Eine Border-Collie-Hündin, die ich bis vor ein, zwei Jahren öfters auf Turnieren gesehen habe, heißt "Nanu no Oana" (Bairisch für Nanu, noch eine), das finde ich wirklich witzig. Gerufen wurde sie Nanu.
Muss mal kurz klugscheißern.
Oana ist männlich („einer“), weibliche Endung wäre „e“, also no Oane.
Wenn allerdings einfach nur ein Welpe gemeint wurde, dann passt Oana schon
Ja war wirklich sehr spannend! Und schön auch, dass alles so planmäßig von statten geht. Die wollen auch gar nicht, dass man öfter als 4x kommt.
Ein kleiner Münsterländer war auch mit dabei und hat am Zaun gleich richtig Rabatz gemacht. Zwecks lautgeben ist das natürlich super, aber der Hund gefährdet sich schon erstmal selber, wenn kein Zaun da ist. Da ist so ein kontrolliertes Begegnen echt Gold wert.
Leo ist dagegen viel ruhiger und vorsichtiger, wobei er auch verbellt, aber nicht so ausdauernd. Das wurde auch vom Gattermeister gelobt, weil ein kontrollierbarer, vorsichtiger Hund doch manchmal von Vorteil ist. Ob Leo sich dann trotzdem durchsetzen könnte, weiß ich nicht und ich weiß auch noch nicht, ob wir das jemals rausfinden (müssen).
Ich war heute im Rahmen des Brauchbarkeitskurses in einem Schwarzwild-Übungsgatter. Dort wurde uns die Arbeit vorgestellt, die Hunde haben nicht geübt.
Es gibt wohl ingesamt nur 18 solche Gatter in ganz Deutschland und nur zwei in Bayern. Ich kann also recht froh sein eins so nah zu haben.
Die Arbeit dort richtet sich nach sehr strengen Regeln. Die Verantwortlichen dort sind sich sehr bewusst, dass sie von Tierschützern, aber auch der normalen Bevölkerung eher kritisch beäugt werden. Ich selbst muss sagen, dass ich nach meinem Besuch keinen sehr großen Unterschied zwischen Schafe hüten und Schwarzwild "üben" sehe.
Auch dort ist das wichtigste, dass der Hund das Wild in Bewegung bringt. Zupacken geht nicht, dafür ist anfangs eine Leine und der Gehorsam da und die Sau, die sich im Gegensatz zum Schaf deutlichst wehrt.
Maximal dürfen am Tag 5 Hunde zu den Sauen und nur in einem bestimmten Gatter. D.h. sie haben auch ein "sicheres" Gatter als Rückzugsort. Im Kontakt durch den Zaun zu unseren Hunden, waren die Wildschweine sehr gechillt. Man merkte ihnen an, dass sie das alles kennen und sich so schnell nicht aus der Ruhe bringen lassen.
ich wüsste keinen, aber vielleicht meldet sich ja noch wer.
Wenn ich Leo abbreche, obwohl er gar nicht geschleckt hat, dann guckt er mich nur verständnislos an. ist dann auch ok für die paar mal bei denen ich falsch liege.
ich bin bei Leo (4j, unkastriert, deckerfahrung) konsequent und verhindere die schleckerei immer mit einem abbruchsignal. Wenn er in der Ferne ist, dann muss man auf die Körpersprache achten. Steht er unbeweglich mit gesenktem Kopf da, dann ist es zu 90% eine Stelle an der er gerade rumschleckt. Ist Bewegung im Hund, dann hat er nur geschnüffelt. Es ist jetzt nicht so, dass ihn das nachhaltig am schlecken hindert, aber es reduziert es zumindest und er lässt sich schnell abbrechen. Vorteil: auch bei läufigenhündinnen ist er dadurch gut zu kontrollieren.
Ja, inzwischen habe ich glücklicherweise ein paar Kontakte zu Leuten die Trainings organisieren und zusätzlich unsere Gruppe der BZG. Damit bin ich schon ganz gut versorgt :) Vielleicht werd ich in Zukunft auch ein paar mehr selbst organisieren :)
Versicherungsnachweis oder andere Papiere musste ich noch nie vorzeigen bei Trainings. Aber schaden tut es ja nicht was dabei zu haben.
Am Wichtigsten ist gerade Wasser in ausreichender Menge und evtl. einen Sonnenschirm o.Ä. falls man nicht im Schatten sitzt beim Warten. Ich persönlich würde den Hund ja zwischendurch ins Auto bringen, damit er zur Ruhe finden kann. Falls das Training entsprechend gestaltet wird.
Wir hatten gestern ein Training bei Herman Jeske. Er ist wirklich ein lustiger Typ mit viel Erfahrung. Leider hat er mich und eine andere mit Show-Golden konsequent unterschätzt und uns teilweise sogar abgeraten etwas fordernde Aufgaben zu machen. Wir haben uns dann stellenweise durchgesetzt und unsere beiden haben auch die schwierigen Aufgaben gut gelöst. Herman kannte uns ja nicht und ich finde es gut, wenn er eher unterfordert statt überfordert und darauf achtet, dass unsere Hunde etwas mehr motiviert werden durch Markierungen o.Ä. aber etwas Forderung braucht man trotzdem, damit das Training einen weiter bringt. Spaß gemacht hat es trotzdem und ich bin echt happy wie gut Leo gestern gearbeitet hat. Im Vergleich zum Seminar vor einer Woche, war er mehr bei der Sache, obwohl es echt heiß war und wir die ganze Zeit in der Sonne gearbeitet haben. Ich hab bei ihm immer wieder den Eindruck, dass er viel aufmerksamer und motivierter ist, wenn es an tricky Aufgaben geht. Da passt er auf und gibt sich Mühe. Auch an seiner Selbstständigkeit konnten wir arbeiten. Hat er gut gemacht
Heute hab ich mich dann mit einer Freundin nochmal zum Dummytraining getroffen. Gestern hatte ich beim Gassi im Wald ein kleines Holzgatter entdeckt. Keine Ahnung wofür das da im Wald rum steht, aber für eine Übung ideal. Vier geschlossene Seiten und eine etwas niedriger. Ich habe da also Blinds ausgelegt und später haben wir getestet ob unsere Hunde das arbeiten. Schließlich kam in der O beim Judgementday genau so eine Aufgabe dran, allerdings mit Schafzaun. Unsere beiden Hunde haben das echt toll gemacht! Also haben wir nochmal den Standort verändert und auch von da, ideal So ideal, dass wir sie nochmal schickten um das ganze filmen zu können
Leo war da auch wieder hellwach und sowas von motiviert Bestätigt meine Theorie.
ich mach bei den Krallen nicht mehr lang rum und der ta sieht mich deswegen auch nicht mehr. Einfach Tape um die Kralle, fertig. 1-2× am Tag wechseln und desinfizieren. Je nach dem ob es nass oder dreckig geworden ist. Schuhe braucht's dann auch nicht.