Ja das Ganze ist einfach furchtbar spannend und macht Spaß ![]()
Wir haben auch noch echt ne tolle durchmischte Truppe ![]()
Machst du dann nen Halbjahreskurs?
Ja das Ganze ist einfach furchtbar spannend und macht Spaß ![]()
Wir haben auch noch echt ne tolle durchmischte Truppe ![]()
Machst du dann nen Halbjahreskurs?
Ich mal wieder ![]()
Im Jagdkurs geht es weiter voran. Wir haben inzwischen auch mal mit Revolver und Pistole geschossen, hat Spaß gemacht (und wird in der Praxis wohl kaum bis gar nicht relevant sein)! Das schießen mit der Büchse hat letztes Mal auch sehr gut geklappt. Man muss nur richtig durch das Zielfernrohr schauen, dann gehts auch
Am letzten Samstag war Flinte schießen dran. Das fällt mir bisher am schwersten, aber dieses Mal war die Schulter danach nicht gar so blau und ich hab auch einige Male getroffen. Etwas Übung brauche ich noch, aber ich bin optimistisch, dass das wird. 3 Tontauben in einer 10er-Reihe müssen wir im Laufe des Kurses schaffen.
Im Theorieteil haben wir mehr zur Hege und Jagdpraxis gelernt. War ziemlich spannend und super witzig, weil ich schon lange in dem Revier des Jagdkurslehrers mit den Hunden spazieren gehe. Ist ein super schöner Wald und wenn er so von den Hegemaßnahmen erzählt hat, hab ich immer an bestimmte Stellen dort gedacht, bis ich dann mal gefragt habe.
Ab morgen sind die Hunde dran und ich hab schon etwas Bammel. Ich kenn mich in dem Bereich einfach schon ziemlich gut aus und befürchte, dass ich da häufig nicht konform gehen werde. Aber ich lasse mich mal überraschen.
Bald werden wir auch mal zu einem Metzger gehen und dort das Aufbrechen und Zerwirken lernen.
Ansonsten darf mein Hund auch jagdlich mehr arbeiten. Was die Schleppen und die Schweißarbeit angeht macht er sich echt gut, aber der Bube findet den Schrotschuß so mittel. Er hat da seine Rassebeschreibung sehr gut gelesen, dass er doch für NACH dem Schuss gezüchtet wurde, also soll man ihn doch bitte auch so einsetzen.
Ich werde sehen was ich da trainingstechnisch machen kann. Habe schon von einigen Hilfe angeboten bekommen, ohne eigene Flinte und eigenes Revier ist das ja nicht so einfach zu üben. Wenn ich merken sollte, dass es nix wird, dann werde ich das auch nicht ewig mit ihm Üben. Ich muss ihn aktuell nirgends einsetzen, deswegen mach ich da jetzt keinen Stress.
Etwas Ausrüstung hab ich mir schon geleistet. Ein super gutes Fernglas
Das ist echt Wahnsinn was man mit dem alles sieht und auf welche Entfernungen. Leider sind die Rehe gerade etwas schüchtern, obwohl ich hoffe, dass ich jetzt wo die Blattzeit beginnt, öfter mal eins zu sehen bekomme. Letztens hatte ich an einem Tag so viel Glück, dass ich zwei Kitze aus nächster Nähe sehen konnte. Eins hatte sich im hohen Gras abgelegt und ständig mit den Ohren gewackelt um die Fliegen zu verscheuchen, sonst hätte ich es nicht bemerkt und eins ist am Waldrand vor uns geflüchtet. Da sind wir schnell weiter, damit wir nicht noch mehr stören.
Ansonsten beobachte ich gerade viele Vögel (Falken, Tauben, Krähen, Fasan) und Hasen. Die lassen sich wenigstens immer blicken ![]()
kommt ein bisschen auf deinen Hund an, aber ich find die niggeloh halsbänder recht gut dafür. Leo zieht auf der Fährte kaum und da find ich's echt angenehm. Ansonsten ist das Safety von Uwe radant auch gut für sowas. Aber zum testen tut es auch dein nylongeschirr. Das k9 würd ich nicht nehmen
Beispiel Schutztrieb Curly Coated Retriever von gerade eben:
Ich hatte eine Auseinandersetzung mit einem Mann um die hier hart umkämpften Parkplätze. Ich war echt geladen, komm um 21 Uhr von der Arbeit und kann mich nicht auf meinen Stellplatz stellen und dann diskutiert der auch noch mit mir
Währenddessen kam er immer weiter auf mich zu, er hat mich nicht bedroht, aber Leo gab dann doch bei unter 2m ein leises, aber deutliches Grollknurren von sich. Kein weiteres Aufregen seinerseits, kein in die Leine gehen und auch bei direkter Ansprache des Mannes (der dann stehen blieb) hat er nicht weiter reagiert. So find ich das durchaus angenehm und angemessen ![]()
Hervorragende Skizze. Die Winkel sind ganz schön eng
Stell dir vor, Dummy 1 wird nicht gefunden und du musst als linkes Team an Dummy 1 vorbei auf Dummy 2 schicken
Nein, nein, wenn Dummy 1 nicht gefunden worden wäre, dann hätte der andere Hund das holen müssen. Die Dummies mussten der Reihe nach abgearbeitet werden. Deswegen musste man sich eben alle 4 Fallstellen merken.
Henk wäre definitiv mit beiden gekommen
Da gebe ich mich keiner Illusion hin
Der Maßstab stimmt nicht wirklich. Zu den vorderen Dummies war der Abstand ca. 40-50m, die hinteren Dummies waren nochmal ca. 20m entfernt und der Bewuchs war ja auch noch da. Die rechten waren von den linken Dummies ca. 20-30m entfernt. Bin so schlecht im Entfernungen schätzen.
Aber Henk hätte da schon einen weiten Bogen laufen müssen um zwei Dummies einzusammeln. Aber du meintest glaub ich wenn er an dem vorderen vorbei gemusst hätte?
Das wäre ne doofe Aufgabenstellung gewesen und wurde so nicht verlangt ![]()
Hab mal schnell ne Skizze gemacht. Die roten Sterne sind die Starter. Weiß die Helfer. Die großen grünen Ovale sind der dichtere Bewuchs und die Nummern die Wurfreihenfolge der Dummies.
Genau auf einer Linie waren die Dummies nicht, aber annähernd. Da bei uns die Hunde brav ihre Dummies geholt haben, wars eigentlich nicht kompliziert. Schwieriger wäre es geworden, wenn einer das falsche oder gar kein Dummy geholt hätte. Man musste schon alle 4 Dummies markieren um zur Not einspringen zu können.
Der WT war nur im Wald und so war es wirklich erträglich. Zudem durfte die F in der Früh beginnen.
Aufgabe 1 war eine Doppelaufgabe
Zuerst flog eine Markierung rechts in Richtung eines Weges in eine kleine Fichtendickung. Danach flog weiter hinten eine Markierung auf den Weg. Man sollte sich dann um ca. 180° drehen und in eine Suche schicken. Anschließend war die kurze Markierung zu holen, dann wieder ein Dummy aus der Suche und zuletzt die lange Markierung.
Leo hatte leider die kurze Markierung nicht gesehen, aber die hintere hat er mitbekommen. Umdrehen und in die Suche schicken war gar kein Problem! Er war mit Feuereifer dabei und fand schnell das erste Dummy (8P)
Ich schickte ihn auf die kurze Markierung, aber er wollte geradeaus durch. Also stoppte ich ihn und schickte ihn rechts in die Fichtendickung. Ich musste noch etwas händeln bevor er richtig war, aber dann fand er (4P)
Wieder ein Dummy aus der Suche. Er brauchte etwas länger, aber fragte nicht und ich gab auch kein erneutes Kommando. (2P)
Dann die lange Markierung. Ich schickte ihn mit Voran, er lief richtig schön auf dem Weg nach hinten. Dann gab ich einen Suchenpfiff, er fand nicht gleich und ging nach rechts weg. Leider war er anschließend kaum noch für mich zu sehen und als ich ihn wieder sah, war er viel zu weit rechts. Nach links wieder auf den Weg einweisen ging kaum, weil er mich auch nicht richtig sah und dann hing er wieder in der Fallstelle der kurzen Markierung und ich musste ihn reinholen.
Sehr ärgerlich, weil ich mir sicher war, dass er es auf dem Schirm hat und richtig war er auch. Aber nächstes Mal gehe ich auf Nummer sicher und Stoppe ihn und gebe dann einen Suchenpfiff. Bloß nicht im Wald aus dem Gebiet laufen lassen! Ein heller Hund wäre auch von Vorteil gewesen
(0P)
Aufgabe 2
Wir standen im Wald an einem leichten Hang nach unten. Ein Helfer warf eine Markierung und beschoss anschließend ein Blind, dass ca. 10m hinter der Markierung in gerader Linie lag.
Der Helfer hatte bei der Markierung erst eine Ladehemmung und Leo war schon total gespannt. Endlich schoß es und Leo wär schon gern los und hat schon gezuckt, aber keinen cm nach vorn! Dann folgte ja noch der Blind-Schuss. Ich schickte mit Apport, er flog den Hang runter machte vor der Fallstelle einen Bogen nach rechts, nahm sich Wind und fand. Die Steigung hoch flog er dann nicht mehr, war doch etwas zu heiß
(10P)
Beim Voran schicken, machte er wieder den Bogen, ich pushte ihn nochmal und er nahm hinter der Fallstelle die Line wieder auf und bekam dann Wind vom Blind (9P)
Aufgabe 3
Ein Walk-Up im Wald im Team. Ein Helfer ging links vor uns und einer rechts vor uns in die gleiche Richtung. Erst waren wir dran (links) mit einer Markierung die nach hinten flog, dann der andere Hund, dann gingen wir weiter und es flog ein Mark von links nach rechts, das wir arbeiten durften, danach flog wieder ein Mark für den anderen Hund.
Leo war da wirklich top! Aufmerksam, ging toll Fuß, war steady und hat megamäßig markiert. Ich musste nicht mal die Hand rausstrecken, er hatte seins auf dem Schirm, also gab es für beide Marks 10 Punkte
?
Aufgabe 4
Wieder eine Teamaufgabe. 3 Helfer standen vor uns auf dem Weg und warfen 4 Dummies nacheinander. Erst links kurz, dann links lang, dann rechts kurz und rechts lang. Der rechte Hund sollte zuerst links kurz holen, dann der linke Hund links lang. Dann der linke Hund rechts kurz und der rechte Hund rechts lang.
Wir standen rechts also durfte Leo das Mark links vorne holen. Er war höchst motiviert und bretterte durch den Wald
Leider überlief er dann das vordere Dummy und wollte nach hinten weg. Ich stoppte ihn und holte ihn wieder vor. Dort bekam er dann bald Wind und brachte das richtige Dummy (8P)
Anschließend mussten wir warten bis der andere Hund dran war. Beim rechten langen Mark wollte der Richter Selbstständigkeit sehen, weil der Hund dort hinten nicht mehr einweisbar war. Das ist ja ein Thema an dem wir aktuell arbeiten, aber einmal über die vordere alte Fallstelle pushen reichte und er suchte sich dann selbstständig zum Dummy. (9P)
Am Sonntag beim WT wars mal wieder soweit, dass ein Richter Chessie und Curly nicht unterscheiden konnte.
Ich weiß nicht ob ich einfach zu viel verlange, wenn ich mir denke, dass ein Richter das doch wohl können sollte? Schließlich sind beide Rassen sehr selten bei WTs und auch bei Trainings. Das ein Richter dann auch noch die rassetypischen Eigenheiten kennt, erwarte ich schon lange nicht mehr.
Aber sich anhören zu müssen, dass man schon bessere Vertreter der Rasse gesehen hätte und sich dann rausstellt, dass Chessies gemeint waren - ich weiß nicht...
Bis auf die Aufgaben bei diesere Richterin (leider eine Doppelaufgabe in der wir auch noch genullt haben), hat Leo richtig abgeräumt
10, 10, 8, 9, 10, 9 Punkte - yeah! Das gibt dann doch wieder Hoffnung und ich freu mich wahnsinnig darüber!
Blöd, dass ich dieses Jahr fast keine WTs mehr laufen kann, weil es terminlich nicht hin haut. Nicht mal in Österreich.
Wenns interessiert, kann ich auch noch die Aufgaben beschreiben.
man ist ein Mensch und als solcher macht man Fehler. Ich glaube das ist den meisten so oder so ähnlich schon mal passieren. Nicht überbewerten und nächstes mal besser machen ![]()
Danke für eure Antworten! Ich konnte jetzt alles nachlesen und was ich lese macht mir doch Hoffnung
Wie von einigen schon gesagt wurde, ist es wohl in solchen Organisationen ein Stück normal, dass gemauschelt wird und man muss schauen was man selbst draus macht. Ich bin in dem Ganzen ja immer noch sehr neu und ja, ich bin davon ausgegangen, dass Regeln die aufgestellt werden auch für alle gelten und alle die gleiche Strafe erwarten müssen, wenn sie gegen die Regeln verstoßen.
Anscheinend naiv...
Wie schon gesagt finde ich nicht alles schlecht und sehe auch die Idealisten im Verein und die guten Züchter, die bemüht sind ihr bestes für die Rasse zu geben. Einen Retriever würde ich nach wie vor immer nur vom DRC holen.
Alles anzeigenJa es nervt wirklich, aber kann man nicht was machen, außer nur genervt sein und sich zu beschweren?
Selbst das Amt ausüben und es besser machen.
Es liegt manches im Argen und ja, es wird an einigen Stellen gemunkelt, wie überall, wo es um Geld und Anerkennung geht.
Aber gerade bei solchen Themen wie "der Richter auf der Schau vergibt die bessere Wertung an seine Kumpels"... denke ich, schwingt oftmals auch schlicht der Neid der Sieglosen mit. Da muss man sich halt auch einfach Mal fragen, wieso es einem so wichtig ist und ob man da selbst objektiv genug ist.
Und wenn man ja angeblich bei Richter X genau weiß, dass es unfair wird, wieso meldet man dann überhaupt? Ein öffentlicher Boykott ändert so manches. Nur dafür müsste man es eben auch durchziehen und nicht wie so oft im Nachinein hinter dem Rücken meckern, sondern einfach mal im Vorfeld Stellung beziehen.
Bei den geschriebenen Prüfungen hat es ja auch geklappt. Es wurde aufgedeckt, es wurden Richter suspendiert und AKZ aberkannt und die Kontrollen verschärft. Aber eben nur, weil Leute aufgestanden sind und den Mund aufgemacht haben.
Und ja, wenn ich mir die Zahlen ansehe, denke ich wirklich, dass es nur ein paar schwarze Schafe sind.
Es hat nie jemand gesagt, dass die Welt im VDH rosa Zuckerwatte ist. Es gibt noch haufenweise Baustellen, die man nachbessern muss und Dinge, die man nacharbeiten muss, aber deswegen den seriösen Züchter als Ausnahmeerscheinung zu titulieren, finde ich doch übertrieben.
Ja, es mag für viele ein Schock sein, wenn die heile Welt zum ersten Mal ins Wanken kommt, aber es macht nicht viel Sinn überzukorrigieren und gleich ins Gegenteil zu kippen.
Ein kritischer, realitischer Blick auf die Dinge sollte man sich aneignen und wenn einem etwas gegen den Strich geht, aufstehen und den mund aufmachen.
Danke für deine Antwort! Hilft schon weiter das ganze realistisch zu sehen. Wie schon gesagt, ist mein Problem, dass ich noch nicht die "Pappenheimer" kenne, sondern gerade erst kennen lerne und da ist man dann schon baff, wenn man meint der ist korrekt und dann erfährt, dass der eine Starter beim gleichen Vergehen rausfliegt und der Kollege drin bleiben darf. Und wenn man den dann auch noch kennt und noch was mit dem zu tun haben will, dann überlegt man sich schon ob man den jetzt anschwärzt. Ist ein gewisser sozialer Druck, den ich nicht als Einzige spüre, sonst gäbe es solche Beschwerden viel häufiger. Meine Erfahrung ist eher, dass sich beschwert wird, aber selten offiziell. Ich glaube dir da gerne, dass auf dem offiziellen Weg dann auch was passieren würde.
Ich hab gerade mich das erste mal offiziell beim DRC beschwert und bin mal gespannt, ob dadurch was erreicht wird. Bei einem klaren Verstoß gegen die ZO erwarte ich da schon was.
Aber irgendwie ist es für mich sehr unbefriedigend zu wissen, dass es woanders noch schlimmer ist und das es Mauscheleien überall gibt.
Was kann man da tun?
Zuchtwart werden und für eine objektivere Bewertung kämpfen? Oder Richter werden und gegen den Strom schwimmen? Ist sowas überhaupt möglich? Oder braucht man dafür schon so viel Vitamin B, dass es ohne gar nicht klappt?
Ich bin schon davon überzeugt, dass "von innen heraus" am ehesten was zu erreichen ist. Nur über das Wie mach ich mir noch Gedanken.Mit den Leuten netzwerken, viele viele Fragen stellen, sich selbst weiterbilden, einen Blick entwickeln, mit Zuchtwarten austauschen, zu Tagungen und Gesprächen fahren, selbst anständig agieren... Irgendwann bekommt man einen Überblick und kann mitreden. Und irgendwann kommen die Leute auf einen zu und fragen dich, was du darüber denkst, wenn man sieht, dass du Ahnung hast und authentisch bist und eine Linie fährst.
Dann wird der Weg irgendwann mal klar und man kommt vielleicht in den Zuchtausschuss, Prüfungsausschuss oder andere Gremien. Man ist mal Ringschreiber oder hilft bei Ausrichtungen von Prüfungen usw usf. Das fordert alles Expertise, Zeit und viel Engagement.
Und immer wieder selbst so handeln, wie man es gern haben möchte. Und Gegenwind aushalten.
Ja so hab ich das bisher auch gehandhabt. Viel geholfen. Mal ne Sonderleitung übernommen, aktiv gewesen. Aber man fragt sich schon so ein bisschen ob das wirklich was bringt. Ich freu mich da über eure Antworten, die zeigen, dass es nicht sinnlos ist sich zu engagieren, wenn auch wahrscheinlich sehr viel Kraft- und Zeit raubender als nichts zu tun.
Genau die Gedanken hatte ich vor kurzem auch AnjaNeleTeam. Mir sind jetzt innerhalb des DRC Wurfplanungen bzw. Verpaarungen aufgefallen bei denen die Hunde nur drei Großeltern hatten, weil ein Teil eben sowohl in der väterlichen als auch mütterlichen Linie vertreten war. Klar ist das laut Zuchtordnung erlaubt, für mich käme es aber nie in Frage einen Welpen aus so einem Wurf aufzunehmen.
Darauf wurde ja schon eingegangen und auch ich muss sagen, dass das für mich in Ordnung ist. Bei solchen engen Verpaarungen denken sich manche Leute auch was dabei und solange es vom Verein nicht verboten ist, ist es auch für mich ok. Ob ich da einen Welpen nehmen würde, steht auf einem anderen Blatt. Mir geht es vor allem um Sachen die verboten sind, aber über die hinweg gesehen wird, weil der Züchter so angesehen ist. Das kommt leider auch vor und worauf soll man sich dann verlassen? Vor allem wenn man selbst noch nicht so drin ist und jeden Züchter beim Vornamen kennt und die Ahnentafel bis zur 4. Generation auswendig weiß.
Gerade für die "Neuen" müsste klar sein, dass man guten Gewissens in diesem Verein einen Welpen kaufen kann.
Danke dir! Ich glaube tatsächlich, dass es leichter ist so einen Verein zu ändern, als das bayerische Justizsystem
Schon krass was du erzählst, aber leider Realität. In der Hundezucht ist es wahrscheinlich von vielen Abläufen her ähnlich, aber es sind weniger Leute und ich meine schon, dass es mehrere Idealisten gibt, die das ähnlich wie ich sehen. Wirklich das Rad neu erfinden, wird wohl eher nicht gehen, aber zumindest, wie du gesagt hast, in seinem Rahmen ein bisschen was verbessern, das wird wohl gehen ![]()
Alles anzeigenFür mich sind gar nicht mal so die paar ganz schwarzen Schafe das Problem, ich finde es gibt einfach zu wenig richtig gute Züchter (Gibt es die überhaupt?)
Auch wenn viele Zuchtstätten nicht tierschutzrelevant sind oder die Züchter ganz üble Sachen machen, es ist aber zu oft einfach nicht gut.
Es ist die Masse an "grauen Schafen".
Es wird generell viel zu wenig auf Charakter und Gesundheit geachtet.
Die Haltung der Zuchthunde ist doch sehr oft nicht so, wie es sein sollte.
Oft ist es gar nicht böser Wille, sondern eher Unfähigkeit, Unwissenheit oder schlicht Überforderung.
Die meisten Züchter züchten doch gar nicht, sondern vermehren.
So sehe ich das nach 30 Jahren mit VDH-Hunden.
Wie ich damit umgehe?
Ich habe mir im Tierschutz einen Hund geholt und dabei werde ich wohl auch bleiben.
Bisher kann ich das so eigentlich nicht bestätigen, wobei ich außer Retriever-Züchter kaum Züchter kenne die im VDH sind. Viele Züchter geben sich wirklich wahnsinnige Mühe und tun ihr bestes, aber leider sind das nicht alle. Von "generell" oder "die meisten" würde ich aber keinesfalls reden.