Beiträge von McChris

    Der HSH rollt da innerlich schon weng mit den Augen, weil die soziale Interaktion des Schafs grad zu nem unpassenden Zeitpunkt kommt, nimmts aber gelassen, weil er ja grad eh nur ein wenig nach dem Filmer schauen muss. Grundsätzlich sind HSH ja hervorragende "Fremdsprachler" und verstehen die sozialen Interaktionen ihrer Weidetiere sehr gut als solche und passen sich daran an. HSH bei Rindern haben es noch nen Tacken schwerer als bei Schafen. Rinder belecken sich und ihre HSH gern (als einzige körperliche soziale Interaktion), sie bevorzugen da die Hundeohren und das ist bei den rauhen Rinderzungen kein Spass.

    Das Video zeigt wunderbar das Bindungsverhalten zwischen Weidetier und HSH.

    Ich mags.

    Wäh, eine komplette Zaunseite ist plötzlich tot.

    Heute morgen beim Rauslassen war noch alles gut, ich teste ja jeden Morgen.

    Als Notlösung hab ich erstmal nur den Auslauf bestromt für eine sichere Nacht, da passt glücklicherweise alles noch.

    Und morgen darf ich dann weiter auf Fehlersuche gehen.

    Beim ersten raschen Abgehen in der Dämmerung hab ich noch nichts gefunden, komplett tot ist hier meist "Kontakt zum T-Pfosten" - damit ist die Sonntagsbeschäftigung dann wohl gerettet. :muede:

    Ist das ein "Grauhörnchen" (also diese invasive Art aus Amerika/Großbritannien)?

    Nein, die invasiven Hörnchen haben keine Puschelohren. Edit: und soweit ich weiß, gibts die in D eh nicht.

    Einheimische Eichhörnchen gibts in verschiedenen Farbschlägen, z. T. wohl lebensraumbedingt, wie z.B. Nadel- oder Laubwald oder die Höhenlage.

    LBV und Co bitten darum, Feuersalamander-Sichtungen zu melden:

    https://www.feuersalamander-bayern.de/

    ...

    Artikel zum Thema Schottergärten, bzw. zu Rückbau-Anordnungen:

    https://www.landundforst.de/niedersachsen/…-muessen-572195

    Eigentlich such ich Igel, aber die Ausbeute im Vorgarten war auch so nicht schlecht:

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    Ich hab keine Hütehunde, deshalb fehlt mir da die eigene Erfahrung.

    Was ich bisher gesehen habe, ist, dass es dahingehend einen Unterschied gibt, dass das Weidetier ja durch Loslaufen in die gewünschte Richtung den Hund sozusagen "abstellen" kann. Dazu kommt, dass die Weidetiere die jeweiligen Hütehunde ja kennen. Das ist ein anderes Level, als tatsächlich in Tötungsabsicht gejagt zu werden.

    Auch HSH "drücken" ihre Weidetiere gelegentlich von Gefahrstellen weg - das sieht für Aussenstehende sicher auch rabiat aus, weil mit mächtig Radau und Schnauzenkontakt am Tier einhergehend. Angst haben die Tiere aber dennoch nicht vor ihren HSH.

    Die Stimmung ist ganz anders,

    Ich denke, das trifft es ganz gut.

    ...

    Letztlich schwingt unter zunehmender Wolfspräsenz für die Weidetiere immer eine unterschwellige Bedrohung im Orbit. Dass ein Lebewesen da per se mißtrauischer, vorsichtiger wird, kann man den Tieren eigentlich nicht verdenken, finde ich. Und bei Rindern läufts vom Verhalten her dann in Richtung "lieber einen Freund weniger, als einen Feind zuviel", entsprechend kann ihre Toleranz Hunden gegenüber stark sinken. Die Anzahl an Rindern, die überhaupt noch keinen Wolfskontakt hatten, dürfte immer mehr schrumpfen. Auch "riss-los" kann die Präsenz von nur durchziehenden Einzelwölfen das Verhalten von Weidetieren beeinflussen. Nachhaltig.

    Rinder sind tolle Tiere, die auf ihre Art auch sehr klar kommunizieren. Allerdings ist diese Kommunikation doch ne ganze Ecke anders, als die von Tierarten, die den meisten Menschen geläufiger sind. Rindern wird gern unterstellt "unberechenbar" zu sein, dabei sind ihre Signale nur äusserst fein und werden meist schlicht nicht wahrgenommen. Mit meinen diversen Hinweisen, lieber zu vorsichtig zu sein, will ich niemandem Angst machen, sondern einfach ein Bewusstsein schaffen, immer aufmerksam auf Viehweiden unterwegs zu sein. Denn mit eins der größten Probleme dürfte sein, dass man bei solchen Begegnungen oft auch einfach nur das Fehlverhalten von Wanderer-Vorgängern ausbaden muss, egal, wie absolut richtig man sich selbst grad verhält.