Beiträge von AnjaNeleTeam

    Nein, da bin ich beim Work&Show in Aichach.

    Ich find das immer Quatsch wenn der Chessie so verteufelt wird. Es kommt halt drauf an was man sucht. Und wenn man beispielsweise schon Erfahrung mit Schäferhunden gemacht hat oder anderen Hunden mit einem normalen Aggressionslevel, dann ist der Chessie da überhaupt nicht anders. Aber viele Retrieverleute finden es halt schon krass wenn da mal einer pöbelt oder bellt und erwarten, dass ihre Hunde Beute teilen und mit fremden Hunden auf einer Decke liegen.

    Wenn man das beachtet und nicht denkt, dass man da einen Labbi mit lustigem Fell hat, dann seh ich da überhaupt keine Schwierigkeiten. Sie bringen auf jeden Fall mehr Schärfe mit und müssen dann auch konsequent geführt werden, aber mehr auch nicht.

    Danke für dein Angebot. Noch ist es tatsächlich nicht so weit und ich glaube ich hätte gerne einen Züchter der halbwegs in meiner Nähe ist und den ich auch persönlich kennen lernen kann. Ich muss da einfach ein Vertrauen haben, dass der mir dann auch den "richtigen" Hund gibt und die Aufzucht gut ist. Und nach meinen letzten Erfahrungen bin ich da etwas vorsichtig geworden.

    Die Hunde selbst kennen lernen, ist auch sehr wichtig für mich.

    Wenn es soweit ist, komme ich gerne auf dein Angebot zurück! Bin schon gespannt auf deinen Bericht :smile:

    Tanja von Treasure Yarden kenne ich aus einem Labradorforum ( gibts schon gar nicht mehr), da war ihre erste Hündin gerade bei ihr eingezogen :smile:

    Henk und Rose von Workingcurly haben eine Levenghyl Mutter.

    Ein Kornay Hunting war damals auch im Forum vertreten

    Ja, die Retrieverwelt ist klein

    Tanja hat ja den Zippo aus dem B-Wurf behalten und den find ich so traumhaft :herzen1: So ein lieber Kerl und arbeitet wirklich toll. Leider hat er ED. Ja die Retrieverwelt ist wirklich klein. Wenn man sich aktiv darin bewegt, kennt man bald alle möglichen Züchter und Hunde und kann parallelen ziehen.


    ich lese mich ja gerade in die Chessies ein, das scheint aber auch nichts zu sein wenn man hoch hinaus will. Wäre für mich jetzt kein Grund sie abzulehnen, aber die scheinen Wiederholungen nicht so toll zu finden, bzw nicht so ganz versessen auf Dummy zu sein.

    Labrador mäßig verfolge ich übrigens Borbys. Die gefallen mir sehr gut.

    Chessies hab ich als sehr unterschiedlich kennen gelernt was den Dummy angeht. Einige sind wirklich kaum zu bremsen und fliegen dann immer wieder raus wegen einspringen oder fiepsen. Auch noch in höherem Alter. Die arbeiten da völlig kompromisslos und geländehart, aber sind dann auch schwerer zu führen. Stupides Gehorsamkeitstraining finden glaub ich auch nur Labbis toll :D Curly und Chessie brauchen da schon etwas mehr Spannung. Für die meisten ist der Dummy einfach nicht so wertig wie andere Sachen. Im jagdlichen Bereich sieht es dann schon anders aus. Vieles ist auch Trainingssache.

    Also ich glaub schon, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen Hunden die auf Arbeit im speziellen Dummyarbeit, gezüchtet sind und welchen die auf Optik, Wesen und Arbeit (auch jagdlich) gezüchtet werden. Die haben viele Qualitäten, sind aber nicht einfach in hohe Klassen zu bekommen. Mit dem ein oder anderen kann man das schaffen, aber ein AL-Labbi macht es dir da schon einfacher.

    Die Curlies sind nicht alle wie Leo. Man kann das immer schlecht verallgemeinern. Auch Leo zeigt großen Finderwillen wenn es um Wild geht, also die Motivation höher ist, aber er würde sich dafür nie kopflos in die Dornen stürzen oder mit Karacho in einen fremden See hüpfen. Bei vielen Curlies ist allerdings die Lust am Dummytraining antrainiert. Sie machen das, weil sie Spaß mit Frauchen/Herrchen haben wollen und weil es Retrievern vom Arbeiten her auch entgegen kommt, aber eher weniger, weil sie von sich aus die grünen Säckchen so toll finden. (kleine Geschichte am Rande: in dem Seminar wurde erzählt, dass ein Labbi aus einer bestimmten Zucht eine Tür eingerannt hat, weil dahinter ein Dummy war. Sowas würde Leo einfach im Traum nicht einfallen :lol: ) Ich habe aber inzwischen auch einen Wurf kennen gelernt, da sind ziemliche Arbeitsgranaten rausgekommen. Bei denen ist aber wieder die Händelbarkeit ein Manko. Wenn ich also einen Hund möchte, der ruhig und souverän ist, angenehm mit anderen Hunden und Menschen, der arbeiten kann und lernwillig ist und ich keine Prüfungsambitionen habe, dann würde ich immer wieder einen Curly holen. Es sind wahnsinnig tolle Hunde, aber wenn man Prüfungsambitionen hat und dort auch nicht nur bestehen will, dann muss man Glück haben einen gut trainierbaren Hund zu finden der Pfeffer im Hintern hat. Mit Leo hatte ich viel Glück, weil er viel will-to-please hat und sehr gut führbar ist. Er macht seine Sache wirklich sehr toll und ich bin gespannt wie sich das im jagdlichen Bereich entwickelt.

    Ja stimmt, die Nachzucht scheint sich ja gut zu machen :D

    Vom Keien Fenn kenne ich einen Hund. Der arbeitet echt schön, aber ist ansonsten doch etwas weiter entfernt vom typischen Labbi.

    Ich hab mehrere Züchter auf meiner Liste stehen, die ich im Auge behalte.

    Beechdales, Kornay Hunting, Treasure Yarden und aus dem Habichtsreich zum Beispiel. Wobei die letzten zwei super tolle Züchterinnen aus meiner Nähe sind. Die großen Kennel wie Gundogs Choice, Kingsdale, Lesser Burdock, Levenghyl muss ich noch etwas mehr erforschen, würden mir aber auf den ersten kurzen Blick auch zusagen.

    Wichtig wär mir, dass die Hunde nicht zu groß und grazil sind. Einen lieben netten Bollerkopp mit ordentlich Pfeffer im Hintern hätte ich gern :D

    Das hört sich super an, AnjaNeleTeam

    Ist der Trainer der Mann von Andrea Rüter?

    Ich habe übrigens schon öfters, wenn du was geschrieben hast, gedacht "Die braucht doch einen Labrador" :pfeif:

    - und das denke ich nicht oft

    Ich könnte dir sogar eine Züchterin empfehlen :D

    Ja genau. Andrea war auch da und hat die Anfänger trainiert.

    Also wenn ich wirklich weiter auf Wettkampfniveau Dummyarbeit machen möchte, dann komm ich fast nicht drum herum. Bei den Curlies gibt es zwar einige die echt gut arbeiten, aber irgendwo sind dann auch die Grenzen, bei nicht auf Arbeit selektierten Hunden.

    Durch die Trainings habe ich schon einige tolle Labbis kennen gelernt und einige die ich nicht geschenkt haben wollte :lol: Ich hab schon eine relativ genaue Vorstellung davon wie mein perfekter Labbi sein müsste und ein paar tolle Züchter kennen gelernt, aber wenn du noch wen gutes kennst, dann gerne her mit der Empfehlung :D

    Das klingt echt toll!

    Ein wenig nach Rhydian :lol: - wir müssten uns echt mal treffen und zusammen trainieren :D Der lässt sich nämlich auch super einweisen, ist sehr führig, aber ihm mangelt es dafür an Selbstständigkeit und Geländehärte.

    Und ich habe selbst auch an einen Labrador oder Golden aus der Arbeitslinie gedacht ... bleibe dann aber doch immer wieder beim Toller hängen |)

    Vielleicht eine blöde Frage, aber gibt es auch einen Unterschied zwischen Labrador und Golden aus der Arbeitslinie? Also, angenommen man ist mega-ambitioniert, ist man dann mit einem Labrador nochmal besser beraten als mit einem Golden?

    Zusammen trainieren wär eh mal schön :D

    Beim Toller muss man aber sagen, dass es da inzwischen schon einige echt sehr gute Hunde gibt! Ich weiß zwar nicht wie viele es dann tatsächlich auch in die O schaffen, aber ich hab den Eindruck, dass die bei WTs echt auf dem Vormarsch sind. Auch das Fiepsen ist nicht mehr so verbreitet wie noch vor ein paar Jahren. Also vielleicht hast ja gute Chancen wenn du bei "deiner" Rasse bleibst :smile:

    Labbi und Golden sind schon verschieden. Golden haben eher mal ihre eigenen Ideen, was dann schon mal schwieriger sein kann. Andererseits ist eine gewisse Selbstständigkeit ja auch von Vorteil. Da kommt es auf einen selber an, was einem mehr liegt. Die Labbis sind mehr vertreten in den hohen Klassen, weil es von denen auch mehr Züchter gibt.

    Wenn du nicht von einem Dummyseminar berichtest, dann zumindest ich :D

    Am Wochenende war ich zwei Tage bei Dirk Siekmann. Ist nicht so bekannt in der "Szene", aber einer der ganz wenigen, die wirklich eine ehrliche Meinung abgeben und einem helfen Ursachenbekämpfung zu betreiben und nicht nur Symptombehandlung. Er ist außerdem kein Fan davon nur Aufgaben zu stellen, die man dann abarbeitet (so sehen die Mehrzahl der Seminare und Trainings aus die ich bisher besucht habe), sondern möchte, dass man was mit nach Hause nimmt. Deshalb hat er sich wirklich viel Zeit für die einzelnen Mensch Hund Teams genommen und nach jeder Aufgabenstellung eine Reflektion abgegeben.

    Da ich zurzeit nicht so sicher bin was ich will und ob ich überhaupt noch viel will und ob meine Ziele realistisch sind, war dieses Seminar zum jetzigen Zeitpunkt für mich Gold wert.

    Als Rückmeldung bekam ich, dass wir eine sehr gute Bindung haben und Leo sehr gut lenkbar ist. Deswegen kann ich ihn auch so gut einweisen. Aber es mangelt an Selbstständigkeit und Finderwillen, weshalb es dann in schwierigem Gelände immer wieder Punktabzug geben wird. Gerade am Sonntag war es recht warm, so dass Leo echt lahm unterwegs war.

    Die Fußarbeit war wirklich auch stark verbesserungswürdig. Seitdem mache ich auf den Spaziergängen immer mal wieder Einheiten mit und ohne Leine und da funktioniert es perfekt. Muss jetzt mal sehen beim Training am Wochenende, dass ich da wirklich 100% konsequent bin. Dann markiert er halt nicht weil ich ihn korrigiere. Da weiß ich zumindest, dass er es kann, aber Fußgehen muss echt besser werden.

    Als wir dann schon viel geredet hatten, hat er mir dann mit meinen Ambitionen für die Zukunft eine andere Rasse empfohlen. Er führt Labbis und was anderes käme für mich auch nicht in Frage, wenn kein Curly einziehen sollte. Eigentlich will ich ja nicht mit der Arbeitslabbi-Welle mitschwimmen, aber mit Curlies hat man es einfach schwer in dem Bereich. Aber bis es soweit ist, dauert es noch und wer weiß wie ich es dann sehe.

    Mit Leo sind meine Ziele jetzt: an der Selbstständigkeit arbeiten, die Voran-Distanz steigern bei Blinds, bessere/aufmerksamere Fußarbeit, einen F-WT mit sehr gut bestehen (wer weiß ob das nicht auch schon utopisch ist) und gaaaaaaaanz eventuell mal einen O-WT starten. :D

    Ich bin generell kein Fan von diesen vermenschlichten Texten, in denen die Hunde in Ich-Form reden. Einfach furchtbar! Der Mensch interpretiert da ein Zeug rein.... Ich kann das dann auch nicht ernst nehmen, weil es einfach Schmarrn ist.

    Und das Züchter-Welpen Gebashe nervt mich auch. Ich habe einen Hund aus dem Tierschutz und einen Hund vom Züchter. Ich werde mir immer wieder Welpen vom Züchter holen, weil ich nicht immer die Möglichkeit habe mein Leben um den Hund zu basteln und die Fehler anderer auszubügeln. Dann lieber guten Tierschutz vor Ort unterstützen.

    Passend zur Diskussion über die Bejagung von Füchsen von letztens habe ich hier einen Artikel gefunden https://www.jagd-fakten.de/jf-news/frage-…raubs%C3%A4uger

    Ansonsten gehts beim Jagdscheinkurs jetzt endlich mit der Jagdpraxis los. Die ist erstmal theoretisch, aber doch etwas interessanter als Jagdrecht und Waffenkunde.

    Und Leo hatte heute seine dritte Schweißfährte und hat es so toll gemacht :herzen1: Super gewissenhaft und für mich gut zu lesen. Das wird :gut: