Beiträge von AnjaNeleTeam

    Hi Foris,

    ich bin im August für 5 Tage in Berlin und Leo kommt mit. Das heißt typische Touri-Ziele gehen nicht, weil Hunde erlaubt sein müssen.

    Habt ihr Tipps wo man schön Gassi gehen kann? Innerhalb und außerhalb Berlins. Evtl. fahr ich mal raus und geh ne Runde wandern oder so, wenn ich weiß wo es sich lohnt :D

    Restaurantempfehlungen wo man gern mit Hund gesehen ist, fänd ich auch cool!

    Und bestimmt gibts doch Geschäfte für den Hund in denen man mal stöbern könnte?!

    Also Berliner, wo sollte man mal mit seinem Hund gewesen sein in Berlin? :D

    Achso und gibts irgendwelche Regeln die man wissen sollte? Kotbeutelanzahl o.Ä.?

    Also ich halte es für sinnvoller den Bestand möglichst zu regulieren bevor eine Krankheit dermaßen ausbricht. Dann kann man das Tier zumindest noch verwerten und muss es nicht einfach wegwerfen. Außerdem hat das ja noch andere Auswirkungen wenn eine Tierart so massiv auftritt und dann eben noch der Grund qualvolles Verenden zu verhindern.

    Laut diesem Artikel reguliert sich die Natur inzwischen auch nicht mehr so einfach durch eine Krankheit selbst. https://www.jagd-fakten.de/jf-news/frage-…raubs%C3%A4uger

    Was ist denn das Problem daran wenn der Hund in der Box entspannt? Das hat man ja auch geübt :???:

    Seh da nichts schlimmes.


    Mein Großer kam auch als Welpe mit ins Büro. Ich musste häufiger raus mit ihm, damit er mal kurz pieseln kann und als Welpe hat er auch häufig bei der Begrüßung von anderen Leuten gepieselt. Der Wischeimer war also immer griffbereit, bis er älter war. Ansonsten hat er überhaupt nicht gestört. So in der Junghundphase wollte er nicht so gern allein im Büro bleiben, hat da aber auch nichts schlimmes gemacht. Im Großen und Ganzen fand ich es unkompliziert.

    Gut zu wissen! Hab da auch schon Empfehlungen gelesen. Ich hab nur einmal Schleppwild online bestellt bei Schleppwild-Express. Eine Ente war top, die andere war nicht mehr so gut. Hab sie trotzdem für die Prüfung genommen, weil unwissend und Leo hat sie auch anstandslos getragen :D Lag wahrscheinlich auch an seiner Unwissenheit :lol:

    Ist ja cool, wenn du von deinem Opa schon was an Ausrüstung bekommst :gut: Ich hab ja bei mir gar keinen Jäger in der Familie, da wird das schon ne Zeit dauern bis ich alles zusammen habe. Ich habs zwar nicht eilig, aber ich würd ungern den Anschluss nach der Jägerprüfung verpassen...


    Die Hunde-Stunde war übrigens ganz spannend. Die meisten Jagdhunde trifft man ja so im Alltag eher weniger und da ist es ganz schön etwas Hintergrundwissen zu erfahren. Nur beim schwarzen Golden Retriever (nein der Flat war nicht gemeint) musste ich mein Veto einlegen :hust: Hach aber ich bin schon froh, mal ein Fach zu haben in dem ich nicht so viel lernen muss :D

    "Unfair" ist es den Enten gegenüber doch eigentlich immer. Wenn sie zum Üben benutzt werden genauso wie wenn sie "professionell" gejagt werden.

    Nein finde ich nicht. Das "Übungswild" wird flugunfähig gemacht, damit es nicht fliehen kann, das normale Wild hat die Chance zu fliehen. Das ist für mich schon ein großer Unterschied.

    Also beim Schießen brauchst du dir glaub ich keine Gedanken machen. Bis aufs Flinte schießen finde ich es nicht so schwer.

    Schon eine Möglichkeit mitgehen zu können zu haben ist natürlich super!

    Ich hab mir aus dem Geschäft hier am Ort eins geholt. Der hat sich auf Jagdoptiken spezialisiert und ein eigenes Fernglas hergestellt, was von der Qualität her durchaus mit Zeiss und Swarovski mithalten kann. Aber weil ich ihn kenne gabs das zum absoluten Schnäppchenpreis :D

    Hört sich doch super an mit Amber! Ich hoffe Leo überwindet sich auch noch :smile:

    Wo bestellst du dein Schleppwild?
    Ich habs bisher immer vor Ort bekommen.

    Nein bei der Brauchbarkeit ist keine lebende Ente hier in Bayern. Bei der blp könnte man das machen, aber ich seh das ganze etwas kritisch, so dass ich froh bin wenn es ohne geht.

    In unserer Ecke sind toller bei jagdlichen Kursen des drc übrigens keine Seltenheit.


    Javik

    In den revieren der Trainer oder deren bekannte die das erlauben. Mit Wild einfach so hantieren ist nicht ratsam. Man sollte da die Einverständnis des jagdpächters haben, damit man keine Probleme wegen wilderei bekommt. Für den nachmittagsspaziergang hab ich Dummies und verpackungs-luftkissen :D

    AnjaNeleTeam

    Darf ich mal fragen wie das mit der Ausbildung deines Hundes genau läuft?

    Im Internet heißt es immer, dass es keinen Sinn macht den Hund jagdlich auszubilden bevor man kein Revier hat, weil man ja nicht richtig trainieren kann.

    Es gibt mehrere Wege nach Rom.

    Meiner ist etwas unkonventionell, aber ich hoffe, dass wir auch so ans Ziel kommen. Ich hab ja selbst noch keine Jagdmöglichkeit und mach den Jagdschein. Ich dachte mir dabei einfach, dass es unsere Chancen steigert, wenn der Hund "brauchbar" ist eine Jagdgelegenheit zu finden. Schließlich gibt es immer mehr Jäger die keinen eigenen Hund haben und die freuen sich da evtl. wenn man mit nem gehorsamen Hund daher kommt. Leo ist außerdem schon relativ alt für die jagdliche Ausbildung, da wollte ich nicht noch ein Jahr länger warten. Und da er nicht sehr "triebig" ist, hab ich auch keine Bedenken, dass er mir später ohne echten Arbeitseinsatz durchknallt.

    Wir üben aktuell für zwei Prüfungen. Für die Brauchbarkeit und für die BLP (Bringleistungsprüfung für Retriever).

    Die Brauchbarkeit ist vor allem für junge Jagdhunde, damit sie Grundgehorsam und jagdliche Grundlagen lernen und später im Einsatz versichert sind. Hier wird Gehorsam geübt (Leinenführigkeit usw.), der Apport, Wiesen- und Waldschleppe, Schussfestigkeit an Wasser und Land, sowie Ruhe beim Standtreiben und Schweißarbeit.

    Die BLP geht da schon weiter. Ebenfalls wird die Schussfestigkeit und das Standtreiben geprüft, sowie die Wiesen- und Waldschleppen, die Suche an Land und im Wasser (stöbern im Schilf), die Markierfähigkeit beim WalkUp mit den anderen Teilnehmern, Einweisen im Feld auf zwei Blinds, Ablage außer Sicht mit Schußabgabe. Nur Schweiß wird da nicht geprüft, da es keine typische Retrieverarbeit ist.

    AnjaNeleTeam

    Dummylauncher? Der muss den Schuss mit Beute / Arbeit verbinden

    Du der Bub macht ja seit über 3 Jahren Dummytraining inklusive Dummylauncher und alles was so dazu gehört. Er hat prinzipiell kein Problem mit dem Schuss. Hat auch bei der Anlagenprüfung ohne irgendwelche Anmerkungen die Schussfestigkeit bestanden. Aber er ist beim Schrotschuss, vor allem wenn er nicht einschätzen kann wann geschossen wird, viel verhaltener. Er hätte da gern von mir Anweisungen was er machen soll und fängt nicht selbstständig zum Suchen an, eher schaut er ob irgendwo was fliegt. Beim Dummytraining hast du es halt immer so: es wird geschossen, etwas fliegt, oder auch nicht und dann wird der Hund geschickt. Da wird nicht mehr geschossen bevor der Hund nicht am Dummy ist. Bei den Schussfestigkeits-Prüfungen ist das halt anders. Der Hund wird geschickt und dann wird geschossen. Am Wasser hatte er jetzt die Gelegenheit Schuss mit Beute zu verbinden, aber ich weiß nicht wie nachhaltig das war. Wir schauen einfach mal wie weit wir kommen :)