Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ja ok, natürlich haben die Memories was gebracht. Längere Distanzen gehen, wissen, dass da was ist, wenn ich voran schicke usw.

    Bei Vollblinds gab es Phasen, wo er nach 10m gefragt hat und unsicher war. Das ist inzwischen glücklicherweise nicht mehr. Inzwischen geht er, aber eben nicht in einer Linie. Nach ca. 50m fängt er zu suchen an und geht dann dahin wo er meint das was sein könnte. Ich kann ihn dann problemlos zum Dummy einweisen, auch wenn es sehr weit weg ist, aber dadurch lernt er ja nicht nächstes Mal gerade zu laufen.

    Zurzeit ist nur Trainingsszenario, Ende März evtl. der erste WT für dieses Jahr. Aber natürlich F, da sind ja normalerweise keine Vollblinds :D

    Also in unserem Training wurden Memories sehr unterschiedlich was den Schwierigkeitsgrad angeht, ausgelegt. Standort verändert, lange liegen gelassen usw. Nur jedesmal musste Leo halt überlegen wo es war und ist dann brav gegangen. Er hat da tolle Distanzen gearbeitet, Geländeübergänge angenommen, sich über alte Fallstellen pushen lassen usw. Aber für Vollblinds hat uns das nicht wirklich was gebracht.

    Wie baust du die Stäbe wieder ab? Hab nie mit den Markierstäben gearbeitet und mich deswegen auch nicht so damit beschäftigt. Man kann den ja eigentlich nur hinstellen oder nicht hinstellen. Gibts da noch andere Möglichkeiten das schrittweise abzubauen?

    Viel Spaß bei dem Seminar!

    Ich hab Mitte Februar ein Seminar bei Zsolt Török. Bin gespannt :)

    Coole Videos @Flügelfrei ! Find ich cool wie Rusty das macht. Markierungen auf dem platten Feld sind ja auch nicht soo einfach zu merken. Und Rhydian sieht auf den Videos wirklich sehr brav und führbar aus auf weiter Distanz - super trainiert :gut:


    Ich hab ja schon erzählt, dass ich nun meine eigene kleine Trainingsgruppe habe :D Ganz offiziell über den DRC. Am Sonntag war das zweite Treffen und fast alle sind nach dem ersten Mal wieder gekommen :lol: Neue waren auch dabei. Und dann haben die Zuhause auch noch ihre Hausaufgaben gemacht :shocked: Die eine Hündin konnte vor einem Monat gar nicht halten und mit meiner Anleitung, hat sie es dann dieses Mal so perfekt gemacht. Ich hab mich mega gefreut!

    Sehr cool ist auch, dass einige Junghunde von dem letzten Wurf der Züchterin sind, von der ich auch gern einen Hund hätte. Das heißt ich seh die jetzt relativ roh, wie sie arbeiten und wie sie sich trainieren lassen. Super spannend für mich natürlich.

    Gleichzeitig übe ich wieder richtig viel mit Leo und auch noch mit guter Anleitung - das hat die letzte Zeit ja wirklich gefehlt. Ich bin wieder optimistischer, dass wir es evtl. doch noch in die O schaffen :D Zumindest ist das mein Ziel. Dafür muss aber erst noch das "sehr gut" beim F-WT her und das wird schwierig.

    Hier unsere Aufgabe von gestern

    Spoiler anzeigen

    Ich wollte ein Blind mit Leo üben. Also ein Vollblind, bei dem er auch nicht meine Spur als Hilfe nehmen kann, macht er nämlich gern. Bei ihm ist ja das Problem, dass er viel über Memories gearbeitet wurde und sich deswegen denkt, wenn er sich nur arg genug anstrengt, dann weiß er wo das Dummy ist. Dem versuche ich jetzt entgegen zu trainieren, in dem ich eben Vollblinds mit ihm arbeite, von denen er gar keine Ahnung hat wo es sein kann. Also auch keine alten Memory Stellen o.Ä.

    Distanz wird wohl etwas über 100m gewesen sein, man sieht unten rechts ja noch den Maßstab

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    Das obere rote Kreuz war unser Startpunkt. Ich habe Leo ausgerichtet und sehr konzentriert geschickt. Er wich dann ungefähr wie auf der blauen Linie zu sehen von der Line ab. Bevor er zu weit weg war, habe ich ihn gestoppt (aber nicht mit Pfiff, sondern mit einem Abbruch), bin zum roten Kreuz gegangen, hab ihn zu mir geholt und neu geschickt. Er ließ sich dann vom Schilf am Bach anziehen, also stoppte ich ihn und schickte ihn rechts. Einmal hat er das Kommando nicht angenommen, also nochmal ein Stopp und eine verbale Ermahnung :roll: nochmal "rechts". Das nahm er dann so an, dass er relativ gerade hinter Richtung Blind ist, aber natürlich war auch da wieder seine Vermutung, dass es bestimmt im Gebüsch ist :lol: Stopp -> Hierpfiff, dann links und Suchen und er war da. Als er hatte musste ich dann schnell zurück zum Ausgangspunkt um dort das Dummy entgegen zu nehmen.

    Das war jetzt sicherlich nicht perfekt, wir haben da noch viel zu üben, aber ich hab mich so gefreut jetzt einen genauen Plan zu haben was ich wann mache. Wie ich reagiere wenn er abweicht und zwar so, dass er nicht verwirrt und gefrustet ist, sondern so, dass ich ihm wirklich helfe und mit ihm zusammen arbeite.
    Ich bin gespannt, ob ich ihm auf die Art und Weise wirklich beibringen kann auch auf weite Distanzen die Line zu halten.

    Wie baut ihr Blinds auf? Über Memories oder viel mit Geländehilfen? Gibt ja Leute, die quasi nur Memories mit dem Hund machen und im Blind-Fall hat der Hund dann so viel sicherheit, dass er trotzdem läuft. Ich glaub Norma Zwolsky macht das so. Und dann gibts welche die schon sehr früh Vollblinds mit ihren Hunden arbeiten und dann die Distanz vergrößern.

    Ok, erst zum Dummy-Thema und Stöckchen Thema.

    Wie @Lockenwolf schon geschrieben hat, lohnt sich für deinen Hund die Abgabe nicht ausreichend. Das ist ein Trainingsfehler.

    Entweder findet er die Beute doch cooler als du denkst und er hat gelernt (bei den Stöckchen), dass die Abgabe das Spiel beendet oder ihm macht Fangen spielen wirklich mehr Spaß. Auch da musst du ihm Zeigen, dass es nach der Abgabe erst so richtig lustig wird. Viele machen den Fehler und greifen sofort nach dem Dummy wenn der Hund zurück kommt. Das Dummy ist in dem Moment aber nicht wichtig, sondern der Hund.

    Kann dein Hund im Sitzen das Dummy halten? Das wäre der erste Schritt für die richtige Abgabe.

    Von einer Schleppleine im Training halte ich gar nichts. Die Basics müssen sitzen und dazu gehört eben die Abgabe. Mach am besten keine Gruppentrainings, das kann so ein Problem noch verstärken und überlege was für deinen Hund so hochwertig ist, dass er das Abgeben gerne machen könnte, weil er das andere haben will.

    Meiner zergelt zum Beispiel für sein Leben gern. Anfangs habe ich mit dem Dummyball an der Schnur gewedelt wenn er in meine Richtung mit dem Dummy kam. Er hat das Dummy dann ausgespuckt und wir fingen an sehr heftig zu zerren. Irgendwann hab ich "aus" gesagt, den Ball ein Stück geworfen, ihn damit rumlaufen lassen und in der Zeit ganz nebenher das Dummy eingesammelt. Wichtig ist den Hund dann zu ignorieren mit seiner Beute, dann ist es auch nicht so spannend. Wenn die Energie raus ist, kann man den Hund her rufen, anleinen (er darf die Beute behalten) oder aus geben.
    Bei Stöckchen ist das natürlich schwieriger. Das kann man nicht einfach ignorieren. Hier würde ich den Hund an der schleppleine beim Gassi lassen. "Aus" sagen und weiter. Kein großes Trara draus machen.

    Außerdem als Tipp: schmeiße nicht sinnlos Dummies durch die Gegend. Das pusht nur hoch und trägt nicht zum ruhigen konzentrierten Arbeiten bei und auch nicht zur Steadiness. Ruhe ist das wichtigste. Wenn du mit dem Dummy arbeiten möchtest, dann überlege dir vorher eine Übung und plane minimum eine halbe Stunde nur dafür ein. Nur werfen und hinterher laufen lassen, würde ich bei so einem Hund tunlichst vermeiden.

    Zum Rammel-Thema: es gibt die Soft-Variante, den Hund in den kennel zu sperren, sobald er sowas anfängt.

    Ich persönlich würde dem Hund sehr klar und deutlich sagen, dass er das kein zweites Mal macht. Ich käme ehrlich gesagt auch nicht auf die Idee mich 30 Min berammeln zu lassen... Beim ersten Ansatz würde ich ihn packen, nein sagen und so lange halten bis er ruhig ist. Gerade bei einem Fiddler der das nicht kennt, kann das dauern, aber irgendwann verstehen auch sie das. Das ist einfach ein sehr unhöfliches Verhalten und du musst ihm sagen, dass das nicht in Ordnung ist.

    Die Braunen haben auch eine höhere ED Wahrscheinlichkeit ;)

    Woher stammt die Info?

    In der oben erwähnten Studie sehe ich Zahlen, die das Gegenteil aussagen: Fellfarbe und möglicherweise damit verbundene Probleme beim Labrador . Die braunen haben in vielen Punkten höhere Fallzahlen als die anderen Fellfarben, aber insbesondere bei den Gelenkerkrankungen sind die Zahlen für die Braunen auffallend niedrig.

    Da gabs mal eine Studie vom DRC dazu. Ich glaube letztes Jahr. Da war ein langer Artikel in der Clubzeitung, in der das eben steht.