Ich finde das Wissen um Hundehaltung schon sehr komplex und eigentlich kann ich immer wieder was Neues, Interessantes, Lustiges oder Trauriges darüber erfahren.
Was das Befragen des Forums angeht, kommt es sehr auf die Herangehensweise an.
Stelle ich eine echte Frage, weil mir der Hintergrund fehlt, sollte ich auch an der Vielfalt der Antworten interessiert und( eventuell) bereit sein das eigene Handeln kritisch zu überdenken.
Stelle ich eine Frage, nur um meine Vorgehensweise bestätigt zu bekommen, kann das zu Problemen führen, wenn nicht die Mehrzahl der Schreiber meine These vertritt.
Da gibt es dann oft das beleidigte, weinerliche Zurückziehen und : „Ihr seid Schuld, wenn es mir nicht gut geht.“ Böse, böse User, doofe Tipps, arrogante Schreibweise....
Die dritte häufige Variante im Forum Fragen stellen, um zu polarisieren, zu streiten, Häme auszugießen und/oder mich zu amüsieren und sich zu unterhalten.
Persönlich finde ich es wünschenswert möglichst viel über meinen Hund und seine Bedürfnisse zu wissen.
Klar liegt die Umsetzung der Information ganz eindeutig bei mir und ebenso klar treten auch Fehler auf bei dem Umsetzen, weil falsch verstanden, weil nicht brauchbar für meinen Hund oder schlicht nicht konsequent genug.
Bauchgefühl ist gut, aber nicht alles.
Ist eine Erziehung erst mal gegen die Wand gefahren, müssen andere Strategien her.
Auch bei der Ernährung ist Bauchgefühl nicht immer alleinig hilfreich.
Hier war schon mancher arg verdattert, dass ein Hund nicht nur aus Dose oder Futtersack gut ernährt werden kann.
Modetrends bringen manches Bauchgefühl arg ins Trudeln.
Meine Meinung, die nicht richtig sein muss.
LG, Friederike