ruhig gehalten und nicht fallen gelassen. Klappt auch nicht immer, aber dann gibts von mir eine entsprechende Reaktion. Wenn ich ihn zum halten auffordere und er kaspert rum, dann sag ich nein, das reicht bei ihm schon. Ich würde ihr also ein Dummy geben und nur so lange im Maul lassen, wie sie es ruhig hält und das langsam verlängern.
Bei der Abgabe kann man dann gegen ein Spielzeug tauschen, mit dem rumgealbert werden darf, dann fällt die auch leichter.
Find ich ja lustig, dass man ankreuzen kann ob man nen Pokal will oder nicht ![]()
Im VDH läufts so, dass man wenige große nationale und internationale Ausstellungen hat, wobei die so wenig jetzt auch nicht sind, allerdings muss man zum ausstellen evtl. weiter fahren. Zusätzlich dazu hat man dann noch die Clubschauen des jeweiligen Rasseclubs, der auch dem VDH angehört. Beim Retriever ist es zum Beispiel der DRC. Ich kann also für einen Championtitel auf beiden Veranstaltungsarten Anwartschaften bekommen. Wie viele man dann braucht hängt vom Titel ab und von der Rasse.
Ich weiß nicht ob ich Leo ausstellen würde, wenn ich mit ihm nicht züchten würde. So viel Spaß macht es dann auch wieder nicht. Da geb ich das Geld dann lieber für Training aus. Aber das kann bei jedem anders sein.