Beiträge von AnjaNeleTeam

    Ich mache gerade meinen Jagdschein :smile: In den Jagd-Thread würde das auch gut passen, ich hoffe es sprengt hier nicht den Rahmen.

    Das Niederwild hat es aufgrund der Landwirtschaft einfach deutlich schwerer. Die Wiesen werden teilweise früh gemäht, wodurch viele Bodenbrüter gestört werden oder sogar zum Opfer fallen. Hecken und andere Verstecke werden deutlich weniger und durch weniger Insekten, fehlt dann teilweise die Nahrung. Fast alle Hühnervögel benötigen in den ersten Lebenswochen tierisches Eiweiß in Form von Insekten, sonst sterben sie. Das heißt also, dass diese Tiere generell weniger Futter, Versteckmöglichkeiten, Ruhezonen und Brutmöglichkeiten finden. Jetzt kommen dann die Fleischfresser, die nicht wählerisch sind. Kitze, Gelege, Kleintiere oder auch mal größere (Hase, Fasan) stehen auf der Speisekarte. Viele sind auch noch Kulturfolger (Fuchs, Steinmarder, Waschbär), haben also mit der bewirtschafteten Natur weniger Probleme.

    Da entsteht also von selbst kein Gleichgewicht, außer man würde das Aussterben bestimmter Arten hinnehmen. Deswegen versucht man durch die Jagd das Gleichgewicht halbwegs wieder herzustellen, was Mensch durcheinander gebracht hat.

    Wie gesagt Raubwild. Das sind Füchse, Dachse, Marder usw.

    Ziel dahinter ist dem Niederwild (Reh, Hase, Fasan, Ente, Wachtel, Rebhuhn usw.) aber auch anderen Bodenbrütern bessere Überlebenschancen zu bieten.

    Raubwild hat in unserer Kulturlandschaft bessere Möglichkeiten sich zu vermehren, als die Tiere die einen höheren Anspruch an ihren Lebensraum stellen.

    Wenn du magst, kannst du im Spoiler meine Erklärung lesen.

    Die Jagdliche Leistungszucht kann genauso schwer werden wie eine Showlinie. Kommt einfach auf die Statur der Eltern an.

    Spoiler anzeigen

    In Ö wie in D unterscheidet man offiziell in zwei Zuchtlinien. Es gibt die Standardzucht und die (spezielle) jagdliche Leistungszucht.

    Bei der Standardzucht braucht es keine besonderen Arbeitsprüfungen für die Zuchtzulassung.

    Bei der jagdlichen Leistungszucht benötigt es jagdliche Prüfungen. Meistens die Bringleistungsprüfung. Wenn die Eltern schon jagdliche Leistungszucht waren, werden die Kinder zur speziellen jagdlichen Leistungszucht. Man braucht also mehr Ahnen als die Eltern mit jagdlichen Prüfungen.

    Diese zwei Zuchtarten sagen im Grunde nichts über die Optik der Hunde aus. Es gibt in den Zuchtverbänden einen Rassestandard, der für beide Möglichkeiten gilt. Es sagt lediglich etwas über die Eltern oder Großelterntiere aus, z.B. deren jagdliche Eignung, wobei das auch nicht immer gesagt ist.

    Jetzt zu den Linien.

    Es gibt die Showlinie, das sind Hunde, die vor allem auf eine möglichst perfekte Optik gezüchtet wurden. Häufig finden sich diverse Showchampions in den Ahnen.

    Bei der Arbeitslinie wird dagegen vorrangig auf Leistung gezüchtet, das Aussehen ist zweitrangig. Für eine richtige AL befinden sich einige Field Trial Champions in der Ahnentafel.

    Diese zwei Linien sind also nicht immer passend zu den verschiedenen Zuchtarten. Ein Hund aus einer Arbeitslinie, kann zum Beispiel unter Standardzucht laufen, wenn ihm die jeweiligen Prüfungen fehlen.

    Genauso kann ein Hund aus Showlinie eine BLP bestehen und dann als tauglich für die jagdliche Leistungszucht betitelt werden.

    Um also wirklich zu wissen, aus welcher Linie ein Hund ist, muss man sich die Ahnentafel ansehen.

    So wie ich das lese, ist der Papa von deinem Charlie keine Arbeitslinie.

    Als Arbeitslinie werden Hunde bezeichnet deren Vorfahren Field Trial Champions waren. Da gibts bei den braunen aber keine (vielleicht irgendwo einer), deswegen gibt es normalerweise keine braunen Arbeitslinien Hunde.

    Ne jagdliche Leistungszucht dagegen ist bei den Braunen keine Seltenheit.

    Ich finde es gerade bei den Labbis oder generell den Retrievern so schön, dass sie normalerweise recht ruhig sind :smile:

    Beweisfoto xD hab mich voll gefreut

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    Leo immer dabei

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    Heute hatten wir nochmal schießen. Letztes Mal war ich nicht zufrieden, weil die Streuung der Schüsse viel zu groß war beim stehend angestrichenen schießen. Ich hatte schon häufig einen 10er, aber sicher war ich nicht bei dem was ich tue.

    Heute wars aber echt nicht schlecht, vor allem als ich nur noch mit beiden Augen offen geschossen habe. Ich konnte die Waffe viel besser ruhig halten und zielgenau treffen. Das hat mich jetzt sehr beruhigt.

    Blöd, dass die Prüfung nun nicht gleich anknüpft. Die Schießstände sind auch geschlossen. Also heißt es abwarten.

    Nachmittags war dann noch Waffenhandhabung. Meine Güte was man da immer wieder vergisst :lepra: Da denkt man dran durch den Lauf zu schauen und das Kaliber vor dem Laden zu überprüfen, vergisst aber dann seinen Satz "Vorder- und Hintergelände frei, natürlicher Kugelfang gegeben" :headbash:

    Wenigstens ist trotz allem ein Fortschritt zu sehen und ich fühl mich immer wohler in der Handhabung :D

    Es gibt viele unterschiedliche Fasanenarten, die aufgrund ihrer Durchmischung oft nicht einwandfrei zuzuordnen sind.

    Könnte evtl. ein Mongolicus Hahn sein, ist aber schwer zu sagen von den Fotos her. Hatte er einen Halsring?

    Danke euch! Ja ich kanns sicher nachholen, aber hätte die Zeit zum Üben mit Leo gebraucht. So wird das wieder nix mit der jagdlichen Prüfung im Herbst... Naja, zurzeit gibts wichtigeres.

    Eine weitere Fleischbeschaffungsmöglichkeit hätte ich jetzt auch gar nicht so schlecht gefunden aktuell.