Leo ist ja noch kein richtiger Gebrauchshund, deswegen weiß ich nicht inwiefern meine Antwort hilfreich für dich ist, aber das kannst du ja selber entscheiden
Leo ist ein 4 Jahre alter Curly Coated Retriever, der mit ca. einem Jahr anfing zu arbeiten. Jagdlich und Dummytraining.
Beim jagdlichen ging es um die Anlagenprüfung, also Schleppe, Suche, Schußfestigkeit, Apport (am Wasser) usw. Dafür haben wir ich glaub 3-4x geübt, bis er dann seine Prüfung gemacht hat. Danach gab es für ihn 2 Real-Einsätze. Eine Hasen- und eine Entenjagd. Da mein Jagdschein aber noch in weiter Ferne war, habe ich ihn nicht weiter jagdlich ausgebildet.
Gleichzeitig fing auch die intensive Dummyarbeit an, die ja für einen Retriever schon recht jagdnah ist, so dass man die Hunde gut auslasten kann.
Das Dummytraining findet meist 2x im Monat statt (auch mal 3x) und dauert jeweils einen Tag, manchmal 2 Tage. Zusätzlich dazu mache ich 1-2x die Woche Dummyübungen. Früher auch mal mehr, als die Basics noch gefestigt werden mussten. Das waren dann immer so kleine Einheiten oft beim Spaziergang, während denen bspw. der Sitzpfiff geübt wurde.
Jetzt aktuell mache ich meinen Jagdschein und zum Dummytraining kommt noch der Brauchbarkeitskurs dazu. Das ist schon ganz schön viel Arbeit und Rumfahrerei. Wenn dann noch Seminare und Ausflüge dazu kommen, ist man schon ganz schön beschäftigt.
Ich bin mir sicher, dass mein Programm auch für einen "krasseren" Jagdhund ausreichend wäre und ich glaube, dass die Jagd an sich, je nach Einsatzgebiet, kaum zur Auslastung bei trägt. Eher das Drumherum.
Wenn man jedes Wochenende auf Drückjagden ist oder Berufsjäger, dann sieht das natürlich anders aus.