Ich möchte noch einmal klarstellen, dass der Welpe eine Ahnentafel besitzt. Die Eltern sind nachweislich ED und HD frei und reinrassig. Hier geht es lediglich darum, dass diese Papiere nicht aus dem VDH stammen. Es handelt sich also nicht um einen Mischling.
Über die Farbe möchte ich nicht mehr diskutieren, ich finde das ist meine Entscheidung und ich persönlich finde sie absolut tragbar.
Mehrhund Was an einem reinenRüdenwurf mir das Leben schwer machen soll, wüsste ich auch gerne?
Das Problem ist, dass bei nicht-VDH Vereinen die tierärztliche Kontrolle nicht annähernd vergleichbar ist. Da reicht es oft, wenn der Dorf-TA einmal röntgt und sagt "joah ist frei". Das ist beim DRC (VDH angegliedert) deutlich strenger. Es darf nur bei bestimmten Tierärzten geröntgt werden, die auch wissen wie man korrekt lagert und dann wird das Bild an einen speziellen Gutachter geschickt, der Experte in seinem Gebiet ist.
Leider leider, ist es halt nicht so einfach wie es manchmal aussieht. Ich würde viel darum geben, wenn auch für Laien klar ersichtlich wäre was wirklich gut und aussagekräftig ist und was nicht.
Es geht mir nicht darum, dass du dir jetzt einen anderen Hund holst, oder so, aber du solltest solche Sachen durchaus hinter fragen.
Ich hab mir mal kurz die ICR Zuchtordnung durchgelesen. Du könntest dort ganz "legal" deine Hündin 10-11x decken lassen in ihrem Leben und bekämst trotzdem tolle Papiere. Das ED und HD Röntgten ist nur eine Empfehlung und wie ich vermutet habe, darf das jeder Tierarzt machen. Für die Zuchtzulassung reicht es also wenn der Hund von einem Tierarzt als "Gesund" bezeichnet wird.
Zum Vergleich wie das beim DRC abläuft: Die Hündin darf nur 4 Würfe in ihrem Leben haben.
Voraussetzung zur Zuchtzulassung:
- HD + ED Gutachten
- Untersuchung auf Augenkrankheiten
- Genetische Untersuchung auf ein paar andere Krankheiten, wenn der HUnd nicht über Erbgang frei ist
- Zahnuntersuchung auf Vollständigkeit und Scherengebiss
- Wesenstest oder Jagdliche Anlagenprüfung
- Nachweis über Schussfestigkeit
- Nachweis einer retrievertypischen Prüfung (da gibts einige verschiedene)
- Formwertbeurteilung (da geht es vor allem um die Optik, ob die so ist wie für einen Labrador vorgesehen)
- und noch Blut für die DNA Datenbank
Um dann einen Wurf bei sich aufziehen zu dürfen gibt es natürlich auch noch einige Bestimmungen.