Beiträge von AnjaNeleTeam

    ich find die technik auch sehr spannend. Wie du sagst, einfach und relativ unblutig.
    der Aufbruch wird auf jeden Fall verwertet solange alles passt. In dem Video war die Lunge nicht in Ordnung, aber milz, herz, nieren und Leber kann gegessen werden. Unser lehrer hat letztens von der aufbruchpfanne geschwärmt :lol: Der Rest wird entsorgt, aber nicht im Wald. Das macht man nicht mehr und wenn, dann muss es mindestens 50cm (glaub ich) tief vergraben werden.

    Viel Spaß beim Kurs! Ich finds einfach mega spannend :D


    Gerade haben wir Waffenkunde, womit ich mich etwas schwer tue, weil ich damit noch nie Berührungspunkte hatte, bis auf die paar mal schießen davor. Es gibt auch da wieder so viele verschiedene Fachbegriffe... Aber nichts was man nicht lernen könnte!
    Ich komme inzwischen auch mit immer mehr Jägern in Kontakt. Letztens habe ich mit einem lange gesprochen, der ein eigenes Revier hat, aber die Pacht auslaufen lassen will. Er muss sich zu sehr rumärgern mit den Hopfenbauern, so dass er nicht mehr so jagen kann wie er will. Ich wusste zum Beispiel nicht, dass Böcke Hopfen verfegen und das das ganze Jahr über. Ich dachte nur der Verbiss ist gefährlich für den Hopfen. Von ihm wird also regelmäßig gefordert die Böcke aus dem Hopfen fern zu halten, die dort mit dem Geweih ihr Revier markieren. Das Dumme ist nur, sobald er den Bock geschossen hat, ist das Revier ja wieder frei und muss von einem anderen Bock neu markiert werden. Der Abschussplan ist außerdem sehr hoch angesetzt. Ich kannte den Jäger ja vorher nicht, aber man hat richtig gemerkt, dass er mit Sinn und Verstand jagt, bzw. jagen möchte. Sehr schade, dass dann solche Leute aufhören...

    Ansonsten habe ich mir wieder ein Aufbrech-Video angeschaut. Erst wars wirklich etwas schwierig, weil die Vorstellung in so ein Tier reinzuschneiden und dann den Brustkorb durchzusägen einfach fremd ist und man mitfühlt. Allerdings ist das Tier ja tot und fühlt nichts mehr. Beim zweiten Mal schauen war ich dann objektiver. Hab mir gemerkt wo und wie lang geschnitten wird und auf was man achten muss. Ich verlink das Video mal falls es wen interessiert. Ich finds gut gemacht :smile:

    Aufbrechen im Wald: So geht's sauber und schnell | jagderleben.de

    Am besten stellst du sie hin, damit sie sie sehen kann und wenn das bei einem nach links, rechts oder hinten klappt, dann kannst noch einen im 180°Winkel dazu nehmen.

    Eine derartige Schweißfährte hat mit jagdnaher Arbeit nicht viel gemeinsam..ist halt lustig für die BP etc., das war's dann aber auch schon. Für eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema Nachsuche


    Für reine Prüfungsarbeit

    Dass dein Hund so begeistert auf so eine Kunstfährte reagiert , spricht für die Rasse als Familienhund, den man auch mit jagdnaher Arbeit gut auslasten kann. Find ich für den Curly an sich und auch in Sachen Deckrüde gut

    Danke für die Buchtipps!
    Auf richtige Nachsuchen werden wir wahrscheinlich eh nicht gehen, aber einarbeiten in das Thema schadet ja nie.

    Deinen letzten Absatz verstehe ich nicht ganz :denker: Was hat seine Begeisterung mit seiner Eignung zum Familienhund gemein?

    Leo hatte gerade seine erste Schweißfährte :D War sehr spannend für uns beide!
    Fährtenarbeit haben wir sowieso noch nie gemacht, wenn dann nur Schleppe, aber er wusste um was es geht. Etwas komisch fand er das Ganze aber doch.
    Ich finde es immer faszinierend wie klar das für Leo ist, dass das kein Spiel ist. Er ist bei der jagdlichen Arbeit so komplett anders und weiß trotzdem was zu tun ist, ohne das ich ihm das sagen muss.

    Damit er sich an Schweiß gewöhnt, habe ich netterweise von anderen aus dem Kurs welchen mitbekommen. Allerdings hab ich keine Ahnung wie man eine Schweißfährte spritzt. Falls jemand mir was dazu sagen kann, würd ich mich freuen :) Oder vielleicht kennt ihr ja Anleitungen im Netz.

    Eine C-Hüfte allein hat erstmal nicht viel zu bedeuten.
    Wichtig ist, dass bei der Verpaarung drauf geachtet wird, die Ergebnisse für die Welpen möglichst zu verbessern.

    ED und HD sind schon wichtige Faktoren, aber es kommt auf so viel mehr an, was man als Laie nicht mal eben so sieht.
    Als Beispiel: Ich würde eher eine C-Hüfte in Kauf nehmen, als Epilepsie.

    Ich setze natürlich einen seriösen VDH-Züchter voraus, mit dementsprechenden Zuchtordnungen. In denen ist normalerweise auch festgehalten, dass man eine C-Hüfte nicht mit einer C-Hüfte verpaaren darf, sondern nur mit einer A-Hüfte beispielsweise.