der Ball ist einfach eine hochwertige Belohnung, man kann ihn gut werfen, auch auf weitere Entfernungen und er wird gut gesehen.
Beiträge von AnjaNeleTeam
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Aus der Hetzrichtung? Hä? Haha, jetzt versteh ich es nicht mehr. Der Hund wird ja nicht zu mir hin, sondern von mir weg belohnt - also im Ernstfall wäre da die Beute aka Wild. Im Video mit dem Curly wird der Hund doch nach hinten weit in die Hetzrichtung belohnt?!
Versteh ich das richtig, die Idee wäre, denn Ball nicht so weit hinter den Hund, sondern quasi zum Hund zu werfen?
Leo kann beim 2. und 3. Video den stopppfiff schon sicher. Sieht man ja, dass er sitzt und zu mir orientiert. Im Aufbau würde bzw habe ich auch näher an ihm dran belohnt. Also Ball ins Maul geworfen oder zu ihm hingegangen und ein Leckerli gegeben.
Außerdem bekommt er die Belohnung ja von mir und auch wenn ich ihn nach hinten belohne, würde er warten bis ich durch den Ball auflöse. Im Ernstfall hat leo sofort auf den pfiff reagiert, aber zu den Rehen geschaut. Ich hab ihn gelassen, gelobt als die Rehe außer Sicht waren und ihn dann in meine Richtung und an mir vorbei mit Ball belohnt
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ja den hund direkt fangen zu lassen ist am besten.
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@Ixabel
Auf kurze Distanz hat es ja auch einwandfrei funktioniert, nur weiter weg gehts nicht perfekt. Neues Signal hätte ich nur sehr, sehr ungern. Das stoppen selber macht sie ja auch gut.
was mich etwas irritiert ist der Aufbau bei Ball/Leckerchen der ja beinhaltet, dass der Hund das Stopp selber auflösen darf. Ist das nicht kontraproduktiv wenn der Hund lernen soll, dass er da abgeholt wird?Das geht in dem man die Belohnung immer weiter hinauszögert und variiert. Anfangs will ich eine prompte Reaktion auf den pfiff. Durch die hochwertige Belohnung (hinter sich) hat der hund eine hohe Erwartungshaltung, die ihn dann auch länger warten lässt. Unterstützt man das mit einem Sitz und korrigiert später auch ein aufstehen/weggehen, weiß er schnell um was es geht.
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Doch ist so.
Bei so einer Anzeige würde ich den Züchter sofort als unseriös eingruppieren.
Die Ahnentafel kostet auch nicht mehr oder kann/wird einbehalten.
Maximal nachgereicht. Das passiert häufiger und ist jetzt erstmal nicht schlimm.
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Meiner hat schon einige Krallenrisse gehabt. Großer Hund, nicht-elastische Krallen -> Riss, Splittern usw. Da hilft nur so kurz wie möglich halten mit Dremeln.
Einmal wurde Leo deswegen auch in Narkose gelegt, würde ich ihm heute nicht mehr antun wegen einer Kralle. Man kann das örtlich betäuben und dann ziehen. Das rumdoktern an der blöden Stelle ist fies, aber da muss er durch. Eine Rechtfertigung für Schmerzmittel sehe ich da nicht. Er hat sich ja nix gebrochen und wenn er spürt, dass es zwickt, entlastet er evtl. etwas beim Laufen.
Ich würde im Haus alles an der Luft lassen. Das Leben verhärtet sich dann relativ schnell (2-3 Tage) und ist wieder halbwegs belastbar. Zwischendrin reinigen mit Octenisept und schlecken möglichst verhindern. Für draußen mit sterilen Kompressen, Salbe (diese braune, hab den Namen vergessen) drauf, Watte zwischen die Krallen und Mullbinde rum. Drüber empfiehlt sich etwas Leukoplast, zum Stabilisieren und dann noch ein Pfotenschuh oder ein Gummihandschuh.
Wenn das Leben nicht so offen da ist, sondern die Kralle nur eingerissen, kleb ich einfach Gaffa-Tape in dünnen Streifen direkt um die Kralle. Funktioniert gut.
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ok, dann hier die Videos

Das ist das früheste (er war etwas über ein Jahr), bei dem man leider keine Belohnung sieht. Aber man sieht, dass es ihm richtig die Füße wegklappt und er sogar Platz macht, statt das erwünschte Sitz. Belohnt wurde mit einem Ball. Wie beschrieben ist er in einer weg-Bewegung.
Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Hier habe ich die Bewegung von mir weg mit einem angetäuschten Ballwurf erreicht. Nach dem Pfiff folgt die Belohnung. Der Ball dürfte ruhig näher am Hund sein.
Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Das Video ist jetzt High-End Schwierigkeit
Er liebt den Ball! Der Ball fliegt und er muss sitzen bevor er zum Ball darf. Beim ersten Pfiff bremst er zwar ab, aber so viel Platz ist da nicht mehr, deswegen bin ich mit dem zweiten Pfiff auf Nummer sicher gegangen. Könnt besser sein, übe ich aber so echt nicht oft.Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Ich habe bei ihm Stoppen und Schauen (zu mir oder zum Objekt) schon von Welpe an sehr hochwertig belohnt. Dadurch und durch diese Übungen ist er problemlos auch aus dem Vollsprint abzustoppen. Also Rehe o.Ä. sind kein Problem.
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Im Dummytraining und auch in der Jagd ist das eins der wichtigsten Kommandos.
Der Aufbau ist auf verschiedene Arten und Weisen möglich.
Was meiner Meinung nach am besten funktioniert ist eine sehr schnelle, hochwertige Belohnung an Ort und Stelle.
Voraussetzung für die Übung ist, dass der Hund gerne Bälle mag, oder es kennt Leckerli zu fangen. Plus halbwegs gute Wurfqualitäten des Besitzers.
Die Übung sieht wie folgt aus:
Man geht ganz normal Gassi, der Hund soll nicht auf den Besitzer konzentriert sein und möglichst in einer weg-Bewegung, also nicht auf den Besitzer zulaufend. Dann pfeift man (auch wenn der Hund keine Pfeife kennt, wird er stehen bleiben und gucken) und in dem Moment in dem die Aufmerksamkeit beim Besitzer ist, wirft man einen Ball zum oder knapp hinter den Hund. Wichtig: nicht zwischen Hund und Besitzer. Der Hund muss lernen, dass die Belohnung an Ort und Stelle erfolgt und er sich auf keinen Fall auf den Besitzer zubewegen soll. Wenn der Hund den Ball hat, kann er ruhig rumlaufen und spielen. Ich zergel dann immer mit Leo, das liebt er.
Das gleiche geht auch mit Leckerli. Dann kann man aber den Abstand nicht so groß wählen und die Leckerlis müssen groß und gut sichtbar sein im Flug.
Wenn man die Übung ein paar mal macht und man merkt, dass der Hund an Ort und Stelle auf seine Belohnung wartet, kann man anfangen den Warte-Zeitraum zu verlängern um zum Beispiel bis zum Hund gehen zu können. Zusätzlich kann man dann Sitz sagen nach dem Pfiff. Ich bin in der Phase oft hingegangen zu Leo und hab dann dort mit ihm gezergelt, das fand er mega. Wichtig ist, dass ein Automatismus entsteht und die Erwartungshaltung sehr groß ist, damit dann im Ernstfall nicht überlegt wird, sondern das Kommando sofort befolgt wird.
Parallel zu dem Ganzen bietet sich auch an beim Fuß gehen, bevor man stehen bleibt und der Hund sich (automatisch) setzt zu pfeifen.
Also Pfiff, stehen bleiben, Sitz, Leckerli. Auch das hat den Sinn dem Hund zu sagen, dass der Pfiff Stopp und Sitz bedeutet, aber die Erwartungshaltung ist einfach viel geringer, da der Aufbau "langweiliger" ist.
Wenn gewünscht kann ich heut nachmittag Videos zeigen/hochladen. -
von seibt kenn ich glaub ich noch nicht. Hab schon ein paar durch, werde ich mal schauen! Danke für den HInweis

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Ich mach in Bayern die Prüfung. Wir sind allein bei den Prüfern.
Ich denke auch, dass man sich halt nicht kleinkriegen lassen darf und das bekomme ich normalerweise hin

An die Waffenhandhabung mag ich gerade noch nicht zu viel denken. Jetzt reichen mir erstmal die Organe.
Aber Waffenrecht und UVV ist natürlich auch sehr wichtig!