Beiträge von Jeanie

    Über die Suchfunktion hab ich leider nichts gefunden, deshalb mach ich hier jetzt mal einen Fragethread drauß:
    Hat jemand Erfahrung mit den Viking Damenschuh Mammoth? Möchte diesen Winter am liebsten von den Aigle Parcour ISO weg wie oben schon beschrieben. Sind in meiner Schuhgröße einfach zu breit am Fuß und vom Schaft her auch zu weit. Mit den Gummistiefeln wird man eben echt schon verwöhnt :roll:

    Bei gutem Wetter lauf ich einfach irgendwie rum. Auch schon mal im Schlafschlabbert-shirt. Manchmal Chucks, manchmal meine Laufschuhe. Dann Jeans oder Jogginghose. Wie ich eben gerade lustig bin. Wirklich Hundekleidung hab ich eigentlich nur fürs schlechte Wetter, da aber irgendwie auch noch nicht genug.

    Meine Aigle Parcours ISO sind total klasse. Aber so wahnsinnig schwer. Würde ich eine geeignete Alternative finden würde ich die Aigle sogar abgeben. Bis jetzt hab ich aber nicht so wirklich eine brauchbare Alternative gefunden. Also falls jemand Tipps hat!

    Dann habe ich eine Goodboy Jacke mit Millionen Taschen. Hat mich gut durch den Winter gebracht, ist aber grau und nachdem ich jetzt öfter bei Dämmerung gehe soll was anderes her - was mit Farbe. Eben ein bisschen auffälliger, aber so richtig hab ich da auch keine Ahnung. Sollte bei -25 Grad auch mal drei Stunden warm halten, wie gesagt auch farbig sein und zu dick sollte das ganze auch nicht sein. Wasser- und winddicht ist Voraussetzung. Auch hier sind Tipps gerne gesehen! Taschen braucht die Jacke nicht viele.

    Sonst werd ich mich mit einer Skihose bewaffnen. Allerdings weiß ich nicht welche, also ob Skoftshell oder nicht? Und sonst hab ich auch nicht wirklich einen Plan davon.

    Richtig eingestellt sollte es da aber auch nicht blockieren/einschränken. Kann es auch gar nicht, da nur den untere Teil der Schulter nach vorne greift. Das restliche Schulterblatt rutscht nach hinten. Erst wenn die Pfote auf dem Boden von vorne nach hinten gelangt (unter dem Hund) bewegt sich die Schulter etwas nach vorne. Aber es ist nie so viel, dass ein korrekt sitzendes Norwegergeschirr die Schulter einschränken kann. So viel Bewegung ist da einfach gar nicht vorhanden. Wenn das K9 die Schulter einschränkt, nur weil es ein wenig unstabiler geworden ist und der Gurt somit ein ganzes Stück weiter unten rumschlabbert kann ich mir nur schwer vorstellen, dass das jemals so gut gesessen hat.

    Zitat


    Bloß nicht !
    Seit unser Lüdder einen Anfall wegen der sch..ß Chemie hatte, lassen wir bei all unseren Hunden so ein Zeugs weg.
    Nimm Kokos! :gut:


    Bei uns hilft Kokos absolut gar nichts. Wir sind damit trotzdem an die 15 bis 20 Zecken in einer Stunde gekommen. Mit Exspot haben wir alle paar Tage mal ein oder zwei Zecken. Manchmal gehts eben doch nicht ohne Chemie.

    Zitat


    Ich lese aber auch oft Rassebeschreibungen, wo der Aussie als misstrauisch gegen Fremden beschrieben wird und frage mich - wie kann so ein Hund für Therapie Arbeit geeignet sein?


    Sonderlich viel möchte ich jetzt im Thread allgemein vorerst nicht schreiben. Aber aufgrunddessen, dass ich letztens eine tolle Erfahrung hierzu machen durfte möchte ich wenigstens da kurz drauf eingehen.

    Sicher ist nicht jeder Aussie dazu geeignet. Dennoch funktioniert die Kombination "misstrauisch gegenüber Fremden" und "für Therapiearbeit geeignet" durchaus. Mein Hund ist kein ausgebildeter Therapiehund und wird es auch niemals sein. Aber trotzdem konnte ich beobachten wie er ein geistig behindertes Kind erstmal ganz genau mustert, seinen Bewegungen auf ihn (also dem Hund) zu ausweicht und nach dem mustern angefangen hat darauf einzugehen. Mein Hund ist wirklich sehr misstrauisch gegenüber Fremden, besonders Männern. Aber bei diesem Jungen hat er sich einfach um 180 Grad gedreht. Die beiden haben zusammen Ball gespielt. Trotzdessen, dass der Junge minutenlang mit dem Ball gewedelt hat und vor Finn weggerannt ist, hat Finn sich nicht dazu animieren lassen grob zu werden, an ihm hochzuspringen oder ihm den Ball aus der Hand zu reißen. Hingegen bei völlig gesunden Menschen neigt er dazu, schonmal ruppig zu werden. Auch hörte er bei diesem Jungen auf Kommandos, auf die er sonst in der Regel nur auf mich hört.

    Ich denke aus dieser Erfahrung heraus schon, dass es einige, wenn nicht sogar viele, Aussies gibt, die sich solchen Situationen anpassen können. Ich möchte nicht behaupten dass es einfach ist oder dass jeder Mensch für den Hund gleich einzuschätzen ist. Für andere Fälle bedarf es sicher eine Therapiehundeausbildung. Aber es scheint mir tatsächlich so, dass allgemein Hunde was das angeht wahnsinnig feinfühlig sind und entsprechend anders als im alltäglichen Leben reagieren. Die einen reagieren selbstsicherer, die anderen unsicherer. So wird das wohl auch beim Aussie sein.