Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich glaub ich bin gerade nicht in der Lage es so zu erklären wie ich es gemeint hab.

    Natürlich ist Gehorsam notwendig. Bei der Jagd eben mehr als woanders und wird deswegen teilweise kompromissloser als im Hundesport durchgesetzt. Ich denk du kennst da auch so die ein oder andere Methode die dem Hund sicher keinen Spaß macht.

    Es hat sich in dem Zitat nur so verklärt romantisch gelesen, von wegen Mensch und Jagdhund ziehen gemeinsam durch den Wald und erlegen mal eben was. Alle sind glücklich. Gehört aber halt schon ein bisschen was dazu.

    Fängt ja schon damit an, dass Wild kein Spielzeug ist mit dem man den Hund da gerade eben belohnt.

    Um nicht falsch verstanden zu werden: wir (Leo und ich) haben viel Spaß bei der jagdlichen Ausbildung. Ich bin aber beim Wild, was zum Beispiel das Tragen angeht, strenger als beim Dummy, weils einfach wichtiger ist. Er versteht aber eher was Sache ist, weil die jagdliche Arbeit für den Hund logischer ist. Und ich übernehme nicht die teils sehr eingestaubte, teils sehr zwanghaften Methoden die einem so empfohlen werden.

    So jetzt versuch ich nix mehr zu erklären und hoffe es wird halbwegs verstanden. Gute Nacht :D :winken:

    Ich meinte jetzt bei der Ausbildung. Natürlich haben die Spaß an ihrer Arbeit, aber sie müssen eben absolut Gehorsam sein und dann gehts um Einschränkung des Spaßes. So hab ich das gemeint.

    Aber meinst du denn, daß ein gerechtfertigtes, von dem Hund erfüllbares Anspruchsdenken an den Hund, seinem Spaßfaktor im Wege steht? Ich habe manchmal den Eindruck als würden Hunde die Anforderungen auch genießen. In diesem Fall Gehorsam.

    LG

    Franziska mit Till

    Das Ding ist ja, dass es evtl. nicht immer vom Hund erfüllbar ist, da zu wenig trainiert.

    Und ich glaube auch, dass eine Bracke lieber jagd als abzubrechen und zum Herrchen zu kommen. Sicher, ein eingespieltes harmonisches und erfolgreiches Arbeiten macht dem Hund bestimmt viel Freude und vielleicht kapiert er dann auch wofür die Einschränkung gut ist, aber bis dahin ist es ein langer Weg.


    Natürlich sollen Mensch und Hund Spass haben miteinander, in der Ur-Form ist dies der Jäger, der gemeinsam mit seinem Hund auf die Jagd geht. Ich will damit auch nicht sagen, dass man mit einem Hund nur Gassi gehen soll, tue ich mit meinen beiden Zwergen auch nicht.

    Aber ob es wirklich der Hunde-"Sport" der alten Schule sein muss mit all den Prüfungen, die einen militaristischen und aggressiven Hintergrund haben, das möchte ich bezweifeln. Es gibt heutzutage x-fache Möglichkeiten, mit seinem Hund Spass zu haben und Leistung zu erbringen ohne die veralteten Hundesport-Disziplinen. Ich hoffe nach wie vor, dass diese endlich mal aussterben... scheint aber offenbar nicht der Fall zu sein.:verzweifelt:

    Ich weiss, dass ich damit eine Spielverderberin bin, aber manchmal spiele ich halt gerne den Advocatus diaboli...

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    Glaub mir die Jagdhunde haben am wenigsten "Spaß". Weil die müssen! Früher ist man mit einem nicht tauglichen Hund "in den Wald gegangen". Die Lebenserwartung eines solchen Hundes ist auch nicht die gleiche wie bei einem Hund der ein ruhigeres Leben hat und die Verletzungsgefahr nicht ohne.

    Wirkliche Hundesportler die maximale Leistungen erreichen wollen, machen sich meist viele Gedanken darum mit welcher Methode sie das schaffen und die wenigsten nehmen dabei Verletzungen o.Ä. in Kauf. Alternative Methoden werden gern ausprobiert und standardmäßig verwendet. Natürlich gibts wie überall die schwarzen Schafe, aber auf die beziehst du dich ja nicht.

    Ich bin ziemlich ehrgeizig was Hundesport oder besser Hundetraining angeht. Für mich ist das schon immer ein großes Hobby und eine große Leidenschaft.

    Ich möchte gut sein in dem was ich tue und möglichst viel aus dem Hund heraus kitzeln. Prüfungen gehören da dazu um zu sehen wie weit man wirklich ist. In Extremsituationen, mit Richtern und anderen Startern.

    Nur für Spaß trainiere ich nicht (mit Leo) Ich setze mir auch relativ hohe Ziele, aber wir haben auch schon viel geschafft und ich glaube nicht, dass die Ziele zu hoch sind, aber sie erfordern Aufwand.

    Aktuell macht mir beim Hundesport die jagdliche Ausbildung etwas einen Strich durch die Rechnung. Beides geht einfach nicht intensiv und die Trainingsschwerpunkte sind andere. Aber auch da hab ich mir gleich mal die Meisterprüfung in den Kopf gesetzt |) Dafür brauche ich aber noch Trainingsmöglichkeiten.

    Beim Sport bin ich da gerade etwas an der Grenze, weil es zeitweise schon Zirkus ist und im Vergleich zum jagdlichen Arbeiten manchmal einfach Quatsch. Dabei sollte es ja jagdnah sein. Und dann die ganzen Klüngeleien, blöde Sprüche und unprofessionelle Richter...

    Bei all dem bin ich mir aber bewusst, dass ich meinen Hund da nicht durchzwingen kann und will. Wir machen so viel wie geht und wie es uns beiden Spaß macht.

    Wenn dir der Welpe selbst mit Unterstützung deiner Eltern zu viel ist und du jetzt schon Angst hast davor ohne diese Unterstützung zu sein, dann würde ich an deiner Stelle nicht mehr lange warten den Welpen wieder zurück zum Züchter zu geben. Jetzt hat er noch die besten Chancen schnell ein neues Zuhause zu finden.

    Wenn du in ein paar Wochen feststellst, dass es jetzt gar nicht mehr geht, dann hat der Welpe es wesentlich schwerer.

    Ich tue mir ehrlichgesagt auch immer schwer damit das nach zu vollziehen. Du hast hier viele gute Tipps bekommen, z.B. den Beitrag von Gammur. Wenn du es trotzdem nicht schnell genug schaffst dir den inneren Druck zu nehmen, dann tu euch den Gefallen und gib den Hund wieder zurück.

    Egal wie gut du dich verstellst, dein Hund merkt das was nicht stimmt. Es kann gut sein, dass er diesen Stress mit Beißen o.Ä. kompensiert. Er kann ja noch gar nicht damit umgehen.

    Ich hab meine Hunde übrigens auch nicht sofort "geliebt". Selbst Welpe Leo nicht. Er war da, ich hab mich gekümmert, versorgt und erzogen und darauf gewartet, dass er ein "richtiger Hund" wird. So mit 1,5J-3 Jahren ist da etwas mehr entstanden, aber so eine Bindung wie zu meiner früheren Hündin hab ich trotzdem nicht.

    Mein Tipp: Erwartungshaltung senken. Das ist nur ein Hund und du bist nur ein Mensch. Hab keine Angst etwas falsch zu machen, weil das gar keine Frage ist. Jeder macht Fehler. Bei jedem Hund andere :D

    Ich hab ne Zeit lang oft Creepypasta gehört. Meine erste Geschichte war das russische Schlafexperiment oder so ähnlich. Ich wusste da noch nicht was Creepypasta genau ist und dachte das wäre ein echtes Experiment gewesen. War schon sehr gruselig...

    Aber ich mags schon auch, wenns gut gesprochen ist.

    alles was gefunden wurde gebracht.. am strand beim Baden Karnickel mit 5000 Mitbewohner...

    und du steht da und sollst dich freuen

    Örgs. Lola hat alles Gefundene ... gefressen. :flucht:

    Vorstehhunde sind doch auch Apportierer. Zumindest die Kontinentalen sind ja Allrounder.

    Ich glaube bei den Retrievern kommt es drauf an, welche Linie und was gefördert wird, oder? Ich kenne Retriever, die weder apportieren (außer den blöden Ball) noch Vorstehen.

    Ja klar kommts auf die Zuchtschwerpunkte an. Es sind ja keinen reinen Jagdhunde mehr, sondern werden nur zu einem geringen Teil wirklich jagdlich geführt. Aber die jagdliche Leistungszucht und die Arbeitslinien zeigen doch meistens gute Anlagen.

    Ich hab jetzt mal bei anderen Curlyhaltern weltweit nachgefragt (gibt ja eh wenige Curlies und noch viel weniger werden jagdlich geführt) ob ihre Hunde Vorstehen. Und anscheinend ist das bei den Curlies wirklich üblich. Find ich gut zu wissen :gut: