Und ich bin mir sicher, für die Mcs von McChris ist es auch schön, einfach auf der Weide ihrer Arbeit nachgehen zu können, ohne drei Mal am Tag da rausgerissen zu werden, um mit der "ganzen Familie" beim Essen am Tisch zu sitzen und Gassi zu gehen und Ball zu spielen ...
Das würden die ziemlich schräg finden - HSH sind ein Hundetyp, der seine Berufung 24/7 lebt.
Das heisst allerdings überhaupt nicht, dass sie keine enge Bindung mit ihrem "Hirten" eingehen würden, im Gegenteil. Das gemeinsame Ziel Herdenschutz schweisst Mensch und Hund extrem zusammen. Das sieht halt anders aus als bei Begleithundrassen. Unsere enge Bindung erkennt man daran, dass die Mc's sich auch auf 500 Meter Entfernung von mir beeinflussen lassen, dass sie mich in die Positionen, wo wer rund um die Herde ist, einbauen, wenn wir z. B. einen Weidewechsel vornehmen.
Ich mach meine Brotzeit tagsüber im Sommer oft bei den Tieren auf der Fläche - wenn ich dann komme (und die Hunde was von meinem Essen abgestaubt haben
) sieht unsere enge Bindung so aus, dass sie mir vertrauensvoll für eine kleine Weile die Verantwortung überlassen und erstmal ein Nickerchen halten. Ich habe mit keinem anderen Hund je so eng zusammengearbeitet. Die tragen mehr Verantwortung und sind weit eigenständiger als alles an Hund, was ich bisher erlebt habe.