Beiträge von AnjaNeleTeam

    Gestern Morgen haben wir dann noch nachgesucht um sicher zu gehen, dass nix übersehen wurde. Im Dunklen und dem unwegsamen Schilf war das etwas schwer. Leo brauchte wieder kurz, aber orientierte sich an der KLM Hündin und fing dann auch an großräumig und selbstständig das Schilf abzusuchen. Er hatte richtig Spaß und ließ sich auch übers Wasser schicken. Das Gelände war ziemlich sumpfig, also waren die Hunde echt fertig nach einer Stunde intensivem Suchens. Gefunden haben sie nix, was ja in dem Fall eher gut war.

    Wir haben derweil gequatscht und ich bin echt super froh, dass ich da anscheinend einen Glückstreffer gelandet habe :D Vernünftige Einstellung zur Jagd, netter Umgang mit dem Hund, tolles Revier und auch noch bereit dazu mich als JS-Anwärter ab und zu mitzunehmen. Einen Begehungsschein kann ich nachher bei ihm nicht bekommen, das hat er gleich gesagt, aber darum geht es mir auch gar nicht. Ich muss jetzt erstmal Erfahrungen sammeln und vielleicht hab ich dann im Laufe der Zeit die passenden Connections.

    Noch ein paar Bilder von der Entenjagd:

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    Sehr aufmerksam und gespannt war er

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    Das Gelände

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    Gestern Abend durfte ich dann gleich noch mit auf den Ansitz. Ein Schmalreh haben wir gesehen, aber nicht geschossen. War ok. Bei der Jagd muss man halt auch geduldig sein :D

    Es ist aber auch so cool, dass ich das Revier von meinen ganzen Hundespaziergängen schon ziemlich gut kenne! Ich weiß teilweise wie und wohin das Wild wechselt, wo ich regelmäßig Rehe sehe, wo ich Wildschweinspuren gefunden habe, wo Kirrungen sind usw.

    Perfekter geht es gerade echt nicht. Hoffe es geht so weiter :D

    Waidmannsheil!

    Den laufenden Keiler hätten wir nächstes Wochenende gehabt, aber der Schießstand musste kurzzeitig zumachen wegen irgendwelcher Umweltprobleme. Und den Ausweichtermin kann ich höchstwahrscheinlich nicht wahrnehmen. Ärgert mich sehr. In der Prüfung brauchen wir das zwar nicht schießen, aber als Übung hätte ich es gut gebrauchen können.

    Du brauchst das doch als Leistungsnachweis oder nicht?

    Ich bin seit mehreren Tagen hinter einem Laufkranken Einstangenbock hinterher. Womöglich Autounfall (es wurde in der Gegend einer gemeldet) vielleicht auch in der Brunft geforkelt (dunkler Fleck auf der Brust)

    Immer wenn ich ihn gesehen habe stand er außer der Schussentfernung, ohne Kugelfang, zu nah an der Straße oder kam hochflüchtig. Und um ihn anzugehen war ich immer zu ungeschickt. Er ist aber auch sehr vorsichtig. Ich komme gerade vom Ansitz, konnte ihn leider die letzten Male nicht sehen. Vielleicht ist er verendet oder weiter gezogen . Morgen früh Versuche ich es gleich nochmal.

    Oh hab vergessen zu antworten. Wir bekommen Gelegenheit das nachzuholen.
    Hast du den Bock erlegen können?


    Wir waren heute super spontan bei einer Entenjagd. Ich suche ja immer noch nach Jägern die mich mal mitnehmen, damit ich Jagdpraxis Erfahrung sammeln kann. Also einen angerufen und als der hörte, dass ich einen brauchbaren Jagdhund habe, hat er mich eingeladen in 20 Min mitzukommen :D Da musste ich natürlich zusagen!

    War eine kleine Jagd, mit nicht so vielen Leuten. Ich hab nicht so recht gewusst was wir machen, aber mich mal an den anderen orientiert. :D Leo war sehr brav leise, zumindest wenn wir leise sein mussten. Als dann geschossen wurde, hat er später dann sogar mal gebellt :shocked: War mir aber egal, Hauptsache er hat keinen Schiss.
    Beim ersten Suchen wollte er wieder nicht so weg von mir, aber hat sich im Vergleich zu sonst dann doch recht bald von mir gelöst und brav eine Ente gebracht. Dann mussten wir wieder ruhig auf den Abendeinfall warten und je mehr Enten geschossen wurden, umso besser hat Leo verstanden was wir hier machen. Es war wirklich super so :gut: Zum Schluss hat er dann noch 3 Enten nachgesucht, aus dem Schilf und eine lag auf der anderen Uferseite, die er dann noch holte.

    Als wir fertig waren, durfte ich dann auch noch beim Entenbrustfilet auslösen helfen :smile: Da ich vorher noch nie einen warmen Tierkörper aufgeschnitten haben, war ich mir nicht sicher, ob ich das so kann, aber war kein Problem. Darüber bin ich sehr froh :D Wär blöd gewesen, wenn ich nach der Hälfte des Jagdkurses feststelle, dass ich kein Blut sehen kann oder so xD

    Was ist denn mit der Idee, Hunter viel enger zu führen, im kompletten Alltag?

    Ich gestehe, so ein Hund dürfte bei mir genau gar nix, bis er gelernt hat, dass ICH regle. Das muss doch auch für dich wahnsinnig anstrengend sein?

    Bei fünf Hunden wäre das von dir beschriebene ein Horror.

    Ich führe ihn bereits sehr eng. Das scheint nicht die Lösung des Problems zu sein.

    Ich habe noch nicht alles gelesen, aber dieses Zitat muss ich jetzt mal rausgreifen.
    Ich glaube, aufgrund der immer wiederkehrenden Beiträge von dir, dass da das Grundproblem liegt. Du kontrollierst ihn so sehr, dass er, wenn er nicht kontrolliert wird, kein angemessenes, sondern völlig übertriebenes Verhalten zeigt.

    Bei mir und Leo ist das ganz ähnlich. Leo hat von Welpe an versucht Janosch zu maßregeln und nachdem Janosch kein gutmütiges Schaf ist, sondern ein Terrier mit vielen spitzen Argumenten, habe ich das durch Kontrolle verhindert. Leo hat das Verhalten trotzdem nicht abgelegt, nur eingeschränkt und Janosch ist es inzwischen ziemlich egal. Ich erkenne Leo wirklich in vielen wieder was du von Hunter beschreibst.

    Im Gegensatz zu dem was die meisten hier schreiben, würde ich einen anderen Weg gehen und versuchen die Regeln zu reduzieren, dafür 1-2 Regeln aufstellen, die aber dafür unumstößlich sind. D.h. du müsstest für die Regeln so heftig werden, dass sie kein zweites Mal gebrochen werden. Regel Nr. 1 wäre bei mir: es wird sich nicht gegenseitig angegangen. Regel Nr. 2 wäre evtl. ich werde nicht angegangen. Fertig.

    Wer zuerst durch die Tür läuft wär mir sowas von egal. Ich würde das nicht regeln, sondern einfach wie es gerade passt. Wenn dann aber dieses Verhalten von Hunter kommt, gäbe es so ein Donnerwetter, das er das nicht nochmal versucht.

    Und ich glaube da kommen wir zu einem nächsten Punkt: du hast Angst, das da was eskalieren könnte und versuchst es deswegen zu vermeiden. Das führt zu dem Kreislauf, den du aktuell nicht durchbreche kannst.

    Vielleicht hilft da wirklich der Trainer. Ich drück die Daumen.

    Ich kann auch bei meinem bestätigen, dass ihm Stehen bleiben immer leichter fiel als zurück kommen.

    Er ist als jüngerer Hund mal Rehen hinterher, ich habe ihn zurück gepfiffen, das hat er ignoriert, dann bin ich drauf gekommen ihn ins Stopp zu pfeifen und das ging.
    Er hatte aber schon immer die Veranlagung Vorzustehen und bei Reizen erstmal stehen zu bleiben und zu gucken. Das hab ich dann eben verstärkt.

    Inzwischen jagt er eigentlich gar nicht mehr, steht nur ab und an mal vor und läuft frischen Fährten etwas hinterher, so dass ich jetzt schauen darf wie ich das wieder fördere xD

    nur kurz zum Curly. Die haben kurzes Fell und benötigen wenig fellpflege. Sind aber große Hunde.

    Ich hab auch einen Opel Agila. Bei umgeklappter rückbank sind mal mein Curly, ein Golden Retriever und mein terriermix mitgefahren und es war noch Platz. Aber ich kann nicht abschätzen wie viel Platz deine Hündin einnimmt.

    Manchmal bin ich schon etwas fassungslos wie manche Geschichten so laufen...

    Aber ich versuche mal möglichst neutral zu antworten.

    Warum bekommt dein Hund in der Arbeit immer wieder die Gelegenheit zu Fremden Kontakt aufzunehmen?

    Die einfachste Lösung ist doch ihn in eine Box zu tun. So bist du sicher, die Kunden sind sicher und du musst kein Schild aufhängen. Find ich ehrlich gesagt schon krass wie man auf so eine Idee kommt.

    Das gleiche Zuhause. Wenn du konsequent die Situation an der Treppe verhinderst, z.B. mit einem Trenngitter oder Tür zu bevor jemand anders als du den Hund streichelst, dann kann schon mal nix passieren.

    Viele haben leider immer im Kopf, dass der Hund fröhlich andere Menschen begrüßen soll und sich streicheln lassen soll, aber welcher Mehrwert entsteht dabei wirklich für den Hund? Keiner! Der hat Stress und du hast Stress. Dann doch lieber streicheln von dir in ruhigen, entspannten Situationen. Fremde begrüßen und sich von ihnen streicheln lassen ist unnötig! Also verhindere das. Dein Hund muss nicht jeden lieben und von jedem geliebt werden!
    Verabschiede dich von diesem Denken. Wichtig ist allein, dass der keine Menschen zwickt und das du entspannt mit ihm leben kannst.

    Wenn du dir auch bei Familienmitgliedern unsicher bist, dann gewöhne ihn an einen Maulkorb.

    Ich finde es schon heftig, dass deine Oma nicht mehr zu Besuch kommen will. Dann sperr ihn halt für die Zeit weg oder leine ihn an mit Maulkorb. Du kannst ihn auch an eine Box gewöhnen, in die er bei Besuch reingehen kann. Da darf er dann eben absolut nicht gestreichelt werden o.Ä.

    Das sind jetzt alles nur Management-Möglichkeiten, keine Lösungen. Allerdings helfen sie dir dabei wieder Sicherheit zu bekommen.

    Außerdem wäre es wichtig, dass du Hundeverhalten und Hundesprache kennen lernst. Auch wenn es erstmal schlimm ist, wenn ein Hund beißt, es ist normales Verhalten, vor allem für Hunde die eher selbstständiger sind. Das sollte nicht überbewertet werden, aber schon ernst genommen werden. Den Hund jetzt als gefährliche Bestie darzustellen finde ich genauso verkehrt wie blauäugig davon auszugehen, dass er das bestimmt in nächster Zeit nicht mehr machen wird.

    Den Hund bei jedem Knurren zu schimpfen ist auch Quatsch. Lerne die kritischen Situationen und die Körpersprache deines Hundes besser kennen und dann versuche sie im Vorhinein zu vermeiden. Gib deinem Hund Sicherheit.

    Und zu deiner Frage ob ihr vielleicht das falsche Zuhause seid: ja wahrscheinlich schon. Aber wer nimmt denn einen Hund mit so einer Vorgeschichte? Wenn ihr ihn so unüberlegt gekauft habt, dann übernehmt jetzt auch die Verantwortung und erzieht ihn entsprechend.