Beiträge von bibidogs

    Naja, ich denke, es kommt wirklich drauf an, was man möchte, möchte man nur dazu lernen, um besser zu werden für sich selbst oder möchte man dazu lernen, um besser zu werden und Wettkämpfe laufen.

    Würde ich "nur" für mich arbeiten wollen, dann wären mir Seminare, Praxis-Seminare, die bessere Alternative.

    Wenn ich in einem Verein nur gefrustet bin, dann hat es in meinen Augen wenig Sinn, dort Energie reinzustecken.
    Klar, als Trainer hat man eine Verantwortung, aber ernsthaft, was bringt mir die Verantwortung, wenn ich mich nicht mehr wohl fühle?

    Ich würde mir selbst eine Frist setzen, eventuell mich nochmal in der Zeit mit den anderen Trainern des Vereins zusammen setzen, was man ändern kann. Wenn sich nichts ändert, dann würde ich meine Konsequenzen daraus ziehen.

    Aber Du bist eben Du und nur Du kannst wissen, wie weit Du wirklich gehen willst.

    Wie Joco und Co schon schreibt, es gibt immer Alternativen und ich würde die dann auch an Deiner Stelle nutzen.

    Lieben Gruß und nen Drücker :knuddel:

    Bianca

    Huhu Tanja,

    im Prinzip hat sich in meinen Augen zu vor zehn Jahren nichts verändert.
    Als ich damals auf einem SH-Platz war, gab es noch ganz normal den Stachel drauf, wegen dem Fußtraining, da hat man einfach so mitgemacht.
    Wenn Hund nach dem SD den Ärmel nicht rausgeben wollte, wurde er im Stachel hochgehoben, Vorderbeine vom Boden weg, bis er hustend den Ärmel ausgespukt hat.
    Ich habe dort am Anfang mit Stachel gearbeitet, gebe ich zu, Fehler macht leider jeder.
    Bibo hat sich mit Stachel verweigert und so habe ich gemerkt, daß ich Mist mache und mich weiter entwickelt. Es gab doch nur wenige Hunde, die noch nie den Stachel um hatten, öhm, wenn ich überlege, fällt mir gar keiner ein.
    Es gab auch Hunde, die im SD den TT um hatten, weil sie den Ärmel nicht mehr ausgelassen haben.
    Leider gab es da so einges, wo ich heute nur den Kopf schütteln kann.
    Alle bis auf wenige Ausnahmen, ich gehörte dazu, wollte um jeden Preis Prüfungen absolvieren. Ich habe mit Dusty 3x die BH gemacht, Spaß hatte sie dabei nicht, zweimal war auch nur, weil der Partnerhund fehlte. Spaß hatte sie am Hürden überspringen und Bibo den Ärmel klauen.
    Bibo hat die UO gehasst und das Apportieren, ich wollte gern die VPG I mit ihr laufen, weil sie so einen Spaß am SD hatte und ich zeigen wollte, daß auch ein Mix das kann, weil wir oft belächelt worden, wenn meine "kleiner" Hund auf den Platz kam.
    Aber was mir in dem Fall wichtig war, Bibo hatte einen riesen Spaß am SD. Sie war dabei absolut sauber, daß "Aus" kam sofort, "Laut" ebenfalls, da konnte sie plötzlich nicht genug UO haben, weil der Ärmel ja das Ziel war.
    Die Prüfung haben wir gemacht, der erste Lacher von den Zuschauern, Bibo trug ein Geschirr. War mir total egal. Sie ging weder über die Hürde, noch hat sie apportiert. Aber was sie gemacht hat, einen der schönsten SD, die der Prüfer an dem Tag gesehen hat. Ich war soooooo stolz auf meine Maus. :herzen2:
    Danach war es leider vorbei mit SD, da sie schwere HD hatte und ich Angst hatte, daß sie zu schnell abbaut, wenn wir weiter machen.

    Was ich wirklich gehasst habe, war diese Vereinsmeierei, es wird über jeden hergezogen, aber helfen tut man sich kaum. So scheint es ja bei Dir auch zu sein.
    Aktuell wüßte ich hier weder einen Verein noch eine Huschu, wo ich hingehen würde.
    Was ich bei Dir rauslese, Du steckst gerade fest und bekommst keinerlei Unterstützung und das ist wirklich sehr schade.
    Hast Du nicht die Möglichkeit zu Seminaren zu fahren?
    Das hat mir damals, zwar in anderen Bereichen, sehr geholfen und ich habe da soviel mit genommen.

    Grüzzle
    Bianca

    Huhu Biggi,
    ich tippe mal auf die Verkettung unglücklicher Umstände.

    Läufige Hündin: Anzeichen fiepen, zur Tür rennen usw.
    Pubertät: Kommandos werden vergessen
    wenig Auslastung: Stresssymptome wie Rute jagen etc.

    Ich würde an Deiner Stelle eins machen, ganz ruhig bleiben, denn Deine Ruhe überträgt sich auch auf ihn.
    Hast Du einen Kennel für ihn?
    Ein Kennel könnte ihm helfen, viel schneller abzuschalten.
    Ansonsten würde ich ihn wirklich öfter anleinen, denn er scheint ja unter Dauerstrom zu stehen und in dem Moment, wo er nicht mehr weg kann, kann er endlich abschalten.

    Wenn ich an die Pubertät zurück denke, boah, was habe ich Dusty verflucht, aber im Endeffekt wäre ich froh, wenn es jetzt noch so wäre, dann wäre sie nämlich noch viel jünger ;)

    Wegen der Leinenbeisserei.
    Wie Muecke geschrieben hat, ich würde kein "Sitz" und "Bleib" Kommando geben, denn das löst er auf und Du müßtest immer korrigieren.
    Ich nutze entweder ein "Bleib" oder ein "Warte". Meine Hunde dürfen dann in allen Stellungen an der Stelle bleiben bzw. warten, wie sie Bock haben. Nur jaulen ist untersagt, dann gibt es ne Ansage von mir :ops:

    Lieben Gruß und ganz viel :ohm: :ohm: rüberschick

    Bianca

    Natürlich ist die Leinenführigkeit nicht egal, so meinte ich das auch nicht.

    Aaaaaaaaber ich würde nicht in dem Moment, wo er auf Jagdmodus geschaltet ist, Kommandos wegen der Leinenführigkeit einlegen, denn die hört er dann wahrscheinlich eh nicht.
    Dann putscht sich die Sache hoch, HH wird sauer, Hund ist das total wurscht.

    Was ich meine, Hund auf Jagdmodus, steht in der Leine, wie auch immer, dann würde ich wie schon geschrieben, gaaaaaaaaaanz langsam anfangen zu zählen oder mir die Geschichte vom grünen Maikäfer durch den Kopf gehen lassen, denn der grüne Maikäfer ist soooooooo selten, daß man wahrscheinlich schon bei dem Gedanken an einen grünen Maikäfer lachen muss :lachtot:
    Wichtig ist, daß man selbst entspannt bleibt. Stehen bleiben, nichts sagen, nichts machen. Hund erstmal runterkommen lassen. Sobald alle Pfoten wieder auf dem Boden sind weitergehen, ohne Worte.
    Wenn er in der Leine hängt, stehenbleiben, wieder gaaaaaaaanz langsam zählen, die Leine entspannt sich, weitergehen.
    Natürlich ist das nicht wirklich entspannend, dazu empfehle ich immer einen MP3 Player mit toller Musik, wo man so richtig gut drauf ist, dann geht das noch einfacher.

    Was ich durch meine Große gelernt habe, es bringt überhaupt nichts, in dem richtigen Jagdmodus den Hund "vollzuquatschen", denn das kriegt der eh nicht mit. Dusty hätte ich auch einen Hasen vor die Nase halten können, hätte sie nicht interessiert!!!
    Wahrscheinlich ist das auch ein Grund, warum ich inzwischen sehr wenig rede auf den Spaziergängen, Madam bleibt dadurch 1. in der Nähe 2. guckt sie sich öfter um und 3. quatsche ich meine Hunde nicht mehr voll.

    Gruß
    Bianca

    Wenn ihr wirklich denkt, daß es an Euch liegt, würde ich an Eurer Stelle den Raum verlassen und die Hunde einfach alleine lassen.
    Keine Ermahung oder sonst was, sondern kommentarlos gehen und das immer, wenn sie so "überdrehen".

    Ruhiges spielen wird mit Anwesenheit belohnt, rumknurren und Bellen mit Abwesenheit "bestraft".

    Gruß
    Bianca

    Beurteilen kann man sowas nur, wenn man sie dabei auch sieht.

    Was ich machen würde, wenn Leute auf dem Hof sind, dann beobachte sie genau und sobald sie anfängt sich zu verspannen, drehst Du auf dem Hacken um, nicht erst, wenn sie bellt, daß ist wichtig.
    Was Du so beschreibst klingt irgendwie nicht so richtig nach Revierverteidung, sondern mehr nach Angst, weil die Menschen sich in "ihrem" Bereich befinden.
    Sie kann sie nicht vertreiben bzw. sie rennt zwar drauf zu, aber läßt sich abrufen. Das sie sich abrufen läßt, ist schon mal klasse, allerdings würde ich es zu so einer Situation nicht mehr kommen lassen.
    Schade, daß Du zu Deinen Nachbarn kein so gutes Verhältnis hast, dann könnte man es wirklich gezielt üben.
    Könntest Du Dich da nicht überwinden und alle mal zum Training bitten, nacheinander und hinterher macht ihr ein schönes Grillfest?
    Vielleicht trägt das auch zu einer besseren Nachbarschaft bei ;)

    Wenn sie sich in der Wohnung so verhält, würde ich sie abschirmen, sprich, sie irgendwo unterbringen, wo sie von DIR geschützt wird.

    Gruß
    Bianca