Beiträge von McChris

    Es ist also kein "ich lass die einfach mal machen", aber "der darf nur atmen und ich manage alles(!)" - davon bin ich zumidn auch weit weg.

    Ich will das die Hunde später auch ohne mich klar kommen. Das ich sie auch alleine lassen kann ohne Angst zu haben, wenn ich zurück komme hat einer nen Loch oder so.

    Ich hab das ja so geschrieben mit dem "nur atmen" - das bezieht sich rein auf die Anfangszeit. Ich wills sicherheitshalber noch mal erwähnen.

    Grad bei den Kangals, die draussen allein klar kommen müssen, bin ich drauf angewiesen, dass sie normale Alltagskonflikte sauber regeln.

    Die sind ja extrem auf sich gestellt. Aber dafür wäre es absolut kontraproduktiv, sie anfangs ihren ersten Neigungen (Fremdhund = kann wech....) nachgehen zu lassen. Die müssen erstmal verinnerlichen, dass das jetzt so sein soll. Sobald das da ist, wird gelockert und sie können auf normaler Basis auch untereinander regeln. Das muss schon so sein, das finde ich genauso wichtig wie Du. Und glücklicherweise sind die meisten Hunde als Lebewesen, die in Sozialverbänden leben, auch dazu in der Lage.

    Hier gabs bereits einige Integrationen - sowohl früher mit den TS-Hunden, als auch bei den Kangals.

    So pi mal Daumen waren die ersten 14 Tage meist ein Full-Time-Job, wo extrem geregelt, gemanaged und der Daumen drauf gehalten wurde. Hier darf anfangs ausser Atmen nicht viel gemacht werden, bis die Regeln des Miteinanders sitzen und dann wird unter ständiger Beobachtung allmählich "gelockert". Manche Hunde fügen sich leichter in bestehende Gruppen ein, andere brauchen länger.

    Mein Motto ist da: jeder Konflikt, der gar nicht erst entsteht, ist prima. Dass eine Kombi gar nicht ging, hatte ich bisher noch nicht. Allerdings welche, wo z. B. beim Thema Ressourcen immer ein Auge drauf gehalten werden musste.

    Die Kangalette zu den Mc-Rüden zu integrieren, war bisher die anspruchvollste Variante. Schon allein haltungsbedingt durch die grossen Flächen und die vielen Dinge, die die Hündin noch zusätzlich lernen musste (Rinder, E-Zaun). Ich bin da jeweils in der Anfangszeit eher übervorsichtig und reglementiere sehr stark. Bisher bin ich gut damit gefahren.

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    Heute gabs Beet-Anlage für Faule:

    Unter einem weggefahrenen Hänger war alles so schön welk, was da an Gras und Binsen wuchs, dass ich kurzerhand das trockene Zeugs weggerecht hab, ein paar alte Zaunpfosten als Umrandung gelegt hab, ganz leicht mit dem Grubber durchgezogen hab, wenig Kompost drauf verteilt habe, aber dafür viele, viele Kompostwürmer und dann alles dick mit Heu-Mulch eingepackt hab.

    Da können dann Mitte Mai die Bohnen rein, bis dahin haben meine fleissigen Mitarbeiter unter dem Heumulch perfekte, krümelige Erde bereitet. Perfekt.

    McChris Also das mit dem putzig musst Du mir jetzt bitte erklären.

    Leuts, die "HAAAAALLLOOOOO" rufend auf mich zugerannt kommen und mich fragen, was ich da eigentlich immer aquf meinen Weideflächen fotografiere, sie hätten mich schon die ganzen 14 Tage, die sie hier Urlaub machen, immer vom Balkon aus mit dem Fernglas beobachtet, sind typische..........


    .....putzige Berliner im Urlaub.

    Brennnesseln sind Stickstoffanzeiger - Dünger noch extra braucht es da dann wohl eher nicht.

    Ich würde wohl eher auf eine Nachsaat setzen und mähen, mähen, mähen. Reines Gras mag das, die meisten anderen Pflanzen nicht.

    Ist halt keine schnelle Lösung.