Mit Oskar apportiere ich ja. Wollte ursprünglich Freiverlorensuche machen, bin aber wegen mangelndem Interesse Oskar´s eher Richtung Einweisen. Ich mache das aber alles Just for Fun. Das macht er auch echt klasse, auch unter Ablenkung.
Hat jemand eine Idee/gute Lehrvideos wie ich Weichei Sensibelchen Oskar ein Stopkommando möglichst kleinschrittig aufbauen kann? Es darf gerne lange dauern, weil er braucht um so was zu lernen echt lange , muss aber umbedingt positiv aufgebaut werden, damit er nicht ins meiden/beschwichtigen verfällt.
Bin da gerade etwas überfragt.
Falls ihr noch mehr Infos braucht, gerne einfach Fragen.
Auch wenn es langsam für dich ok wäre, am schnellsten geht es meist, wenn man den Hund in den Freilauf schickt und bevor er weit weg ist (Anfangs 3-5m) seinen Stopppfiff macht. Der Hund wird automatisch wegen dem Geräusch zu dir schauen, in dem Moment, bevor er auf dich zu kommt, wirfst du ihm einen Ball entgegen oder eher etwas über ihn drüber. Er soll nur nicht in deine Richtung kommen, sondern möglichst an Ort und Stelle belohnt werden. Das geht theoretisch auch mit einem großen Futterbrocken. Groß, weil er vom Hund gut gesehen werden muss.
Wenn das einmal kapiert wurde, kannst du mal ein Sitz nach dem Pfiff einfordern und zu dem Hund gehen und an Ort und Stelle belohnen. Gleichzeitig kann man auch jedes Mal bevor der Hund sitz machen soll, pfeifen, anschließend sitz sagen, bis der Hund sich schon auf das Pfeifkommando setzt. Das geht gut beim Fußgehen.
Gestern Morgen haben wir dann noch nachgesucht um sicher zu gehen, dass nix übersehen wurde. Im Dunklen und dem unwegsamen Schilf war das etwas schwer. Leo brauchte wieder kurz, aber orientierte sich an der KLM Hündin und fing dann auch an großräumig und selbstständig das Schilf abzusuchen. Er hatte richtig Spaß und ließ sich auch übers Wasser schicken. Das Gelände war ziemlich sumpfig, also waren die Hunde echt fertig nach einer Stunde intensivem Suchens. Gefunden haben sie nix, was ja in dem Fall eher gut war.
Wir haben derweil gequatscht und ich bin echt super froh, dass ich da anscheinend einen Glückstreffer gelandet habe Vernünftige Einstellung zur Jagd, netter Umgang mit dem Hund, tolles Revier und auch noch bereit dazu mich als JS-Anwärter ab und zu mitzunehmen. Einen Begehungsschein kann ich nachher bei ihm nicht bekommen, das hat er gleich gesagt, aber darum geht es mir auch gar nicht. Ich muss jetzt erstmal Erfahrungen sammeln und vielleicht hab ich dann im Laufe der Zeit die passenden Connections.
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Gestern Abend durfte ich dann gleich noch mit auf den Ansitz. Ein Schmalreh haben wir gesehen, aber nicht geschossen. War ok. Bei der Jagd muss man halt auch geduldig sein
Es ist aber auch so cool, dass ich das Revier von meinen ganzen Hundespaziergängen schon ziemlich gut kenne! Ich weiß teilweise wie und wohin das Wild wechselt, wo ich regelmäßig Rehe sehe, wo ich Wildschweinspuren gefunden habe, wo Kirrungen sind usw.
Perfekter geht es gerade echt nicht. Hoffe es geht so weiter
Den laufenden Keiler hätten wir nächstes Wochenende gehabt, aber der Schießstand musste kurzzeitig zumachen wegen irgendwelcher Umweltprobleme. Und den Ausweichtermin kann ich höchstwahrscheinlich nicht wahrnehmen. Ärgert mich sehr. In der Prüfung brauchen wir das zwar nicht schießen, aber als Übung hätte ich es gut gebrauchen können.
Du brauchst das doch als Leistungsnachweis oder nicht?
Ich bin seit mehreren Tagen hinter einem Laufkranken Einstangenbock hinterher. Womöglich Autounfall (es wurde in der Gegend einer gemeldet) vielleicht auch in der Brunft geforkelt (dunkler Fleck auf der Brust)
Immer wenn ich ihn gesehen habe stand er außer der Schussentfernung, ohne Kugelfang, zu nah an der Straße oder kam hochflüchtig. Und um ihn anzugehen war ich immer zu ungeschickt. Er ist aber auch sehr vorsichtig. Ich komme gerade vom Ansitz, konnte ihn leider die letzten Male nicht sehen. Vielleicht ist er verendet oder weiter gezogen . Morgen früh Versuche ich es gleich nochmal.
Oh hab vergessen zu antworten. Wir bekommen Gelegenheit das nachzuholen. Hast du den Bock erlegen können?
Wir waren heute super spontan bei einer Entenjagd. Ich suche ja immer noch nach Jägern die mich mal mitnehmen, damit ich Jagdpraxis Erfahrung sammeln kann. Also einen angerufen und als der hörte, dass ich einen brauchbaren Jagdhund habe, hat er mich eingeladen in 20 Min mitzukommen Da musste ich natürlich zusagen!
War eine kleine Jagd, mit nicht so vielen Leuten. Ich hab nicht so recht gewusst was wir machen, aber mich mal an den anderen orientiert. Leo war sehr brav leise, zumindest wenn wir leise sein mussten. Als dann geschossen wurde, hat er später dann sogar mal gebellt War mir aber egal, Hauptsache er hat keinen Schiss. Beim ersten Suchen wollte er wieder nicht so weg von mir, aber hat sich im Vergleich zu sonst dann doch recht bald von mir gelöst und brav eine Ente gebracht. Dann mussten wir wieder ruhig auf den Abendeinfall warten und je mehr Enten geschossen wurden, umso besser hat Leo verstanden was wir hier machen. Es war wirklich super so Zum Schluss hat er dann noch 3 Enten nachgesucht, aus dem Schilf und eine lag auf der anderen Uferseite, die er dann noch holte.
Als wir fertig waren, durfte ich dann auch noch beim Entenbrustfilet auslösen helfen Da ich vorher noch nie einen warmen Tierkörper aufgeschnitten haben, war ich mir nicht sicher, ob ich das so kann, aber war kein Problem. Darüber bin ich sehr froh Wär blöd gewesen, wenn ich nach der Hälfte des Jagdkurses feststelle, dass ich kein Blut sehen kann oder so
Was ist denn mit der Idee, Hunter viel enger zu führen, im kompletten Alltag?
Ich gestehe, so ein Hund dürfte bei mir genau gar nix, bis er gelernt hat, dass ICH regle. Das muss doch auch für dich wahnsinnig anstrengend sein?
Bei fünf Hunden wäre das von dir beschriebene ein Horror.
Ich führe ihn bereits sehr eng. Das scheint nicht die Lösung des Problems zu sein.
Ich habe noch nicht alles gelesen, aber dieses Zitat muss ich jetzt mal rausgreifen. Ich glaube, aufgrund der immer wiederkehrenden Beiträge von dir, dass da das Grundproblem liegt. Du kontrollierst ihn so sehr, dass er, wenn er nicht kontrolliert wird, kein angemessenes, sondern völlig übertriebenes Verhalten zeigt.
Bei mir und Leo ist das ganz ähnlich. Leo hat von Welpe an versucht Janosch zu maßregeln und nachdem Janosch kein gutmütiges Schaf ist, sondern ein Terrier mit vielen spitzen Argumenten, habe ich das durch Kontrolle verhindert. Leo hat das Verhalten trotzdem nicht abgelegt, nur eingeschränkt und Janosch ist es inzwischen ziemlich egal. Ich erkenne Leo wirklich in vielen wieder was du von Hunter beschreibst.
Im Gegensatz zu dem was die meisten hier schreiben, würde ich einen anderen Weg gehen und versuchen die Regeln zu reduzieren, dafür 1-2 Regeln aufstellen, die aber dafür unumstößlich sind. D.h. du müsstest für die Regeln so heftig werden, dass sie kein zweites Mal gebrochen werden. Regel Nr. 1 wäre bei mir: es wird sich nicht gegenseitig angegangen. Regel Nr. 2 wäre evtl. ich werde nicht angegangen. Fertig.
Wer zuerst durch die Tür läuft wär mir sowas von egal. Ich würde das nicht regeln, sondern einfach wie es gerade passt. Wenn dann aber dieses Verhalten von Hunter kommt, gäbe es so ein Donnerwetter, das er das nicht nochmal versucht.
Und ich glaube da kommen wir zu einem nächsten Punkt: du hast Angst, das da was eskalieren könnte und versuchst es deswegen zu vermeiden. Das führt zu dem Kreislauf, den du aktuell nicht durchbreche kannst.
Vielleicht hilft da wirklich der Trainer. Ich drück die Daumen.
Ich kann auch bei meinem bestätigen, dass ihm Stehen bleiben immer leichter fiel als zurück kommen.
Er ist als jüngerer Hund mal Rehen hinterher, ich habe ihn zurück gepfiffen, das hat er ignoriert, dann bin ich drauf gekommen ihn ins Stopp zu pfeifen und das ging. Er hatte aber schon immer die Veranlagung Vorzustehen und bei Reizen erstmal stehen zu bleiben und zu gucken. Das hab ich dann eben verstärkt.
Inzwischen jagt er eigentlich gar nicht mehr, steht nur ab und an mal vor und läuft frischen Fährten etwas hinterher, so dass ich jetzt schauen darf wie ich das wieder fördere
nur kurz zum Curly. Die haben kurzes Fell und benötigen wenig fellpflege. Sind aber große Hunde.
Ich hab auch einen Opel Agila. Bei umgeklappter rückbank sind mal mein Curly, ein Golden Retriever und mein terriermix mitgefahren und es war noch Platz. Aber ich kann nicht abschätzen wie viel Platz deine Hündin einnimmt.