Beiträge von Ulixes

    Positive Begegnungen habe ich ein ganze Menge.
    Gestern waren es Schwalben, die ich längst auf der Reise nach warmen Gefilden wähnte.
    Jede Schnecke außerhalb meines Gartens animiert zu Freudentänzen und Jubelballaden.
    Viele freundliche Jogger, neutrale Radfahrer, nette Hundehalter.
    Autos und Traktoren mit Bremsen.
    Vorige Woche, der alte Steinbeißer, jetzt 17 Jahre alt, freut sich noch seines Lebens. Finde ich schön und es berührt mich.
    Die Schüler, die Bruno nicht mehr ungefragt mit ihren ungeliebten Pausenbroten traktieren.
    Der alte Mann, der ein zweimal die Woche ein Wegkreuz schmückt und immer ein paar nette Worte und ein paar Streicheleinheiten für Bruno hat.
    Die laute Nordic-Talking-Gruppe, die für mich und Bruno nach 3 Jahren ihre geschlossene Formation der Dreierreihen unterbricht und uns nicht mehr in den Feldrain babbelt.
    Schöner Thread. :)

    LG, Friederike

    Ich habe leider eine Kitchenaid.
    Für Hefeteig und Brotteige ist sie unbrauchbar, bei längerem ( über 3 Möhren) Raspeln von rohem Gemüse fällt immer wieder die Raspelrolle raus. Käse geht gut damit zu reiben, wenn es sich nicht um Parmesan handelt.
    Der Fleischwolf ist eine einzige Katastrophe im Barfbereich. Ist etwas zu viel fester Speck in der Masse, ist sie sofort überlastet und fängt an zu stinken, stellt den Betrieb ein und man muss die Masse mühselig wieder auskratzen.
    Sie ist gefährlich für den Benutzer, da sich bei der Benutzung von Aufsätzen auch das Rührteil mit bewegt. Wenn man da versehentlich dran kommt, fließt Blut. Meine Kinder haben striktes Kitchenaidbenutzungsverbot.

    Ich kann mir vorstellen, dass die amerikanischen Originale einen Leistung stärkeren Motor haben als die deutschen "TÜV- Maschinen."

    LG, Friederike

    Chris2406 hat es auf den Punkt gebracht!
    Besser kann ich es nicht ausdrücken.

    Ich bin auch der Meinung, dass du in deinem und im Interesse des Hundes auf eure jeweilige Lebensqualität achten solltest und das ist gesünder als zig Tests und Untersuchungen.
    Es ätzt nur immer an Defizite zu denken. Wenn das ganze Denken nur noch um eine Krankheit kreist, der Hund in all seinen Lebensäußerungen kritisch beäugt und belauert wird, dann ist da keine Freude und Leichtigkeit mehr.

    Meinen vorherigen Hund Ulixes habe ich im hohen Alter noch mit einer strengen Nierendiät bedacht. Da das Herz und die Leber auch nicht mehr so gut waren, wurden diese auch mit einbezogen.
    Für uns alle war das sehr anstrengend. In der Krise habe ich das nicht gesehen, habe geschafft, gekocht, gerechnet und gelesen und auf alle vorhandenen und eingebildeten Krankheitsanzeichen reagiert.
    Heute bin ich sicher, einen Gefallen und eine entscheidende Verbesserung seiner Lebensqualität habe ich damit nicht erreicht.
    Jetzt ist Brunohund alt und er profitiert ganz eindeutig von diesen Erkenntnissen.

    LG, Friederike

    Ich glaube, es ist alles gesagt.

    LG, Friederike


    Erni ist es wichtig, dass ihr Schluss- Statement noch erscheint:

    "Ich versuche hier einfach mein bestmöglichstes um eine gute Lösung sowohl für den Hund als auch für mich zu suchen und dass ich hier aufgrunddessen als egoistisch, verantwortungslos usw. bezeichnet werde finde ich schon krass. Bislang war dieser Thread echt noch human. Ich erwarte absolut nicht, dass mir hier alle Zuckerwatte in den Po schieben und alles gutreden, was ich tue. Im Gegenteil, ich lese hier auch gerne die kritischen Kommentare und Denkanstöße durch, denn ich kann absolut verstehen, dass es hier sowohl Befürworter als auch Kritiker gibt, ich bin ja selbst noch hin und her gerissen.

    Aber ich verstehe nicht, wie man absolute Gleichgültigkeit aus meinen Beiträgen rauslesen kann... ich bemühe mich wirklich, ich habe bislang alles versucht. Ich habe echt viel zurückgesteckt, bin 6 Monate lang nie mal alleine weg gewesen, habe 5 Monate nach einer Wohnung gesucht obwohl ich längst ausziehen wollte, habe vielen Freunden abgesagt, damit ich bei meinem Hund bleiben kann. Irgendwann kommt der Punkt, wo es einfach nicht mehr geht. Ich bin mit meinen Kräften am Ende, was wenig mit dem Hund zu tun hat und auch wenig mit "bähhh ich kann nicht reisen und bin nicht frei", sondern tiefliegende andere private Probleme, die hier absolut niemanden was angehen. Ich dachte es reicht, wenn ich einfach sage, dass es andere Probleme gibt. Ich habe schon mehrmals erwähnt, dass es mir nicht leicht fällt, dass ich auch kein Mensch bin, der schnell aufgibt um es mir bequem zu machen. Aber es geht einfach nicht mehr und es gehört viel dazu,dass ich an einen solchen Punkt gelange mir das einzugestehen. Ich habe auch bereits eingesehen, dass es falsch war damals einen Hund zu holen. Aber es ist passiert, ich kann es nicht mehr rückgängig machen, auch wenn ich es dem Hund zu Liebe gerne rückgängig machen würde. Warum also hier weiter Vorwürfe machen, dass ich den Hund geholt habe? Das bringt doch nichts mehr. Das einzige, was ich jetzt noch machen kann, aus Liebe zu meinem Hund, ist mir zu überlegen, wie es in Zukunft weitergehen kann. Und das ist genau das, was ich gerade tue. Ich suche nach Lösungen, entscheide sowohl nach Gefühl als auch nach Verstand. Suche mir hier Denkanstöße, um mir meiner Situation klarer zu werden, weil ich Angst habe erneut eine Fehlentscheidung zu treffen, die ich nicht mehr rückgängig machen kann. Aber das ist das Leben, Fehlentscheidungen passieren und ich werde damit leben müssen.
    Wenn ich keine geeigneten Besitzer für Nera finden sollte, werde ich auch mit meiner damaligen Fehlentscheidung leben und sie erstmal noch behalten, genauso, wie ich es momentan ja auch schon tue. Egoistisch wäre es, den Hund so schnell wie möglich abzugeben an ein Tierheim etc. Aber das tue ich nicht. Stattdessen trenne ich mich, obwohl ich mir noch nicht ganz im Klaren drüber bin, was das richtige ist, von meinem Hund, weil ich eine Traumbesitzerin mehr oder weniger durch Zufall gefunden habe. Ich trenne mich, obwohl es mir wirklich wehtut und obwohl ich weiß, dass ich es sicher bereuen werde. Aber ich mache es dennoch, um nicht lange rumzueiern und Nera so schnell wie möglich eine so tolle Besitzerin zu übergeben, bevor diese ihr Herz schon an einen anderen Hund vergeben hat.
    So sieht es nämlich aus... und ich frage mich nach wie vor, wie man mich hier als egoistisch und verantwortungslos darstellen kann, wenn man zwar den Entschluss nicht versteht aber dennoch erkennen sollte, dass ich es mir nicht leicht mache."

    Euer Welpe ist nun langsam bei euch abgekommen.
    Geschlechtsreif ist er noch lange nicht.
    Was du als Aufreiten wahrnimmst, kann die Suche nach Milch sein. Man nennt das Milchtritt.
    Was die Über-oder Unterforderung angeht, dazu kenne ich den Tagesablauf zu wenig, um eine Einschätzung machen zu können.
    Ein Welpe braucht noch viel Schlaf, um alle neuen Eindrücke verarbeiten zu können, Verdauungsschlaf, Schlaf nach Aktivitäten...

    LG, Friederike

    Ich finde, es kann nicht schaden mal zum TA zu gehen.
    Tägliches Bauchgrummeln mit Gras fressen würde mir auf Dauer nicht gefallen.
    Da kann durchaus ein gesundheitliches Problem dahinter stecken, zumal du deinen Hund auch noch nicht so lange kennst.

    LG, Friederike