Beiträge von AnjaNeleTeam

    Sorry wenn ich euch hier so zutexte, aber für uns ist das alles so spannend und neu, da schreib ich das einfach gerne nieder :D

    Ich habe mal wieder jemanden angequatscht, von dem ich wusste, dass er Jäger ist. Er hat sich gleich voll gefreut, dass ich ihn um Hilfe fragte. Eigentlich wollte ich nur mal einen Ort an dem ich ne Schweißfährte legen darf oder mal ne Schleppe ziehen, aber er hat sofort gesagt, dass er die legt/zieht. Am Dienstag also Schleppe. Hat Leo brav gemacht. Auch da wird er immer sicherer.
    Heute früh sollte es dann zur Übernachtfährte gehen. Gestern hat es allerdings hier sehr stark geregnet bis in die Nacht rein. Er hat trotzdem eine Fährte getupft und wir machten aus mal zu schauen ob Leo geht oder zu große Probleme damit hat. Also sind wir vorhin los in ein komplett neues Revier. Die Fährte war auch noch länger, 580m statt die in der Prüfung verlangten 400m. Beim ersten Haken tat er sich etwas schwer, aber gut ist, dass man ihm das schön ansieht wenn er die Spur verliert. Die Wundbetten hat er schön verwiesen und insgesamt hat er die Fährte sehr gut gearbeitet!

    Ich werde also ziemlich sicher auch die Übernachtfährte melden. Wenn er das so gut unter erschwerten Bedingungen bei der zweiten Übernachtfährte überhaupt macht, können wir das glaube ich schon wagen. Dann wäre er zumindest brauchbar für ein reines Schalenwildrevier. Ich hoffe aber doch, dass wir auch die normale Brauchbarkeit bestehen, schließlich ist dieser Hund ja eigentlich für Niederwildreviere :hust:

    Was für ein Auf und Ab mit diesem Hund :tropf:

    Heute war wieder Brauchbarkeitskurs. Standtreiben und Schussfestigkeit. Beim Standtreiben war Leo heute viel mehr im Arbeitsmodus. Kein ausweichen nach hinten. Wobei das ja eh minimal ist bei ihm, aber ich bin da schon sehr "kritisch". Ich glaub es lag auch mit an den Treibern. Das kennt er, dass Lärm gemacht wird und dabei geschossen wird. Leider fliegt da nix bei der Übung.

    Anschließend war die Schussfestigkeit. Ich hab darum gebeten, dass wir möglichst schnell dran kommen und ich hab ihm dann einfach 3 Dummies rausgeworfen und bin anschließend mit ihm in die Wiese gegangen und hab ihn suchen geschickt. Der Schuss hat ihn dann nur aufmerksam gemacht ob was fliegt und danach ist er noch problemloser als vorher in die Suche gegangen. Er zeigt da keine Schussangst. Wenn er erstmal weg von mir geht, bekommen wir das hin.

    Wenn wir das jetzt noch ein paar Mal üben können, dann bin ich eigentlich ziemlich optimistisch. :D

    3 Stunden würd ich fahren. Das Problem ist, dass ich eben nicht weiß ob sich der Weg dann lohnt. Nur weil ein Trainer bei einem Problem helfen kann, heißt das nicht, dass er auch bei einem anderen Problem weiter weiß.

    Ich hab sicher kein Problem damit weite Strecken für sowas zu fahren, dass hab ich die letzten Jahre genug gemacht. Ich denke nur, dass Leo Praxis braucht und er Erfahrungen sammeln muss. Mit einem Crashkurs ist es mMn nicht getan.

    Ich quatsch schon alle möglichen Leute an, aber wie du sagst ist immer die Frage ob die einem dann wirklich weiterhelfen können.

    Im Oktober bin ich nochmal bei Leos Züchterin (550km), vielleicht kann die sich das mal anschauen und Tipps geben. Dann mach ich evtl. die BLP bei ihr im November.

    Ja die kennt sich aus und die Hunde sind absolut schussfest und gut im Gehorsam.

    Ich befürchte auch, dass die eine Erfahrung nicht gereicht hat, aber sie hat schon etwas geholfen. Er war heute super interessiert am Wasser. Im Gegensatz zum Standtreiben am Feld wollte er hin und nicht zurück. Evtl. hätte er eine Ente auch eher geholt als den doofen Ball.... k.A.

    Ich wohn in der Nähe von Ingolstadt.

    Die Ausbilder sind beide sehr erfahren.

    Nein wir sind seit April dabei und haben diese Schussfestigkeitsübung zweimal bisher gemacht im Brauchbarkeitskurs. Über Wasser im Kurs noch gar nicht.

    Das hab ich quasi privat bei dem anderen gemacht. Der ist aber 1:30h entfernt, deswegen war ich bei dem nicht so häufig.

    Wild und Schussfestigkeit hat er zuvor für die JP/R kennen gelernt. Aber seit er 1,5Jahre alt war, haben wir nix mehr in die Richtung gemacht, nur noch Dummy.

    Ja so übe ich das zuhause auch. Aber heute war nicht die Zeit vorher was auszulegen und ich bin mehr oder weniger spontan aufs Feld. War vielleicht ne doofe Idee, aber ich wollte einfach nur, dass er sich da etwas lösen, im Sinne von entspannen, kann. Auf dem Feld auf das auch geschossen wurde.

    Unser Ausbilder macht das ehrenamtlich und stresst sich da jetzt nicht rein wenn so eine Baustelle ist. Das gibt der Kurs einfach nicht her und ich kann selbst nicht mit der Flinte üben.

    Ich fahr zusätzlich immer zu einem, bei dem Leo letztens die lebende Ente gearbeitet hat, aber der ist da auch etwas überfragt was man machen könnte.

    Was mich so ärgert, ist, dass Leo ja eigentlich kein Problem mit dem Schuss hat. Also irgendwie schon, aber nicht generell. Er weiß Schuss = Beute und trotzdem ist er da gehemmt. Hätte er richtig Angst, dann würd ich abbrechen, keine Frage.

    Eine Bekannte hat mir noch angeboten bei ihr im Revier mal zu üben.

    Meinst du es macht Sinn, dass er mit anderen schussfesten Hunden mal läuft wenn geschossen wird? Damit er sich an denen orientieren kann?

    Joah die "Probeprüfung" heute hat mich deprimiert. Gleich am Anfang gings los mit Standtreiben. Leo bleibt ruhig, das ist nicht unser Problem, aber wollte dann nach hinten wegschleichen. Es wäre direkt danach nicht möglich gewesen ihn schön über das Feld rennen zu lassen um nochmal die Schussfestigkeit einzeln prüfen zu können (wie es in der Prüfung gemacht wird). Ich bin mit ihm als alle weg waren auf das Feld und hab ihn suchen geschickt. Er wollte nicht von mir weg ist mit Müh und Not mal 5m gegangen und ich hab ihm dann den Ball geworfen.
    Ich dachte echt, dass das besser klappen würde, nachdem er am Schießstand so gar kein Problem hatte.

    Etwas später durfte er dann die Wiesenschleppe arbeiten. Die war sehr kurz und nah bei der anderen Schleppe. Die hat er dann auch mehr chaotisch als gut gearbeitet. Er fand den Schleppenzieher komisch und war zwischendurch auf der anderen Spur.

    Wenigstens ging dann die Waldschleppe so wie ich es von ihm gewohnt bin.

    Zum Schluss am Wasser haben die anderen Hunde arbeiten dürfen. Ich hab ihn zuschauen lassen. Beim Schuss war keine Spur von Ängstlichkeit. Ich hab ihm dann einen Ball ins Wasser geworfen, seitlich um nicht die anderen Hunde zu stören. Den hat er brav geholt. Zum Schluss als wieder alle fertig waren, hab ich ihm dann den Ball an der Stelle ins Wasser geworfen wo geschossen wurde und er brauchte wieder min. 5 Aufforderungen, bis er sich losschwimmen getraut hat. Er steht dann im Wasser und ist dann gehemmt ins Tiefe zu schwimmen. Wie ein Welpe hat er dann gepaddelt :roll:

    In einem Monat ist die Prüfung und ich weiß echt nicht ob wir das noch hinbekommen. Wenn das mit dem Schuss im Feld nicht klappt, können wir gleich wieder heimfahren und es ist egal wie schön er die Schweißfährte geht. :( : Das ist echt so blöd, da kann er so viel und nichts bringt uns für diese doofe Prüfung was.

    Die BLP wäre zwei Wochen später und ist ja nochmal um einiges anspruchsvoller, aber wenigstens gibts da mehr Fächer die er kennt. Ich werde sie aber ziemlich sicher verschieben. Ist einfach zu viel Stress und mit Druck wird das eh nix. Es ist auch nicht mein Ziel irgendwie durch zu kommen. Ich wär gern so vorbereitet, dass zwar immer was schief gehen könnte, er es aber im Training problemlos macht.

    Blöd...

    Heute hatte Leo seine erste Übernachtfährte und ich konnte trotz verregneter Nacht, keinen Unterschied zu den Fährten feststellen die nur ein paar Stunden lagen. Er wird immer sicherer. Macht Spaß mit dem Großen :smile:

    Morgen machen wir mit unserem Jagdkurs mal eine Brauchbarkeit durch, das wird bestimmt auch spannend und gut als Vorbereitung.