Beiträge von McChris
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Nee, DAS sind Enkel-Hühner.

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Und ich bin mir sicher, für die Mcs von McChris ist es auch schön, einfach auf der Weide ihrer Arbeit nachgehen zu können, ohne drei Mal am Tag da rausgerissen zu werden, um mit der "ganzen Familie" beim Essen am Tisch zu sitzen und Gassi zu gehen und Ball zu spielen ...
Das würden die ziemlich schräg finden - HSH sind ein Hundetyp, der seine Berufung 24/7 lebt.
Das heisst allerdings überhaupt nicht, dass sie keine enge Bindung mit ihrem "Hirten" eingehen würden, im Gegenteil. Das gemeinsame Ziel Herdenschutz schweisst Mensch und Hund extrem zusammen. Das sieht halt anders aus als bei Begleithundrassen. Unsere enge Bindung erkennt man daran, dass die Mc's sich auch auf 500 Meter Entfernung von mir beeinflussen lassen, dass sie mich in die Positionen, wo wer rund um die Herde ist, einbauen, wenn wir z. B. einen Weidewechsel vornehmen.
Ich mach meine Brotzeit tagsüber im Sommer oft bei den Tieren auf der Fläche - wenn ich dann komme (und die Hunde was von meinem Essen abgestaubt haben
) sieht unsere enge Bindung so aus, dass sie mir vertrauensvoll für eine kleine Weile die Verantwortung überlassen und erstmal ein Nickerchen halten. Ich habe mit keinem anderen Hund je so eng zusammengearbeitet. Die tragen mehr Verantwortung und sind weit eigenständiger als alles an Hund, was ich bisher erlebt habe. -
Meine Rinder, die wegen der Mc`s mittlerweile bei durchdrehenden Fremdhunden ganz entspannt bleiben, haben nach dem Vorfall mit dem Hund eine halbe Stunde lang gebrüllt und wollten frühzeitig rein. Sowas muss einfach nicht sein. Das ist rücksichtslos und arschig.
Die HH sind einfach weiter, haben sich weder entschuldigt, noch in irgendeiner Art "Einsicht" gezeigt, der Hund wurde 100 Meter weiter - immer noch im Sichtbereich - wieder abgeleint.
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Meine Hunde haben ja "beruflich" mit E-Zäunen zu tun und da ist es wichtig, dass sie zwar wissen, dass der Zaun "beisst", aber dennoch entspannt direkt am Zaun agieren.
Wie stark ein "normaler" Hund auf E-Zaun-Kontakt reagiert, kann von vielen Faktoren abhängen:
- mit welchem Körperteil ist er dran gekommen? Gegenpinkeln oder Nasenkontakt sind da andere Ligen als ein übers Fell flutschender E-Zaun
- hat der Hund wirklich realisiert, dass das der Zaun war oder hat er gefühlt aus dem Nichts eine verputzt bekommen? Letzteres macht oft weit mehr Angst, als wenn der Schlag zuzuordnen ist
- wie gut ist der E-Zaun? Manche E-Zäune, da merkst Du grad mal ein kleines Brizzeln, bei meinem Zaun hab ich erstmal einen lahmen Arm, wenn ich dran komm
Ich hab gestern ein Erlebnis gehabt mit einem freilaufenden Hund - würden hier Schafe statt Rinder stehen und wären hier nicht die HSH dabei, hätte das einen Riss gegeben. Unterschätzt niemals, dass Weidetiere auch mal loslaufen können und unterschätzt niemals wie sehr das auch nicht-Berufsjäger unter den Hunden triggern kann. Und unterschätzt bei aller Hundeliebe nicht, dass Weidetiere - grad in Sachen Wolfsverbreitung - durch Hunde in Angst und Schrecken versetzt werden können. Einfach aus Rücksicht anleinen - da bricht niemandem ein Zacken aus der Krone.
Grad in Randstreifen VOR Zäunen, die durch Schwengelrecht entstehen, finden viele Bodenbrüter und kleinere Tier heutzutage noch ein wenig Lebensraum, da muss, noch dazu in der Brut- und Setzzeit kein Hund drin rumrennen.
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bad_angel das hier https://www.erdlingshof.de/ ist ein gut geführter Hof, bei dem man auch Tierpatenschaften übernehmen kann.
Ein veganes Lebenskonzept ist zwar nicht meins, aber ich finde solche Einrichtungen als "Brückeneinrichtung" wichtig, um den Menschen das Wesen der s. g. Nutztiere näher zu bringen und im Umgang und dem Konsum umzudenken.
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Bei Heidelbeeren sollte man die Pflanzlöcher speziell vorbereiten, die brauchen kalkarmen Boden, entsprechend sollte man den "ansäuern", entweder durch diese Spezial-Erde für Rhododendron oder durch Untermischen von Sägemehl oder Ähnlichem.
Wenn der Boden dann passt, sind sie aber absolut pflegeleicht und robust.
Ich hab hier mehrere Büsche von frühen, mittleren und späten Sorten, dadurch zieht sich die Ernte über mehrere Monate hin.
Und ja, die Vögel mögen die auch sehr gern.

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Frage 2: Was pflanze ich an? Salate, Tomaten, ggf. Erdbeeren? Was geht noch? Gurken? Zuccini?
Das hängt davon ab, was Ihr gern esst.
Mir wäre ein Hochbeet für Erdbeeren zu schade - die blockieren den Platz ja sehr lang.
Hier sind z. Zt. verschiedene Salate, Kohlrabi, Mangold, Rote Bete, Sommer-Porree drin.
Da kommen dann noch passende Kräuter zwischen, wenns endlich warm genug wird.
Und nach den Eisheiligen kommen noch Freilandgurken, Fenchel, Buschbohnen etc. mit hinein.
Freiland-Buschtomaten, die deutlich niedriger bleiben als andere Tomaten-Sorten, gehen im Hochbeet auch.
Man muss beim Bepflanzen etwas drauf achten, welche Pflanzen wie hoch werden, damit man sie an passende Stellen setzt und alle Pflanzen noch was von der Sonne abbekommen. Also nicht grad den Porree ans Südende des Hochbeets.
Wer sich mit wem verträgt und wer nicht, dazu gibts zig Listen im Netz, wo man nachschauen kann.
Auch, wer welche Bedürfnisse hat - ob Stark-, Mittel- oder Schwachzehrer.
Frage 3: Wir bauen aus Paletten. Wie tief müssen die am Ende wirklich mit Erde gefüllt werden? Tomaten brauchen es ja tiefer, damit ich einen Stab stecken kann, der eben die Höhe hält, auch wenn die nicht tief wurzeln. Richtig?
Pi mal Daumen kann man sagen: je unmittelbarer Du nach dem Befüllen was Einpflanzen willst, desto mehr Erdanteil brauchst Du.
Die klassische Hochbeetbefüllung mit Totholz ganz unten, dann Mist, Laub, Grünschnitt, noch unreifer Kompost, Erde, reifer Kompost braucht eine Weile, um sich zu setzen. Da kann die Befüllung, die direkt nach dem Befüllen bis zum Rand ging, nach ein paar Wochen plötzlich nur noch Kniehöhe erreichen.
Und es kommt auch drauf an, was Du pflanzen willst und wie Du düngen willst.
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Nun ist mal gut mit dem OT-Gehampel. Und auch mit dem sich gegenseitig die Sandschaufeln auf den Kopp hauen.
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