Beiträge von McChris

    Bei Tomaten hab ich tatsächlich den Eindruck, die sind für jedes Umtopfen "dankbar" - da, wo andere Pflanzen ein paar Tage schwächeln nach dem Umtopfen, denken meine eher immer "AH - endlich!" und verhalten sich auch so. Ich setz sie bei jedem Umtopfen etwas tiefer.

    Hier kommen sie aus der Anzuchtschale in kleine Töpfchen und im Verlauf dann in die 9x9er. Jedes Mal gibts einen Schluck in Wasser aufgelöste Pferdeäppel dazu.

    Hier sinds jetzt so kurz vor dem Auszug eher praktische Gründe, sie nicht schon in die großen Pötte umzusetzen. Denn die 9x9er passen so herrlich in die Gemüsekisten, was das Raustragen tagsüber einfacher macht.

    Ich bin da kein Maßstab, hier zählt ein umgedrehter Futtereimer als gemütlicher Sitzplatz und Brennnesseln als hübsche Stauden.

    Aber hier ist das einfach nach und nach gewachsen.

    Die einzige grobe Orientierung ist die nach den Himmelsrichtungen, damit alles, was das braucht, genug Sonne abbekommt. Und selbst dabei haben die Vierbeiner Vorrang vor dem Gemüse.

    Naja, das ist schon ein grosser Schritt von "Leinenführigkeit allein klappt ganz gut" zu "Leinenführigkeit klappt, wenn der andere Hund einen grösseren Bewegungsradius hat".

    Der Sprung beim Lernen ist zu gross.

    Ich würde, wenns als Einzelperson geleistet werden muss, erstmal beide Hunde kurz nehmen und so weiterüben.

    Wenn das so dann gut klappt, dem 2. Hund einen Hauch mehr Leinenspielraum lassen und so weiter.

    Im neu übernommenen Garten stehen Heidelbeeren und Himbeeren. Sie sollen da schon eine Weile stehen sind aber eher kümmerlich. Ich nehme an das es den Heidelbeeren nicht sauer genug ist. Bei den Himbeeren weiß ich den Grund noch nicht.

    Könnte ich die Pflanzen ausgraben, den Boden den Ansprüchen nach anpassen und die Pflanzen wieder einpflanzen. Oder würde eine andere Düngungsart eher passen?

    Ausgraben ist immer ein sehr starker Eingriff, der die Pflanzen längere Zeit zurückwirft.

    Bei den Heidelbeeren würde ich versuchen, mit z. B. Einstreuspänen (Kleintierstreu) zu mulchen, allerhöchstens würde ich einen kleinen Graben rund um die Pflanzen ausheben (so pi mal Daumen an der gedanklichen Aussenkante der Buschkrone, damit man die Wurzeln (Flachwurzler) nicht verletzt und dort nochmal Rhododenron-Erde oder eben Späne-Kompost-Gemisch einbringen. Selbst, wenn beim Pflanzen das Pflanzloch an sich gut vorbereitet war, schwemmts manchmal aus dem Boden drumrum Kalk aus - das mögen sie einfach nicht.

    Ein Rückschnitt nach entsprechendem Schlau-Lesen hilft auch manchmal - das ist aber was für den Herbst, nicht jetzt.

    Und ich bin mir sicher, für die Mcs von McChris ist es auch schön, einfach auf der Weide ihrer Arbeit nachgehen zu können, ohne drei Mal am Tag da rausgerissen zu werden, um mit der "ganzen Familie" beim Essen am Tisch zu sitzen und Gassi zu gehen und Ball zu spielen ...

    Das würden die ziemlich schräg finden - HSH sind ein Hundetyp, der seine Berufung 24/7 lebt.

    Das heisst allerdings überhaupt nicht, dass sie keine enge Bindung mit ihrem "Hirten" eingehen würden, im Gegenteil. Das gemeinsame Ziel Herdenschutz schweisst Mensch und Hund extrem zusammen. Das sieht halt anders aus als bei Begleithundrassen. Unsere enge Bindung erkennt man daran, dass die Mc's sich auch auf 500 Meter Entfernung von mir beeinflussen lassen, dass sie mich in die Positionen, wo wer rund um die Herde ist, einbauen, wenn wir z. B. einen Weidewechsel vornehmen.

    Ich mach meine Brotzeit tagsüber im Sommer oft bei den Tieren auf der Fläche - wenn ich dann komme (und die Hunde was von meinem Essen abgestaubt haben :pfeif: ) sieht unsere enge Bindung so aus, dass sie mir vertrauensvoll für eine kleine Weile die Verantwortung überlassen und erstmal ein Nickerchen halten. Ich habe mit keinem anderen Hund je so eng zusammengearbeitet. Die tragen mehr Verantwortung und sind weit eigenständiger als alles an Hund, was ich bisher erlebt habe.