Beiträge von AnjaNeleTeam

    So, wir waren dann gestern nochmal in der TK. Das abgebrochene Teil wurde nun doch entfernt. Jetzt liegt aber das Gesamte Leben frei...

    Ivy muss jetzt 10 Tage Verband tragen, täglicher Wechsel, Desinfektion, Salbe, 7 Tage Antibiotika und 4 Tage Schmerzmittel.

    Ich habe eben den ersten Verbandswechsel gemacht. Katatstrophe, ich hasse Pfotenverbände, zumal Ivy verständlicherweise auch keine Hilfe ist.

    10 Tage Verband wegen ner abgerissenen Kralle?
    Leo hat ja ca. alle halbe Jahre eine eingerissene oder abgebrochene Kralle, da geh ich nicht mehr zum TA. Er bekommt auch keine Pfotenverbände mehr. Wenn es geht mach ich ein Tape um die Kralle, dann reißt es schon mal nicht mehr ein und er kann normal laufen. Zwischendrin immer desinfizieren, aber an der Luft lassen, dann wird das Leben schnell wieder hart und die Kralle kann normal benutzt werden.

    Für die Daumenkralle hab ich ne Pfotenbandage, bei den anderen Krallen gibts Tape drum rum. So ne Kapsel ist auch ne Idee. Aber 10 Tage Verband halte ich für übertrieben.

    das stimmt. Geht echt wenn man weiß wie :D ich hab die Finger nicht richtig gehabt beim ersten mal und prompt in den pansen geschnitten. Aber danach wusste ich zumindest auf was ich achten muss.

    Heute durfte ich zum ersten mal aufbrechen. Einmal wurde es mir gezeigt und dann war ich bei den restlichen dreien dran.

    Beim ersten war ich noch sehr unsicher, hab auch gleich nen Fehler gemacht, aber beim dritten ging's schon viel besser und fast komplett selbstständig. Fand ich sehr cool diese Gelegenheit jetzt bekommen zu haben. War mir ja vorher nie sicher ob ich das überhaupt hinbekomme. Jetzt weiß ich es :D und die Hunde haben auch was davon :gut:

    Ich hab mit Leo ganz ähnliche Probleme.

    Er ist zu unselbstständig und will eingewiesen werden und er ist nicht besonders geländehart/hat keinen ansprechenden Suchenstil.

    Gegen das unselbstständige hat das jagdliche Training enorm geholfen. Da ist es einfach sehr oft der Fall, dass der Hund z.B. auf der Schleppe außer Sicht geht und man nicht weiterhelfen kann, oder man nicht helfen kann, weil man nicht weiß wo das Wild ist.

    Was ich inzwischen auch nicht mehr mache, ist auf eine Markierung (im Training) einzuweisen. Dann muss eben nochmal geworfen werden. Hilfreich sind auch Markierungen bei denen man die Fallstelle nicht sieht, also auch den Hund nicht wenn er in die Nähe kommt.

    Komplette Blinds würde ich auch eher vermeiden, bzw. nur kürzere Distanzen machen die sicher klappen. Sie verunsichern sonst zu sehr und dort ist ja keine Selbstständigkeit gefragt, im Gegenteil.

    Vielleicht auch mal Schleppen und große Suchen arbeiten.

    Geländehärte ist glaube ich etwas was man nur sehr bedingt trainieren kann.
    ich denke da kann man nur über Motivation gehen. Leo geht zum Beispiel bei der Entenjagd auch in die Brennnesseln und in unwegsames Gelände, was er sonst lieber vermeiden würde. Aber er macht es langsam und sucht sich seinen Weg. Das will ein Richter halt anders sehen. Wiegesagt denke ich, dass sich das nicht ändern lässt.


    Was wolltest du mit den Tennisbällen üben? Den Suchenpfiff?

    peace-sign-dog-face ich bin auch dabei!

    Ich werde wohl auch noch einen Jagdschein machen, wahrscheilivh 2021.

    Meine jetzt 16 Wochen alte Hündin wird jagdlich ausgebildet und ich gehe auch dieses Jahr wieder auf einige Drückjagden.

    Eine angenehme Vorstellung, wehrlose Wildtiere werden den Jägern direkt vor die Flinte getrieben! Sorry, das musste ich los werden, finde ich dermassen befremdlich. Frohes Jagen weiterhin.

    Ich habe kein Problem mit (kritischen) Fragen, aber fände es doch schön, wenn der Thread nicht in ein Jagen Pro/Contra Thema abdriften würde.
    Finde ihn hier (in einem Hundeforum) auch nicht fehl am Platz. Schließlich sind viele unserer Hunde Jagdhunde und Jagd und Hund gehört meiner Meinung nach zusammen.

    Wenn Moderatoren das anders sehen, werden sie schon was sagen.

    Huhu,

    sehr spannend!

    Ich schleiche um das Thema "Jagdschein" auch schon mehrere Jahre lang rum und irgendwann (vor allem, wenn's die Zeit zulässt) würd' ich ihn gern machen.

    Wenn, dann würd ich wohl einen Kurs über die Kreisjägerschaft machen. Was mich momentan noch ein bisschen abhält, ist zum einen die Sorge, wie gut man als Neuling ohne irgendwelchen familiären oder sonstigen Verbindungen Anschluss findet.

    Zum einen scheint es ja wohl gar nicht so einfach zu sein, ein Revier pachten zu können. Ich hab überhaupt keine Ahnung, wie die Praxis als Jäger dann aussieht: Braucht und will man ein eigenes Revier? Darf man bei wem anders ins Revier? Vielleicht finde ich in die Richtung hier noch ein bisschen Input, wie das so läuft...

    Die Sorge hatte ich auch. Es ist auch nicht ganz einfach, aber es geht. Man darf sich einfach nicht davor scheuen Leute anzuquatschen und Kontakte zu knüpfen. Ich habe hier die Erfahrung gemacht, dass viele einem gern weiter helfen, auch wenn manche Jäger ziemliche Stoffel sind :D

    Ein Revier pachten darf man dann eh erst nach 3 Jahren Jagdschein und ich würde es auch nicht so bald wollen. Man hat einfach noch viel zu wenig Erfahrungen für eine eigene Pacht. Aber man kann dann bei anderen mitgehen in der Zeit.

    Die Hefte von Heintges sind sehr ausführlich und zu empfehlen!

    Viele Jagdhunde die aktiv jagdlich geführt werden, können/dürfen nicht ohne Leine laufen und viele sind auch während der Jagd nicht die gehorsamsten. Ist auch schwierig, weil man wenig Einflussmöglichkeiten hat. Es gibt natürlich auch genug andere und die Hunde bei denen die Besitzer viel Zeit in Training investieren hören gut.

    Auseinanderhalten ist eigentlich relativ einfach für die Hunde. Allein schon das Gewehr oder die Weste sind ein Zeichen, dass es los geht. Den Hund davon zu überzeugen, dass auch ohne das nicht gejagt wird, ist schon schwerer.


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    Heute Vormittag war ich neue Kontakte knüpfen in einem Revier der bayerischen Staatsforsten. Dort gibt es eine Pirschgruppe, bei der ich jetzt auch mal mitgehen darf. Statt einer Vorstellungsrunde gings gleich los einen Hochsitz bauen. Ich hab geholfen so gut es ging und zwischendrin Fragen beantwortet und gestellt. Da hätte ich wahrscheinlich echt viele Chancen Erfahrungen zu sammeln, aber die jagen da quasi nur Rehwild (reine Waldjagd) und da hätte der Hund halt nix zu tun. Ist jetzt nicht mein Hauptanliegen, aber ich fänds schade.

    Heute Nachmittag wurde dann gefragt ob ich wieder zur Entenjagd kommen kann. Ich hab mich mega gefreut und natürlich zugesagt. Es war auch echt wieder schön, weil nur 7 Schützen da waren. 25 Enten wurden geschossen und Leo hat 5 Enten gebracht und sehr fleißig gesucht. Er war dieses mal nicht so gehemmt am Wasser, sondern ließ sich brav rüber schicken.

    Das Bild war vor dem ersten Schuss. Er wusste schon was kommt und hat Ausschau gehalten!

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    Und so sah es aus als wir die Hunde schicken durften. Stockfinster mit ab und zu mal einem Lichtstrahl der Taschenlampen. Was mich persönlich immer mehr blendet, als mir wirklich eine gute Sicht verschafft. Wenn man dem Hund da nicht vertrauen kann, dann hat man ein Problem.

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    peace-sign-dog-face ich bin auch dabei!

    Ich werde wohl auch noch einen Jagdschein machen, wahrscheilivh 2021.

    Meine jetzt 16 Wochen alte Hündin wird jagdlich ausgebildet und ich gehe auch dieses Jahr wieder auf einige Drückjagden.

    Freut mich :winken: Hast du Jäger in deiner Familie? Das du deinen Hund schon einsetzen kannst?

    Die r8 ist halt echt schwer, zum Pirschen wär das nix für mich. Aber sonst eine coole Büchse!

    Ok, das ist bei uns ganz anders, euer System find ich da etwas "blöd" weil ich finde, das wichtigste ist doch, dass man sich so richtig 100% sicher fühlt, bevor man mal auf ein Lebewesen schießt - Immerhin will man ja, dass das Wild nicht leidet.

    Mit Optik drauf ist sicherlich nochmal anders, aber gestern beim Keiler schießen fand ich sie überraschend leicht. Zumindest im Vergleich zu den Flinten :D

    Ich würde auch gern etwas mehr schießen und werde sicherlich nicht nach dem Jagdschein, ohne weitere Übung, auf Lebewesen schießen. Dafür bin ich noch viel zu unsicher.

    Cooles Kompliment :lol:

    Ich finds so schön, wenn der Moment kommt, in dem der Hund weiß was verlangt wird und das dann auch tut :D

    Dieses Teamgefühl finde ich großartig! Deswegen macht man das Ganze :nicken:

    also bei der Büchse hätte ich gern mal die r8 von blaser. Find die sehr angenehm, ist aber aktuell nicht drin.

    Wir bekommen halt eine bestimmte Anzahl an Munition und verschießen die dann nacheinander. So viel schießen wie man will geht im Kurs nicht. Ist ja gar nicht die Zeit dazu wenn jeder das machen will. Vielleicht wenn man dann privat auf den Schießstand geht :)