@Frau Paula Wenn sie normalerweise bei Such verloren vor dir das Suchen anfangen sollen bzw. es so kennen, dann würde ich auf jeden Fall bis ca. 2-3m zum Suchengebiet hingehen. Oder du lässt sie zuschauen und schickst dann mit Voran. Bei drei Hunden würde ich die Postionen immer mal durchtauschen
wildsurf Hatte das nen bestimmten Zweck oder einfach nur so?
Das mit dem Beutekonflikt ist wirklich so ein großes Thema bei vielen Retrievern. Und ganz viele Besitzer verstärken das unbewusst auch noch sehr.
Ich bin heut Nachmittag wieder zum Training unterwegs.
Ich habe heute unsere Jungs bei der Freiverlorensuche gefilmt (mehr schlecht als recht ) und bin besonders bei Pepes Problem für Tipps dankbar. Dieses so weite und selbstständige Suchen ist das genaue Gegenteil von unseren anderen Jungs, sodass ich nicht sicher bin, wie ich am Besten bei ihm trainiere.
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Meine Gedanken/Ansätze wären:
- ihn dichter am Suchgebiet loszuschicken (wobei er erst im Suchgebiet war und dann wieder rauslief)
- ihn direkt zurückpfeifen, wenn er das Suchgebiet verlässt (da habe ich etwas Angst, dass ich ihm die Selbstständigkeit abtrainiere)
- kleineres Suchgebiet und ihn als Erstes suchen lassen, damit er sofort was findet
- ihn durch meine Positionierung mehr zu unterstützen (als ich am Ende ins Suchgebiet bin, um die letzten Dummys einzusammeln, hat er z.B. viel schöner/enger gesucht)
- durchs Suchgebiet gehen, während ich die Dummys auslege, damit er meine Spur als Hilfe hat
Aber ich bin mir eben sehr unsicher, wie ich am Besten vorgehe und nicht andere Baustellen reinbringe. Zu trainieren haben wir nämlich auch so genug
Hier sind sonst noch die Videos von Paco und von Sam:
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Da sieht man den Unterschied denke ich ganz gut und Tipps zu den Beiden nehme ich natürlich auch gerne.
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Was mir bei allen dreien auffällt, dass sie nicht gerade ins Gebiet laufen (außer Pepe anfangs), sondern sich quasi rantasten. Ich persönlich würde es so aufbauen, dass ich ein Suchenkommando aufbauen würde. Ich rufe in der großen Suche z.B. Such Such hinterher. Er weiß dann er ist im richtigen Gebiet. Bei der Distanz die du hattest, würde ich mir überlegen den Hund Voran zu schicken, damit er klarer weiß in welche Richtung es geht und dann Such Such rufen, wenn er im Suchenareal ist. Sobald der Hund das Gebiet verlässt, den Hier-Pfiff anwenden. Leo kam beim Hierpfiff in der großen Suche nie zu mir, sondern orientierte sich zurück ins Gebiet. Der Hierpfiff funktioniert in anderen Situationen trotzdem wie er soll. Mit dem "im Gebiet halten" machst du deinen Hund nicht unselbstständig. Eher wenn du mit ihm durchs Gebiet gehst. Dann lernt er nach dir zu schauen und nicht mehr selbst großräumig zu suchen.
Ein klarer abgegrenztes Suchenareal würde anfangs sicher auch helfen, genauso wie weniger Distanz dort hin. Besteht die Möglichkeit, dass Pepe Dummies mit Fell (ich glaub Paco brachte so eins) evtl. lieber mag und er deswegen nur nach dem sucht?
Solange Pepe so großräumig wird, würde ich ihn auch schneller zum Erfolg kommen lassen. D.h. mehr Dummies oder auch Spielzeug (wenn er nicht auswählt zwischen verschiedenen Dummies) im Gebiet verteilen und gleichzeitig das Suchensignal aufbauen.
Wie soll er sonst wissen, dass er jetzt genau da suchen soll? Oder durfte er zusehen beim Auslegen?
Bei nem Terrier würde ich ihm wohl den Sofaplatz lassen und meine Energie für was wichtigeres aufheben
Meiner Erfahrung nach machen Terrier alles für ihr Herrchen/Frauchen, aber nur wenn die Beziehung passt und sie sich selbst dafür entscheiden, dass das gerade Sinn macht. Das Entscheiden kann man in die für einen beste Richtung fördern, entweder mit 100% Konsequenz (darunter brauch man gar nicht erst anfangen) oder Verständnis, Vertrauen und ne ordentliche Portion Leckerli.
Das war bei Leo so mit den Balldroppern Der ist immer schön hingelaufen und wenn ein Ball runter fiel, ist er weg gehüpft, hat sich dann aber schnell den Ball geschnappt und kam zurück
Diese Dropper kann man bestimmt auch gezielt und gut aufbauen für Vorans. Aber irgendwie mag ich das nicht so, wenn die Hunde dann mit den Augen das suchen anfangen....
Danke für eure Erklärungen mit den Markierstäben Da war ich ja viel zu unkreativ Aber stimmt laboheme hatte das auch mal beschrieben, mit den Senken/Hügeln, später sichtbar usw.
Wir bauen Blinds auch über Memorys auf, bei Rhydian hat das super funktioniert und er hat ein tolles Vertrauen in meine Hand entwickelt.
Hilfen im Gelände oder durch Stäbe/Fahnen haben wir natürlich auch genutzt, letzteres aber nur sehr selten.
Wobei ich auch glaube, dass das furchtbar auf den Hund ankommt.
Meine Trainerin startet mit ihrer Hündin schon ewig in der O, auch sehr erfolgreich und arbeitet heute noch hauptsächlich Memorys im Training mit ihr. Für die Hündin ist das genau das Richtige. Bei Rhydian und auch bei einem Flat in der Gruppe ist es aber zB so, dass wir einfach inzwischen auch öfter mal Vollblinds üben müssen, damit die Hunde nicht zu viel denken/ihre eigenen Ideen verfolgen und auch mal zuhören
Ich persönlich würde auch den nächsten Hund über Memorys aufbauen - wie das Training dann genau aussieht ist wird sich dann aber wohl erst im Laufe des Trainings selbst zeigen
Ich denke auch, dass es sehr auf den Hund ankommt. Gibt ja Hunde denen ist das egal warum und wie weit sie rennen, Hauptsache Strecke machen. Für Leo war das nie eine Option. Der ist anfangs keine 10m gegangen wenn er nicht genau wusste wo es hin geht.
Ich bin sehr froh, dass er da nun die Sicherheit hat auch weitere Strecken zu gehen ohne zu wissen wo was ist.
Ja ok, natürlich haben die Memories was gebracht. Längere Distanzen gehen, wissen, dass da was ist, wenn ich voran schicke usw.
Bei Vollblinds gab es Phasen, wo er nach 10m gefragt hat und unsicher war. Das ist inzwischen glücklicherweise nicht mehr. Inzwischen geht er, aber eben nicht in einer Linie. Nach ca. 50m fängt er zu suchen an und geht dann dahin wo er meint das was sein könnte. Ich kann ihn dann problemlos zum Dummy einweisen, auch wenn es sehr weit weg ist, aber dadurch lernt er ja nicht nächstes Mal gerade zu laufen.
Zurzeit ist nur Trainingsszenario, Ende März evtl. der erste WT für dieses Jahr. Aber natürlich F, da sind ja normalerweise keine Vollblinds
Also in unserem Training wurden Memories sehr unterschiedlich was den Schwierigkeitsgrad angeht, ausgelegt. Standort verändert, lange liegen gelassen usw. Nur jedesmal musste Leo halt überlegen wo es war und ist dann brav gegangen. Er hat da tolle Distanzen gearbeitet, Geländeübergänge angenommen, sich über alte Fallstellen pushen lassen usw. Aber für Vollblinds hat uns das nicht wirklich was gebracht.
Wie baust du die Stäbe wieder ab? Hab nie mit den Markierstäben gearbeitet und mich deswegen auch nicht so damit beschäftigt. Man kann den ja eigentlich nur hinstellen oder nicht hinstellen. Gibts da noch andere Möglichkeiten das schrittweise abzubauen?
Viel Spaß bei dem Seminar!
Ich hab Mitte Februar ein Seminar bei Zsolt Török. Bin gespannt :)
Coole Videos
@Flügelfrei ! Find ich cool wie Rusty das macht. Markierungen auf dem platten Feld sind ja auch nicht soo einfach zu merken. Und Rhydian sieht auf den Videos wirklich sehr brav und führbar aus auf weiter Distanz - super trainiert
Ich hab ja schon erzählt, dass ich nun meine eigene kleine Trainingsgruppe habe Ganz offiziell über den DRC. Am Sonntag war das zweite Treffen und fast alle sind nach dem ersten Mal wieder gekommen Neue waren auch dabei. Und dann haben die Zuhause auch noch ihre Hausaufgaben gemacht Die eine Hündin konnte vor einem Monat gar nicht halten und mit meiner Anleitung, hat sie es dann dieses Mal so perfekt gemacht. Ich hab mich mega gefreut!
Sehr cool ist auch, dass einige Junghunde von dem letzten Wurf der Züchterin sind, von der ich auch gern einen Hund hätte. Das heißt ich seh die jetzt relativ roh, wie sie arbeiten und wie sie sich trainieren lassen. Super spannend für mich natürlich.
Gleichzeitig übe ich wieder richtig viel mit Leo und auch noch mit guter Anleitung - das hat die letzte Zeit ja wirklich gefehlt. Ich bin wieder optimistischer, dass wir es evtl. doch noch in die O schaffen Zumindest ist das mein Ziel. Dafür muss aber erst noch das "sehr gut" beim F-WT her und das wird schwierig.
Hier unsere Aufgabe von gestern
Spoiler anzeigen
Ich wollte ein Blind mit Leo üben. Also ein Vollblind, bei dem er auch nicht meine Spur als Hilfe nehmen kann, macht er nämlich gern. Bei ihm ist ja das Problem, dass er viel über Memories gearbeitet wurde und sich deswegen denkt, wenn er sich nur arg genug anstrengt, dann weiß er wo das Dummy ist. Dem versuche ich jetzt entgegen zu trainieren, in dem ich eben Vollblinds mit ihm arbeite, von denen er gar keine Ahnung hat wo es sein kann. Also auch keine alten Memory Stellen o.Ä.
Distanz wird wohl etwas über 100m gewesen sein, man sieht unten rechts ja noch den Maßstab
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Das obere rote Kreuz war unser Startpunkt. Ich habe Leo ausgerichtet und sehr konzentriert geschickt. Er wich dann ungefähr wie auf der blauen Linie zu sehen von der Line ab. Bevor er zu weit weg war, habe ich ihn gestoppt (aber nicht mit Pfiff, sondern mit einem Abbruch), bin zum roten Kreuz gegangen, hab ihn zu mir geholt und neu geschickt. Er ließ sich dann vom Schilf am Bach anziehen, also stoppte ich ihn und schickte ihn rechts. Einmal hat er das Kommando nicht angenommen, also nochmal ein Stopp und eine verbale Ermahnung nochmal "rechts". Das nahm er dann so an, dass er relativ gerade hinter Richtung Blind ist, aber natürlich war auch da wieder seine Vermutung, dass es bestimmt im Gebüsch ist Stopp -> Hierpfiff, dann links und Suchen und er war da. Als er hatte musste ich dann schnell zurück zum Ausgangspunkt um dort das Dummy entgegen zu nehmen.
Das war jetzt sicherlich nicht perfekt, wir haben da noch viel zu üben, aber ich hab mich so gefreut jetzt einen genauen Plan zu haben was ich wann mache. Wie ich reagiere wenn er abweicht und zwar so, dass er nicht verwirrt und gefrustet ist, sondern so, dass ich ihm wirklich helfe und mit ihm zusammen arbeite. Ich bin gespannt, ob ich ihm auf die Art und Weise wirklich beibringen kann auch auf weite Distanzen die Line zu halten.
Wie baut ihr Blinds auf? Über Memories oder viel mit Geländehilfen? Gibt ja Leute, die quasi nur Memories mit dem Hund machen und im Blind-Fall hat der Hund dann so viel sicherheit, dass er trotzdem läuft. Ich glaub Norma Zwolsky macht das so. Und dann gibts welche die schon sehr früh Vollblinds mit ihren Hunden arbeiten und dann die Distanz vergrößern.