Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ehrlich gesagt würde ich etwas ungehalten werden, wenn hier einer der Beiden meinen würde zu nerven, nur weil mal nix los ist.

    Melden tun sich beide nur kurz vor dem Fressen oder vor dem Gassi gehen, aber zwischendrin ist Ruhe.

    Wenn einer sich so verhalten würde, wie dein Baxter, würde ich das Bespaßungsprogramm runter fahren. Immer in Erwartungshaltung sein mag ich gar nicht bei meinen Hunden.

    Ich bräuchte mal eure Hilfe.
    Ich suche für Leo ein neues Trockenfutter, was folgende Kriterien erfüllen sollte:

    - keine Hefe (nach Möglichkeit auch keine Bierhefe)

    - nicht zu großer Fleischanteil (am liebsten ist mir so ca. 50%)

    - halbwegs hochwertige Kohlenhydrate (keine Gerste, kein Mais)

    - bei der Fleischsorte wärs schön, wenn es kein Rind ist

    - für aktive Hunde

    - kaltgepresst oder extrudiert ist eigentlich egal. Lieber kein Soft-Futter

    - Der 12-15kg Sack sollte ungefähr zwischen 50-60€ sein

    aktuell bekommt er das Futter: https://www.futterfreund.de/wildborn-activ…tHorizontalTab2

    Das verträgt er sehr gut, aber er frisst es nicht besonders gern.

    Vorher bekam er das https://www.petspremium.de/wildes-land-tr…glutenfrei.html

    Er hat es gern gefressen und auch gut vetragen, aber leider ziemlich abgenommen.

    Leo ist eher ein Mäkler, deswegen ist es schwierig ihm so große Mengen an Futter zu geben.

    Habt ihr Ideen?

    Heute beim Schießen hat einer berichtet von einem Vorkommnis in einem Revier in das er mitgehen darf. Ein Fuchsbau wurde ausgehoben, zu Tage kamen zwei Jungfüchse und 42 tote Hasen :shocked: Davon 3 Althasen und 39 Junghasen (hab ein Foto gesehen). Die Fähe hatte, lange bevor ihre Jungen überhaupt in der Lage waren feste Nahrung zu sich zu nehmen, so unglaublich viele Hasen erlegt.

    Die Fuchsjagd ist wirklich nichts worauf ich mich freue, aber wenn man solche Zahlen hört und auch an die Bodenbrüter denkt, dann ist es einfach absolut notwendig die Zahl der Füchse zu dezimieren. Von der Fuchsräude mal ganz abgesehen.

    Leo ist ja noch kein richtiger Gebrauchshund, deswegen weiß ich nicht inwiefern meine Antwort hilfreich für dich ist, aber das kannst du ja selber entscheiden :D

    Leo ist ein 4 Jahre alter Curly Coated Retriever, der mit ca. einem Jahr anfing zu arbeiten. Jagdlich und Dummytraining.
    Beim jagdlichen ging es um die Anlagenprüfung, also Schleppe, Suche, Schußfestigkeit, Apport (am Wasser) usw. Dafür haben wir ich glaub 3-4x geübt, bis er dann seine Prüfung gemacht hat. Danach gab es für ihn 2 Real-Einsätze. Eine Hasen- und eine Entenjagd. Da mein Jagdschein aber noch in weiter Ferne war, habe ich ihn nicht weiter jagdlich ausgebildet.

    Gleichzeitig fing auch die intensive Dummyarbeit an, die ja für einen Retriever schon recht jagdnah ist, so dass man die Hunde gut auslasten kann.

    Das Dummytraining findet meist 2x im Monat statt (auch mal 3x) und dauert jeweils einen Tag, manchmal 2 Tage. Zusätzlich dazu mache ich 1-2x die Woche Dummyübungen. Früher auch mal mehr, als die Basics noch gefestigt werden mussten. Das waren dann immer so kleine Einheiten oft beim Spaziergang, während denen bspw. der Sitzpfiff geübt wurde.

    Jetzt aktuell mache ich meinen Jagdschein und zum Dummytraining kommt noch der Brauchbarkeitskurs dazu. Das ist schon ganz schön viel Arbeit und Rumfahrerei. Wenn dann noch Seminare und Ausflüge dazu kommen, ist man schon ganz schön beschäftigt.

    Ich bin mir sicher, dass mein Programm auch für einen "krasseren" Jagdhund ausreichend wäre und ich glaube, dass die Jagd an sich, je nach Einsatzgebiet, kaum zur Auslastung bei trägt. Eher das Drumherum.
    Wenn man jedes Wochenende auf Drückjagden ist oder Berufsjäger, dann sieht das natürlich anders aus.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn der Curly mal ein Image hätte. Aber die meisten kennen die Rasse erstmal gar nicht, oder es wird dann eher angelesenes Wissen wiedergegeben, wie hier:

    Naja, wenn der Toller jetzt das Jagen anfängt weil er sich langweilt, ist für den Menschen vielleicht nicht gefährlich... Ja. Aber halt unter Umständen für das Wild oder den Hund selbst.
    Bei Chessies und Curlys ist es denke ich klar. Wach- und Schutztrieb.

    Curlies sind geniale Familienhunde, da sie cool sind und in sich ruhen. Gleichzeitig vielseitige Arbeiter. Sie sind ernster als die meisten Labbis und Golden und zurückhaltend gegenüber Fremden, was sie meist draußen und im Haus angenehm macht. Im Unterschied müssen sie etwas konsequenter geführt werden und mehr zur Zusammenarbeit überzeugt werden. Im Vergleich zu schwerführigen Rassen haben sie immer noch eine Menge will-to-please.

    Der Wach- und Schutztrieb ist sehr moderat. Chessies haben da noch deutlich mehr Schärfe und eine niedrigere Reizschwelle. Finde es immer schade, wenn die so in einen Topf geworfen werden. Nicht das ich Chessies nicht gut fände, aber es sind genauso andere Hundetypen wie der Flat, Toller, Golden und Labbi.

    Ich hoffe ja jemanden zu finden, der mich mit nimmt ins Revier und anleitet am Anfang.